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Fortbildungsangebote

Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Englisch Sekundarstufe I

Diese Weiterbildungsmaßnahme richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die fachfremd Englischunterricht in der Sekundarstufe I erteilen.
Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, diesen Lehrkräften die für die Erteilung von Fremdsprachenun...

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Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Englisch Sekundarstufe I

ANR: 103342 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Englisch

Diese Weiterbildungsmaßnahme richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die fachfremd Englischunterricht in der Sekundarstufe I erteilen.
Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, diesen Lehrkräften die für die Erteilung von Fremdsprachenunterricht (hier Englisch) erforderlichen inhaltlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen zu vermitteln.

Inhalt

Neben der (fach-) didaktischen Qualifizierung in Bezug auf zentrale schulische Inhalte und Methoden steht dabei die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von kompetenzorientiertem Englischunterricht im Vordergrund. Darüber hinaus ist die Weiterentwicklung des Englischunterrichts in der Sek I gekennzeichnet durch:
  • die Stärkung der mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfähigkeit,
  • die Internationalisierung fremdsprachlicher Standards, die sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientieren sowie
  • die Akzentuierung unterschiedlicher schulformspezifischer Leistungsprofile.
Zum Teil wird der Kurs in Englisch abgehalten.

Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat erteilt, mit dem die unbefristete Unterrichtserlaubnis ausgesprochen wird. Voraussetzungen für die Erteilung des Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme und engagierte, qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen.

Fächer
Englisch
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Englisch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe/Adressaten: Unbefristet tätige Lehrkräfte der Sekundarstufe I, die das Fach bereits unterrichten oder im folgenden Schuljahr unterrichten werden, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen. Voraussetzungen zur Teilnahme: • Bedarf der Schule (Zur Sicherung der Unterrichtsversorgung im F...

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Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Christel Röhl

E-Mail: christel.roehl@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2584

Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Kunst Sekundarstufe I

Inhalt

Die einzelnen Module beziehen sich auf die Kernlehrpläne. Ausgehend von den drei darin verorteten Kompetenzbereichen Produktion, Rezeption und Reflexion von Kunst sowie den Inhaltsfeldern der Bildgestaltung (Form, Material, Farbe) und...

Termine

Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Kunst Sekundarstufe I

ANR: 103339 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY) Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Kunst

Inhalt

Die einzelnen Module beziehen sich auf die Kernlehrpläne. Ausgehend von den drei darin verorteten Kompetenzbereichen Produktion, Rezeption und Reflexion von Kunst sowie den Inhaltsfeldern der Bildgestaltung (Form, Material, Farbe) und Bildkonzepte (Bildstrategien und
Personale/Soziokulturelle Bedingungen) werden folgende Inhalte schwerpunktmäßig behandelt:
  • Auseinandersetzung mit den Curricularen Vorgaben des Faches Kunst und den
  • Zielen des Faches sowie ihre Umsetzung im Kunstunterricht
  • Inhaltsfeld 3: Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
  • Begegnung mit dem Begriff der Bildkompetenz und dessen Bedeutung für den Kunstunterricht und seine gesellschaftliche Dimension
  • Gestaltungspraktische Arbeit mit Material, Form und Farbe
  • Gestaltungspraktische Techniken erproben, anwenden und im gegenseitigen Austausch evaluieren
  • Werkanalyse – Rezeption von Kunstwerken und Methoden der Bildbetrachtung
  • Erstellung und Bewertung von praktischen Aufgaben im Fach Kunst
  • Strukturierung des Kunstunterrichts
  • Bewertungsgrundlagen und Dokumentationstechniken im Kunstunterricht
  • Beratungskompetenzen während künstlerisch-praktischer Prozesse
  • Präsentationstechniken von Kunst und Kunstwerken sowie Ausstellungen
  • Zusammenarbeit mit Museen und außerschulischen Kooperationspartnern
  • Projekte und Projektarbeit im Kunstunterricht
Im Gesamtkonzept des Kurses steht das Analysieren, Diskutieren und Entwickeln von gutem kompetenzorientierten Kunstunterricht im Zentrum. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie erfolgreicher Kunstunterricht heute aussehen muss, damit Kompetenzen aufgebaut werden und nachhaltiges künstlerisches Lernen und Arbeiten stattfinden kann. Dabei legen wir besonderen Wert auf individualisiertes Lernen und die Anwendung und Vermittlung kooperativer Lernformen, praxisorientiertes Arbeiten, gestalterische Kompetenzen, um der Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einerseits und der unserer Schülerinnen und Schüler andererseits gerecht zu werden.
Ein entscheidender Schwerpunkt der Weiterbildung ist die Vermittlung praxisorientierter Kompetenzen, die gemeinsam erarbeitet, erprobt und anschließend evaluiert werden.
Gemeinsame Planung (u.a. Professionelle Lerngemeinschaften), Durchführung und Evaluation von Unterricht (Unterrichtshospitationen im Sinne kollegialer Beratung) sind integraler Bestandteil dieser Maßnahme, um sicherzustellen, dass die erworbenen Kompetenzen umgesetzt und nachhaltig gesichert werden. Daher ist es notwendig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Zeit des Kurses im Fach Kunst unterrichten.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat, mit dem die unbefristete Unterrichtserlaubnis ausgesprochen wird, erteilt. Voraussetzungen für die Erteilung sind regelmäßige Teilnahme und engagierte sowie qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen.

Fächer
Kunst
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe/Adressaten: Unbefristet tätige Lehrkräfte der Sekundarstufe I, die das Fach Kunst bereits unterrichten oder im folgenden Schuljahr unterrichten werden, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.Thema/Zielsetzung der Maßnahme: Die Weiterbildung hat das Ziel, künstlerische, fachdidaktisc...

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Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Literatur Sekundarstufe II

Die Kursplanung basiert auf dem Kernlehrplan des Faches Literatur und übernimmt dessen Gliederung in die Inhaltsfelder „Theater“, „Medien“, „Schreiben“ und die fachspezifischen projekt- und produktorientierten Arbeitsformen.

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Qualifikationserweiterung: Zertifikatskurs im Fach Literatur Sekundarstufe II

ANR: 103340 Schulform: Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Literatur Sek. II

Die Kursplanung basiert auf dem Kernlehrplan des Faches Literatur und übernimmt dessen Gliederung in die Inhaltsfelder „Theater“, „Medien“, „Schreiben“ und die fachspezifischen projekt- und produktorientierten Arbeitsformen.

Fächer
Literatur
Schulform
Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Literatur Sek. II
Zielgruppe und Voraussetzungen
Thema/Zielsetzung der Maßnahme: Ziel des Kurses ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem lehrplangerechten Unterricht des Faches Literatur zu qualifizieren. Der Kurs ist fortbildungsdidaktisch so angelegt, dass die im Kurs behandelten Inhalte und die eingesetzten Methoden unmittelbar im Unte...

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Fachberatung Fortbildung

Sandra Hasenclever

E-Mail: sandra.hasenclever@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2150

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Qualifizierung fachrichtungsfremder sonderpädagogischer Lehrkräfte für den Förderschwerpunkt Sprache

Ziele

Erweiterung und Vertiefung der Kompetenzen im fachfremden Förderschwerpunkt Sprache
Erwerb von fachlich-fachdidaktischem Grundlagenwissen im Förderschwerpunkt mit dem Fokus auf Förderung, Beratung und deren Reflexion
Unterstützung für so...

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Qualifizierung fachrichtungsfremder sonderpädagogischer Lehrkräfte für den Förderschwerpunkt Sprache

ANR: 103773 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt Sprache

Ziele

Erweiterung und Vertiefung der Kompetenzen im fachfremden Förderschwerpunkt Sprache
Erwerb von fachlich-fachdidaktischem Grundlagenwissen im Förderschwerpunkt mit dem Fokus auf Förderung, Beratung und deren Reflexion
Unterstützung für sonderpädagogische Lehrkräfte, um Lernprozesse mit dem Fokus sonderpädagogischer Förderschwerpunkt Sprache zu gestalten
Sensibilisierung für die spezifischen Bedarfe der Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache

Inhalte

  • Förderschwerpunktspezifisches und fachrichtungsübergreifendes Grundwissen
  • Spracherwerbstheorien, Ursachen
  • Diagnostische Grundlagen – auch in inklusiven Settings / ressourcenorientierte Lernstands- und Lernprozessanalyse
  • Individuelle und gruppenspezifische Förderangebote - sprachsensibler Fachunterricht (unterrichtliche Maßnahmen, spezielle Fördermodelle)
  • Unterstützungsmöglichkeiten in verschiedenen Settings des Lebensraums Schule
  • Förderplanung
  • Leistungsbewertung / Nachteilsausgleich
  • Gestaltung erfolgreicher individueller Lernsituationen – auch in inklusiven Settings
  • Beratung
  • Hospitationen
  • Schulische Strukturen und Vernetzungsmöglichkeiten

Organisation

Die Qualifikationsmaßnahme umfasst 160 Stunden mit 20 Veranstaltungsterminen von jeweils 09.00 - 16.00 Uhr über die Dauer eines Schuljahres sowie die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungsinhalte. Fortbildungstag ist der Montag.

Die Teilnahme wird für die Dauer der Maßnahme mit 3 Stunden (HS, RS, FöS, GS) bzw. mit 2 Stunden (GM, SK, PS, GE, GY, BK, WBK) auf die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung angerechnet. Diese Stunden wirken sich nicht bedarfserhöhend für die Schule aus.

Die Bewerbung Schwerbehinderter wird bevorzugt. Bei Bedarf wird ein barrierefreier Tagungsort gewährleistet. Die individuellen Bedürfnisse werden in der Anmeldung abgefragt.


Die Qualifikationserweiterung richtet sich an unbefristet beschäftigte sonderpädagogische Lehrkräfte, die im Besitz einer in Nordrhein-Westfalen gültigen Lehramtsbefähigung (Erste und Zweite Staatsprüfung oder Master of Education und Staatsprüfung) sind. Sie erhalten nacherfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat.
(Lehrkräfte von Ersatzschulen ohne Lehramtsbefähigung miterfolgreichem Feststellungsverfahren (nach § 7 ESchVO) erhalten eine Teilnahmebescheinigung,jedoch damit keine Unterrichtserlaubnis für öffentliche Schulen. Siehe Erlass vom 30. November 2011,226-2.02.02.02/102-93736/10)
I

Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt Sprache
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Qualifikationserweiterung richtet sich an unbefristet beschäftigte sonderpädagogische Lehrkräfte, die im Besitz einer in Nordrhein-Westfalen gültigen Lehramtsbefähigung (Erste und Zweite Staatsprüfung oder Master of Education und Staatsprüfung) sind. Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein...

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Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Christiane Ehrecke

E-Mail: christiane.ehrecke@brk.nrw.de

Tel: -

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Orientierung

Bezug zu KAoA-Standardelement 3: Strukturen an Schulen – hier Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (SBO 3.2)

Die Fortbildungen zur Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Bildung (StuBO)...

Termine

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Orientierung

ANR: 105032 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Studien- und Berufliche Orientierung / Angebote zur Umsetzung des Landesvorhabens KAoA

Bezug zu KAoA-Standardelement 3: Strukturen an Schulen – hier Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (SBO 3.2)

Die Fortbildungen zur Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Bildung (StuBO) richten sich vornehmlich an Lehrkräfte, die diese Funktion in ihrer Schule übernehmen möchten, neu im Amt des StuBO sind und/oder an einer grundlegenden Qualifizierung für diese Koordinationsaufgabe interessiert sind. Sie dienen damit der Professionalisierung der Lehrkräfte zur Übernahme dieses anspruchsvollen Aufgabenbereichs (entsprechend Referenzrahmen Schulqualität, Kriterium 5.4.1, A6).
Im Mittelpunkt der Fortbildungen stehen die Rolle und die Aufgaben des StuBO im schulischen Entwicklungsfeld.
Die einzelnen Fortbildungen bauen inhaltlich aufeinander auf und sind als Fortbildungsreihe zu verstehen, die sich über mehrere digital und in Präsenz durchgeführte Veranstaltungen erstreckt und durch einen Kurs auf einer Lernplattform unterstützt wird.

Teil A

Die erste Veranstaltung setzt als Kick-Off beim grundlegenden Rollenverständnis des StuBO an und verdeutlicht den Stellenwert der beruflichen Orientierung als Schulprogrammarbeit.

Die Verankerung der beruflichen Orientierung an der eigenen Schule wird in einer zweitägigen Veranstaltung (Teil B) aufgegriffen, um daran die Zielorientierung der Schulprogrammarbeit zu verdeutlichen. Dabei stehen die KAoA-Standardelemente und ihre Implementierung im Rahmen eines qualitätsorientierten BO-Curriculums und die Vernetzung der Koordinatorin bzw. des Koordinators für berufliche Orientierung innerhalb der Schule und mit außerschulischen Stellen im Mittelpunkt.

Der schulische Einsatz des Berufswahlpasses als Portfolio-Instrument für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern ist Gegenstand des dritten Moduls der Fortbildungsreihe (Teil C). Die Veranstaltungsmodule B und C dienen dazu, Entwicklungsprozesse die berufliche Orientierung betreffend in der eigenen Schule anzustoßen und zu erproben.

Diese Praxis-Erfahrungen werden im letzten Fortbildungsmodul (Teil D) reflektiert und mit Bezug zu schulischer Qualitätssicherung weiterentwickelt. Folglich beziehen sich die Fortbildungen in ihrem Aufbau und Inhalt auf die im Referenzrahmen Schulqualität des MSB genannten Kriterien für die Lehrerbildung, insbesondere dem Ziel, dass Erkenntnisse aus allen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen systematisch in die Qualitätsentwicklung der schulischen Arbeit einfließen (4.1.3, A9).
Für eine umfassende Qualifizierung sollten idealerweise alle Module besucht werden. Die Fortbildungszeit umfasst dann 40 Stunden. Die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich.
Teil A: In einer halbtägigen Veranstaltung, die vorzugsweise online stattfindet, stehen die Rolle der Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Orientierung (StuBOs) und die Verortung der beruflichen Orientierung in der Schulprogrammarbeit im Mittelpunkt. Die Fortbildung unterstützt die Teilnehmenden darin, ihre Aufgaben in der Position des StuBOs zu klären, ihr Rollenverständnis innerhalb des eigenen schulischen Systems zu schärfen und die Vernetzung in außerschulischen Bereichen zu erkennen. Dabei werden auf Grundlage der Erlassvorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung und der Standardelemente des Übergangsystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“ die Zielsetzungen der beruflichen Orientierung dargelegt.

Teil B

In der zweitägigen Veranstaltung, die vorzugsweise in Präsenz durchgeführt wird, werden die in Teil A erworbenen Kompetenzen der Teilnehmenden in Bezug auf die Rolle, Aufgabenbereiche und die Vernetzung des StuBOs vertieft. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die konkreten Standard-Elemente von KAoA und thematisiert ihre Implementierung an der Schule im Kontext von Schulprogrammarbeit und schulischen Entwicklungszielen für die berufliche Orientierung. (Vgl. Kriterium 2.1.3 und 2.1.4 zu schulinternen Planungen und Zielen des Referenzrahmens Schulqualität.) Der Weiterentwicklung des so genannten BO-Curriculums einer Schule kommt hier eine besondere Bedeutung zu.
In aktiven Lernübungen mit exemplarischen Elementen (Potenzialanalyse, Praxisphasen etc.) erproben die Teilnehmenden Methoden des Projektmanagements, der Kommunikationsführung in Gesprächen mit verschiedenen schulischen Partnern und der Qualitätssicherung und erhalten damit die Handwerkzeuge für die Arbeit in ihren Schulen. So wird die Berufliche Orientierung als Kooperationsaufgabe der Schule verdeutlicht (Kriterium 3.4.2). Zudem wird die Vernetzung der BO-Arbeit mit außerschulischen Partnern (Kommunale Koordinierungsstellen etc.) erläutert und erörtert. Ausgehend vom eigenen schulinternen BO-Curriculum definieren die Teilnehmenden erste Entwicklungsziele und skizzieren Umsetzungsverfahren. Unterstützt durch einen Kurs auf einer Lernplattform erproben die Teilnehmenden ihre Kompetenzen an ihren Schulen. Die Reflexion geschieht im virtuellen Kurs und innerhalb des Moduls D.

Teil C

Der Berufswahlpass NRW stellt eines der wesentlichen Standardelemente von KAoA zur Förderung der Berufswahlreife dar. Er ist ein Lern-, Arbeits- und Dokumentationsportfolio für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II sowie für Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Lernen (Berufswahlpass in leichter Sprache). Die Arbeit mit diesem Instrument unterstützt den Prozess der beruflichen Orientierung kontinuierlich ab Klasse 8 bis zum Verlassen der Schule. Das Ziel dieser Fortbildung ist, die „Berufliche Orientierung als Querschnittsaufgabe“ aller am System Schule Beteiligten zu verstehen und im gemeinsam gestalteten Umgang mit dem Berufswahlpass NRW praktisch umzusetzen. Daher stehen die Präsentation und Erarbeitung eines Modells zur fächerübergreifenden Einführung des BWPs in der Schule und die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung des Portfolios in den Schulalltag im Mittelpunkt der Fortbildung.

Teil D

In einer abschließenden halbtägigen Veranstaltung reflektieren die Teilnehmenden ihre erworbenen und erprobten Kompetenzen als Koordinatorinnen und Koordinatoren für berufliche Orientierung. Ausschärfung und Weiterentwicklung ihrer Rolle im schulischen Entwicklungsfeld stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Durch eine gezielte Evaluation der bisher umgesetzten Standardelemente, der Entwicklung des BO-Curriculums an der Schule und die Formulierung von Entwicklungszielen für die berufliche Orientierung stärken und erweitern die Teilnehmenden ihre Kompetenzen als Koordinatorinnen du Koordinatoren für berufliche Orientierung.

Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Studien- und Berufliche Orientierung / Angebote zur Umsetzung des Landesvorhabens KAoA
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Maike Masurat

E-Mail: maike.masurat@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2920

Sachbearbeitung

Theresa Heinicke

E-Mail: theresa.heinicke@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2631

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (StuBO-Koordinatorinnen u. Koordinatoren) am Berufskolleg

Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs haben sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe hinsichtlich der Gestaltung ihres Weges in den Beruf. Demzufolge divergieren Eingangsvoraussetzungen, schulische und berufliche Abschlüsse in...

Termine

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (StuBO-Koordinatorinnen u. Koordinatoren) am Berufskolleg

ANR: 106824 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Studien- und Berufliche Orientierung / Angebote zur Umsetzung des Landesvorhabens KAoA

Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs haben sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe hinsichtlich der Gestaltung ihres Weges in den Beruf. Demzufolge divergieren Eingangsvoraussetzungen, schulische und berufliche Abschlüsse innerhalb der verschiedenen Fachbereiche und Bildungsgänge der Berufskollegs.
Die Kooordinatorinnen und Koordinatoren für die Berufliche Orientierung (StuBOs) an BKs stehen deshalb vor der Herausforderung dieser Heterogenität mit der Koordination einer Vielzahl von Maßnahmen in vollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängen gerecht zu werden. Außerdem sind mit dem aktualisierten Runderlass zur beruflichen Orientierung, für die Sekundarstufe II Standardelemente der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) hinzugekommen, die es umzusetzen gilt.

Die Qualifizierungsmaßnahme berücksichtigt die genannten Spannungsfelder, indem die Teilnehmer ...

  • Sicherheit im Umgang mit gesetzlichen Vorgaben erlangen,
  • ihre Rolle als StuBo klären,
  • Voraussetzungen zur teambasierten Arbeit entwickeln,
  • praxisnahe Lösungen erarbeiten,
  • von good practice Beispielen profitieren und
  • Gelegenheit erhalten eigene Vorhaben voranzubringen.

Den inhaltlichen Rahmen bilden die Handlungsfelder:
  • Berufliche Orientierung in den Schulen der Sekundarstufe I und II in NRW (Handlungsfeld I),
  • Übergänge gestalten (Handlungsfeld II),
  • Steigerung der Attraktivität dualer Ausbildungen (Handlungsfeld III) und
  • Die Rolle der Kommunen in der Landesinitiative (Handlungsfeld IV).
Die in diesem Zusammenhang vorhandenen, teilweise neuen, digitalen Möglichkeiten und Handlungsspielräume werden genutzt.
Moderierte Informationsphasen wechseln sich mit aktiven Austausch- und Erarbeitungsphasen der Teilnehmenden ab. Die Veranstaltung ist auf 2,5 Tage angelegt.

Ziele der Veranstaltung

Die Ziele der Fortbildung lassen sich entlang folgender Themenfelder abbilden:
  • Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA): Strukturen und Ziele
    In dieser Phase soll die Landesinitiative KAoA mit den Handlungsfeldern, Phasen und Standardelementen thematisiert werden und damit ein Brückenschlag zwischen den von den Schülerinnen und Schülern bisher durchlaufenen KAoA-Elementen hin zu den noch anstehenden, für das BK relevanten BO-Elementen, geschlagen werden.
    Rollenverständnis und Aufgabenprofil eines StuBOs am BK
    Ziel ist es, die eigene Rolle und das Profil von StuBOs zu schärfen. Ausgangspunkt sind Fragen, rund um die Definition des Aufgabenbereichs sowie der Fremd- und Selbstwahrnehmung.
  • Instrumente und Möglichkeiten der Koordination
    Thematische Anknüpfungspunkte sind die Leitung von Arbeitsgruppen, die Kommunikation mit Schulleitung und Kolleginnen und Kollegen sowie die Organisation, Begleitung und Evaluation von Entwicklungs- bzw. Arbeitsprozessen.

Zu erwerbende Kompetenzen in Teil 1

Die teilnehmenden Lehrkräfte
  • können die KAoA-Standardelemente sowie die damit verbundenen Kompetenzerwartungen benennen und diese in den KAoA-Gesamtprozess verorten,
  • reflektieren den Begriff der Berufswahlkompetenz,
  • können die Bedeutung des StuBOs innerhalb des KAoA-Prozesses verorten und erste Kompetenzen, die ein StuBO haben sollte, benennen und
  • überprüfen ihr schulinternes BO-Curriculum im Hinblick auf die Vorgaben aus KAoA.

Zu erwerbende Kompetenzen in Teil 2

Die teilnehmenden Lehrkräfte
  • benennen und reflektieren die Kompetenzen, die ein StuBO haben sollte,
  • festigen ihr Rollenverständnis als StuBOs innerhalb des schulischen Gesamtprozesses,
  • entwickeln konkrete Umsetzungsideen für ein ausgewähltes KAoA-Standardelement und
  • entwickeln ihr schulinternes BO-Curriculum weiter.

Zu erwerbende Kompetenzen in Teil 3

Die teilnehmenden Lehrkräfte
  • diskutieren und reflektieren die konkrete Umsetzung ausgewählter und erprobter Standardelemente ihrer Schule,
  • diskutieren und reflektieren mögliche Stolpersteine und Gelingensbedingungen zur Weiterentwicklung ausgewählter Standardelemente zur Beruflichen Orientierung und
  • entwickeln weitergehende Handlungsschritte für die Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung an ihrer Schule.

Leistungen der Moderatorinnen und Moderatoren

Die Moderatorinnen und Moderatoren fungieren einerseits als Expertinnen und Experten für die Themenfelder und geben andererseits Anstöße zur Implementierung und Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung an den einzelnen Schulen. Dabei unterstützen sie die teilnehmenden Lehrkräfte dabei, erste Schritte bei der Nutzung und Implementierung der oben erwähnten Themen zu gehen.

Bezug zum RRSQ [u.a.]

  • 1.2.2: Die Schule übernimmt Verantwortung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die angestrebten schulischen oder beruflichen Abschlüsse erreichen und eine realistische Anschlussperspektive entwickeln.
  • 1.4.1: Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligungen aus.
  • 1.4.3: Die Schule schafft Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich in ihrer weiteren Biographie am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligen können und Lebens- und Berufsperspektiven für sich selbst erkennen und nutzen.
  • 2.8.2: Die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten und ggf. Ausbildungsbetriebe werden systematisch in Lern-, Entwicklungs- und Erziehungsangelegenheiten beraten.
  • 2.8.3: Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten und ggf. von Ausbildungsbetrieben im Hinblick auf ihre jeweiligen Laufbahnmöglichkeiten informiert und beraten.
  • 2.8.4: Die Schule verfügt über ein Übergangsmanagement.
  • 4.1.3: Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Rahmen von Fort- und Weiterbildung kontinuierlich weiter.

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Studien- und Berufliche Orientierung / Angebote zur Umsetzung des Landesvorhabens KAoA
Zielgruppe und Voraussetzungen
Koordinatorinnen und Koordinatoren für die Berufliche Orientierung, Teilnehmerressourcen werden einbezogen, eine Bereitschaft zu aktiver Mitgestaltung wird vorausgesetzt.

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Maike Masurat

E-Mail: maike.masurat@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2920

Sachbearbeitung

Theresa Heinicke

E-Mail: theresa.heinicke@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2631

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren im Bildungsgang

Bildungsgangkoordinatorinnen und Bildungsgangkoordinatoren sind für verschiedenste Aufgaben im Zusammenhang mit der Bildungsgangarbeit sowie anderen schulischen Kontexten verantwortlich, ohne dass auf einheitliche bzw. verbindliche Rollenbe...

Termine

Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren im Bildungsgang

ANR: 104848 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Weitere Angebote der Lehrkräftefortbildung / Sonstige Angebote

Bildungsgangkoordinatorinnen und Bildungsgangkoordinatoren sind für verschiedenste Aufgaben im Zusammenhang mit der Bildungsgangarbeit sowie anderen schulischen Kontexten verantwortlich, ohne dass auf einheitliche bzw. verbindliche Rollenbeschreibungen zurückgegriffen werden kann. Durch die „Sandwich-Position“ zwischen (erweiterter) Schulleitung auf der einen Seite und der Ebene der Kolleginnen und Kollegen im Bildungsgang auf der anderen Seite ist die Aufgabenbewältigung oft komplex und herausfordernd.
Die Fortbildungsreihe möchte Kolleginnen und Kollegen, die die Aufgaben der Bildungsgangleitung vor Kurzem übernommen haben, an die Bewältigung der vielfältigen Routineaufgaben und Entwicklungsvorhaben heranführen und dazu beitragen, Bildungsgangarbeit erfolgreich zu gestalten. Neben Arbeitsphasen zu regelmäßig zu bewältigenden Aufgaben oder Entwicklungsvorhaben stellt der Austausch innerhalb der Gruppe einen wesentlichen Schwerpunkt der Fortbildung dar.

Schwerpunkte der Fortbildungsreihe

  • Rollen von Bildungsgangverantwortlichen klären, Aufgaben benennen und
    notwendige Kompetenzen ableiten
  • Rechtliche Vorgaben der Bildungsgangarbeit klären
  • Routineaufgaben effizient erledigen
  • Entwicklungsvorhaben bzw. Projekte im Bildungsgang initiieren und managen
  • Bildungsgangkonferenzen planen und simulieren
  • Bildungsgangprozesse analysieren und evaluieren
  • Vernetzung mit anderen Schulen bzw. Bildungsgängen anregen
Die erfolgreiche Umsetzung der diskutierten Aufgaben kann abschließend in einer eintägigen Rückkopplung reflektiert werden, die mit etwas zeitlichem Abstand bei Bedarf stattfindet.

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Weitere Angebote der Lehrkräftefortbildung / Sonstige Angebote
Zielgruppe und Voraussetzungen
Bildungsgangverantwortliche, die noch relativ neu im Amt sind

Termine

Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Theresa Heinicke

E-Mail: theresa.heinicke@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2631

Qualifizierung im Bereich „Garten- und Landschaftsbau“ in den Anlagen A, C und E gemäß APO-BK

Der im Wesentlichen für die Fachklassen des Dualen System „Gärtnerin/Gärtner“ in den verschiedenen Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenanbau und Garten- und Landschaftsbau (Anlage...

Termine

Qualifizierung im Bereich „Garten- und Landschaftsbau“ in den Anlagen A, C und E gemäß APO-BK

ANR: 107430 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Technik

Der im Wesentlichen für die Fachklassen des Dualen System „Gärtnerin/Gärtner“ in den verschiedenen Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenanbau und Garten- und Landschaftsbau (Anlage A) und ergänzend für die Fachschule sowie die Zweijährige Berufsfachschule im Fachbereich Agrarwirtschaft angelegte Zertifikatskurs „Garten- und Landschaftsbau“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitische Rahmenbedingungen des Faches, sondern auch aktuelle fachdidaktische Methoden und Konzepte. Dabei sollen konkrete Unterrichtsarrangements/Lernsituationen im Hinblick auf die Einsatzbereiche Produktions- und Dienstleistungsgartenbau, Pflanzenverwendung, Endverkauf und Floristik von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer geplant, durchgeführt und im Weiteren evaluiert werden.

Der Zertifikatskurs behandelt im Besonderen die folgenden inhaltlichen Aspekte:

  • Fach- und umweltgerechte Pflanzenauswahl und –nutzung/Kulturtechnik
  • Ökologische und ökonomische Pflanzenproduktion
  • Landschaftsgärtnerische Neubaumaßnahmen
  • Pflege- und Umgestaltungsmaßnahmen
  • Vermarktung von Pflanzen und Dienstleistungen/ Agrarwirtschaftliches Marketing
  • Verflechtung von (Agrar-)Wirtschaft und Ökologie
  • planerisches Denken, Kreativität, Flexibilität, Problemlösungs-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Verständnis für gesellschaftliche, technische, ökonomische und ökologische Zusammenhänge
  • Arbeitssicherheit

  • Bildungspläne im Fachbereich Agrarwirtschaft mit Schwerpunktsetzung auf Garten- und Landschaftsbau für die Anlagen A, C und E
  • Didaktik und Methodik des kompetenzorientierten Unterrichts in diesen Bereichen
  • Fachdidaktische Grundkenntnisse im Bereich Garten- und Landschaftsbau
  • Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im Bereich Garten- und Landschaftsbau
  • Fachwissenschaftliche Grundkenntnisse aus ausgewählten Teilgebieten der Agrar- und Betriebswirtschaft sowie grundlegende naturwissenschaftlichen und technischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten

Hierzu wird im Kurs Auswahl an fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Texten über eine digitale Lernplattform zur Verfügung gestellt. Fernerhin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschauliches Material, mithilfe dessen sie Unterricht im Bereich Garten –und Landschaftsbau planen, durchführen und evaluieren können.

Hinweis für die Organisation des entsendenden Berufskollegs
  • Der Zertifikatskurs „Garten- und Landschaftsbau“ erstreckt sich über das gesamte Schuljahr in einem Umfang von 320 Stunden Fortbildung. Dabei werden Teile der Veranstaltung in einem Distanzformat stattfinden. Fortbildungstag ist Mittwoch.
  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
    Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so vorzunehmen, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.

Hinweis für die Teilnehmer:
  • Nach Eingang der Anmeldungen wird bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung über eine Zulassung entschieden. Auch die Verantwortung für die Einladung, die Dienstreisegenehmigung sowie die Übernahme der Reisekosten gemäß TEVO übernimmt ebenfalls die zuständige Bezirksregierung.
  • Es können nur Anmeldungen von Lehrkräften angenommen werden, die sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit dem Land NRW oder einem staatlich anerkannten Ersatzschulträger befinden und über ein Lehramt bzw. eine Feststellungsprüfung verfügen.
  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Die Reisekosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer staatlicher Berufskollegs werden von der Bezirksregierung Köln erstattet.
  • Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.
  • Nach der erfolgreichen Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für Garten- und Lanschaftsbau in den Anlagen A, C und E gemäß APO-BK.
  • Der im Bereich Garten- und Landschaftsbau erteilte Unterricht ist Teil der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Praxishospitationen durch die Moderierenden beraten. Ein Besuch findet unter den Teilnehmenden selbst statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellen vorab für den Besuch eine Skizze.

Weitere Hinweise:

  • Die Veranstaltung ist barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe gesichert werden kann.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Technik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Qualifizierung richtet sich an unbefristet tätige Lehrkräfte an Berufskollegs, die im Bereich „Garten- und Landschaftsbau“ fachfremd unterrichten oder ab dem Schuljahr nach der Zertifizierung neu eingesetzt werden sollen. Unterrichtserfahrungen sowie die Bereitschaft zur Weiterentwicklung des e...

Termine

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Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Georg Junold

E-Mail: georg.junold@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3261

Qualifizierung sonderpädagogischer Lehrkräfte: Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Bezug:
BASS 20-22 Nr. 8 Fort- und Weiterbildung; Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und -weiterbildung

Thema/Zielsetzung der Maßnahme:
In allgemeinen Schulen des Gemeinsamen Lernens als auch in entsprechenden Förderschulen werden Schüleri...

Termine

Qualifizierung sonderpädagogischer Lehrkräfte: Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

ANR: 102570 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt ESE

Bezug:
BASS 20-22 Nr. 8 Fort- und Weiterbildung; Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und -weiterbildung

Thema/Zielsetzung der Maßnahme:
In allgemeinen Schulen des Gemeinsamen Lernens als auch in entsprechenden Förderschulen werden Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung unterrichtet.
Für deren Beschulung und sonderpädagogische Förderung sind spezifische methodisch-didaktische Kompetenzen in den Bereichen Förderdiagnostik, Planung und Durchführung von Unterricht und für die Planung und Durchführung von notwendigen Maßnahmen zur Prävention und Intervention erforderlich.

Ziel der Qualifizierung ist eine Kompetenzerweiterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre unterrichtliche Tätigkeit mit Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Zertifikat, das die Teilnahme dokumentiert.

Zeit/ Beginn:
Der Kurs findet im 2. Schulhalbjahr statt, wöchentlich, jeweils voraussichtlich Donnerstag (9.00 - 16.00 Uhr).

Dauer:
Die Durchführung der Maßnahme dauert ein Schulhalbjahr (160 Stunden)

Ort:
Wird mit der Einladung bekanntgegeben.

Moderation:
Wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Format:
Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen.

Sonstiges:

  • Die Teilnahme wird (unter Bezug auf BASS 20-22 Nr. 8) mit 4 Std./wö. (bei Gymnasium, Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschafts-, Primusschule u. WBK) bzw. 5 Std./wö. (bei Grund-, Haupt-, Förder- u. Realschule) auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet, die nicht bedarfserhöhend für die Schule wirksam wird.
  • Die Anrechnung soll am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
  • Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht.
  • Informationen zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten finden Sie unter: www.lehrerfortbildung.bezreg-koeln.nrw.de.
  • Reisekosten werden auf Antrag von der Bezirksregierung erstattet. Lehrerinnen und Lehrer an Ersatzschulen werden gebeten, die Dienstreisegenehmigung bei ihrem Schulträger zu beantragen und auch dort die Kosten abzurechnen.

Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt ESE
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe/Adressaten: Sonderpädagogische Lehrkräfte anderer Fachrichtungen, die - in allgemeinen Schulen des Gemeinsamen Lernens Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung unterrichten und fördern - in Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt EsE, die nicht...

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Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Qualifizierung sonderpädagogischer Lehrkräfte: Förderschwerpunkt Sehen

Bezug: BASS 20-22 Nr. 8 Fort- und Weiterbildung: Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und –weiterbildung

Thema/Zielsetzung der Maßnahme:
Im Förderschwerpunkt Sehen werden Kinder und Jugendliche mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und komplex...

Termine

Qualifizierung sonderpädagogischer Lehrkräfte: Förderschwerpunkt Sehen

ANR: 102569 Schulform: Förderschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt Sehen

Bezug: BASS 20-22 Nr. 8 Fort- und Weiterbildung: Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und –weiterbildung

Thema/Zielsetzung der Maßnahme:
Im Förderschwerpunkt Sehen werden Kinder und Jugendliche mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und komplexen Beeinträchtigungen gefördert. Die Arbeit mit dieser Schülerinnen- und Schülerklientel erfordert umfängliche, förderdiagnostische Kenntnisse und methodisch-didaktische Kompetenzen.
Ziel der Qualifizierung ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer theoretische und praktische Grundlagen für ihre Arbeit mit Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sehen erhalten. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat erteilt, das die Teilnahme bescheinigt.

Zeit/Beginn:
14-tägig, jeweils dienstags (9.00 - 16.00 Uhr)

Dauer:
Die Durchführung der Maßnahme dauert ein Schuljahr und findet im 14-tägigen Wechsel statt. (20 Termine/160 Stunden)

Ort:
LVR-Severinschule, Förderschwerpunkt Sehen, Weberstr. 29-31, 50676 Köln

Format:
Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen.

Sonstiges:

  • Die Teilnahme wird (unter Bezug auf BASS 20-22 Nr. 8) mit 2 Std./wö. (bei Gymnasium, Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschafts-, Primusschule u. WBK) bzw. 3 Std./wö. (bei Grund-, Haupt-, Förder- u. Realschule) auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet, die nicht bedarfserhöhend für die Schule wirksam wird.
  • Die Anrechnung soll am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
  • Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht.
  • Informationen zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten finden Sie unter: www.lehrerfortbildung.bezreg-koeln.nrw.de.
  • Reisekosten werden auf Antrag von der Bezirksregierung erstattet. Lehrerinnen und Lehrer an Ersatzschulen werden gebeten, die Dienstreisegenehmigung bei ihrem Schulträger zu beantragen und auch dort die Kosten abzurechnen.


Inhalte:
Folgende Inhaltsbereiche werden dabei schwerpunktmäßig behandelt:
  • Organisation des Bildungswesens im Förderschwerpunkt Sehen
  • Bildungsgänge und Abschlüsse im Förderschwerpunkt Sehen
  • (Neuro-)Ophthalmologische Grundlagen
  • Diagnostik des Sehens
  • Kompensatorische Prinzipien bei Sehbehinderung und Blindheit
  • Assistive Technologien
  • Hilfsmittel
  • Besonderheiten des Unterrichts im Förderschwerpunkt Sehen
  • Förderkonzepte für Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen und Sehbeeinträchtigungen
  • Soziale Kompetenz
  • Frühförderung, Gemeinsames Lernen
  • Orientierung & Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten
  • Sozialrecht und Netzwerk

Unterrichtshospitationen an den Förderschulen Sehen ermöglichen einen erweiterten Einblick in die Praxis und konkretisieren die erarbeiteten Inhalte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefen ihre erworbenen Kenntnisse durch ein Fallbeispiel zur Diagnostik des Sehens und eine Ausarbeitung zu einem ausgewählten Unterrichtsfach/Förderkonzept.

Schulform
Förderschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Förderschwerpunkt Sehen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Fachrichtungsfremd unterrichtende, sonderpädagogische Lehrkräfte an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sehen. Weitere Voraussetzungen zur Teilnahme: • Lehramt in mindestens einem anderen Fach / einer anderen Fachrichtung • unbefristetes Beschäftigungsverhältnis

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Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Christel Röhl

E-Mail: christel.roehl@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2584

Qualifizierung von Digitalisierungsbeauftragten an Schulen (DiB)

Aufgabe der Digitalisierungsbeauftragten
Digitalisierungsbeauftragte unterstützen ihre Schule bei pädagogisch-didaktischen Prozessen der Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer digitalen Welt. Die Digitalisierungsbeauftragten werden für d...

Termine

Qualifizierung von Digitalisierungsbeauftragten an Schulen (DiB)

ANR: 102750 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Weitere Angebote der Lehrkräftefortbildung / Sonstige Angebote

Aufgabe der Digitalisierungsbeauftragten
Digitalisierungsbeauftragte unterstützen ihre Schule bei pädagogisch-didaktischen Prozessen der Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer digitalen Welt. Die Digitalisierungsbeauftragten werden für diese Aufgabe gemäß Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung (BASS 20-22 Nr.69) qualifiziert.

Qualifizierungsmaßnahme
Die Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an Digitalisierungsbeauftragte an Schulen. Sie befähigt die Teilnehmenden, Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse kompetent zu begleiten und orientiert sich dabei u. a. an den Dimensionen von Schulentwicklung im Kontext der Digitalisierung. Die Maßnahme ist schulformübergreifend konzipiert, stützt sich auf Referenzdokumente des Landes Nordrhein-Westfalen und bietet konkrete Unterstützung, um Kollegien in den schulischen Entwicklungsprozessen unterstützen zu können. In allen Modulen steht die Auseinandersetzung mit der Rolle als Digitalisierungsbeauftrage oder Digitalisierungsbeauftragter im eigenen schulischen System im Zentrum. Die Module werden mit einem LOGINEO NRW LMS-Kurs begleitet und durch Selbstlernelemente ergänzt.

Ziele
Mit dem Besuch der Qualifizierungsmaßnahme erwirbt die Lehrkraft als Digitalisierungsbeauftragte oder Digitalisierungsbeauftragter
- Handlungskompetenzen zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Wahrnehmung der im zugehörigen Erlass festgeschriebenen Aufgaben (BASS 12-21 Nr. 20).
- Rollenklarheit.

Module
Die Qualifizierungsmaßnahme wird in fünf Module gegliedert.

--------- Fortbildungstag 1 - Modul 1 und 2 ---------

Modul 1: Schule in der Kultur der Digitalität (weiter-)entwickeln
Ausgehend von einem gemeinsamen Verständnis von zeitgemäßer Bildung wird eine Vision einer Schule der Zukunft mittels Prototyping entwickelt. Dafür werden notwendige Kompetenzen sowie Rahmenbedingungen für gelingende informationssichere Schul- und Unterrichtsentwicklung vor dem Hintergrund der Digitalität thematisiert und anhand von Referenzdokumenten des Landes Nordrhein-Westfalen für das Lehren und Lernen in der digitalen Welt konkretisiert.
Schwerpunkte:
- Transformationsprozesse: Schule in der Kultur der Digitalität
- Grundverständnis zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt
- Überblick über Landesprodukte zur digitalisierungsbezogenen Schul- und Unterrichtsentwicklung

Modul 2: Innovationen begleiten
Auf der Grundlage der fünf Dimensionen von Schulentwicklung im Kontext der Digitalisierung werden Aspekte gelingender Schulentwicklung in unterschiedlichen Schulformen abgeleitet. Der Schwerpunkt des Moduls liegt auf einer Erweiterung des Handlungsrepertoires der Digitalisierungsbeauftragten in Bezug auf eine Begleitung von Innovationsprozessen an der Schule. Hierzu werden agile Projektmanagementmethoden wie z. B. Scrum und OKR vorgestellt und erprobt.
Schwerpunkte:
- Aspekte gelingender und informationssicherer digitalisierungsbezogener Schulentwicklung
- Impulse zur Begleitung von digitalisierungsbezogenen Schulentwicklungsprozessen

--------- Fortbildungstag 2 - Modul 3 und 4 ---------

Modul 3: Digitalisierungsbezogene Unterrichtsentwicklungsprozesse unterstützen
In diesem Modul werden verschiedene relevante lerntheoretische Modelle für einen Unterricht mit und über digitale Medien thematisiert und ihre Relevanz für Unterrichtsentwicklungsprozesse, auch mit Blick auf die Querschnittsthemen Inklusion und Bildungsgerechtigkeit, reflektiert. Hierbei werden notwendige Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer und der Schülerinnen und Schüler für digitalisierungsbezogene Unterrichtsentwicklungsprozesse im Sinne des Referenzrahmens Schulqualität erörtert. Change-Management-Theorien werden exemplarisch thematisiert, um als Digitalisierungsbeauftragter oder Digitalisierungsbeauftragte Unterrichtsentwicklungsprozesse kompetent unterstützen zu können.
Schwerpunkte:
- Modelle zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt
- Impulse zur Medienbildung
- Bezugsdokumente zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt

Modul 4: Über Professionalisierungsangebote informieren und beraten
Unterschiedliche schulinterne und schulexterne Fortbildungsangebote werden in diesem Modul vorgestellt und im Hinblick auf Einsatzmöglichkeiten in Kollegien reflektiert. Um der Heterogenität des Kollegiums im Kontext der Digitalität zu begegnen, setzen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Fortbildungsformaten vor dem Hintergrund der individuellen Bedarfe der Lehrkräfte auseinander.
Schwerpunkte:
- Formate schulinterner und schulexterner Fortbildungsangebote zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt
- Kooperation mit der oder dem schulischen Fortbildungsbeauftragten
- Evaluations- und Feedbackinstrumente

--------- Fortbildungstag 3 - Modul 5 ---------

Modul 5: Schulinterne und schulexterne Kooperationen mitgestalten
Ausgangspunkt dieses Moduls ist ein von den Teilnehmenden gemeinsam entwickeltes Verständnis zu Gelingensbedingungen bei der Ausgestaltung von Kooperationen. Auf Grundlage einer Gegenwart-Zukunft-Analyse setzen sich die Teilnehmenden mit Ideen zu prozessbegleitenden innerschulischen Beratungs- und Austauschformaten sowie zu schulübergreifenden Kooperationen auseinander, um im Kontext des Lehrens und Lehrens in der digitalen Welt in der eigenen Schule der Zukunft aktiv an der Mitgestaltung von Netzwerken in der (regionalen) Bildungslandschaft mitwirken zu können. Darüber hinaus wird ein Überblick über zuständige Ansprechpersonen zu den Themen Datenschutz, Barrierefreiheit, Präventionsangeboten und Cybermobbing gegeben.
Schwerpunkte:
- Prozessbegleitende innerschulische digitalisierungsbezogene Beratungs- und Austauschformate
- Möglichkeiten schulübergreifender Kooperationen: Schulische Netzwerke zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt in der (regionalen) Bildungslandschaft
- Hinweise zur Schaffung barrierefreien Zugangs nach individuellen Bedarfen durch Unterstützung von fachlichen Institutionen oder Schwerbehindertenvertretung.

Umfang
Die Qualifizierung umfasst 30 Stunden.

Gestaltung und Durchführung
Die Qualifizierung gliedert sich in drei eintägige Präsenzphasen zu je sechs Zeitstunden und digitale asynchrone Selbstlernangebote im Rahmen von zwölf Zeitstunden. Die Qualifizierung erfolgt durch hierfür qualifizierte Moderierende der staatlichen Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen und gegebenenfalls unter Einbeziehung weiterer Expertinnen und Experten.


Melden Sie sich bitte für einen der unten aufgeführten Kurse an.

NEU: Sobald die maximale Anzahl an Teilnehmenden erreicht ist, erlischt die Anmeldemöglichkeit. Angemeldete Lehrkräfte erhalten für diesen Kurs eine zeitversetzt eine Zusage. Bitte melden Sie sich dann nicht für eine weitere Kursschiene an.

Für Rückfragen steht Sandra Hasenclever zur Verfügung,
E-Mail: sandra.hasenclever@brk.nrw.de

Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Weitere Angebote der Lehrkräftefortbildung / Sonstige Angebote
Zielgruppe und Voraussetzungen
Es ist nur eine Anmeldung pro Schule zulässig. Die Schulleitung bestimmt in Absprache mit dem Lehrerrat eine Digitalisierungsbeauftragte / einen Digitalisierungsbeauftragten (Lehrkraft der Schule). Nur die beauftragte Lehrkraft kann an der Qualifizierung teilnehmen. Die Zustimmung zur Nutzung des...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Sandra Hasenclever

E-Mail: sandra.hasenclever@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2150

Sachbearbeitung

Sabine Henn

E-Mail: sabine.henn@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2873

Qualifizierung von Sportlehrkräften für die Ausbildung von Sporthelfer*innen an Schulen

Die Ausbildung von Sporthelferinnen und Sporthelfern ist ein herausragendes Beispiel für die Förderung des Engagements von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Schulsports. Sie kann einen wertvollen Beitrag zum Ausbau und zur Qualitätsent...

Termine

Qualifizierung von Sportlehrkräften für die Ausbildung von Sporthelfer*innen an Schulen

ANR: 101791 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Sportfortbildungen / Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse

Die Ausbildung von Sporthelferinnen und Sporthelfern ist ein herausragendes Beispiel für die Förderung des Engagements von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Schulsports. Sie kann einen wertvollen Beitrag zum Ausbau und zur Qualitätsentwicklung des schulischen Bewegungs-, Spiel- und Sportangebots sowie der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen leisten. Die Ausbildung von Sporthelferinnen und Sporthelfern ist ein wichtiger und von der Landesregierung geforderter Beitrag in der Übermittagsbetreuung und in der Gestaltung des Ganztages an den Schulen.
Lehrkräfte, die Sporthelfer*innen im Rahmen schulischer Maßnahmen ausbilden möchten, müssen die Befähigung für das Erteilen von Sportunterricht erworben haben. Die Berechtigung für das Ausbilden von Sporthelfer*innen erhalten sie durch die Teilnahme an Qualifizierungsmodulen, die gemeinsam mit der Sportjugend NRW angeboten und in zwei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen durchgeführt werden.
Es handelt sich um eine zweitägige Fortbildung, die Teilnahme an nur einem Tag ist nicht möglich.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Konzeption und Inhaltsbereiche der Sporthelfer/-innen-Ausbildung
Einsatz- und Tätigkeitsfelder der Sporthelfer/-innen in Schule, Verein und anderen außerunterrichtlichen Veranstaltungen
Hilfen zur Einführung des Modells an den Schulen
Finanzierungsmöglichkeiten der Sporthelferausbildung
Methodische und organisatorische Hilfen zur Gestaltung eines Ausbildungslehrganges
Rechtliche Rahmenbedingungen und schulrechtliche Regelungen für die Ausbildung und den Einsatz von Sporthelfern
Unterrichtsbeispiele
Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Verbänden
Einordnung in das Qualifizierungssystem des Landessportbundes NRW
Vorstellung von Lehrmaterialien
Evaluationsmöglichkeiten


Zielgruppe:
Lehrkräfte aller Schulformen mit Sekundarstufe I oder II, die innerhalb der letzten 2 Jahre an einer Fortbildung im Themenfeld "Sofortmaßnahmen am Unfallort", Erste-Hilfe-Ausbildung oder Erste-Hilfe-Training (beides nicht älter als zwei Jahre) teilgenommen haben

Fächer
Sport
Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Sportfortbildungen / Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Jens Thumser

E-Mail: jens.thumser@brk.nrw.de

Tel: 0221/147-3539

Sachbearbeitung

Sarah Anvari

E-Mail: sarah.anvari@brk.nrw.de

Tel: 0221/147-2454

QuaMath - Unterrichts- und Fortbildungsqualität in Mathematik entwickeln Basismodule 1 bis 6 Primarstufe

Baustein 1 Primarstufe

Lernstände tiefenscharf diagnostizieren – (Basis-)Kompetenzen fokussiert fördern
Die Kinder einer dritten Klasse berechnen Subtraktionsaufgaben im Zahlen raum bis 1000, die es halbschriftlich zu lösen gilt. Lio arbeite...

Termine

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Baustein 1 Primarstufe

Lernstände tiefenscharf diagnostizieren – (Basis-)Kompetenzen fokussiert fördern
Die Kinder einer dritten Klasse berechnen Subtraktionsaufgaben im Zahlen raum bis 1000, die es halbschriftlich zu lösen gilt. Lio arbeitet zügig und konzentriert. Als die Lösungen verglichen werden, stellt Lio fest, dass keines seiner Ergebnisse richtig ist. Lio ist enttäuscht: „Warum ist das denn falsch? Ich habe doch richtig gerechnet! Das verstehe ich nicht!“ Um Lios noch bestehenden Schwierigkeiten auf den Grund zu gehen, bedarf es einer förderorientierten Diagnostik, die aus einer stärkenorientierten Perspektive heraus die Denk- und Vorgehensweisen von Kindern in den Blick nimmt, so dass Basiskompetenzen adaptiv mit Hilfe geeigneter Aufgaben gefördert werden können. In diesem Baustein werden verschiedene Diagnosemöglichkeiten (z. B. Mathe-Briefkasten) und Fundgruben für gute Diagnose- und Förderaufgaben für den Einsatz im Unterricht gemeinsam erkundet und in der Praxis mit Aufgaben für Kl. 1–4 erprobt.

Baustein 2 Primarstufe

Mathematik verstehensorientiert unterrichten
Die Fünftklässlerin Lotta findet für die Aufgabe 41−17 keine Lösung – weder im Kopf noch mit Hilfe des schriftlichen Verfahrens. Was hätte Lotta bereits im Mathematikunterricht der Grundschule gebraucht, um tragfähige und anschlussfähige Verstehensgrundlagen zur Addition und Subtraktion aufzubauen, damit ein Weiterlernen möglich ist? In diesem Baustein wird erprobt, wie bereits im Anfangsunterricht die not wendigen Verstehensgrundlagen zur Addition und Subtraktion identifiziert, aufgebaut und gesichert werden. Einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung eines tragfähigen Operationsverständnisses leistet hier die Vernetzung verschiedener Darstellungen (Handlung, Mathe-Sprache, Bilder, Sprache), die es kontinuierlich auch sprachlich zu begleiten gilt. Mit Hilfe des Impulses „Erkläre, warum …“, dem Aufgabenformat „Quatschgeschichten“ und weiteren Praxismaterialien wird die Leitidee der Verstehensorientierung für verschiedene Klassenstufen konkretisiert.

Baustein 3 Primarstufe

Lernende beim Entdecken, Beschreiben und Begründen unterstützen
Die Kinder einer dritten Klasse sollen dreistöckige Zahlenmauern berechnen, bei denen der mittlere Grundstein jeweils um 1 erhöht wird. Der Auftrag: Was passiert mit dem Deckstein? Begründe, warum das so ist. Bei dieser Aufgabe zum Forschen handelt es sich um eine kognitiv aktivierende Aufgabe, bei der auch prozessbezogene Kompetenzen angesprochen werden. Lukas löst alle Mauern richtig, aber ein Muster kann er nicht entdecken und somit keine Begründung finden. Wie kann Lukas in seinem Lösungsprozess beim Entdecken, Beschreiben und Begründen bei dieser Forscher-Aufgabe unterstützt werden? Die Unterstützungsmöglichkeiten „Fragen zum Forschen stellen“, „Strate gien zum Forschen finden“, sowie „Mittel zum Forschen nutzen“ werden in diesem Baustein vorgestellt und an weiteren Beispielen (Kl. 1–4) praxisnah erkundet. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie Aufgaben verändert werden können, um allen Kindern kognitiv aktivierende Lerngelegenheiten zugänglich zu machen.


Baustein 4 Primarstufe

Darstellungen als Veranschaulichungs- und als Argumentationshilfe
Die Zweitklässlerin Mia sagt: „Einmalseinsrechnen ist wie Plusrechnen, also 4 + 4 + 4.“ Ihre Freundin Klara meint: „Also, ich sage mir immer die Reihen auf, also 4, 8, 12, 16, …“ Sowohl die ausschließliche Deutung der Multiplikation als fortgesetzte Addition, wie auch das Aufsagen der Reihen behindern langfristiges Lernen, denn Aufgaben wie z. B. ∙ sind so nicht lösbar. Welche multiplikativen Vorstellungen sind aber tragfähig und anschlussfähig? Mathematische Lernwege sollten gerade in der Grundschule stets langfristig angelegt und gedacht werden, damit die Kinder tragfähige Vorstellungen aufbauen und ein Weiterlernen auf dieser Grundlage auch in höheren Schulstufen verstehensorientiert möglich ist. Der Baustein zeigt am Beispiel der Multiplikation auf, wie der kontinuierliche Einsatz verschiedener Darstellungen zum Vorstellungsaufbau beiträgt, so dass Kinder mathematische Inhalte besser verstehen und mathematische Muster anschaulich begründen können. Die Erkundung des Aufgabenformats „Mal-Plus-Haus“ verdeutlicht dieses exemplarisch für Kl. 2–4.

Baustein 5 Primarstufe

Sprache im Mathematikunterricht: Denk- & Kommunikationsmittel
Der Erstklässler Tim steht vor dem Stundenplan und seufzt erleichtert: „Endlich Mathe! Da muss ich nicht so viel sagen. Einfach nur rechnen!“ Allerdings: Mathematik ist als sprachfreies Fach nicht möglich. Sprache dient im Mathematikunterricht sowohl als Denk- als auch als Kommunikationsmittel. Und ein bewusster Umgang mit Sprache fördert das Mathematiklernen. Kommunizieren über Mathematik jedoch muss erst gelernt werden. Daher soll Sprache im Mathematikunterricht eingefordert, unterstützt und sukzessive aufgebaut werden. Der Baustein zeigt Gelingensbedingungen auf, wie von Anfang an Gespräche über Mathematik angeregt werden können, um die eigenen Gedanken zu vertiefen und verständlich auszudrücken, zu argumentieren, andere Perspektiven nachzuvollziehen und mit unterschiedlichen Ansichten umzugehen. Dadurch können die Kinder auch ihre mathematischen Kompetenzen weiterentwickeln. Am Beispiel des Aufgabenformats „Entdeckerpäckchen“ werden verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für die Gestaltung eines sprachbildenden Mathematikunterrichts für alle Kinder vorgestellt (Kl. 1–4).

Baustein 6 Primarstufe

Individuelles und gemeinsames Lernen
Die Drittklässlerin Aylin, ein Mädchen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, erarbeitet gerade mit Unterstützung der Sonderpädagogin die Addition im Zahlenraum bis 10. Die anderen Kinder der Klasse üben aktuell die schriftliche Addition und erhalten den Auftrag mit Ziffernkarten von 0 bis 9 zwei dreistellige Zahlen zu bilden, deren Summe 1000 ist. Welchen Beitrag kann Aylin zu diesem Auftrag zum Forschen leisten? Wie kann für sie individuelles Lernen initiiert werden, das zugleich Teilhabe ermöglicht? Und was ist mit ihrem Klassenkameraden Paul, einem mathematisch besonders interessierten Jungen? Welche Herausforderungen hält dieser Forscherauftrag für ihn bereit? In diesem Baustein werden konkrete Anregungen zur natürlichen Differenzierung in Form reichhaltiger (arithmetischer wie auch geometrischer) Lernumgebungen für alle Klassenstufen gegeben und erprobt, um Vielfalt im Mathematikunterricht zu begegnen. Reichhaltige Lernumgebungen werden den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten von Kindern gerecht, indem sie verschiedene Wege und Anforderungsstufen ermöglichen. Sie sind offen für differenzierte Komplexitätsgrade und differenzierende Unterstützung, wie z. B. Formulierungs- oder Visualisierungshilfen.

Interessensbekundung Ihrer Schule unter

https://edkimo.com/shared/spzwy9f7214rrbjrz5pn5wr9vicjx500f91


weitere Informationen
  • Bitte melden Sie mindestens zwei bis maximal fünf Mathematiklehrkräfte Ihrer Schule an, die durchgehend an unseren Veranstaltungen teilnehmen.
  • Lehrkräfte, die Mathematik ohne entsprechende Lehrbefähigung unterrichten, können am Programm teilnehmen.
  • Es werden regionale Schulnetzwerke gebildet, um Fahrzeiten möglichst kurz zu halten.
  • In den ersten beiden Jahren finden pro Schuljahr sechs Präsenzveranstaltungen statt, meist in Räumen der teilnehmenden Schulen.
  • Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
    (1.Termin mittwochs von 10 Uhr bis 16 Uhr, 2. bis 6.Termin mittwochs von 12 Uhr bis 16 Uhr)
  • Im dritten und vierten Jahr werden zwei onlinegestützte Selbstlernmodule pro Schuljahr angeboten.

Fächer
Mathematik
Schulform
Allgemeine Schulformen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Mathematiklehrkräfte von vorab ausgewählten Schulen

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Cordia Oude Hengel

E-Mail: cordia.oudehengel@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2965

Sachbearbeitung

Sabine Henn

E-Mail: sabine.henn@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2873

QuaMath - Unterrichts- und Fortbildungsqualität in Mathematik entwickeln Basismodule 1 bis 6 Sekundarstufe

Baustein 1 Sekundarstufe

Nachhaltig lernen – Verständnis aufbauen
Immer wieder zeigt sich, dass Lernende Oberflächenwissen aufbauen, anstatt nachhaltig zu lernen. Doch wieso ist Lernen so wenig nachhaltig? Wie kann dies geändert werden? Durch...

Termine

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Baustein 1 Sekundarstufe

Nachhaltig lernen – Verständnis aufbauen
Immer wieder zeigt sich, dass Lernende Oberflächenwissen aufbauen, anstatt nachhaltig zu lernen. Doch wieso ist Lernen so wenig nachhaltig? Wie kann dies geändert werden? Durch einen verstehensorientierten Zugang nicht nur zu mathematischen Konzepten, sondern auch Verfahren wird ein Verständnis tiefer verankert. Dies gelingt umso besser, je klarer die langfristigen Zusammenhänge in der Curriculumspirale verknüpft werden. Dazu trägt auch eine Vernetzung verschiedener Darstellungen bei, weil hierbei erklärt wird, wie sie zusammenhängen. Alle Inhalte werden am Beispiel Flächenformel und Multiplikationsverständnis (Kl. 5‒10) behandelt und um Ausblicke zu Brüchen, Geradengleichungen sowie anderen arithmetischen Darstellungen sowohl für Kl. 5‒10 als auch 10‒13 erweitert.

Baustein 2 Sekundarstufe

Aktiv lernen – bei Intuitionen ansetzen
Wie können reichhaltige Denkhandlungen bei den Lernenden anregt und vertieft werden? Wie können die Intuitionen der Lernenden hervorgelockt und gewinnbringend für den Verlauf des Unterrichts aufgegriffen werden? Diese Fragen stellen sich für alle Phasen des Unterrichts: Erarbeiten, Systematisieren und Üben. An konkreten Beispielen wird aufgezeigt, wie im Anschluss an offene Erarbeitungs-Aufgaben systematisierende Gespräche zielgerichtet vorstrukturiert und moderiert werden können, sodass allen Lernenden der Zugang zu den Lernzielen möglich ist. Mit Hilfe eines Kriterienkatalogs können reichhaltige und anregende Aufgabenstellungen für lernendenorientierte Übungsphasen analysiert und entwickelt werden. Alle Inhalte des Bausteins werden exemplarisch am Beispiel Parallelogramm-Fläche (Kl. 7) oder Parabel (Kl. 9‒11) sowie dem Durchschnitt (Kl. 5) und Datenvergleich mit verschiedenen statistischen Kenngrößen (Kl. 5‒10) erarbeitet.

Baustein 3 Sekundarstufe

Individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigen – Sprache bilden
Wie kann im Unterricht passend zu den heterogenen Lernständen differenziert werden? Wie können alle Lernende adaptiv gefördert werden? Wie können die Lernenden sprachlich beim Verständnisaufbau unterstützt werden? An der Diskussion verschiedener Differenzierungsansätze zur Förderung der Lernenden wird deutlich: Eine Diagnose der Lernstände anhand von Lernpfaden und Sprachmitteln ermöglicht einen Ausgangspunkt für die gezielte Förderung von Lernenden. Eine solche Förderung kann nicht allein durch differenzierende Aufgaben, sondern auch in Unterrichtsgesprächen erfolgen. Adaptives Fördern und gezielte Unterstützung der Verwendung von Sprache für den Verständnisaufbau werden beispielhaft an den Themen Volumenformel (Kl. 6‒10) und qualitative Beschreibungen von Graphenverläufen für ein Riesenrad (Kl. 10/11) umgesetzt. Am Beispiel des Riesenrads wird zunächst der qualitative Graphenverlauf fokussiert (auch für nicht-gymnasiale Klassen) und lässt sich im Weiteren für höhere (gymnasiale) Klassen stufen zur algebraischen Behandlung der Sinus-Funktion ausbauen.

Baustein 4 Sekundarstufe

Prozessbezogene Kompetenzen fördern am Beispiel des Argumentierens
Wie können Lernende zum Argumentieren angeregt werden und dadurch zu vertieftem Nachdenken über Mathematik gelangen? Prozessbezogene Kompetenzen wie das Argumentieren lassen sich nur über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Inhalten aufbauen. Dabei gilt es, auf Grundlage der diagnostizierten Lernstände geeignete Aufgaben auszuwählen und anzupassen, die das Argumentieren einfordern. Kern des Bausteins sind die unterrichtliche Umsetzung argumentativer Diskurse und die Unterstützung beim langfristigen Aufbau und Ausbau einer Gesprächs- und Argumentationskultur. Im Baustein wird exemplarisch entlang konkreter Unterrichtsbeispiele in Form von Lernendendokumenten und Videoaufzeichnungen vorgestellt, welche konkreten Herausforderungen sich in der Praxis stellen. Das zentrale Beispiel aus dem Bereich der Primfaktorzerlegung kann nahezu voraussetzungsfrei in allen Klassenstufen der Sekundarstufe eingesetzt werden. Ein weiteres Beispiel zu quadratischen Funktionen sowie ein optionales Aufgabenbeispiel zur Kombinatorik ermöglichen, alle Jahrgänge einzubeziehen.

Baustein 5 Sekundarstufe

Prüfungen – von den Zielen herdenken
Wie kann eine gute Vorbereitung auf zentrale Prüfungen gelingen? Wie können Klassenarbeiten kompetenzorientiert konzipiert werden und dabei Verstehensorientierung und kognitive Aktivierung in den Blick genommen werden? Im Zentrum dieses Bausteines steht die konstruktive Beziehung zwischen Lernzielen und schriftlichen Prüfungen. Dazu werden Hilfestellungen geboten, um Testbearbeitungen, beispielsweise im Rahmen von Vergleichsarbeiten, zur Diagnose und Förderung sowie für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen. Ziel ist es, nachhaltiges Lernen zu fördern und Lernende zu befähigen, ihre Lernprozesse und Lernziele selbstständig zu reflektieren und Verantwortung für diese zu übernehmen. Der Baustein entwickelt alle Inhalte ausgehend von konkreten unterrichtlichen Beispielen aus dem Themenfeld Flächen- und Rauminhalte (Kl. 7/8) für die Sekundarstufe I sowie anhand ausgewählter Beispiele aus der Analysis für die Sekundarstufe II. So werden die Herausforderungen und Potenziale im Unterrichtsalltag exemplarisch deutlich.

Baustein 6 Sekundarstufe

Digitalisierung als Chance für Lehren und Lernen – bei Intuitionen ansetzen
Wie können digitale Medien in den verschiedenen Unterrichtsphasen angemessen eingesetzt werden? Wie können Lernende weiterhin zu reich haltigen Denkhandlungen angeregt und passend zu ihren jeweiligen Lern ständen gefördert werden? Die Bandbreite an digitalen Medien ist sehr groß und dementsprechend die Möglichkeiten des unterrichtlichen Einsatzes. In diesem Baustein werden die in den vorherigen Bausteinen erarbeiteten Qualitätsmerkmale zugrunde gelegt. Ausgehend von Vorerfahrungen zum Einsatz digitaler Medien wird ein Überblick gegeben, welche Medien relevant für das Lernen und Lehren von Mathematik sind. Am Beispiel einer digitalen Lernumgebung zu Funktionen (Kl. 8‒10) wird die Rolle der Medien reflektiert. Zudem wird im Baustein auch der Einsatz allgemeiner digitaler Medien (z. B. Videos) und Kriterien zur Auswahl und Gestaltung für alle Jahrgangstufen (Kl. 5‒13) erörtert, um auch das kreative Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Interessensbekundung Ihrer Schule unter

https://edkimo.com/shared/spzwy9f7214rrbjrz5pn5wr9vicjx500f91

weitere Informationen
  • Bitte melden Sie mindestens zwei bis maximal fünf Mathematiklehrkräfte Ihrer Schule an, die durchgehend an unseren Veranstaltungen teilnehmen.
  • Lehrkräfte, die Mathematik ohne entsprechende Lehrbefähigung unterrichten, können am Programm teilnehmen.
  • Es werden regionale Schulnetzwerke gebildet, um Fahrzeiten möglichst kurz zu halten.
  • In den ersten beiden Jahren finden pro Schuljahr sechs Präsenzveranstaltungen statt, meist in Räumen der teilnehmenden Schulen.
  • Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
    (1.Termin mittwochs von 10 Uhr bis 16 Uhr, 2. bis 6.Termin mittwochs von 12 Uhr bis 16 Uhr)
  • Im dritten und vierten Jahr werden zwei onlinegestützte Selbstlernmodule pro Schuljahr angeboten.

Schulform
Allgemeine Schulformen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Mathematiklehrkräfte von vorab ausgewählten Schulen

Termine

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Fachberatung Fortbildung

Cordia Oude Hengel

E-Mail: cordia.oudehengel@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2965

Sachbearbeitung

Sabine Henn

E-Mail: sabine.henn@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2873

Quantenobjekte – Ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept für den Grundkurs Physik in der SII

Welle oder Teilchen? Die Frage nach der Natur von Elektronen, Photonen und anderen Objekte aus dem Mikrokosmos stellt Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe vor eine echte Herausforderung. Entsprechend sind die Unterrichtsinhalte im aktu...

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Quantenobjekte – Ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept für den Grundkurs Physik in der SII

ANR: 102330 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik

Welle oder Teilchen? Die Frage nach der Natur von Elektronen, Photonen und anderen Objekte aus dem Mikrokosmos stellt Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe vor eine echte Herausforderung. Entsprechend sind die Unterrichtsinhalte im aktuellen Kernlernplan neu strukturiert: „Quantenobjekte“ bilden im Grundkurs ein eigenes Inhaltsfeld.

Die zugehörige Fortbildung zeigt Möglichkeiten auf, Welle-Teilchen-Dualismus im Kontext experimenteller Untersuchungen von Elektron und Photon zu vermitteln.
Der Kernlehrplan SII sieht die Behandlung des Inhaltsfeldes „Quantenobjekte“ im Grundkurs zu Beginn der Qualifikationsphase vor. Die zugehörigen Kompetenzerwartungen führen zusammen mit der intendierten frühzeitigen Bearbeitung dieser Thematik zwangsläufig zu einem Aufbrechen eines über die reine Fachsystematik strukturierten Unterrichts.

Inhalt

Nach einem kurzen Einführungsvortrag über ausgewählte Kompetenzerwartungen im Inhaltsfeld „Quantenobjekte“ erproben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen die vom Konzept vorgesehenen Unterrichtsmaterialien. Ein Erfahrungsaustausch und eine gemeinsame Reflexion schließen sich an.
Die Fortbildung möchte ein Konzept aufzeigen, wie dieser Bruch genutzt werden kann, um mit einem stark phänomenologisch und exemplarisch ausgerichteten Unterricht zu umfangreichen Möglichkeiten der Schüleraktivierung und Förderung des individualisierten Kompetenzerwerbs zu gelangen.
Die Fortbildung ist zweistufig angelegt (2 Nachmittagstermine). Mit Blick auf die Wirksamkeit der Fortbildung sollten die beiden Termine etwa fünf bis acht Wochen auseinander liegen. Bei beiden Veranstaltungen erhalten Sie umfangreiche Materialien.

Bezüge zum RRSQ:

  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität (Beispiel)
  • 2.5 Kognitive Aktivierung (Beispiel)
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel (Beispiel)

Fächer
Physik
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Physik
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

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