Ziel ist die Entwicklung eines Leistungskonzeptes am Beispiel des Sachunterrichts, welches auf erarbeiteten gemeinsamen Haltungen zum Thema „Leistung“ basiert. Dieser Prozess wird von den Moderatorinnen und Moderatoren eng begleitet. Zudem werden strukturelle Instrumente und Hilfen an die Hand gegeben.
Eine Basis ist die Entwicklung schulischer Leitgedanken zur Leistungskultur. Diese werden als gemeinsame tragfähige Überzeugungen - unter Berücksichtigung der schulischen Ausgangslage, der verschiedenen Perspektiven auf „Leistung“ seitens des Kollegiums sowie der Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler – herausgearbeitet und mit den vorliegenden rechtlichen Rahmenbedingen (Richtlinien und Lehrpläne, Referenzrahmen Schulqualität des Landes NRW) und dem pädagogische Leistungsbegriff abgeglichen. Alle Schritte erfolgen in Anbindung an das bestehende schulinterne Curriculum.
Im Fortbildungsprozess werden diese grundlegenden Leitgedanken am Fach Sachunterricht konkretisiert: Der Sachunterricht bietet mit seinen Besonderheiten der praktischen Leistungen, des unmittelbaren Alltagsbezugs und der Fokussierung auch auf übergreifende, prozessorientierte Kompetenzen besondere Chancen, alle Schü...
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Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Fächer
Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte der Primarstufe
Die Fortbildung ist im Gesamten auf 4 Termine mit jeweils mindestens einem Halbtag konzipiert und prozessbegleitend auf einen längeren Zeitraum hin angelegt.
Die Fortbildung kann nur schulintern gebucht werden.
Die Kompetenz des Programmierens/Codens ist im Bereich der Säule 6 Problemlösen und Modellieren des Medienkompetenzrahmens und im Lehrplan Sachunterricht NRW im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verortet. Die Teilnehmenden lernen in der Fortbildung anhand praktischer Beispiele das Programmieren systematisch kennen und anwenden. Alle Übungen sind für das 3.und 4. Schuljahr konzipiert und erprobt. Sie sind auch für programmierunerfahrene Teilnehmende gut geeignet.
Zum Aufbau einer tragfähigen Programmierkompetenz erarbeiten sich die Teilnehmenden in einem ersten Schritt zunächst ohne Soft- und Hardware die innere Logik eines Computerprogramms. Dieses sogenannte „Offline-Coden“ hat sich fachdidaktisch und unterrichtspraktisch bewährt. In einem zweiten Schritt werden die Programme dann beim „Online-Coden“ mit dem frei verfügbaren Editor NEPO (Open Roberta) geschrieben und auf den Minicomputer „Calliope mini“ übertragen, so dass sie sofort praktisch anwendbar sind. Aus dieser Anwendung heraus ergeben sich jeweils vielfach Impulse zur kreativen Modifizierung der geschriebenen Programme.
Dabei werden auch die grundlegenden Fachbegriffe des Programmierens erarbeitet. Es w...
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Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Die Arbeit in einer Lernwerkstatt im Sinne von Prof. Dr. Hartmut Wedekind (Alice Salomon Hochschule Berlin) ist eine gute Möglichkeit zur Förderung selbstgesteuerten Lernens - auch in inklusiven Lerngruppen. Die Gestaltung eines solchen Lernarrangements zielt besonders auf selbstständiges Lernen ab und ist dabei geeignet, den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Am Beispiel einer konkreten Lernwerkstatt (z.B. zum Thema „Gleichgewicht“) sollen die Teilnehmenden durch aktives Tun und durch die Reflektion ihrer Arbeit und des durchlaufenen Lernprozesses die Philosophie des Lernwerkstattgedankens selbst erfahren.
Eine Lernwerkstatt…
bietet eine "Please-Touch-me-Lernlandschaft der denkenden Hand"
schafft ein spezifisches, aufforderndes, fragengenerierendes Lernmilieu
ist eine aktive Sammlung von Ideen und Lernprodukten
ist ein Ort für Ausprobieren und entdeckendes Lernen
gibt jedem Beteiligten Raum für beiläufiges und gezieltes Lernen je nach seinen Fähigkeiten, Eigenarten und Bedürfnissen
ist ein Ort für das Finden und Beantworten der eigenen Frage allein oder mit anderen
Die Teilnehmenden sollen sich in diesem Workshop selber in die Rolle eines Lernenden beg...
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Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Fächer
Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung kann nur schulintern gebucht werden.
Im naturwissenschaftlichen und technischen Lernen begegnen Kinder den „Sachen“ oft mit klugen Fragen und großer Neugier. Häufig werden hier Phänomene und Werkzeuge des Alltags endlich für sie erklärbar. Zusätzlich stellen diese Inhalte eine wichtige Grundlage für das Leben in einem zunehmend technisierten und von der Natur entfremdeten Alltag dar.
Diese dreiteilige Fortbildungsreihe ist konsequent an den Leitideen für gute Lernaufgaben im Sachunterricht konzipiert und will durch das Prinzip des Pädagogischen Doppeldeckers, auch Lehrkräften mit wenig Vorerfahrung, Mut machen und den Transfer in den eigenen Unterricht erleichtern: Durch eigene, aktiv-handelnde Auseinandersetzung mit den Inhalten, lernen die Teilnehmenden die jeweiligen didaktisch-methodischen Prinzipien der Kompetenzbereiche kennen. So wird direkt erfahrbar, wie der naturwissenschaftliche und technische Unterricht optimal das strukturierte und planvolle Handeln und selbstständige Denken unterstützt. Aufbauend auf den erfahrenen Inhalten dieser Fortbildungsreihe können dann Ideen und Anregungen für den eigenen Unterricht abgeleitet werden. Die Durchführung von naturwissenschaftlichem und technischem Unterricht, der den...
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Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Sachunterricht
Fächer
Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Lehrkräfte, die aktuell das Fach Sachunterricht an ihrer Schule unterrichten.
Hinweis: Wir empfehlen die Anmeldung im Tandem, da die gemeinschaftliche Reflexion den anschließenden Transfer der Fortbildungsinhalte in den Schulalltag maßgeblich erleichte...
Ziel dieses Fortbildungsangebots ist es das hohe Lernpotenzial in einer besonderen Lernumgebung, an Orten außerhalb der Schule (exemplarisch am Beispiel Zoo) zu verdeutlichen. Um fachliches und vor allem nachhaltiges Lernen garantieren zu können, ist eine sinnvolle Einbindung in den (Sach-) Unterricht Grundvoraussetzung.
Im Sinne eines pädagogischen Doppeldeckers erproben die Teilnehmenden die forschende Arbeit im Zoo. Sie haben die Möglichkeit die herausfordernde Aufgabe eines Forschers nachzuempfinden und Erkenntnisse durch die selbstständige Arbeit (Beobachtung und Dokumentation) im Zoo zu gewinnen.
Im Rahmen der Fortbildung werden die Teilnehmenden zum einen die Methode des forschend-entdeckenden Beobachtens erproben und zum anderen Hilfen zur konkreten Unterrichtsplanung unter Einbezug der Kompetenzen des Lehrplans erhalten. Sie erhalten konkrete Ideen zur Neu- und Umgestaltung eigener Reihen zum Thema Zoo und Tiere.
Da die Bereiche „Zoo“ und „Tiere“ oft von allen Lehrerinnen und Lehrer einer Schule gleichermaßen im Unterricht thematisiert werden, bietet sich dieses Modul besonders gut als schulinterne Veranstaltung an.
Bezug zum RRSQ:
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Komp...
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Fächer
Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte der Primarstufe
Hinweis:
Die Veranstaltung findet in den Räumen der Zooschule des Kölner Zoos statt. Nähere Informationen (z.B. zum Einlass) erfolgen über eine Info-Mail vor der Veranstaltung.
Im Basisbaustein Sachunterricht geht es darum, Vorstellungen über einen herausfordernden gelungenen Sachunterricht auszutauschen und diese orientiert an der aktuellen Fachdidaktik und an den Vorgaben des Lehrplans weiterzuentwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich aktivierend mit den „Aufgaben und Zielen“ des Sachunterrichts und mit zentralen Aspekten der Fachdidaktik auseinander und erhalten einen Überblick über Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung. In einer Lernspirale erleben sie praktisch wie Lernen als ein aktiver, selbstgesteuerter Prozess im Sachunterricht initiiert und entwickelt wird. Dabei werden verschiedene individuelle und kooperative Methoden im selbständigen Lernen beispielhaft angewendet und reflektiert, um diese in einem schulinternen Methodenkonzept und/ oder im schulinternen Curriculum Sachunterricht zu verankern.
Wunschgemäß kann der praktische Schwerpunkt auch auf die Durchführung, Analyse und Planung von herausfordernden Lernaufgaben gelegt werden.
Dieser Basisbaustein bildet die Grundlagen für weitere Bausteine zu den einzelnen Bereichen des Lehrplans Sachunterricht, die nach einem vorangegangenen Vorgespräch auch alle einzeln gebucht werden...
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Das Thema Kinderrechte lässt sich im Lehrplan dem Bereich „Demokratie und Gesellschaft“ mit dem Schwerpunkt „Zusammenleben in der Klasse, in der Schule und in der Gesellschaft“ zuordnen. Hierbei stehen vor allem Inhalte des sozialen Lernens und die Befähigung der Kinder, gesellschaftliches Leben demokratisch mitzugestalten, im Mittelpunkt.
In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden zehn Kinderrechte intensiver kennen und setzen sich mit deren Bedeutung für das Schulleben auseinander. Sie erhalten die Möglichkeit, eine persönliche Haltung dazu zu entwickeln und sammeln Ideen, die Kinderrechte in Schule zu thematisieren.
Zusätzlich wird anhand des Klassenrates eine Möglichkeit vorgestellt, wie in Schule das Recht auf Mitbestimmung und Demokratie nachhaltig gelebt werden kann. Die Teilnehmenden erfahren welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Ablauf des Klassenrates notwendig sind. Dabei werden unter anderem notwendige Lehr- und Lernkompetenzen beleuchtet und über die Wichtigkeit einer positiven Atmosphäre nachgedacht. Die Teilnehmenden tauschen sich über mögliche Themen sowie konkrete Medien und Strukturen des Klassenrates aus. Dadurch werden unterrichtliche...
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„Papa hat ein voll peinliches Bild von mir bei Instagram gepostet!“ „Ich will Youtube -Star werden“ „Ich habe schon 100 Follower MEHR als du bei Tik Tok.“
Kinder begegnen den Herausforderungen der Sozialen Medien immer früher. Selbst Kinder, die vom Elternhaus aus noch keinen direkten Zugang zum Internet haben, werden mit den Gesprächsthemen Instagram, WhatsApp, Youtube und Co. spätestens auf dem Schulhof konfrontiert.
Daher ist es wichtig, sich bereits in der Grundschule mit den guten und schlechten Seiten dieser sich immer schneller entwickelnden Kommunikations- und (Selbst-)Darstellungsform auseinander zu setzen.
Um in der Gesellschaft von Morgen reflektiert und angemessen mit Informationen aller Art umzugehen, ist es wichtig, dass die SuS ab der ersten Klasse lernen, einen persönlichen Filter, sowohl in der aktiven/produzierenden, als auch in der passiven/rezeptiven Rolle, in Bezug auf den Umgang mit Informationen, Bildern, Videos und Nachrichten zu entwickeln.
So sollen SuS im Sinne der Demokratieerziehung befähigt werden, sich selbstreflektiert und selbstbestimmt in der (digitalen) Welt zu bewegen.
In dieser Fortbildung geht es neben einem allgemeinen Überblick über Social Media,...
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Ziel der Fortbildung ist es, eine Schule bei der Erstellung und/oder ihres individuellen, schulinternen Curriculums durch das Vorstellen verschiedener Planungshilfen zu unterstützen, mit welchem die verbindlichen Kompetenzerwartungen des Lehrplans erreicht werden können. Wesentliche Inhalte sind:
grundlegende Aspekte des Lehrplans SU bzw. der Überarbeitung des Lehrplans
gemeinsames Vereinbaren von weitgefassten und vernetzten „Themen“ für die 4 Schuljahre (Grundsatz „Mehrperspektivische Planung“), ausgehend von den für die jeweilige Schule bisher bedeutsamen Themenbereichen und Planen von inhaltlichen Schwerpunkten, orientiert an den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler
herausfordernde Lernaufgaben zur Aktivierung (des selbstständigen Lernens) von Schülerinnen und Schülern
Analyse des Vorwissens und Umgang mit Präkonzepten der Schülerinnen und Schüler
beispielhaftes (arbeitsteiliges) Planen von Unterrichtsvorhaben und Verschriftlichung mit Hilfe eines Planungsrasters unter Beachtung der fachdidaktischen und fachmethodischen Grundsätze des Faches Sachunterrichts
Planung von Möglichkeiten zur Leistungsbewertung und Förderung der Kinder
Anleitung zum Erstellen einer Übersicht über die...
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Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte der Primarstufe
Die Fortbildung kann nur schulintern gebucht werden.
Wie können wir Kindern die Notwendigkeit vermitteln Klimaschutz zu betreiben und nachhaltig zu leben, ohne sie zu überfordern und ohne ihnen Angst zu machen? Ängste vor einer nicht einschätzbaren Zukunft sind unter Jugendlichen sehr verbreitet. Die Problemlagen in ihrer Komplexität erscheinen nicht durchschaubar. Wie gehen wir in der Schule mit der Angst vor den Ungewissheiten um? Wie können wir Kinder darin unterstützen, komplex vernetzte, problemhaltige Situationen zu erkennen - zu einer Bewertung und zu Urteilskompetenz zu gelangen und im Sinne ihrer gewonnen Haltungen handlungsfähig zu sein?
In diesem Fortbildungsangebot stellen wir die 17 globalen Ziele (SDGs) für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Weltgemeinschaft in den Mittelpunkt. Modellhaft wird gezeigt, wie diese Global Goals in den Unterricht einbezogen werden können. Die Teilnehmer erleben didaktische und methodische Konzepte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als pädagogische Doppeldecker für Ihre eigene Unterrichtsarbeit.
Verschiedene Nachhaltigkeitsthemen können anhand praktischer Beispiele vertieft werden:
Chancen und Gefahren von Social Media
Partizipation in Klassenrat und Schülerparlament
Kinderrech...
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Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte der Primarstufe
Hinweise:
Dauer der Fortbildung: Mindestens 2,5 Fortbildungstage über 1 Schuljahr. Die Fortbildung kann nur schulintern gebucht werden.
Die Inhalte der Fortbildung sind im Lehrplan Sachunterricht vor allem dem Bereich „Natur und Umwelt“ zuzuordnen.
Dabei sind das Entdecken von Eigenschaften in Experimenten und Versuchen sowie deren Planung, Durchführung und Auswertung zentrale Kompetenzerwartungen. In einer herausfordernden Experimentierlandschaft zum Thema „Luft“ können die Teilnehmenden exemplarisch die verschiedenen Öffnungsgrade experimentellen Handelns erfahren und reflektieren.
Die Teilnehmenden setzen sich innerhalb der Fortbildung mit dem Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens und nachhaltigen Lernens auseinander. Sie erfahren die Bedeutung von Präkonzepten, die die Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler verdeutlichen und erwerben Kenntnisse zum naturwissenschaftlichen Lernen, die im Schulalltag umgesetzt werden können.
Anhand der beispielhaften Auseinandersetzung mit dem Thema „Luft“ erproben und reflektieren sie das handlungsorientierte, problemorientierte, selbständige sowie forschend-entdeckende Lernen. Hierbei können die Aspekte sprachsensibler Fachunterricht, Entwicklung von Fachsprache und Leistungserziehung vertiefend thematisiert werden. Durch die Mischung von Theorie, eigenen Erprobungen und d...
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Ausgehend von der originalen Begegnung mit der vertrauten Umgebung Schule und Wohnort werden den Teilnehmenden mögliche Wege zur Einführung in das Kartenverständnis aufgezeigt. Das herausfordernde, umfassende Thema „Entwicklung von Raumvorstellungsvermögen“ wird handelnd und praxisbezogen für die kindgemäße Umsetzung unter Einbeziehung ausgewählter analoger und digitaler Medien erarbeitet. Möglichkeiten der Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens werden fächerübergreifend aufgezeigt.
Ausgehend von den Stadien der kindlichen Entwicklung im Themenfeld Kartenverständnis (Piaget, Stückrath) werden die Möglichkeiten und Grenzen des Themas in der Grundschule aufgezeigt. Drei grundlegende Verfahren zur Einführung in das Kartenverständnis werden praktisch erprobt und in Bezug auf ihre Vor- und Nachteile verglichen und reflektiert.
Aspekte eines sprachsensiblen Fachunterrichts, der Entwicklung von Fachsprache und der Leistungserziehung werden ebenfalls berührt.
Bezug zum RRSQ:
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
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Weiterentwicklung der fachlichen und fachdidaktischen Kenntnisse im Fach Sachunterricht durch Entwicklung und Umsetzung verschiedener, kompetenzorientierter Unterrichtsideen- mit besonderem Blick auf Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE)
Wie können wir Kindern die Notwendigkeit vermitteln Klimaschutz zu betreiben und nachhaltig zu leben, ohne sie zu überfordern und ohne ihnen Angst zu machen? Ängste vor einer nicht einschätzbaren Zukunft sind unter Jugendlichen sehr verbreitet. Die Problemlagen in ihrer Komplexität erscheinen nicht durchschaubar. Wie gehen wir in der Schule mit der Angst vor den Ungewissheiten um? Wie können wir Kinder darin unterstützen, komplex vernetzte, problemhaltige Situationen zu erkennen - zu einer Bewertung und zu Urteilskompetenz zu gelangen und im Sinne ihrer gewonnenen Haltung handlungsfähig zu sein?
Die Kompetenzteams NRW möchten Schulen in ihrer Arbeit im Rahmen der Unterrichtsentwicklung unterstützen.
Die Teilnehmer erleben didaktische und methodische Konzepte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als pädagogische Doppeldecker für Ihre eigene Unterrichtsarbeit. Verschiedene Nachhaltigkeitsthemen werden anhand praktischer Beispiele vertieft.
Inha...
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Sachunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Lehrkräfte, die aktuell das Fach Sachunterricht an ihrer Schule unterrichten. Wünschenswert ist die Teilnahme in einem Lehrertandem (schulintern oder schulübergreifend mit Kolleginnen anderer Schulen), da so mit Blick auf die kollegiale Unterstützung u...
Sprache bildet eine wichtige Voraussetzung, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen in heterogenen Lerngruppen erfordern erhöhte Sensibilität für die sprachliche Bildung - auch im Sachunterricht. Sprachbewusster Sachunterricht bezieht die Sprachfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ein und hilft ihnen dadurch, die im Lehrplan geforderten Kompetenzen zu erreichen. Die fachspezifische Aufgabe der Lehrperson ist es, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg von der Alltags- zur Bildungssprache unter Einbindung der Fachsprache auf ihren individuellen Lernwegen zu begleiten. Im Rahmen der Fortbildung werden praktische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und erprobt, den eigenen Unterricht nachhaltig sprachsensibel zu gestalten.
Unabhängig von ihrer sprachlichen, kulturellen oder sozialen Herkunft, sollen allen Kindern Chancen eröffnet werden, altersangemessene Anforderungen hinsichtlich der Bildungssprache zu erfüllen. Anders als bei Veranstaltungen zum Thema DaZ (Deutsch als Zielsprache) geht es bei diesem Baustein nur indirekt um die Herausforderung, Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte (u.a. Flüchtlingskinder), sowie Kinde...
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„Wer nicht aufs Kleine schaut, scheitert am Großen.“ (Laotse, etwa 6. Jh. v. Chr.) Von den Gegenständen in der Küche, dem Büro und dem Kinderzimmer, bis hin zu den Geräten auf dem Spielplatz oder in der Sporthalle - überall verstecken sich so genannte einfache Maschinen, kleine ursprüngliche Entdeckungen und Erfindungen, die uns das Leben erleichtern.
Die Aufgabe und Herausforderung im technischen Sachunterricht besteht darin, das Interesse besonders auf diese kleinen Dinge, die alltäglichen Erfindungen zu lenken. Erst so lassen sich im Laufe der Zeit komplexe Zusammenhänge erkennen und verstehen.
In diesem Fortbildungsmodul beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Bedeutung von Technik in der Grundschule. Stets mit der Methode des pädagogischen Doppeldeckers , setzen sie sich praktisch mit verschiedenen technischen Phänomenen auseinander und analysieren einfache Gegenstände des Alltags. Sie erfahren dabei, dass der Prozess zur Beantwortung technischer Fragen oft ein kreativer, künstlerischer Weg ist, der gemeinsam mit den Kindern gegangen werden kann.
Zur Ausbildung eines technischen Grundverständnisses wird der Blick auf einfache Maschinen und ihre Wirkungsweise g...
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Das Thema „Modellbau“ baut unmittelbar auf die Fortbildung „Umgang mit Werkzeugen und Materialien zur Holzbearbeitung“ auf. Für den Modellbau mit Holz ist der Bau von Brücken besonders geeignet, da ihm vielfältige technische und gestalterische Aspekte innewohnen.
Alternativ können auch Fahrzeuge oder Bauwerke Gegenstand der Fortbildung sein. Der Modellbau ist im Lehrplan unmittelbar im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verortet und mittelbar vielfältig mit anderen Bereichen, Schwerpunkten und Inhalten vernetzt. Die in der ersten Fortbildung erworbenen praktischen, instrumentellen und alltagstauglichen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Materialien werden nun in herausfordernden, schülerorientierten Aufgabenstellungen umgesetzt. Die Unterrichtsmethodik des problemorientierten Lernens und die Förderung von Kooperations- und Teamfähigkeit stehen diesmal im Mittelpunkt. Unter dem Aspekt eines sprachbewussten Fachunterrichts werden zudem relevante Fachbegriffe für die Beschreibung von Handlungsprozessen und Arbeitsergebnissen herausgestellt. Mit Blick auf die Entwicklung einer lernförderlichen Leistungskultur ist die Aufgabenstellung so angelegt...
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Das Thema lässt sich im Lehrplan im Bereich Technik, digitale Technologien und Arbeitswelt verorten. Dieser verlangt die Entwicklung praktischer, instrumenteller und alltagstauglicher Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Materialien. Die Fortbildung soll Lehrerinnen und Lehrern in einer konstruktiven und positiven Lernatmosphäre durch eigene Erprobung und Anwendung am Material Holz den Zugang zu diesem Bereich ermöglichen.
Mit dieser Fortbildung werden folgende miteinander verwobenen Ziele verfolgt: Einführung in die Werkzeugkunde mit dazugehörigen Sicherheitsvorschriften, Abbau von Berührungsängsten, Erarbeitung der Verfahren zur Holzbearbeitung sowie deren Umsetzung in vielfältigen herausfordernden Aufgaben. Die Unterrichtsmethodik des herausfordernden, problemorientierten Lernens bildet einen wesentlichen Aspekt der Fortbildung Holzbearbeitung. Zudem werden grundlegende Fachbegriffe der Holzbearbeitung und des Werkzeuggebrauchs erarbeitet. Es werden Beispiele gegeben, die Fachsprache - im Kontext eines sprachsensiblen Unterrichts - an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.
Die Einführung in die Werkzeugkunde und der Erwerb von Methodenkompetenzen im Berei...
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Die Auseinandersetzung mit dem umfangreichen Bereich „Zeit und Wandel“ bezieht sich in diesem Modul auf die Schwerpunkte „Orientierung in der Zeit“ sowie „Früher, heute und morgen“.
Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zum historischen Lernen sowie zum projektorientierten Arbeiten zu vermitteln. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, selbst projektorientiert zu arbeiten, um eine Unterrichtsform ausprobieren zu können, mit der es Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, ihr Lernen aktiv, kooperativ und eigenverantwortlich zu gestalten. Dabei arbeiten sie mit analogen und digitalen Quellen.
Die Teilnehmenden setzen sich inhaltlich in Gruppenarbeit mit Aspekten des Alltags der 50er Jahre auseinander und erstellen mit Hilfe unterschiedlicher Medien eine Präsentation. Dabei lernen die Teilnehmenden die Arbeit mit der Zeitleiste als wichtige unterrichtsbegleitende Methode des historischen Lernens kennen und stellen immer wieder einen Vergleich zum Alltag heute her. Anhand der praktischen Arbeit werden die Merkmale projektorientierten Arbeitens deutlich.
Die Teilnehmenden werden in der Fortbildung nicht nur in interessengeleiteten Kleingr...
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