ANR: 102332Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. IIBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik
Eine Fortbildung voller Versuche:
25 Experimente sind in der Qualifikationsphase des Grundkurses obligatorisch.
Teil 1
Die sechs Versuche der Elektrodynamik lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen eines Experimentierworkshops intensiv kennen:
die Leiterschaukel,
die Leiterschleife (mit Flächenvariation und Variation der magnetischen Feldstärke B),
der Generator,
ein Modellexperiment zur Freileitung,
der Thomsonsche Ringversuch und
der Transformator
Diese sechs Versuche in ihren Standardausführungen und mit darauf aufbauenden experimentellen Variationen bilden den Kern der Fortbildung. Parallel arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an versuchsbegleitenden Materialien und diskutieren Möglichkeiten, die mit den Experimenten verknüpften Kompetenzen zu erreichen. Im Zentrum steht die praktische Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen anhand dieser Versuche (Aufbau, Durchführung, Auswertung und Bewertung). Die Moderatoren stellen umfangreiche Materialien zur Verfügung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren Unterricht anpassen können.
Teil 2
Die Veranstaltung ist als Zweiteiler angelegt, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit haben, im zweiten Teil Erfahrungen aus dem praktischen Unterrichtseinsatz zu reflektieren, neue experimentelle Ansätze kennenzulernen und Materialien auszutauschen. Die Fortbildung findet an zwei Nachmittagsterminen statt.
Bezüge zum RRSQ:
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität (Beispiel)
2.5 Kognitive Aktivierung (Beispiel)
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel (Beispiel)
Fächer
Physik
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik
Die zweiteilige Fortbildung bietet Lehrkräften der Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gesamtschulen praxisnahe Strategien zur Problematisierung von Rassismus und Populismus im schulischen Kontext.
ANR: 109139Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. IIBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sozialwissenschaften
Pilotierung
Inhalt
Die zweiteilige Fortbildung bietet Lehrkräften der Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gesamtschulen praxisnahe Strategien zur Problematisierung von Rassismus und Populismus im schulischen Kontext.
Im ersten Teil der Fortbildung steht die handlungskompetente Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erarbeiten und simulieren Handlungsstrategien gegen menschenfeindliche Aussagen in schulischen Situationen. Ebenso wird der professionelle Umgang mit Stammtischparolen ermöglicht. Einen Methodenkompetenzschwerpunkt bildet die Analyse von Statistiken, die Schülerinnen und Schüler auf einen kritischen Umgang mit entsprechenden Schlussfolgerungen vorbereiten soll.
Im zweiten Teil der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über Gamification im sozialwissenschaftlichen Unterricht für die Sek. I und II zur Förderung der Medienkompetenz von Lernenden auszutauschen. Sie erproben dabei unterschiedliche Computerspiele, die Rassismus und Populismus problematisieren. Im Hinblick auf die Sach- und Methodenkompetenz von Schülerinnen und Schüler werden adressatenorientierte Verfahren vorgestellt, Populismus und Fake-News zu erkennen. Ebenso wird mit der „KarikaTour“ ein adressatenorientierter Ansatz zur Analyse von Karikaturen im Kontext der Fortbildung erprobt.
Die Fortbildung widmet sich vor allem diesen inhaltlichen Schwerpunkten im Kernlehrplan: - Stärkung des demokratischen Bewusstseins und die Fähigkeit zur politischen Teilhabe in der Zivilgesellschaft. - Sicherung und Weiterentwicklung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung - Chancen und Risiken digitaler Medien für den politischen Willensbildungsprozess sowie die Wirkung digitaler und analoger Medien auf die Lebenswelt sowie die Identitätsentwicklung
Bezug zum RRSQ: 1.1 Fachliche und überfachliche Kompetenzen 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung 2.2 Kompetenzorientierung 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität 2.5 Kognitive Aktivierung 2.8 Feedback und Beratung 3.1 Werte- und Normenreflexion 3.3 Demokratische Gestaltung 4.1 Lehrerbildung 4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen
Fächer
SozialwissenschaftenWirtschaft
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sozialwissenschaften
Zielgruppe und Voraussetzungen
Kolleginnen und Kollegen, die das Fach Sozialwissenschaften bzw. Wirtschaft-Politik am Gymnasium oder der Gesamtschule unterrichten.
Das Themengebiet „Sterne und Weltall“ ist neu im Kernlehrplan Physik S I für G 9. Astrophysik ist ein junges Gebiet am Schnittpunkt von Astronomie, Astroteilchenphysik und Kosmologie, welches sich an Universitäten einer wachsenden Beliebthe...
ANR: 104597Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. IIBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik
Das Themengebiet „Sterne und Weltall“ ist neu im Kernlehrplan Physik S I für G 9. Astrophysik ist ein junges Gebiet am Schnittpunkt von Astronomie, Astroteilchenphysik und Kosmologie, welches sich an Universitäten einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Einen ersten Einblick in diesen großen Themenbereich dürfen nun unsere Mittelstufenschüler erhalten. In der Fortbildung „Sterne und Weltall“ werden Sie Anregungen zu möglichen Experimenten in diesem Gebiet, einzelnen – auch Distanz tauglichen - Unterrichtseinheiten und digitalen Werkzeugen erhalten. Als Ziel der Fortbildung gehen Sie mit einer einsatzbereiten Unterrichtsreihe und weiteren Hintergrundinformationen zum neuen Inhaltsfeld „Sterne und Weltall“ gut gerüstet ins neue G 9. Die Fortbildung besteht aus den Modulen: − Himmelsobjekte (selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe einer interaktiven NASA-Simulation) − Entfernungen (Handversuch und mathematischer Hintergrund zur Parallaxe, Lichtgeschwindigkeit und Lichtjahr) − Gravitation/Schwerelosigkeit (experimenteller Zugang) − Sternspektren (Stationenlernen mit Detektivcharakter) − Sternentwicklung (BiParcours) − Raumfahrt (Projekt orientiert) − Weltbilder (Hörquellen mit fachübergreifenden Fragestellungen).
Fächer
Physik
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik
Ausgehend von den aus der Sekundarstufe I bekannten Baumdiagrammen wird der Binomialkoeffizient eingeführt und seine Berechnung motiviert. Auf dieser Grundlage werden nicht-kumulierte und kumulierte Wahrscheinlichkeiten für Binomialverteilu...
ANR: 105050Schulform: GymnasienBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Mathematik
Ausgehend von den aus der Sekundarstufe I bekannten Baumdiagrammen wird der Binomialkoeffizient eingeführt und seine Berechnung motiviert. Auf dieser Grundlage werden nicht-kumulierte und kumulierte Wahrscheinlichkeiten für Binomialverteilungen berechnet und es wird thematisiert, wie diese Wahrscheinlichkeiten mit Werkzeugen (Tabellenkalkulation, GeoGebra, grafikfähige Taschenrechner) berechnet werden können. Anschließend wird das Problemlösen mithilfe der Binomialverteilung (Berechnung von n bzw. p) mit und ohne Verwendung des grafikfähigen Taschenrechners fokussiert, um schließlich die Berechnung der Kenngrößen (Erwartungswert, Standardabweichung und Varianz) auf die Binomialverteilung anzuwenden. Die Inhalte dieses Moduls stellen somit schwerpunktmäßig die Inhalte des Grundkurses in der Qualifikationsphase dar (eine Behandlung von stochastischen Prozessen findet nicht statt). In der Fortbildung werden Sie nicht nur Methoden und Materialien kennenlernen, mit denen Sie Ihren Unterricht zur Stochastik gestalten können, sondern auch selbst Materialien entwickeln. Es handelt sich um eine eintägige Veranstaltung. Zur gemeinsamen Reflexion der erprobten Materialien im Sinne einer nachhaltigen Unterrichtsentwicklung schließt sich an den ersten Tag in ausreichend großem zeitlichen Abstand eine weitere Einheit an, in der die eigenen Erfahrungen reflektiert werden.
Bezüge zum RRSQ
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Fächer
Mathematik
Schulform
Gymnasien
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Mathematik
Die Fortbildung widmet sich Ciceros letztem philosophischen Werk, einem an den Sohn Marcus adressierten Traktat über „das pflichtgemäße Handeln“ in drei Büchern. Ausgehend von einer Auswahl aus dieser hochaktuellen Schrift sollen im Lateinu...
ANR: 108135Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. IIBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Latein
Die Fortbildung widmet sich Ciceros letztem philosophischen Werk, einem an den Sohn Marcus adressierten Traktat über „das pflichtgemäße Handeln“ in drei Büchern. Ausgehend von einer Auswahl aus dieser hochaktuellen Schrift sollen im Lateinunterricht der Oberstufe – und zwar sowohl im fortgeführten Grundkurs als auch im Leistungskurs – in Vorbereitung auf das Zentralabitur ab 2026 „Grundlagen und Prinzipien politischen Denkens und Handelns in Rom“ thematisiert werden.
Teil 1
Der erste Teil der Fortbildung dient der umfassenden Einführung in De officiis: Nach einer kurzen historisch-biographischen Verortung sowie einem Überblick über Inhalt und Aufbau des Werkes steht die Philosophie der Stoa im Mittelpunkt. Dabei werden grundlegende Begriffe wie honestum, decorum und utile im Gesamtzusammenhang der stoischen Ethik und anhand von zentralen Textstellen definiert, zueinander in Bezug gesetzt und erläutert. Zuletzt werden die wichtigsten Merkmale der Sprache und des Stils dieses Werkes, das anscheinend keine Endredaktion erfahren hat, untersucht.
Teil 2
Der zweite Teil der Fortbildung steht im Zeichen des breiten Themenspektrums von De officiis: Die Teilnehmenden können hier auf Grundlage verschiedener Anregungen einen Schwerpunkt für den eigenen Unterricht setzen. Außerdem werden an ausgewählten Textpassagen thematische Anbindungsmöglichkeiten an die übrigen Autoren der Qualifikationsphase, also an Livius, Ovid und Seneca, erarbeitet. Abschließend werden einige weitere Aktualitätsbezüge, z.B. zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, aufgezeigt.
Bezüge zum RRSQ:
2.1 – Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 – Kompetenzorientierung
2.5 – Kognitive Aktivierung
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Latein
Gemäß der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) müssen alle Kolleginnen und Kollegen, die im Unterricht mit radioaktiven Substanzen oberhalb einer Freigrenze umgehen, im Besitz einer gültigen Fachkunde sein. Darüber hinaus sind von der Schull...
ANR: 103447Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und KlinikschulenBereich/Teilbereich:
Sicherheit in Schule und Unterricht / Strahlenschutz
Gemäß der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) müssen alle Kolleginnen und Kollegen, die im Unterricht mit radioaktiven Substanzen oberhalb einer Freigrenze umgehen, im Besitz einer gültigen Fachkunde sein. Darüber hinaus sind von der Schulleitung gemäß der StrlSchV und der RISU-NRW mindestens eine Fachkollegin oder ein Fachkollege sowie eine Vertretung zum Strahlenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mindestens ein radioaktives Präparat mit einer Aktivität oberhalb der Freigrenze oder ein Schulröntgengerät an der Schule vorhanden ist.
In den Kernlehrplänen NRW für das Fach Physik ist das Thema „Ionisierende Strahlung“ fester Bestandteil. Es ist daher sinnvoll, auch Versuche mit radioaktiven Präparaten und/oder Schulröntgengeräten in den Unterricht zu integrieren.
An den meisten Schulen befinden sich Präparate oberhalb der Freigrenzen gemäß der StrlSchV 2018, von daher sollten alle Kolleginnen und Kollegen, die Physik unterrichten, im Besitz einer gültigen Fachkunde sein.
Gemäß §48 der StrlSchV muss die Fachkundebescheinigung mindestens alle fünf Jahre durch Teilnahme an einem anerkannten Kurs aktualisiert werden. Die Teilnahme an dieser Aktualisierungsfortbildung setzt eine kontinuierliche Auffrischung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Fristen voraus. Andernfalls muss ein Neuerwerb bzw. Ersterwerb erfolgen, hierfür bietet das Dezernat 46 ebenfalls in einem gewissen Umfang Kurse an. Wenden Sie sich ggf. direkt an die Sachbearbeitung.
Der Aktualisierungskurs, in dem neben den physikalischen Grundlagen und den gesetzlichen Bestimmungen insbesondere auch der praktische Strahlenschutz mit Demonstrations- und Schülerversuchen behandelt wird und hierzu experimentelle Übungen durchgeführt werden, richtet sich an Lehrkräfte, die ihre Fachkunde aktualisieren möchten. Schwangere Kolleginnen können aufgrund der Strahlenschutzvorgaben nicht teilnehmen.
Fächer
NaturwissenschaftBiologieChemiePhysikÜberfachlich
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Sicherheit in Schule und Unterricht / Strahlenschutz
Die Förderung von Nachwuchskräften für Leitungsaufgaben ist ein wesentliches Ziel der Schulleitungsfortbildung. Sollten Sie sich für das nachfolgende Angebot entscheiden, durchlaufen Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zeitraum...
ANR: 103510Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich:
Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung
Inhalt
Die Förderung von Nachwuchskräften für Leitungsaufgaben ist ein wesentliches Ziel der Schulleitungsfortbildung. Sollten Sie sich für das nachfolgende Angebot entscheiden, durchlaufen Sie als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zeitraum von bis zu einem Jahr ein Fortbildungsangebot von insgesamt ca. 56 Stunden. Voraussetzung ist, dass Sie (schon) eine Sonder- oder Koordinierungsaufgabe an Ihrer Schule übernommen haben. In einem vielfältigen Klärungsprozess finden Sie heraus, ob darüber hinaus bei Ihnen die konkrete Bereitschaft und das Interesse an der Übernahme einer Leitungsfunktion in Schule besteht.
Grundsätzlich ist die situationsangemessene Kommunikation in der Leitungsaufgabe – verbal und nonverbal - die zentrale Herausforderung, vor der die meisten Menschen in Leitung stehen (werden). Deshalb soll die Kommunikation aus der Sicht von Schulleitung (!) zentrales Element des Klärungsprozesses sein.
Sie lässt sich in verschiedenen Praxissituationen des Leitungshandelns festmachen.
Hierzu gehören inhaltlich:
Präsentieren in Konferenzen vor Gremien
Konferenzleitung
Unterrichtsbeobachtung und Beratung - Rückmeldungen zu pädagogischen Fragen
Der Prozess findet statt:
im Fortbildungsseminar
in der Kursgruppe
in den eigenen Schulen, gemeinsam vor- und nachbereitet in einer professionellen Lerngemeinschaft.
Zunächst wird in einer thematischen Vorbereitung in der Kursgruppe die theoretische und simulierte Basis für ‚Leitung erfahren‘ = erproben gelegt. Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen der Teilnehmenden in Teil-Leitungsaufgaben geht es hier gezielt um den Blick der SL-Brille bei der Übernahme einer begrenzten Kommunikationsaufgabe in der SL-Verantwortlichkeit. Zunächst werden konkrete Lern-Gelegenheiten in der Simulation erfahren und reflektiert, sowie mit Theorie fundiert. Feedback unterstützt die persönliche Auseinandersetzung.
Neu ist, dass eine Theorie-Praxis-Reflexion nicht nur in simulierten Seminarsituationen stattfindet, sondern Gelegenheiten genutzt werden, in konkreten schulischen Erfahrungsräumen den Klärungsprozess zu durchlaufen. Exemplarisches Leitungshandeln wird in Kleinteams als professionelle Lerngemeinschaften von 3-4 Personen vor Ort realisiert und reflektiert. Die Schulleitung wird hier bei Planung und Durchführung eingebunden.
Lernen in kollegialen Lerngemeinschaften steht also im Fokus. Im Umlaufverfahren werden jeweils für die eigene Schule angepasste Lernanlässe des Leitungshandelns gemeinsam vorbereitet, erprobt und über koll. Feedback begleitet. Die Lerngemeinschaften werden untereinander gebildet, um die kollegialen Praxisreflexionen möglichst pragmatisch realisieren zu können.
Die kontinuierliche professionelle Lerngemeinschaft sichert als ‚Peergroup‘ die thematische und persönliche Auseinandersetzungen und ein Feedback in der Echtsituation.
Entsprechend bietet die moderatorinnnen- und moderatorengestützte Fortbildungsgruppe eine Rahmung mit Theorieinputs rund um das Thema der Leitungs-Kommunikation und konzentriert den jeweiligen Themenschwerpunkt vorweg als Reflexionsforum. Die Selbststeuerung wird v.a. über die kollegialen Lerngemeinschaften gefordert/unterstützt. Als roter Faden zieht sich durch die verschiedenen Fortbildungsanteile ein Band von Selbstreflexion und kollegialen Feedbacks (aus der Lerngemeinschaft/aus der Kursgruppe) Darin liegt für jeden Teilnehmenden die Chance, Mehrperspektivität als Gewinn erleben können.
Organisation
Mit einem Überblick wird – als Modell - die Ausgestaltung in den verschiedenen Phasen deutlich. Ein Informationsnachmittag bietet einen Überblick.
Fortbildungsblock 1 – 2 Tage – Thema: Präsentation auf einer zentralen Sitzung/Konferenz
Treffen Lerngemeinschaft (Vorbereitung) – Schule 1 – Lerngemeinschaft (Nachbereitung)
Fortbildungsblock 2 – 2 Tage – Thema: Konferenzleitung
Treffen Lerngemeinschaft (Vorbereitung) – Schule 2 – Lerngemeinschaft (Nachbereitung)
Fortbildungsblock 3 – 2 Tage – Thema: Unterrichtsbeobachtung
Treffen Lerngemeinschaft(Vorbereitung) – Schule 3 – Lerngemeinschaft(Nachbereitung)
Abschluss – 1 Tag
ggfs. Transfergespräch bzw. Einzelgespräche in der Schulform
Im Sinne der Nachhaltigkeit kann nach ca. 6 Monaten eine Rückkopplung in der Fortbildungsgruppe optional angeboten werden.
Dieses Fortbildungsangebot ist modular mit einem Gesamtvolumen von 56 Std. geplant, davon ca. 1/3 in selbstorganisierten Arbeitsprozessen. Für die Teilnahme können sich Interessenten melden, wenn – formlos – abgesehen von den Angaben des entsprechenden Meldeformulars eine Bescheinigung der Schule sie zur Zielgruppe gehörig (Hinweis auf Delegation einer Teil-Leitungsaufgabe nach ADO § 20 ff) ausweist und die Schulleitung die Umsetzung über die Bereitstellung von Praxissituationen verbindlich unterstützt.
Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Für interessierte Lehrkräfte mit ersten Erfahrungen in einer koordinierenden Teil-Leitungsaufgabe, die in Überlegungen zur verantwortlichen Übernahme weiterer – ggfs. formal beschriebener - Leitungsaufgaben sind und dabei dieses Angebot als Unterstützung wahrnehmen und – formal – in einem unbefriste...
Das Seminar „Teamentwicklung für schulische Führungskräfte “ befähigt zur Entwicklung effektiver Teams in Schulen. In einem Einzel- sowie einem Doppeltag schaffen wir eine gemeinschaftliche Basis von Verständnis und betonen die Bedeutung vo...
ANR: 106567Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich:
Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung
Das Seminar „Teamentwicklung für schulische Führungskräfte “ befähigt zur Entwicklung effektiver Teams in Schulen. In einem Einzel- sowie einem Doppeltag schaffen wir eine gemeinschaftliche Basis von Verständnis und betonen die Bedeutung von Selbstreflexion, passender Teamzusammensetzung, Prozesssteuerung und Kollaboration.
Teilnehmende lernen die Unterscheidung zwischen Gruppen und Teams kennen, erkunden gemeinsame Ziele, die Rolle und Verantwortung jedes Mitglieds sowie die Bedeutung von Engagement. Der Kurs bietet praktische Tools und Methoden für die Anwendung zur Analyse von Teamstrukturen im schulischen Kontext, das Eisenhower-Prinzip, das Johari-Fenster, die Teamuhr nach Tuckmann, das Teamquadrat und den Team-Canvas.
Das Seminar behandelt alle Phasen der Teamentwicklung – Forming, Storming, Norming und Performing – und präsentiert Strategien zur Identifizierung und Behebung von Dysfunktionalitäten in Teams. Ein Fokus liegt auf dem Aufbau von Vertrauen, die Behandlung von Konflikten als Chance zur Entwicklung, die Schaffung von Verbindlichkeit, die Übernahme von Verantwortung und die Ausrichtung auf gemeinsame Ziele.
Ziel des Seminars ist es, Schulleitungen mit dem Wissen und den Werkzeugen auszustatten, um eine positive Teamkultur zu fördern und die Leistung ihrer Schule durch effektive Teamentwicklung zu steigern. Es bietet eine Mischung aus Theorie und Praxis, die Führungskräfte im Bildungsbereich befähigt, ihre Teams erfolgreich zu leiten und zu entwickeln.
Das Seminar richtet sich an Leitungen aller Schulformen, die beauftragt sind, Teams in den Systemen zu entwickeln.
Das Seminar ist verortet in der Dimension 4.3 des Referenzsrahmen Schulqualität NRW „An Schulen wird Teamorientiert gearbeitet“ Und Dimension 5.1 – Pädagogische Führung: „Die Schulleitung unterstützt und fördert Kooperation, Kommunikation und Teambildung“
Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung
Die drei Bereiche dieses Moduls beziehen sich auf folgende Themen:
Formen und Wege der Kooperation mit allen an der Förderung des Kindes beteiligten Personen, um Wissen zu teilen, Teilhabe sicher zu stellen und bruchlose Lernbiografien zu ge...
ANR: 102355Schulform: Allgemeine SchulformenBereich/Teilbereich:
Schule als System gestalten und entwickeln / Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion
Die drei Bereiche dieses Moduls beziehen sich auf folgende Themen:
Formen und Wege der Kooperation mit allen an der Förderung des Kindes beteiligten Personen, um Wissen zu teilen, Teilhabe sicher zu stellen und bruchlose Lernbiografien zu gewährleisten
Teamstruktur – Teamarbeit in der inklusiven Schule
Kooperation mit außerschulischen Institutionen der Beratung und Hilfe (z.B. Schulberatung, Berufsberatung, Sozialpädiatrische Zentren, Jugendämter, Ergotherapeuten, Logopäden)
Verschiedene Gesprächs- und Beratungsanlässe Grundlagen und Durchführung einer systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Beratung in besonderen Fällen Beratung mit Fachkolleginnen und –kollegen und anderen Professionen im Hinblick auf das eigene Handeln und die eigene Rolle im Unterricht bzw. im Schulsystem im Rahmen einer Intervision oder Supervision
Bezüge zum RRSQ:
2.8 Feedback und Beratung
3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
4.3 (Multi-)Professionelle Teams
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Schule als System gestalten und entwickeln / Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion
„Wer nicht aufs Kleine schaut, scheitert am Großen.“ (Laotse, etwa 6. Jh. v. Chr.) Von den Gegenständen in der Küche, dem Büro und dem Kinderzimmer, bis hin zu den Geräten auf dem Spielplatz oder in der Sporthalle - überall verstecken sich s...
ANR: 102077Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Bereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
„Wer nicht aufs Kleine schaut, scheitert am Großen.“ (Laotse, etwa 6. Jh. v. Chr.) Von den Gegenständen in der Küche, dem Büro und dem Kinderzimmer, bis hin zu den Geräten auf dem Spielplatz oder in der Sporthalle - überall verstecken sich so genannte einfache Maschinen, kleine ursprüngliche Entdeckungen und Erfindungen, die uns das Leben erleichtern.
Die Aufgabe und Herausforderung im technischen Sachunterricht besteht darin, das Interesse besonders auf diese kleinen Dinge, die alltäglichen Erfindungen zu lenken. Erst so lassen sich im Laufe der Zeit komplexe Zusammenhänge erkennen und verstehen.
In diesem Fortbildungsmodul beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Bedeutung von Technik in der Grundschule. Stets mit der Methode des pädagogischen Doppeldeckers , setzen sie sich praktisch mit verschiedenen technischen Phänomenen auseinander und analysieren einfache Gegenstände des Alltags. Sie erfahren dabei, dass der Prozess zur Beantwortung technischer Fragen oft ein kreativer, künstlerischer Weg ist, der gemeinsam mit den Kindern gegangen werden kann.
Zur Ausbildung eines technischen Grundverständnisses wird der Blick auf einfache Maschinen und ihre Wirkungsweise gelenkt. Als Hilfe zur praktischen Gestaltung des Unterrichts werden die drei Methoden zur Technikbildung (Analyseaufgaben, Herstelleraufgabe, Konstruktionsaufgabe) vorgestellt und erprobt.
Bei den Hinweisen und Ideen zur praktischen Unterrichtsgestaltung dürfen Aspekte zum Sprachsensiblen Umgang mit dem Thema nicht fehlen. Und auch der Lehrplan, sowie der bundesweit geltende Perspektivrahmen Sachunterricht werden in den Blick genommen.
Bezug zum RRSQ:
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Sachunterricht
Schulform
Alle Schulformen der Primarstufe
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Das Thema „Modellbau“ baut unmittelbar auf die Fortbildung „Umgang mit Werkzeugen und Materialien zur Holzbearbeitung“ auf. Für den Modellbau mit Holz ist der Bau von Brücken besonders geeignet, da ihm vielfältige technische und gestalteris...
ANR: 102076Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Bereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Das Thema „Modellbau“ baut unmittelbar auf die Fortbildung „Umgang mit Werkzeugen und Materialien zur Holzbearbeitung“ auf. Für den Modellbau mit Holz ist der Bau von Brücken besonders geeignet, da ihm vielfältige technische und gestalterische Aspekte innewohnen.
Alternativ können auch Fahrzeuge oder Bauwerke Gegenstand der Fortbildung sein. Der Modellbau ist im Lehrplan unmittelbar im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verortet und mittelbar vielfältig mit anderen Bereichen, Schwerpunkten und Inhalten vernetzt. Die in der ersten Fortbildung erworbenen praktischen, instrumentellen und alltagstauglichen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Materialien werden nun in herausfordernden, schülerorientierten Aufgabenstellungen umgesetzt. Die Unterrichtsmethodik des problemorientierten Lernens und die Förderung von Kooperations- und Teamfähigkeit stehen diesmal im Mittelpunkt. Unter dem Aspekt eines sprachbewussten Fachunterrichts werden zudem relevante Fachbegriffe für die Beschreibung von Handlungsprozessen und Arbeitsergebnissen herausgestellt. Mit Blick auf die Entwicklung einer lernförderlichen Leistungskultur ist die Aufgabenstellung so angelegt, dass sie u.a. Kriterien zur Leistungsbewertung praktischer Lerninhalte enthalten sind. Deren didaktisch-methodische Reflexion versetzt die Teilnehmenden in die Lage, den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler zu fördern, fortzuentwickeln und zu bewerten. Wie in der vorangegangenen Basis-Fortbildung „Werkzeugparcours“ unterstützt die klar strukturierte Lernumgebung auch in dieser Veranstaltung das selbstständige Arbeiten mit Partnern oder in Gruppen. Die Erziehung zur Nachhaltigkeit erfolgt im Hinblick auf wertschätzende Haltung, Ressourcenschonung und Gesundheitsvorsorge.
Hinweis: Die Veranstaltung ist als ein Ganztag konzipiert, welcher ggf. auch an zwei Nachmittagen durchgeführt werden kann.
Bezug zum RRSQ:
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 Kognitive Aktivierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
Fächer
Sachunterricht
Schulform
Alle Schulformen der Primarstufe
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Das Thema lässt sich im Lehrplan im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verorten. Dieser verlangt die Entwicklung praktischer, instrumenteller und alltagstauglicher Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen un...
ANR: 102075Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Bereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Das Thema lässt sich im Lehrplan im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verorten. Dieser verlangt die Entwicklung praktischer, instrumenteller und alltagstauglicher Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Materialien. Die Fortbildung soll Lehrerinnen und Lehrern in einer konstruktiven und positiven Lernatmosphäre durch eigene Erprobung und Anwendung am Material Holz den Zugang zu diesem Bereich ermöglichen.
Mit dieser Fortbildung werden folgende miteinander verwobenen Ziele verfolgt: Einführung in die Werkzeugkunde mit dazugehörigen Sicherheitsvorschriften, Abbau von Berührungsängsten, Erarbeitung der Verfahren zur Holzbearbeitung sowie deren Umsetzung in vielfältigen herausfordernden Aufgaben. Die Unterrichtsmethodik des herausfordernden, problemorientierten Lernens bildet einen wesentlichen Aspekt der Fortbildung Holzbearbeitung. Zudem werden grundlegende Fachbegriffe der Holzbearbeitung und des Werkzeuggebrauchs erarbeitet. Es werden Beispiele gegeben, die Fachsprache - im Kontext eines sprachsensiblen Unterrichts - an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.
Die Einführung in die Werkzeugkunde und der Erwerb von Methodenkompetenzen im Bereich der Holzbearbeitung erfolgt durch die Gestaltung der Lernumgebung in Form eines strukturierten Werkzeugparcours. Eine darauf aufbauende offene Aufgabenstellung gewährt durch ihre natürliche Differenzierung ein hohes Maß an Problem- und Schülerorientierung, auch im jahrgangsübergreifenden Lernen. Das selbstgesteuerte, praktische Handeln mit dem Werkstoff Holz fördert den Aufbau der kognitiven und motivationalen Kompetenzen.
Die Veranstaltung ist auch für Kolleginnen und Kollegen ohne handwerkliche Vorerfahrungen konzipiert. Eine schulinterne Fortbildung ist auch ohne expliziten Werkraum möglich. Werkzeuge und Materialien werden ggf. von den Moderatorinnen und Moderatoren zur Verfügung gestellt.
Die Erziehung zur Nachhaltigkeit erfolgt im Hinblick auf wertschätzende Haltung zur Ressourcenschonung und Gesundheitsvorsorge.
Bausteine zur Erweiterung:
Konkrete Unterrichtsplanung mit den dazugehörigen Instrumenten zur praktischen Leistungserziehung.
Einsatz digitaler Medien (z.B. zur Projektdokumentation oder zum Einsatz von programmieren Steuerungen von Licht und Motoren (Calliope mini))
Das Biographische Theater schöpft aus der individuellen Lebens- und Erlebenswelt der Teilnehmenden. Es geht dabei nicht darum, das Erlebte eines Einzelnen realistisch abzubilden, sondern vielmehr um die Erstellung eines kollektiven Erfahrun...
ANR: 104700Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II
Das Biographische Theater schöpft aus der individuellen Lebens- und Erlebenswelt der Teilnehmenden. Es geht dabei nicht darum, das Erlebte eines Einzelnen realistisch abzubilden, sondern vielmehr um die Erstellung eines kollektiven Erfahrungshorizonts. Persönliche Gedanken, Gefühle und Lebenserfahrungen einzelner werden mit Methoden der Ästhetisierung entfremdet und bieten damit die Grundlage für das szenische Material, das zu einer Collage zusammengesetzt wird. So kann ein eigenständiges Werk entstehen, das sich durch viele Eigenanteile und Beiträge der Teilnehmenden auszeichnet. Alternativ kann auch ein literarischer Text als Vorlage dienen - hier setzen die Teilnehmenden ihre biographischen Anteile mit dem Text in Bezug. Der Reiz für Schülerinnen und Schüler liegt im biographischen Ansatz in der Nähe zur eigenen Person und zur Gruppe, d.h. der Fortbildungsbaustein setzt so nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an wie mit kaum einer anderen Art von Theater.
Beide Möglichkeiten werden in der Fortbildung vorgestellt und praktisch erprobt:
Am ersten Fortbildungstag werden authentische Erlebnisse und Erfahrungen der Teilnehmenden zum Ausgangspunkt, die wir über Verfahren der Ästhetisierung und Verdichtung zu Theaterszenen entwickeln.
Am zweiten Tag werden wir über angeleitete Improvisationen und kreative Schreibansätze zu kleinen Theaterszenen kommen, wobei Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ hier die Grundlage bilden wird.
Da die Veranstaltung auf Nachhaltigkeit angelegt ist, erfordert sie zwei Fortbildungseinheiten. Dazwischen liegt eine Transferphase. Eine Teilnahme ist nur bei einer Anmeldung für beide Tage möglich. Mitzubringen sind bequeme Schuhe, bewegungsfreundliche (gerne dunkle / schwarze) Kleidung - und die Bereitschaft, für einen künstlerischen Prozess von sich selbst zu erzählen.
Bezüge zum RRSQ
2.2 – Kompetenzorientierung
2.4 – Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Einerseits lieben wir unsere Haustiere und betrachten sie oft genug als Familienmitglieder. Andererseits quälen wir Tiere auf die abscheulichste Weise. Wie passt das zusammen?
ANR: 102187Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und KlinikschulenBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Einerseits lieben wir unsere Haustiere und betrachten sie oft genug als Familienmitglieder. Andererseits quälen wir Tiere auf die abscheulichste Weise. Wie passt das zusammen?
Während der gesellschaftspolitische Diskurs immer sensibler wird und zunehmend das Wohl der Tiere in den Blick gerät, stehen wir angesichts steigender Massentierhaltung, Tierversuchen und Artensterben vor der epochalen Aufgabe eines wirksamen Tierschutzes.
Nicht zuletzt junge Menschen zeichnet ein gänzlich neues Bewusstsein im Umgang mit Tieren aus, das die herkömmlichen Vorstellungen des Verhältnisses von Mensch und Tier kritisch reflektiert.
Viele fragen sich:
Woher nehmen wir das Recht, Tiere auszubeuten und ihnen Leid zuzufügen?
Welche Rechte besitzen Tiere und wie kann Tierwohl theoretisch begründet werden?
Und zuletzt: Wie können wir Tiere so behandeln, dass wir sie im Sinne ethischer Maßstäbe wertschätzend behandeln?
Teil 1
Wir wollen in dieser Fortbildung zunächst klassische Positionen zur Tierethik vorstellen und von hier aus Möglichkeiten der unterrichtlichen Erarbeitung des Problemzusammenhanges aufzeigen.
Hierzu werden lebensweltliche Haltungen, widersprüchliches Verhalten und scheinbare Selbstverständlichkeiten anhand philosophischer Konzepte kritisch geprüft.
Dabei legen wir die tierethischen Fragestellungen nach „Tiertötung“, „Tiernutzung“ und „Tierleid“ zugrunde. Ohne moralischen Zeigefinger und dogmatische Appelle wollen wir mit kritischer Sensibilität konsensfähige Positionen der Tierethik aufgreifen und Theorien des Tierwohls anhand von Fallbeispielen und Gedankenexperimenten diskutieren.
Die Veranstaltung ist auf 1,5 Tage angesetzt. Die Bescheinigungen der Teilnahme werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt.
Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialstücke der Fortbildung weiterentwickeln, in ihrem Unterricht anwenden und ihre diesbezüglichen Erfahrungen reflektieren.
Teil 2
Im zweiten Teil der Fortbildung werden wir den Fokus auf Möglichkeiten des gesellschaftspolitischen Engagements in Form von Online-Petitionen richten.
Die Fortbildungsveranstaltung fokussiert das Inhaltsfeld 7 des Kernlehrplans Geschichte SII und unterstützt Geschichtslehrer und –lehrerinnen bei der Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte.
ANR: 102175Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. IIBereich/Teilbereich:
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Die Fortbildungsveranstaltung fokussiert das Inhaltsfeld 7 des Kernlehrplans Geschichte SII und unterstützt Geschichtslehrer und –lehrerinnen bei der Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte.
Einen besonderen Fokus richtet die Veranstaltung auf die Chancen, die das im KLP als obligatorisch ausgewiesene Längsschnittverfahren für effektives Üben und Wiederholen am Ende der Q-Phase im Rahmen problemorientierter Fragestellungen zu Friedensschlüssen und Friedensordnungen der Moderne bietet, auch mit Blick auf die bevorstehenden Abiturprüfungen.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Fortbildung lernen vielfältige Materialien und Medien kennen, die unter Berücksichtigung der im KLP vorgesehenen inhaltlichen Schwerpunkte sowie unterschiedlicher Kompetenzerwartungen ausgewählt wurden und während der Veranstaltung im Hinblick auf Möglichkeiten der Nutzung für die Lernprogression der Schüler und Schülerinnen vorgestellt werden.
In einer Folgeveranstaltung werden die von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in der Transferphase verwendeten und neu konzipierten Materialien und Konzepte evaluiert.
Bezüge zum RRSQ
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Geschichte
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte