„Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II)

Angebotsnummer (ANR): 104008

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst

Inhalt

Das Thema Leistungsbewertung ist im Fach Kunst ein herausfordernes und besonderes Thema: Die Unterrichtenden und Schülerinnen und Schüler befinden sich immer in einem Spannungsfeld zwischen dem kreativen Öffnen der Zugänge zu Materialien, Techniken und Themen und gleichzeitiger Orientierung an Standards und Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler identifizieren sich oft sehr persönlich mit den entstandenen Werken, so dass bei der anschließenden Bewertung auch immer die Schülerin bzw. der Schüler als Person mitgesehen werden muss. Eine besondere Herausforderung stellt die Bewertung der kreativen Anteile dar, die sich sowohl im Arbeitsprozess als auch in der entstandenen Arbeit zeigen können.
In der zweitägigen Fortbildung wird diese besondere Herausforderung im Fach Kunst in den Blick genommen. Am ersten Tag steht zunächst die eigene, innere Haltung zum Thema Bewertung im Vordergrund. Welche Haltungen unterstützen den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler besonders? Die Erfahrungen, die jeder Teilnehmende mit Bewertungen in der eigenen Biographie als Schülerin bzw. Schülder oder als Lehrerin bzw. Lehrer gemacht hat, prägen das eigene (professionelle) Handeln in der Schule und dienen als Ausgangspunkt für die Fortbildung.
Das Arbeiten mit Zitaten z.B. zu Leistungsstandards, ästhetischer Urteilsfindung und gesellschaftlichem Leistungsbegriff erweitern den didaktischen Diskurs, bevor konkrete Aufgabenstellungen auf ihre Bewertungskriterien hin überprüft und gemeinsam Bewertungsbögen entwickelt werden. Am Ende des ersten Tages werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Moderatorinnen die Themen für den zweiten Fortbildungstag festlegen.
An diesem zweiten Fortbildungstag werden zunächst die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebrachten Aufgabenstellungen und Erwartungshorizonte im Mittelpunkt des Austausches stehen. Denkbar ist an diesem Tag eine Vertiefung zum Thema „Kreativität und Bewertung“, „alternative Prüfungsformate“ oder auch „bewusster Einsatz von Körpersprache in Beratungssituationen“. Hier werden die Moderatorinnen bedarfsorientiert auf die formulierten Themenwünsche aus dem ersten Fortbildungstag eingehen. Methodisch ist die Fortbildung abwechslungsreich angelegt, so dass Inputphasen eher kurz gehalten sind und die Inhalte handlungs- und produktionsorientiert erarbeitet und diskutiert werden.

Bezüge zum RRSQ:
2.2 Kompetenzorientierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
3.1. Werte- und Normenreflexion

Zielgruppe und Voraussetzungen

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Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Anmeldung

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