Demokratie stärken, Menschenwürde schützen - Rassismus und Antisemitismus in der Schule
Angebotsnummer (ANR):
108971
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108971
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Gruppe:
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Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Gesellschaftslehre (EK, PK, WI, SW, GE)
Inhalt
Ziele:
In dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit Erscheinungsformen von Rassismus und Antisemitismus auseinander und identifizieren anhand vorgegebener Beispiele verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.Die Teilnehmenden beachten in ihrer Gesprächsführung die Reziprozität der Menschenrechte und schärfen ihre antidiskriminierende Haltung im schulischen Kontext aus. Darüber hinaus entwickeln sie Unterrichtsbeispiele in Bezug auf die aktuelle politische Lage mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu sensibilisieren und berücksichtigen dabei den Beutelsbacher Konsens.
Inhalte:
- Ein Fokus soll zunächst auf den Begriffsdefinitionen liegen. Hierzu werden gängige Definitionen vorgestellt. Unter anderem wird die Arbeits-Definition von Antisemitismus der IHRA zugrunde gelegt. Darauf aufbauend lernen die Teilnehmenden arbeitsteilig die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Rassismus und Antisemitismus kennen.
- Die Teilnehmenden sichten und analysieren kriteriengeleitet verschiedene, ausgewählte Materialien.
- Im Anschluss entwickeln sie in Kleingruppen wahlweise ein konkretes Unterrichtsvorhaben zur Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler oder erarbeiten Vorschläge für die Weiterentwicklung von Schulentwicklungsprozessen. Dabei findet der Beutelsbacher Konsens als Leitlinie einer demokratisch-politischen Bildung Berücksichtigung.
Die Veranstaltung besteht aus insgesamt zwei Fortbildungsteilen. Der erste Termin findet in Präsenz statt. Im zweiten Termin, der online stattfindet, erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit zu einer intensiven Reflexion und weitergehenden Impulsen. Bringen Sie zur Fortbildung bitte ein mobiles, dienstliches Endgerät mit.
In dieser Fortbildung werden Aspekte der Heterogenität und des Gemeinsamen Lernens vermittelt.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
1.1 Fachliche und überfachliche Kompetenzen
1.4 Langfristige Wirkungen
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
3.1 Werte- und Normreflexion
3.2 Demokratische Gestaltung
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt. In der Regel sind unsere Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch in der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das Regionalteam Fortbildung
Telefon: 0211 475-4646
E-Mail: rtf@brd.nrw.de
oder direkt an die zuständige Fachberatung Mandy Weidner
mandy.weidner@brd.nrw.de
0211 475-4625
Zielgruppe und Voraussetzungen
Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der SI der allgemeinbildenden Schulen, die die Fächer der Gesellschaftswissenschaften unterrichten.
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