Fortbildungsdetails

Aktives Musikhören im Musikunterricht der Primarstufe

ANR: 110501 Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Direkter Link: 110501 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

Inhalte und Ziele der Fortbildung:


Das Hören und Verstehen klassischer Musikwerke stellt im Musikunterricht der Grundschule eine besondere Herausforderung dar. Wie kann es gelingen, Schülerinnen und Schüler zu einem aufmerksamen, differenzierten und zugleich motivierenden Umgang mit Musik zu führen?
Diese fünfteilige Fortbildungsreihe stellt praxisorientierte Methoden des aktiven Musikhörens vor und zeigt Möglichkeiten auf, klassische Hörwerke im Unterricht der Primarstufe handlungsorientiert zu erschließen. Durch Bewegung, Sprache, szenische Elemente sowie den Einsatz einfacher Instrumente werden Zugänge zu musikalischen Strukturen und Ausdrucksformen eröffnet.
An ausgewählten Hörbeispielen werden konkrete Unterrichtsarrangements vorgestellt, praktisch erprobt und gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, das methodische Repertoire der Teilnehmenden zu erweitern und Anregungen für eine motivierende und nachhaltige Hörvermittlung im Musikunterricht zu geben.

Inhalte:
  • Grundlagen und didaktische Prinzipien des aktiven Musikhörens
  • Methoden zur Strukturierung und Unterstützung von Hörprozessen
  • Handlungsorientierte Zugänge zu klassischen Hörwerken
  • Austausch und Entwicklung eigener Unterrichtsideen

Ziel des Fortbildungsangebotes ist die Erweiterung der Handlungskompetenzen der Lehrkräfte zur standard- und kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung, unter Berücksichtigung von Querschnittsaufgaben wie z. B. Digitalität im Unterricht, geschlechtersensibler Bildung, sprachsensiblem Unterricht, Gemeinsamem Lernen, Bildung nachhaltiger Entwicklung, usw.
Die angebotene schulexterne Fortbildung soll Lehrkräfte der verschiedenen Schulformen bei dieser Aufgabe unterstützen, um so das professionelle Handeln im Unterricht weiter zu entwickeln.

Die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung des Unterstützungsangebotes erfolgen auf der Basis der für die Schulform und Fächer ausgewiesenen Standards in NRW.
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Bezug zum Lehrplan NRW:

  • Die Fortbildungsreihe knüpft an die Kompetenzbereiche „Musik hören und verstehen“, „Musik umsetzen und darstellen“ sowie „Musik machen und gestalten“ des Lehrplans Musik für die Primarstufe in Nordrhein-Westfalen an.
  • Im Mittelpunkt steht der Kompetenzbereich „Musik hören und verstehen“, in dem Schülerinnen und Schüler u. a. musikalische Formen einfacher Musikstücke benennen, Gestaltungsprinzipien von Musik verschiedener Zeiten und Kulturen beschreiben sowie die Wirkung von Musik darstellen und beurteilen.
  • Durch Methoden des aktiven Musikhörens werden Hörprozesse mit Bewegung, szenischem Spiel und musikalischer Gestaltung verbunden. Damit werden zugleich Kompetenzen aus den Bereichen „Musik umsetzen und darstellen“ (z. B. Musik in Bewegung oder Bildern ausdrücken, Klanggestaltungen entwickeln) sowie „Musik machen und gestalten“ (z. B. Singen, Musizieren und bewusster Einsatz musikalischer Parameter) gefördert.

Bezug zum Medienkompetenzrahmen NRW:
  • 2. Informieren und Recherchieren
  • 2.1 Informationsrecherche – Digitale Medien zur gezielten Suche nach geeigneten Hörbeispielen, Musikwerken und begleitenden Materialien nutzen.
  • 2.2 Informationsauswertung – Gefundene Materialien auswählen, vergleichen und hinsichtlich ihrer Eignung für den Unterricht bewerten.
  • 3. Kommunizieren und Kooperieren
  • 3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse – Digitale Präsentations- und Austauschmöglichkeiten nutzen, um Höreindrücke, Beobachtungen und Ergebnisse im Unterricht zu teilen und gemeinsam zu reflektieren.
  • 4. Produzieren und Präsentieren
  • 4.1 Medienproduktion und Präsentation – Digitale Werkzeuge einsetzen, um Höreindrücke zu dokumentieren, grafische Darstellungen von Musik zu erstellen oder musikalische Ergebnisse zu präsentieren.
  • 4.2 Gestaltungsmittel – Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Medien nutzen, um musikalische Strukturen sichtbar zu machen (z. B. grafische Darstellungen, einfache Audiobearbeitung).

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität NRW:

  • Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, sich fachlich weiterzubilden (Dimension 2.1), um ihren Schülerinnen und Schülern das aktive Musikhören und das Musikmachen mit neuen Ideen zu vermitteln.
    Durch unterschiedlich schwierige Anforderungen werden auch individuell und zieldifferent zu beschulende Kinder in den Blick genommen.

  • Ideen für musikalische Aufführungen tragen dazu bei, dass das Schulleben mitgestaltet werden kann (Dimension 3.5).

  • Die Teilnehmenden lernen dafür Materialien kennen und können Neues ausprobieren.

  • Solch musikalisches Tun kann in Verbindung mit Anerkennung und konstruktiver Kritik optimalerweise Lernfreude, Motivation und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken (Dimensionen 2.4), sowie die kognitive Aktivierung (Dimension 2.5) fördern, da das soziale Miteinander und das aufeinander Hören beim gemeinsamen Musizieren auf besondere, nachhaltige und tiefgehende Weise geschult wird.

Hinweise zu den Rahmenbedingungen


Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell anfallende Reisekosten sind über den Fortbildungsetat der entsendenden Schule abzurechnen.
Bei halbtägigen Veranstaltungen werden die Schulleitungen gebeten, in der Stundenplanung eine angemessene Mittagspause für die Teilnehmenden zu berücksichtigen.

Veranstaltungen, die als Onlineformat angeboten werden, werden über das Programm Zoom unter Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen durchgeführt. Gegebenenfalls wird Ihnen auch ein temporärer Zugriff auf das Lernmanagementsystem (Logineo LMS) eingerichtet. Die Zugänge werden Ihnen in der Regel wenige Tage vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung melden Sie sich bitte persönlich bei der zuständigen Fachberatung der Bezirksregierung Detmold.

Bei einer Überschreitung der maximalen Teilnehmendenzahl kann eine Auswahl der Teilnehmenden notwendig werden. In der Regel halten wir nach § 72 Abs. 4 Nr. 16 dazu Rücksprache mit den beteiligten Personalräten.

Kontakt

Ansprechpartnerin im RTF Nord-West:

Fachberaterin Christina Traue
Tel: 05231-714675
Mail: christina.traue@brdt.nrw.de
Zielgruppe und Voraussetzungen
Angesprochen sind Lehrkräfte aller Schulen im Bereich Primarstufe

Fachberatung Fortbildung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

Sachbearbeitung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

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