GEEG - Gemeinsam erziehen in Elternhaus und Grundschule
Grundinformationen
Schulform
Alle Schulformen der Primarstufe
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Fächerübergreifende Fortbildungen
Inhalt
Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen hängt nicht nur von der Schule ab, sondern zu einem überwiegenden Teil vom Elternhaus. Betrachtet man zudem die gesellschaftlichen und schulischen Entwicklungen, wie etwa die Ganztagsangebote und Inklusion, so gewinnt die Kooperation von Elternhaus und Schule zusätzlich an Bedeutung. Leider existieren bisher nur wenig evaluierte Konzepte, die diese Zusammenarbeit zum Gegenstand haben. Neben Konzepten mangelt es an erprobten Materialien, die die Arbeit der Schule bzw. Lehrkräfte unterstützen. Die Beteiligung am Schulleben ist ein thematischer Schwerpunkt der Reinhard Mohn Stiftung, die dieses Projekt in Kooperation mit den Schulämtern in Ostwestfalen fördert.
Das Projekt ist inhaltlich in drei Teile unterteilt:
TEIL I: Grundlagen für die Beziehungsgestaltung in Elternhaus und Schule
TEIL II: Möglichkeiten zur Erarbeitung eines Erziehungskonsenses in der Schule sowie Hinweise zur Verankerung des Konzepts an der Schule
TEIL III: Gestaltung der Elternkurse: Vorbereitung und Durchführung
Anbindung an den Referenzrahmen Schulqualität NRW:
Inhaltsbereich 1: Erwartete Ergebnisse und Wirkungen
Dimension 1.4 - Langfristige Wirkungen
1.4.1 Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligung aus.
Inhaltbereich 3: Schulkultur
Dimension 3.1 - Werte- und Normenreflexion
3.1.2 Die Schule hat Regeln und Rituale für das schulische Zusammenleben auf der Grundlage reflektierter Werte entwickelt.
Dimension 3.2 - Kultur des Umgangs miteinander
3.2.1 Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
Inhaltsbereich 6 - Rahmenbedingungen und verbindliche Vorgaben
Dimension 6.7 - Soziale Kontexte
Dieses Angebot ist als Ganzes oder auch in Teilen für Schulen buchbar.
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).
Es handelt sich um eine schulexterne Lehrkräftefortbildung.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell anfallende Reisekosten sowie Kosten für Kinderbetreuung sind über den Fortbildungsetat der entsendenden Schule abzurechnen.
Bei Veranstaltungen, die am Nachmittag beginnen, werden die Schulleitungen gebeten, in der Stundenplanung eine angemessene Mittagspause für die Teilnehmenden zu berücksichtigen.
Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich bei der zuständigen Fachberatung der Bezirksregierung Detmold.
Bitte bringen Sie ein digitales Endgerät (Tablet) mit.
Bei einer Überschreitung der maximalen Teilnehmendenzahl kann eine Auswahl der Teilnehmenden notwendig werden. Dazu halten wir Rücksprache mit den beteiligten Personalräten. Bei Mehrfachanmeldungen von einer Schule ist eine Priorisierung durch die Schulleitung anzugeben. Ohne Priorisierung kann bei Überschreiten der maximalen Anmeldezahl niemand von dieser Schule teilnehmen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte und multiprofessionelle Einsatzkräfte an Schulen mit Primarstufe im Kreis Gütersloh und der Stadt Bielefeld