(Cyber-)Mobbing in der Schule – Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten sowie Implementierung von Unterrichtsvorhaben im Psychologieunterricht
Mobbing ist die häufigste Gewaltform an deutschen Schulen, daher kommt nahezu jede Lehrkraft im Rahmen ihres Berufsalltags mit diesem Thema in Berührung.
(Cyber-)Mobbing unterscheidet sich in der zugrundeliegenden Dynamik und Funktion deutli...
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(Cyber-)Mobbing in der Schule – Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten sowie Implementierung von Unterrichtsvorhaben im Psychologieunterricht
Mobbing ist die häufigste Gewaltform an deutschen Schulen, daher kommt nahezu jede Lehrkraft im Rahmen ihres Berufsalltags mit diesem Thema in Berührung.
(Cyber-)Mobbing unterscheidet sich in der zugrundeliegenden Dynamik und Funktion deutlich von Alltagskonflikten. Deshalb führen etablierte Konfliktlösungsstrategien wie z.B. das pädagogische Gespräch, der Klassenrat oder die Streitschlichtung selten dazu, (Cyber-)Mobbingprozesse nachhaltig zu beenden.
Im Rahmen eines fachlichen Inputs werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Gruppenphänomen beleuchtet. Darauf aufbauend werden Handlungsmöglichkeiten für die schulische Prävention und Intervention vorgestellt und deren Wirkfaktoren betrachtet.
Der Input eignet sich als Impuls für die (Weiter-)Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zum Thema (Cyber-)Mobbing: Eine Unterrichtseinheit zum Thema (Cyber-)Mobbing bietet die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler ihr Wissen um menschliches Erleben und Verhalten in der Gruppe erweitern und zugleich die eigenen schulbiographischen Erfahrungen und Verhaltensweisen im Gruppenkontext neu einordnen können. Dadurch kann auch die individuelle soziale Handlungskompetenz gestärkt und ein positiver Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung geleistet werden. Vertiefend könnten z.B. in Rahmen eines Projekts der Schülerinnen und Schüler Veränderungsprozesse in der Schulgemeinschaft angestoßen werden.
Am zweiten Fortbildungstag werden zwei Unterrichtsvorhaben vorgestellt und diskutiert, die auf den Impulsen des Vortrags aufbauen: Zum einen stellt ein Vorhaben eine Synopse dar, die sich zur spiralcurricularen Wiederholung zentraler Inhalte der Qualifikationsphase eignet. Zum anderen wird ein Beispielprojekt aus der Einführungsphase präsentiert, das den Fokus auf die Prävention von (Cyber-)Mobbing im schulischen Alltag legt und damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer Schulkultur des respektvollen Miteinanders leistet.
Termine: Mittwoch, den 17.09.2025 ab 13:00 bis
Donnerstag, den 18.09.2025 um 16 Uhr
(einschl. Übernachtung; den Teilnehmenden entstehen keine Kosten)
Ort: Schloss Oberwerries, Zum Schloss Oberwerries 1 in 59073 Hamm
Referentin: Nadine Hansmeier (Dipl.-Psych.)
Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Soest
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