Ziele:
Die Teilnehmenden
- vertiefen ihre Kenntnisse in Bezug auf die Vorgaben des mündlichen Abiturs für das Fach Deutsch.
- bewerten anhand verschiedener Beispiele Strategien der Gesprächsführung und Gestaltungsmöglichkeiten für das mündliche Prüfungsgespräch und die unterrichtliche Vorbereitung.
- erschließen den Zusammenhang zwischen vernetzender Unterrichtsgestaltung und einem erfolgreichen Prüfungsgespräch.
- beurteilen und entwickeln komplexe Lernaufgaben, die nach dem Prinzip der Vernetzung erstellt sind und leiten daraus Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung in der Qualifikationsphase ab.
Ziel ist die Förderung des vernetzten Denkens der Lernenden im Hinblick auf die Inhaltsfelder sowie die kumulative Kompetenzentwicklung im Sinne des Kernlehrplans.
Die mündliche Abiturprüfung stellt für Schülerinnen und Schüler häufig eine komplexe Prüfungssituation dar, die sich jedoch durch eine entsprechende Vorbereitung im Fachunterricht ritualisieren und gezielt vorbereiten lässt. In der Fortbildung geht es demnach um Grundlagen und Methoden, die bereits zu Beginn der Qualifikationsphase eingeführt werden können.
Modul 1Ausgehend von den Vorgaben zur mündlichen Abiturprüfung werden die Auswirkungen der Gesprächsführung auf den Prüfungsverlauf thematisiert. Es werden Beispiele betrachtet, um Merkmale einer gelungenen Gesprächsführung zu benennen.
Nach einer Impulsphase zur Vernetzung von Abiturthemen und der positiven Effekte auf das Prüfungsgespräch werden anschließend Lernmaterialien gesichtet und selbst erstellt.
In einer Reflexionsphase werden die entwickelten Materialien im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht betrachtet.
In Anlehnung an die aktuellen Themen des Zentralabiturs und unter Einbezug der neuen Operatoren sollen Konsequenzen und Vorsätze für die kontinuierliche Prüfungsvorbereitung im Fachunterricht abgeleitet werden.
Modul 2Nach einer Phase der unterrichtlichen Erprobung werden die Praxiserfahrungen reflektiert. Materialien und Arbeitsergebnisse der Gruppe werden über eine Plattform geteilt und diskutiert. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden Anregungen zur Arbeit an schulinternen Lehrplänen und gibt die Möglichkeit, sich zu vernetzen.
In dieser Fortbildung werden Aspekte des gemeinsamen Lernens und der Heterogenität berücksichtigt.
BEZÜGE ZUM REFERENZRAHMEN SCHULQUALITÄT:
2.1 – Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 – Kompetenzorientierung
2.5 – Kognitive Aktivierung
2.10 – Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Bitte bringen Sie ein digitales dienstliches Endgerät (Laptop/ Tablet) bereits am ersten Veranstaltungstag mit.
Sie erhalten ca. 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn den Link zum digitalen Veranstaltungsraum über Ihre in der Anmeldung hinterlegte E-Mailadresse.
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Auswahl der teilnehmenden Lehrkräfte nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt. In der Regel sind unsere Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch in der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Diese Fortbildung ist auch als schulinterne Veranstaltung (SchiLf) buchbar. Bei Interesse an einer SchiLf wenden Sie sich – unter Nennung der in der ersten Zeile aufgeführten Angebotsnummer (ANR) – an:
Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das Regionalteam FortbildungTelefon: 0211 475-4646E-Mail: rtf@brd.nrw.deoder direkt an die zuständige Fachberatung Bernd Clarenbachbernd.clarenbach@brd.nrw.de0211 475-4185
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Diese Maßnahme richtet sich an alle Lehrkräfte, die das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II unterrichten.