Die Digitalisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) verändern nicht nur unseren Alltag, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten für den Geschichtsunterricht. Wie können wir KI nutzen, um historisches Lernen lebendiger, differenzierter und kritisch-reflektierter zu gestalten? Diese Fortbildung gibt Ihnen praxisnahe Einblicke in den sinnvollen Einsatz von KI-Tools im Geschichtsunterricht – stets mit Blick auf den Medienkompetenzrahmen NRW (MKR) und die konkrete Anwendung im Schulalltag. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die unmittelbare Umsetzbarkeit im Geschichtsunterricht. Sie lernen KI-gestützte Methoden kennen, mit denen Sie Planung, Feedback (Formatives Assessment), Textanalyse, Scaffolding und kreative Zugänge zu Geschichte innovativ gestalten können. Gemeinsam erproben wir, wie KI-Tools dabei helfen, das historische Lernen zu fördern. Gleichzeitig reflektieren wir, wie Schülerinnen und Schüler den kritischen Umgang mit KI trainieren können – etwa indem sie KI-generierte Inhalte auf ihre Plausibilität überprüfen und damit Möglichkeiten und Grenzen von KI erkennen.
Teil 2: Am zweiten Termin werden die Ergebnisse der Transferphase evaluiert und es findet ein...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Fächer
Geschichte
Zielgruppe und Voraussetzungen
Fachlehrerinnen und Fachlehrer des Faches Geschichte an Gymnasien und Gesamtschulen (SI/II)
Bausteine für digitale Veranstaltungen:
o Der Link zur Teilnahme geht Ihnen unmittelbar vor der Veranstaltung zu.
o Bitte schalten Sie die Kamera und das Mikrofon ein.
Über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung befindet sich die Erinnerungskultur in Bezug auf die DDR im Wandel. Neben dem Blick auf die DDR als Diktatur und Unrechtsstaat tritt immer mehr die Erforschung ambivalenter Erfahrungen im DDR-Alltag in den Vordergrund. Dabei lösen neue Darstellungen durchaus kontroverse Diskussionen in der Forschung aus.
Teil 1
Unsere eineinhalbtägige Fortbildung greift diese aktuellen Entwicklungen auf, indem sie den Blick sowohl auf das Diktaturgedächtnis als auch auf das Arrangement- und Fortschrittsgedächtnis nach Martin Sabrow richtet. Im ersten Modul werden die Erarbeitung der SED-Diktatur sowie die Erinnerung daran im Fokus stehen. Hier soll insbesondere die Werturteilsbildung gefördert werden, zum einen anhand verschiedener Zugänge zu einzelnen Biographien und damit verbundener ethisch-moralischer Dilemmata, zum anderen durch die exemplarische Kontrastierung von Diktatur und Demokratie. Im zweiten Modul liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung der Ambivalenz der Lebenserfahrungen in der DDR und deren heutiger Bewertung, auch unter Bezugnahme auf aktuelle Forschungskontroversen. Dabei werden verschiedenste Materialien, unter anderem die gängigen Schulb...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Fächer
Geschichte
Zielgruppe und Voraussetzungen
Fachlehrerinnen und Fachlehrer des Faches Geschichte an Gymnasien und Gesamtschulen (SI/II)
Bausteine für digitale Veranstaltungen:
o Der Link zur Teilnahme geht Ihnen unmittelbar vor der Veranstaltung zu.
o Bitte schalten Sie die Kamera und das Mikrofon ein.
Bereitzustellen sind die von ihnen verw...
Ausstellung ‚Jüdische Nachbarn‘ des Netzwerks Erziehung nach Auschwitz, NRW
Nach den Weihnachtsferien 2024/2025 kann die Ausstellung und das zugehörige didaktische Material „Jüdische Nachbarn. Ein biografiegeleitetes Projekt zum jüdischen Leben auf dem Land und in der Stadt in Lippe, im Rheinland und in Westfalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ für den schulischen Einsatz wieder ausgeliehen werden.
Die Ausstellung ist im Frühjahr 2021 erschienen und seitdem im Regierungsbezirk Köln mit großem Erfolg und praktisch ohne Unterbrechung an Schulen und Gedenkstätten verliehen.
Das Projekt ‚Jüdische Nachbarn‘ lenkt den Blick von einer ausschließlichen Betrachtung von Jüdinnen und Juden als verfolgte Minderheit auf eine Auseinandersetzung mit jüdischem Leben, die den Menschen als Individuum ins Zentrum rückt.
Projektdarstellung:
Das biografiegeleitete Projekt zielt darauf ab, die Vielfalt jüdischen Lebens im Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens vor der NS-Herrschaft für Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen. Als Leitmotiv gilt der von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem grundgelegte Dreischritt: Jüdisches Leben vor, während und nach der Shoah. Die Ausstellu...
Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Wie gestaltet sich das Historische Lernen unserer Schülerinnen und Schüler in einer digitalen Welt? Welchen digitalen Einflüssen ist der Umgang mit der Vergangenheit unterworfen? Welchen Stellenwert haben Podcasts und historische Memes im Alltag der Schülerinnen und Schüler? Welche Chancen und Grenzen bieten digitale Angebote zu historischen Lernorten? Kurz: Wie kann ein zeitgemäßer Geschichtsunterricht aussehen, der den Schülerinnen und Schüler Hilfe zur Orientierung in einer digitalen Geschichts- und Erinnerungskultur bietet, wie es auch der aktuelle Kernlehrplan der SI bereits fordert?
Mit dieser Fortbildung sollen praxisnahe Vorschläge unterbreitet werden, digitale Angebote aus der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler zu dekonstruieren und sinnvoll für das Historische Lernen in der Schule nutzbar zu machen. Die Fortbildung schließt dabei an die Veranstaltungen an, die Inhalte zu YouTube, Instagram und Computerspielen thematisierte. Für die Anmeldung zu der hier vorgestellten Fortbildungsreihe ist es allerdings nicht notwendig, an der vorangegangenen Reihe teilgenommen zu haben.
Zwischen digitalen Audioformaten, humoristisch anmutenden Memes in Historischem Setting sowie der...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Noch nie gab es eine so intensive und mediale Vermittlung von Geschichte wie heute. Doch wie gestaltet sich das Historische Lernen unserer Schülerinnen und Schüler in einer digitalen Welt? Welchen digitalen Einflüssen ist der Umgang mit der Vergangenheit unterworfen? Kurz: Wie könnte ein zeitgemäßer Geschichtsunterricht und die darin enthaltenen Prüfungsformen aussehen, die den Schülerinnen und Schülern Hilfe zur Orientierung in einer digitalen Geschichts- und Erinnerungskultur bietet, wie es der aktuelle Kernlehrplan der SI bereits fordert?
Mit dieser Fortbildung sollen praxisnahe Vorschläge unterbreitet werden, digitale Angebote aus der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler zu dekonstruieren und sinnvoll für das Historische Lernen in der Schule nutzbar zu machen. Der Einzug der Künstlichen Intelligenz (z. B. ChatGPT) in das schulische Umfeld hat auch Überlegungen nötig gemacht, Prüfungsformen alternativ aber auch in Einklang mit dem neuen Phänomen zu denken.
Die Fortbildung schließt dabei an die Veranstaltungen (Teil I und Teil II) an, die Inhalte zu YouTube, Instagram und Computerspielen sowie Podcasts, Memes und (digitale) außerschulische Lernorte thematisierte. Für die Anm...
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Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Fächer
Geschichte
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt.
Noch nie gab es eine so intensive und mediale Vermittlung von Geschichte wie heute.
Doch wie gestaltet sich das Historische Lernen unserer Schülerinnen und Schüler in einer digitalen Welt?
Welchen digitalen Einflüssen ist der Umgang mit der Vergangenheit unterworfen?
Welchen Stellenwert haben Instagram und YouTube im Alltag der Schülerinnen und Schüler?
Kurz: Wie kann ein zeitgemäßer Geschichtsunterricht aussehen, der den Schülerinnen und Schüler Hilfe zur Orientierung in einer digitalen Geschichts- und Erinnerungskultur bietet, wie es der aktuelle Kernlehrplan der SI bereits fordert?
Mit dieser Fortbildung sollen praxisnahe Vorschläge unterbreitet werden, digitale Angebote aus der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler zu dekonstruieren und sinnvoll für das Historische Lernen in der Schule nutzbar zu machen. Zwischen „Hate-Speech“, Fake-News, Erklärvideos und Computerspielen in Historischem Setting werden Konzepte für die Praxis entwickelt, die Schülerinnen und Schüler befähigen, kritisch und reflektiert mit eben jenen Angeboten umzugehen. Die zukünftige Lebenswelt wird eine digitale sein, auch das Fach Geschichte möchte einen Beitrag dazu leisten, der sowohl das Präsenzlernen als...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Erinnerungskultur begegnet uns im Alltag überall – aber was bedeutet das konkret für den GU? Welche Träger betreiben mit welcher Intention und mit welchen Mitteln Erinnerungskultur? Wem „gehört“ also die Erinnerung? Und wie unterscheiden sich nationale Erinnerungskulturen voneinander? Mit welchen Veränderungen ist Erinnerungskultur zurzeit konfrontiert und welche Auswirkungen hat das für die Arbeit im GU? Mit diesen Fragen werden wir uns im ersten Teil unserer Fortbildung beschäftigen – orientiert an den Vorgaben des KLP und wichtigen Themen der aktuellen Debatte. So wird im ersten Modul der Fokus auf unterschiedlichen Darstellungen des Herero-Aufstandes liegen, der für die Gefahren der Relativierung und Tendenziösität sensibilisieren soll. Im zweiten Modul werden verschiedene nationale Rituale der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg beleuchtet und es soll die Frage nach deren Wirksamkeit bewertet werden – ganz im Sinne einer demokratischen Entscheidung jedes Einzelnen für oder gegen die Teilnahme an unterschiedlichen Formen der Erinnerungskultur. Im dritten Modul sollen neue digitale Angebote zur „Erinnerung“ an den Holocaust, insbesondere für Jugendliche, evaluiert und die Sinnhaf...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
TikTok ist fester Bestandteil der Lebenswelt vieler Schülerinnen und Schüler – und auch historische Inhalte begegnen ihnen dort in Form von kurzen, oft stark emotionalisierten Videos. Diese Fortbildung nimmt die Plattform zum Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Geschichtsbildern – und zeigt konkrete Wege auf, wie TikTok-Videos im Geschichtsunterricht sinnvoll analysiert, reflektiert und didaktisch eingesetzt werden können. Im Zentrum steht die Förderung der historischen Urteils- und Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern – insbesondere im Hinblick auf Mythenbildung, Narrativstruktur und emotionalisierende Darstellungsstrategien. Im ersten Teil werden nach einer kurzen theoretischen Einführung mögliche Analyseraster für TikTok-Reels analysiert und konkrete Unterrichtsbeispiele aus der SI und SII erprobt. Darüber hinaus werden die Potentiale von TikTok-Reels als Ausgangspunkt ganzer Reihen bzw. Sequenzen anhand eines Unterrichtsbeispiel untersucht und kritisch diskutiert. In einer Transferphase sollen diese Beispiele adaptiert und in der eigenen Praxis eingesetzt werden. Im zweiten Teil werden Möglichkeiten des Umgangs mit geschichtsrevisionistische...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Fächer
Geschichte
Zielgruppe und Voraussetzungen
Fachlehrerinnen und Fachlehrer des Faches Geschichte an Gymnasien und Gesamtschulen (SI/II)
Bausteine für digitale Veranstaltungen:
o Der Link zur Teilnahme geht Ihnen unmittelbar vor der Veranstaltung zu.
o Bitte schalten Sie die Kamera und das Mikrofon ein.
Mit der Fragestellung „Was können Abiturienten?“ hat eine Gruppe Geschichtsdidaktiker um Bernd Schönemann (Münster) in einer Studie Abiturklausuren in NRW untersucht, welche tatsächlich erbrachte Schülerleistung in ihrer Breite, Differenziertheit und Komplexität in Klausuren erfasste.
Ausgehend von Ergebnissen dieser Studie unterstützt die Fortbildungsveranstaltung praxisnah Geschichtslehrer/-lehrerinnen im Hinblick auf die Konzeption und Korrektur von Klausuren im Fach Geschichte.
Nach einem theoretischen Zugriff und praktischen Beispielen zur Unterscheidung von Lern-, Leistungs- und Diagnoseaufgabe mit den Schwerpunkten Leistungsmessung und Funktion von Operatoren wird die gemeinsame Korrektur von Beispielklausuren im Mittelpunkt stehen.
Zentral ist die Überlegung der Ausweisung von Qualität in schriftlichen Überprüfungsformen sowie der Hilfestellung der Randkorrekturen für Schülerinnen und Schüler.
Auf dieser Grundlage werden Kriterien der Auswahl von Klausurmaterial und Aufgabenformen entwickelt, die besonders den AFB II fokussieren.
Die Veranstaltung ist Teil einer Fortbildungsreihe zur Umsetzung des Kernlehrplans Geschichte SII im Unterricht. Daher werden für das Fortbildungsthema...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Die Fortbildungsveranstaltung unterstützt Geschichtslehrer und -lehrerinnen im Hinblick auf die Vorbereitung und Durchführung mündlicher Abiturprüfungen und thematisiert zudem wesentliche Aspekte der Beratung und Dokumentation des Prüfungsgeschehens.
Grundlegend ist hier der Gedanke, dass die Durchführung mündlicher Prüfungen sowohl den rechtlichen Vorgaben als auch prüfungsdidaktischen Überlegungen Rechnung tragen muss.
Ausgehend von Fallanalysen werden daher zunächst zentrale rechtliche Grundlagen fokussiert und Beispiele vorgestellt.
Anschließend wählen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus einer vorgelegten Materialsammlung ein Material für den ersten Teil einer Abiturprüfung begründet aus, entwickeln tragfähige Aufgaben, setzen sich mit der Frage auseinander, wie ein Erwartungshorizont gestaltet werden sollte und erarbeiten exemplarisch geeignete problemorientierte Schwerpunkte für den zweiten Prüfungsteil.
Die Durchführung mündlicher Abiturprüfungen im Fach Geschichte wird praxisorientiert anhand von Videoaufnahmen von mit Schülern und Schülerinnen simulierten Abiturprüfungen thematisiert.
Diese Praxissituationen bieten Gelegenheit, zentrale Fragen der Gestaltung von Abiturprüfun...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Der neue Kernlehrplan G9 sieht zur Überprüfung der im Laufe der Sekundarstufe I erworbenen Kompetenzen vier wesentliche Überprüfungsformen vor:
die Darstellungsaufgabe,
die Analyseaufgabe,
die Erörterungsaufgabe
und die Handlungsaufgabe.
Alle diese Aufgabentypen sollen in möglichst vielfältigen schriftlichen, mündlichen und praktischen Kontexten zum Einsatz kommen und die Schülerinnen und Schüler gut auf den Geschichtsunterricht in der Oberstufe vorbereiten.
Im Schulalltag ist eine KLP-konforme Umsetzung für Lehrerinnen und Lehrer eine Herausforderung.
Das Fortbildungsangebot bietet im ersten Teil einen Überblick über Beispiele für die vier Aufgabentypen und Kriterien für gelungene und komplexe Aufgabenstellungen, auf deren Grundlage die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aufgaben im Sinne der Anforderungen des KLP beurteilen und kategorisieren sowie eigene Aufgabenbeispiele entwickeln.
Ein besonderes Augenmerk bei der kompetenzorientierten Aufgabenformulierung wird dabei auf die Operatoren gelegt. Um die selbst zu erstellenden Aufgabenbeispiele praxisnah am Unterricht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszurichten, sollten eigene Unterrichtsmaterialien, v.a. das aktuell genutzte Schulbuch, m...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Die Sprache ist im Geschichtsunterricht das wichtigste Analyse-, Interpretations- und Bewertungsinstrument. Allerdings bergen die Werkzeuge, die uns die Sprache in Form von Begriffen zur Verfügung stellt, um aus Vergangenem Geschichte zu machen, einige Tücken: Manche scheinen schwer zugänglich, manche vage, andere suggerieren aufgrund ihrer Nähe zu unserer Alltagssprache eine problemlose Übernahme, die auf Irrwege führt.
Dazu kommt, dass im Geschichtsunterricht sehr unterschiedliche sprachliche Register aufeinandertreffen: Aus ihrer Alltagssprache, der unterrichtlichen Bildungs- und Fachsprache der Schule sowie der Sprache von Quellen und Darstellungen sollen und müssen Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Geschichte konstruieren – und das in der Regel ebenfalls sprachlich.
Die Fortbildung möchte für das sprachliche Instrumentarium des Geschichtsunterrichts sensibilisieren. Dazu werden auf drei Ebenen Ansätze vorgestellt, erprobt und diskutiert, um den fachsprachlichen Werkzeugkoffer zu verfeinern: Im Bereich der Fachterminologie und Darstellungen werden erstens Methoden wie die direkte Instruktion oder das Anlegen von Begriffskarten ausprobiert.
Zweitens können auf der Ebene der...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Die Fortbildungsveranstaltung fokussiert das Inhaltsfeld 7 des Kernlehrplans Geschichte SII und unterstützt Geschichtslehrer und –lehrerinnen bei der Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte.
Einen besonderen Fokus richtet die Veranstaltung auf die Chancen, die das im KLP als obligatorisch ausgewiesene Längsschnittverfahren für effektives Üben und Wiederholen am Ende der Q-Phase im Rahmen problemorientierter Fragestellungen zu Friedensschlüssen und Friedensordnungen der Moderne bietet, auch mit Blick auf die bevorstehenden Abiturprüfungen.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Fortbildung lernen vielfältige Materialien und Medien kennen, die unter Berücksichtigung der im KLP vorgesehenen inhaltlichen Schwerpunkte sowie unterschiedlicher Kompetenzerwartungen ausgewählt wurden und während der Veranstaltung im Hinblick auf Möglichkeiten der Nutzung für die Lernprogression der Schüler und Schülerinnen vorgestellt werden.
In einer Folgeveranstaltung werden die von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in der Transferphase verwendeten und neu konzipierten Materialien und Konzepte evaluiert.
Bezüge zum RRSQ
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognit...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Binnendifferenzierter Geschichtsunterricht kann auf spezielle Methoden zurückgreifen – man denke an Stationen lernen und Planarbeit -, die historisches Lernen befördern. Sie bereichern den Geschichtsunterricht, sind aber nur bedingt praktikable Lösungen für den Unterrichtsalltag, der sich zumeist in Einzel- und Doppelstundenmodus abspielt. In dieser Fortbildungsveranstaltung werden Möglichkeiten aufgezeigt, über Aufgaben, Materialien, Lernzugänge und Lernwege möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Weg zum historischen Denken und Lernen zu öffnen. Der Fokus dieser Fortbildungsveranstaltung liegt auf der Arbeit mit dem Schulbuch, das neben zusätzlichen Unterrichtsmaterialien als „Steinbruch“ benutzt werden soll. Zwar scheint das Schulbuch als zentrales – wenngleich oft ungeliebtes – Medium auf den ersten Blick als ungeeignet, dennoch stecken in den Auftaktseiten, den Verfassertexten und den Quellenkapiteln mehr Angebote für Vielfalt, als man gemeinhin annimmt und ermöglichen somit eine zeitökonomische Vorbereitung und Durchführung von differenziertem Unterricht. Gewährleistet werden damit eine starke Praxisorientierung sowie niedrigschwellige Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag. A...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Die Urteilsbildung steht im Zentrum des dritten und anspruchsvollsten Bereiches des Geschichtsunterrichts und stellt damit ein zentrales Ziel des Faches dar.
Das Fortbildungsangebot klärt im ersten Teil der Veranstaltungsreihe ausgehend von dem Begriff der Urteilskompetenz theoretische Grundlagen und thematisiert zentrale unterrichtliche Planungs- und Durchführungsaspekte.
Praxisbezogene Beispiele und auf den eigenen Unterricht adaptierbare unterrichtliche Hilfen runden diesen Teil ab.
Im Zuge der steigenden Bedeutung des „selbstständigen Lernens“ und des Eingangs neuer didaktischer Konzepte in den Geschichtsunterricht wird in einem weiteren praxisnah ausgerichteten Teil die Konzeption von Lernaufgaben in den Blick genommen und deren Entwicklung erprobt.
Bezüge zum RRSQ
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte
Ausschreibungstext Problemorientierung ist eine Basiskategorie des Geschichtsunterrichts. Dieses zentrale Prinzip ist neben der Kompetenzorientierung wesentlich, um historisches Denken zu fördern, und als solches auch im Kernlehrplan verankert. Darüber hinaus bietet die Problemorientierung einen Rahmen für die unterrichtsmethodische Strukturierung von Geschichtsstunden und -reihen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten in dieser Fortbildung Materialien für verschiedene Unterrichtsphasen, die eine durchgängige Fokussierung auf problemorientierte Leitfragen ermöglichen. Die Ziele der Fortbildung sind, dass Sie im ersten Teil zunächst Ihre Fähigkeiten, Probleme auf ihre Eignung für historische Fragestellungen zu überprüfen, vertiefen und Kriterien für zielführende Probleme kennenlernen und auf Ihre Unterrichtsmaterialien anwenden. Zweitens erproben Sie unterschiedliche Formen von Einstiegen zu problemorientierten Stunden und Reihen. Im zweiten Teil der Fortbildung beschäftigen wir uns schließlich mit der Auswahl und Erarbeitung passgenauer Ausstiege aus Unterrichtsstunden und -reihen.
Binnendifferenzierter Geschichtsunterricht kann auf spezielle Methoden zurückgreifen – man denke an Stationen lernen und Planarbeit -, die historisches Lernen befördern. Sie bereichern den Geschichtsunterricht, sind aber nur bedingt praktikable Lösungen für den Unterrichtsalltag, der sich zumeist in Einzel- und Doppelstundenmodus abspielt.
In dieser Fortbildungsveranstaltung werden Möglichkeiten aufgezeigt, über Aufgaben, Materialien, Lernzugänge und Lernwege möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Weg zum historischen Denken und Lernen zu öffnen.
Der Fokus dieser Fortbildungsveranstaltung liegt auf der Arbeit mit dem Schulbuch, das neben zusätzlichen Unterrichtsmaterialien als „Steinbruch“ benutzt werden soll. Zwar scheint das Schulbuch als zentrales – wenngleich oft ungeliebtes – Medium auf den ersten Blick als ungeeignet, dennoch stecken in den Auftaktseiten, den Verfassertexten und den Quellenkapiteln mehr Angebote für Vielfalt, als man gemeinhin annimmt und ermöglichen somit eine zeitökonomische Vorbereitung und Durchführung von differenziertem Unterricht.
Gewährleistet wird damit eine starke Praxisorientierung sowie niedrigschwellige Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag.
Als...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Geschichte