Die Begegnung mit dem Bild fordert im Kunstunterricht eine Erklärung ein, Eindrücke wollen verbalisiert werden. In diesem Gespräch über das Bild werden komplexe sprachliche Fähigkeiten von Lernenden gefordert, welche es gilt zu erkennen und zu fördern. Doch wie kann sprachbildende Unterstützung im Kunstunterricht aussehen, um allen Lernenden einen Zugang zum Bild zu ermöglichen? Diese Fortbildung möchte dazu verschiedene Methoden und ein Erproben dieser anbieten, welche flexibel auf weitere Unterrichtinhalte übertragen werden können. Um Bildkompetenz zu erreichen wird es ein Schwerpunkt sein, praktische und theoretische Aufgaben bewusst mit der Lupe der Sprachbildung zu betrachten und sprachsensibel zu konzipieren.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
-Technische Voraussetzungen: BYOD (iPad)
Vorinstallation der folgenden Apps ist sinnvoll:
StopMotion Studio
Die Fortbildung greift Aspekte und Fragestellungen auf, die im Rahmen der Aufgabenstellung im dezentralen Abitur Kunst immer wieder eine wesentliche Rolle spielen, zum Beispiel:
Welche Änderungen beinhalten die neuen Formulare und welche Unterlagen müssen bei der Bezirksregierung eingereicht werden?
Was ist eine komplexe gestaltungspraktische Problemstellung, die die Anforderungen an die Aufgabenart I im dezentralen Abitur erfüllt?
Wie sollten die Aufgaben mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler strukturiert werden?
Wie werden die für eine nachvollziehbare Bewertung relevanten Erwartungen (Kriterien mit Indikatoren) formuliert und dargestellt?
Welche Gründe rechtfertigen den Antrag auf ein vorzeitiges Öffnen der genehmigten Vorschläge?
In der Fortbildung zur Aufgabenart I werden Ideen für Übungsklausuren gesammelt und anhand der Kriterien für die Aufgabenart I konkretisiert, Beispiele vorgestellt, bearbeitet sowie Hilfestellungen und Tipps bei der Erstellung der abiturrelevanten Vorschläge gegeben.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer, die gestaltungspraktische Abiturvorschläge für das Fach Kunst erstellen müssen oder generell ein Interesse an der Erstellung der Klausuren der Aufgabenart I im Fach Kunst haben.
Reise zum Mars: Bewegtbildstudien und Old School Filmtechniken im digitalen Zeitalter
Im Zentrum steht die Frage: „Was passiert, wenn Gravitation keine Rolle mehr spielt?“ – eine Einladung, narrative Bildwelten zu gestalten und mit filmischen Mitteln zu experimentieren. Dabei wird erforscht, wie filmische Strategien und Erzählformen es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, eigene Werkideen wirkungsvoll umzusetzen.
Die Fortbildung bietet praxisnahe Impulse zur Entwicklung kleiner Szenen und großer Projekte. In verschiedenen Stationen kann selbst künstlerisch gearbeitet und ausprobiert werden. Dabei geht es nicht darum ein Filmschnittprogramm Schritt für Schritt kennenzulernen. Es gibt zur Fortbildung einige Leitfäden zu verschiedenen Schnittprogrammen, die natürlich auch während der Veranstaltung studiert werden können.
Ziel ist es, Anlässe für filmische Prozesse im Unterricht zu inszenieren, sich gemeinsam auf die Reise in der kreativen Arbeit mit dem Medium Bewegtbild zu machen und die Auseinandersetzung nachhaltig zu stärken.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Technische Voraussetzungen: Falls vorhanden, bringen Sie Ihr iPad mait. Sollte Ihnen keines zur Verfügung stehen, stellen wir Ihnen ein Leihgerät.
Vorinstallation der folgenden Apps ist sinnvoll:
CapCut, iMovie, StopMotion Studio
Wird eigentlich alles bewertet? Was wird gemessen? Wie lässt sich eine individuelle Leistung objektiv und mit Blick auf Leistungsstandards bewerten? Wie lässt sich eine transparente Leistungsbewertung kommunizieren und durchführen? Wie wird sicher gestellt, dass die Kolleginnen und Kollegen einer Fachschaft die gleichen Bewertungsmaßstäbe zugrunde legen? Wie lässt sich ein durchgehender roter Faden in der Leistungsbewertung in der SI und SII anlegen?
Nach einer Klärung der rechtlichen Grundlagen zur Leistungsbewertung werden verschiedene Settings der Leistungsmessung anhand eigener Gestaltungs- produkte der Lerngruppen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Übungen, Versuche, Erprobungen, komplexe Problemlösungen) erprobt. Dabei wird kritisch reflektiert, inwiefern die Offenheit oder Geschlossenheit der jeweiligen Arbeits- anlässe und Problemstellungen die Leistungsmessung bzw. das dazugehörige Bewertungssetting beeinflusst. Dies erfordert die sinnhafte Einbettung entsprechender Bewertungsanlässe in die Unterrichtsreihen sowie die Zuordnung zu Lern- und Leistungsphasen.
Für eine gewinnbringende Teilnahme an der Fortbildung ist es sinnvoll, eigene Beispiele gestaltungspraktischer Versuche und Arbeiten aus...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Digital und /oder analog? Gestaltungsmöglichkeiten mit dem iPad am Beispiel raumbildender Mittel Klassische analoge Aufgaben der jeweiligen Jahrgangsstufen der Sek I werden mit digitalen Lern- und Leistungsaufgaben bereichert, erprobt und der Mehrwert sowie die Realisation im Lernarrangement diskutiert.
Die Fortbildungen finden an zwei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen statt.
Konzeption der Fortbildung
Fachinhaltlich orientiert sich die Fortbildung an raumschaffenden Mitteln (Fortbildungstag 1) und der Perspektive (Fortbildungstag 2) aufbauend vom Jahrgang 5 bis 10.
Ausgewählte Funktionen und Werkzeuge einer exemplarisch ausgewählten Zeichen-App (Sketchbook) werden vorgestellt und anhand von differenzierten Lernaufgaben eingeübt.
Methodisch findet ein Wechsel zwischen geführten Einheiten, digitalen Übungen und selbständigem Arbeiten statt.
Reflexionsschwerpunkte sind die Einsatzmöglichkeiten im Kunstunterricht und die Entwicklung weiterer Leistungsaufgaben . Begleidend steht der Mehrwert durch digitale Gestaltungen und ein Abgleich mit dem Medienkonzept im Fokus.
Digitale Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Gerade im Kompetenzbereich "Produktion" des Kunstunterrichts stellen die komplexen Unterrichtssettings mit in Menge und Vielfältigkeit des Unterrichtsmaterials und dessen Arrangement Kunstlehrende vor große Herausforderungen. Ein Chaos scheint vorprogrammiert - oder doch nicht?
In der Veranstaltung werden gemeinsam, ausgehend von einem exemplarischen Beispiel, Unterrichtssettings entwickelt und erprobt, die für Schülerinenn und Schüler anregend, kreativitätsfördernd und gleichzeitig für die Lehrenden bewältigbar sein sollen, gerade mit Blick auf die Machbarkeit im Alltag. In schulinternen Veranstaltungen wird zusätzlich die Sammlung in den Blick genommen und Möglichkeiten zum effizienten Einsatz ausgelotet.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende beider Sekundarstufen, die Interesse an komplexen Unterrichtssettings und Classroom-Management im gestaltungspraktischen Unterricht haben, auch an das Fach Kunst fachfremd unterrichtende Kolleginnen und Kollegen.
Selbstgesteuerte Lernwege gestalten am Beispiel ausgewählter Werke von Rebecca Horn mit Blick auf die Transformation von Körper und Raum
Wie lassen sich komplexe Werke so im Unterricht vermitteln und aneignen, dass die damit einhergehenden Problemlösungen für die Lernenden individuell erreichbar und motivierend sind, gleichzeitig aber die Tiefe der Auseinandersetzung den Anforderungen der Vorgaben des Zentralabiturs und der Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans genügen?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das sowohl analog als auch digital einsetzbare Tool zur Selbstorganisation der Arbeitsschritte (Kanban) kennen. Das planvolle Vorgehen wird innerhalb eines individualisierten Lehr-Lern-Settings am Beispiel einer Installation Rebecca Horns erprobt. Ausgehend von diesen Erfahrungen und Arbeitsprodukten sollen weitere Möglichkeiten von gestaltungspraktischen Übungen, Erprobungen, Versuchen und komplexen Problemlösungen abgeleitet werden. Diese sollen sich sinnhaft mit den rezeptiven Anteilen verknüpfen lassen.
Für eine produktive Mitarbeit ist die Nutzung digitaler Endgeräte sehr sinnvoll.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
J’accuse: „Macht Bilder mit Wucht […]!“ (Heartfield 1920) Mit [Bildern] lassen sich Botschaften besonders prägnant und emotional formulieren. Durch die Digitalisierung haben Bilder [außerdem] einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Dass sie sich einfacher und variabler denn je herstellen und so schnell wie nie teilen und verbreiten lassen, führt nicht nur zur vielbeschworenen „Bilderflut“, sondern verleiht Bildern auch zusätzliche Funktionen. (Zitat Kerstin Schankweiler, 2019, Bildproteste) Proteste sind allgegenwärtig – von der Bürgerinitiative gegen eine Giftmülldeponie bis zur Revolte in autoritären Regimen […].“Wie reagieren Künstlerinnen und Künstler auf diese Ereignisse mit den Mitteln der Kunst? Von wem, wie und zu welchem konkreten Anlass werden Bilder des Protestes generiert? Welche Codes werden in diesem Zusammenhang genutzt? Wie werden diese Bilder von Rezipienten dechiffriert? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erproben analoge und digitale Möglichkeiten der Bildvervielfältigung und Transferverfahren. In der Veranstaltung werden Werke Kentridges und Heartfields sowie ikonische Bilder des Protestes näher betrachtet. Unter Einbezug der erprobten Verfahren und der Auseinan...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung unter Berücksichtigung aleatorischer und kombinatorischer Verfahren.
Unterschiedliche aleatorische und kombinatorische Verfahren werden experimentell erprobt und mit Blick auf ihre Einsatzmöglichkeiten und den damit verbundenen Anforderungen an die Gestaltung von Kunstunterricht diskutiert. Unter Beachtung der Vorgaben zum Zentralabitur wird ein Fokus auf die sinnvolle Verknüpfung der Kompetenzbereiche Produktion und Rezeption gelegt. Weiterer Bestandteil ist die kriterienorientierte Leistungsbewertung von zufallsgesteuerten Arbeitsprozessen und -produkten.
Unkostenbeitrag für die bereitgestellten künstlerischen Arbeitsmaterialien
Um die Durchführung und Qualität der Veranstaltung zu gewährleisten, ist ein Unkostenbeitrag i. H. v. 10 EUR für die materialintensiven gestaltungspraktischen Erprobungen als Grundlage für die weitere Erarbeitung notwendig. Der Betrag kann gegebenenfalls aus dem Fortbildungsetat der Schule erstattet werden.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Bitte bringen Sie einen Kittel für die gestaltungspraktische aleatorische Erprobung mit.
Auf fundierter Basis werden Methoden geteilt und überprüft, Materialien erstellt und diskutiert, die dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler beim Erwerb einer adäquaten Bildungs- und Fachsprache im Fach Kunst zu unterstützen. Dabei werden die besonderen Anforderungen der unterschiedlichen Kompetenzbereiche Produktion, Rezeption und Reflexion explizit in den Blick genommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen am Ende eine gemeinsam erarbeitete "Werkzeugkiste" mit nützlichen Tools nach Hause nehmen können.
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer der SI und der SII (Gesamtschulen, Gymnasien, WBK)
Das Mitbringen selbst erstellten und im Unterricht erprobten Materials ist wünschenswert.
Das Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung der digitalen Grundfunktionen einer kostenlosen StopMotion App und filmsprachlicher Mittel. Während der Veranstaltung erstellen, bearbeiten und vertonen die Teilnehmenden mit dem iPad einen kurzen Film. Die Fortbildung nimmt Einsteiger an die Hand um im zweiten Teil des Tages eigene kreative Ideen umzusetzen und auszuprobieren. Ein gemeinsamer Austausch über die entstandenen Werke und gemachten Erfahrungen ist ausdrücklich erwünscht.
Geplanter Verlauf der Veranstaltung
Informationen zu Trickfilmen,filmsprachlichen Mitteln und Fachbegriffen,
Erläuterung zu Benutzeroberfläche, Projekteinstellungen, Kameraeinstellungen und Projektbearbeitung im geführten Lehrgang
Eigene filmische Übungen in Form von Lernaufgaben zu ausgewählten Funktionen der App
Reflexion zu filmsprachlichen Mitteln am Beispiel der Filme der Teilnehmenden
Transfer auf den Unterricht und der Realisation im Lernarrangement
Abgleich mit dem Medienkonzept
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst