„Drei ungelöste Probleme der Gerechtigkeit“ – Martha C. Nussbaums Fähigkeitenansatz im Zentralabitur ab 2026

Angebotsnummer (ANR): 107294

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen Sek. II

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Philosophie

Inhalt

Ziele:

In dieser Fortbildung vertiefen die Teilnehmenden inhaltliche Grundlagen zu Nussbaum und Rawls und sichten verschiedene Materialien und Methoden, um daraufhin in Kleingruppen Sequenzen zu Nussbaums 'capability approach' zu konzipieren, die sich auch für den eigenen Unterricht eignen.

Inhalte:

Die renommierte Philosophin Martha C. Nussbaum hat mit ihrem Werk „Grenzen der Gerechtigkeit“ wegweisende Impulse für die philosophische Diskussion hinsichtlich verschiedener Gerechtigkeitstheorien
gesetzt.

Insbesondere mit dem Rawlsschen Kontraktualismus setzt sie sich kritisch auseinander, indem sie einige seiner zentralen Annahmen in Frage stellt und darüber hinaus einen alternativen Ansatz
präsentiert.

Anliegen der Fortbildung ist einerseits die gemeinsame Erarbeitung bzw. Vertiefung inhaltlicher Grundlagen als Grundvoraussetzung für den Unterricht, andererseits die Reflexion und Bewertung verschiedener Methoden zur Veranschaulichung und Sicherung von Inhalten, die am Beispiel ausgewählter Textstellen aus „Die Grenzen der Gerechtigkeit“ erprobt werden.

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, im Austausch mit anderen Fachkolleginnen und -kollegen neue Impulse zu gewinnen sowie konkrete Unterrichtssequenzen zu konzipieren und zu reflektieren, sodass der Einstieg in die neue Obligatorik erleichtert wird.
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Die Auseinandersetzung mit Nussbaums Theorie ist ab dem Abitur 2026 sowohl für den Grund- als auch
für den Leistungskurs eine Vorgabe im Zentralabitur (Kernstellen aus „Die Grenzen der Gerechtigkeit“: Kapitel 1, Abschnitte 2 und 7; Kapitel 5, Abschnitte 8 und 9).

Sie erhalten im Vorfeld Material, welches für die Veranstaltung als bekannt vorausgesetzt wird.

Folgende Aspekte werden berücksichtigt:

  • Diagnostik im Anfangsunterricht
  • Themenschwerpunkte des Anfangsunterrichts: Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen, Sprache und
    Sprachgebrauch untersuchen
  • Didaktisch-methodische Grundlagen des Zweit-/Fremdsprachenerwerbs
  • etc.

In dieser Fortbildung werden Aspekte des gemeinsamen Lernens und der Heterogenität berücksichtigt.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:

2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel

Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.

In der Regel sind unsere Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch in der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.

Die Reisekosten der Teilnehmenden werden aus dem Fortbildungsbudget der Schule erstattet.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das Regionalteam Fortbildung.
Telefon: 0211/475-4646
E-Mail: rtf@brd.nrw.de
oder direkt an die zuständige Fachberatung Anne Krajewski
Telefon: 0211/475-4147
E-Mail: anne.krajewski@brd.de

Zielgruppe und Voraussetzungen

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die das Fach Philosophie unterrichten.

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Anne Krajewski

E-Mail: anne.krajewski@brd.nrw.de

Tel: 0211-475-4147

Sachbearbeitung

Daniel Göhrke

E-Mail: daniel.goehrke@brd.nrw.de

Tel: 0211-475-5416

Anmeldung

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