"People are tempted to politicize the fact that I paint black figures, and the complexity of this is an essential part of the work. But my starting point is always the language of painting itself and how that relates to the subject matter." (Lynette Yiadom-Boakye, Interview Hans U. Obrist, Kaleidoscope, 2012)
(Übersetzt: „Man ist versucht, die Tatsache, dass ich schwarze Figuren male, zu politisieren, und diese Komplexität ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Aber mein Ausgangspunkt ist immer die Sprache der Malerei selbst und wie sie sich auf das Thema bezieht.“)
Inhalt der Fortbildung
Jenseits von sozialen Kontexten und historischen Zuschreibungen lässt die ghanaisch-britische Künstlerin, Autorin und Malerin Lynette Yiadom-Boakye (* 1977) fiktive Figuren in abstrahierten Räumen auftreten, die zum Gegenstand unserer Auseinandersetzung am ersten Fortbildungstag werden. Ausgehend von ausgewählten Malereien werden wir uns praktisch und rezeptiv unterschiedlichen Bezugsfeldern ihrer malerischen Arbeiten widmen, bspw. ihrer malerischen Vorgehensweise, den kunsthistorischen Bezügen sowie literarischen und musikalischen Verknüpfungen in ihren Arbeiten. Darauf aufbauend werden p...
Schulform
Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt.
Bitte bringen Sie folgende Materialien mit zur Veranstaltung:
• Digitales Endgerät, um QR-Codes zu scannen
• Kopfhörer für das digitale Endgerät
• (Aquarell-) Buntstifte
• Pinsel
• Falls vorhanden: Reste von grundiertem Leinen/ Leinwandstücke
• Fal...
Das Thema Leistungsbewertung ist im Fach Kunst ein herausfordernes und besonderes Thema: Die Unterrichtenden und Schülerinnen und Schüler befinden sich immer in einem Spannungsfeld zwischen dem kreativen Öffnen der Zugänge zu Materialien, Techniken und Themen und gleichzeitiger Orientierung an Standards und Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler identifizieren sich oft sehr persönlich mit den entstandenen Werken, so dass bei der anschließenden Bewertung auch immer die Schülerin bzw. der Schüler als Person mitgesehen werden muss. Eine besondere Herausforderung stellt die Bewertung der kreativen Anteile dar, die sich sowohl im Arbeitsprozess als auch in der entstandenen Arbeit zeigen können. In der zweitägigen Fortbildung wird diese besondere Herausforderung im Fach Kunst in den Blick genommen. Am ersten Tag steht zunächst die eigene, innere Haltung zum Thema Bewertung im Vordergrund. Welche Haltungen unterstützen den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler besonders? Die Erfahrungen, die jeder Teilnehmende mit Bewertungen in der eigenen Biographie als Schülerin bzw. Schülder oder als Lehrerin bzw. Lehrer gemacht hat, prägen das eigene (professionelle) Handeln in der Schule und dienen...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Die Fortbildung widmet sich dem Werkstoff Papier, einem Alltagsmaterial, das über die Benutzung als Mal- und Zeichenuntergrund hinaus, wertvolles und vor allem nachhaltiges Potential im Kunstunterricht bieten kann. (Alt)-Papier ist in der Schule und im Haushalt der Schülerinnen und Schüler oft in großen Mengen verfügbar, einfach aber vielfältig zu bearbeiten und auch im gebrauchten Zustand sehr gut weiterzuverwerten: Man kann es schöpfen, falten, schneiden, recyclen… und damit in allen Jahrgangsstufen in diversen Gestaltungsbereichen wie: Plastik, Architektur, Design– als kurze Lernimpulse bis hin zu um großen praktische Phasen innerhalb eines Lernvorhabens einsetzen.
Das Erproben technischer Verfahren, die Anwendung in konkreten Gestaltungen, die Auseinandersetzung mit Künstlerinnen und Künstlern und die didaktische Reflexion sind zentrale Bestandteile der Fortbildung, die schwerpunktmäßig auch der Frage nachgeht, wie Kunstunterricht im Sinne der neuen „Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2019) des Landes NRW ressourcenschonend gestaltet werden kann.
Organisation
Die Fortbildung besteht aus zwei ganztägigen Fortbildungstagen (9.00 Uhr – 16.00). Der...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Die Aufgabenart III im Fach Kunst, die fachspezifische Problemerörterung, mag auf den ersten Blick für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Herausforderung darstellen. Doch genau in diesen Herausfor-derungen liegt eine wertvolle Chance für den Kunstunterricht verborgen - die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für Kunst und kunstwissenschaftliche Texte zu entwickeln. Die Frage, wie Schülerinnen und Schüler an künstlerische Problemstellungen herangeführt werden können, ist von entscheidender Bedeu-tung. Ebenso wichtig ist es, einen motivierenden Unterricht zu gestalten, der die Schülerinnen und Schü-ler befähigt, die fachspezifische Problemerörterung erfolgreich zu meistern. Diese Fragen und viele wei-tere werden im Rahmen unserer Fortbildung ausführlich besprochen.
Die Fortbildung erstreckt sich über 1,5 Tage und bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema. Am ersten Tag konzentrieren wir uns auf die Entwicklung geeigneter künstlerischer Problemstel-lungen im Kunstunterricht. Dabei werden verschiedene Zugänge erwogen, sei es über Texte, Bilder oder die subjektive Wahrnehmung. Wir werden auch klassische und praktisch-kreative Methoden zur Textre-zeption erproben, d...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Die Fortbildung findet im Rahmen von zwei Tagen statt. Der erste Fortbildungstag ist sowohl input- als auch outputorientiert. In einer ersten Phase rücken frühe Formen transformativer Kunst ins Zentrum der Betrachtung. Darüber hinaus werden in – auch multi-medialen – praktischen Teilen der Fortbildung individuelle Zugänge im Vordergrund stehen. Ein Werküberblick über Rebecca Horns künstlerisches Schaffen soll in einer zweiten Phase als Fundament eigenen praktischen Arbeitens und als Grundlage für den fachlichen Austausch bis hin zur Erstellung von Ideenskizzen für den eigenen Kunstunterricht dienen. Der zweite Fortbildungstag ist produktionsorientiert ausgerichtet und sieht die konzentrierte Weiterarbeit der Teilnehmer*innen an den am ersten Fortbildungstag erstellten Ideenskizzen in Form eigener Unterrichtsreihen vor. Einleitende praktische Übungen erweitern einerseits die Optionen für den Kunstunterricht und ermöglichen andererseits den Teilnehmer*innen, individuelle Zugänge zu Horns Werk selbst zu erfahren und deren Chancen und Herausforderungen für die Arbeit mit Schüler*innen einschätzen zu können. Die am ersten Fortbildungstag gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sowie das Erproben de...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an beiden Terminen wird vorausgesetzt.
Der südafrikanische Künstler William Kentridge zeichnet sich durch sein vielfältiges künstlerisches Schaffen voller historischer und biografischer Bezüge aus. An zwei Fortbildungstagen wollen wir uns diesen (zeitlichen) Verflechtungen widmen, um darauf aufbauend Ideen für den eigenen Kunstunterricht, eigene praktische Aufgaben wie Unterrichtsreihen zu generieren. Beispielhaft für Kentridges vielseitiges Schaffen werden unterschiedliche Werke und Zugänge thematisiert und somit die vielschichtige Verwobenheit zu zeitlichen Bezügen der Arbeiten verdeutlicht. Hiervon ausgehend werden – im Sinne eines Setzkastens – mögliche Themen und Bildstrategien gesammelt, die in der Erstellung praktischer Aufgaben für den eigenen Kunstunterricht und deren Erprobung münden. Hierauf aufbauend werden eigene Unterrichtsreihen geplant, die Verbindungen zu unterschiedliche Referenzkünstlerinnen und -künstlern beinhalten.
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung besteht aus zwei ganztägigen Fortbildungstagen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Präsenz. Vorausgesetzt wird die vollständige Teilnahme an beiden Präsenztagen und die Bereitschaft, in der Zeit zwischen beiden Präsenzterminen eigene Ideen im Unterricht zu erproben, um diese im Teilnehmerk...
Bilder erleben in Zeiten der Digitalisierung einen enormen Bedeutungszuwachs. Die sozialen Medien werden dabei als Plattform zur Verbreitung und Dokumentation genutzt. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Smartphones lassen sie sich rascher, variabler und teilweise auch professioneller herstellen und manipulieren, mit augmented und virtuel reality werden sie Teil unserer Umgebung. Der »Iconic Turn« ist Realität geworden. Daraus ergeben sich auch zahlreiche neue Formen und Funk¬tionen von Bildern: Selfies, Memes oder Fake-Bilder, die die Bildkompetenz der Kinder und Jugendlichen herausfordern und auch beeinflussen. An dieser Stelle setzt die ausgeschriebene Fortbildung im Fach Kunst an: Sie möchte einen Beitrag leisten, die digitale Affinität der Lernenden aufzugreifen und Kunstunterricht von der digitalen Seite zu betrachten - nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Erweiterung zu analogen Verfahren im Umgang mit Bildern und Werken; im Bereich der Rezeption vordergründig in praktisch-rezeptiven Zugriffen auf Bildern und im Bereich der Produktion im ästhetischen Ausdruckshandeln in unbewegten und bewegten Bildwerken. Ziel der Fortbildung ist es, in einem Wechsel aus Inputphasen und Pra...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Jeff Walls Werk spielt im Spannungsfeld des “Dazwischen”… zwischen Realität und Fiktion, Inszenierung und Zufall, Individuum und Gesellschaft.
Oft finden sich in seinen Bildern kalkulierte Leerstellen, die Betrachter*innen anregen, das Werk weiter- und mitzudenken. Im Gegensatz zu anderen Künstler*innen gibt es in Jeff Walls Gesamtwerk von ungefähr 200 Fotografien keine definierten Werkgruppen oder Serien. Jedes Bild von Jeff Wall steht zunächst einmal für sich.
Zentrales Anliegen in der Fortbildung ist es, die Vielschichtigkeit seines fotografischen Ansatzes aufzuzeigen. In seinem Werk finden sich viele Ansatzpunkte, um im Kunstunterricht an die Lebenswelt der Schüler*innen anzuknüpfen. So können ausgehend von der Ästhetik der (Schnappschuss-)Fotografie oder dem Spiel mit den inneren Bildern der Betrachter*innen sinnvolle Zugänge gefunden werden.
Die Fortbildung wird an zwei Ganztagen von 9-16 Uhr stattfinden.
Sie bietet Orientierungswissen in Bezug auf die Künstlerpersönlichkeit und das Werk Jeff Walls. Durch vielfältige, praktische und (praktisch-) rezeptive Zugänge werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Kunstunterricht der Q-Phase, aber auch in der Sek I zu aktuellen Fragestellunge...
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an beiden Terminen wird vorausgesetzt.
Bitte bringen Sie folgendes mit:
1. Ein Skizzenheft oder Skizzenbuch (falls vorhanden), ansonsten reicht ein DIN A5 Blankoheft
2. Ein Smartphone, ggf. ein zweites digitales Endgerät
3. Schreibutensilien
Vernetzt sein – es gibt kaum ein Grundbedürfnis, das für die Schüler:innen wichtiger ist – ob im Freundeskreis oder den sozialen Medien. Vernetzt zu sein ist aber nicht allein ein Grundbedürfnis sozialer Interaktion – vernetzt zu sein bedeutet auch, vernetzend zu denken, Informationen kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Verhältnisse (de)konstruieren zu lernen. Wir möchten in der Fortbildung „Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken“ Möglichkeiten eröffnen, wie durch eine gezielte Neubetrachtung der thematischen Obligatorik der Kernlehrpläne und Vorgaben Kunstunterricht vernetzend gestaltet werden kann. Dabei geht es immer um die Frage, wie Kunst auf drängende gesellschaftliche Themen reagiert und umgekehrt, wie gesellschaftliche Themen durch Kunst angestoßen werden können. Eine besondere Rolle soll hierbei der museumspädagogischen Praxis beigemessen werden. Diese bietet im Kunstunterricht oft ungenutzte Möglichkeiten rezeptive und produktive Erfahrungen miteinander zu verzahnen. Mit der Fortbildung möchten wir Ihnen Anregungen bieten, Unterrichtsreihen nicht allein auf Grundlage von Techniken oder einzelnen Künstler:innen zu gestalten, sondern gesellschaftlich relevante...
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst