Kooperatives Lernen im schüleraktivierenden Unterricht
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Schule als System gestalten und entwickeln / Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion
Inhalt
Kooperatives Lernen ist ein schüleraktivierendes Konzept zur Entwicklung von Lehr-und Lernprozessen in
heterogenen Gruppen in der Primar- und Sekundarstufe I.
Kooperatives Lernen verbessert nachhaltig die Fähigkeiten zur Zusammenarbeit/Kollaboration und die aktive, kommunikative Auseinandersetzung beim Lernen und führt so zu erweiterten Kompetenzen und nachhaltigeren Lernergebnissen.
Kooperatives Lernen entwickelt damit die von der OECD genannten Kompetenzen Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kooperation/Kollaboration (4K-Skills), die Schülerinnen und Schüler für das 21. Jahr- hundert brauchen, um motiviert und engagiert lernen zu können.
Kooperatives Lernen kann erwiesenermaßen Lerner- gebnisse, Freude am Lerngegenstand, Selbstwertgefühl und die Einbeziehung von Vielfalt erhöhen.
Basismodul:
Grundsätze des Kooperativen Lernens und erste schüleraktivierende Methoden
Schwerpunktmodule:
Differenzierung:
Differenzierung und individuelle Förderung in heterogenen Lerngruppen mit Methoden des Kooperativen Lernens
Formen der Partnerarbeit:
Kennenlernen und Erproben verschiedener Möglichkeiten der Partnerarbeit
Sozialkompetenz:
Förderung sozialer Kompetenzen mit dem Sozialzielcenter
Visualisierung:
Unterstützung beim Aufbau kognitiver Strukturen durch verschiedene Formen grafischer Strukturierungen und Methoden der Begriffsbildung
Üben und Wiederholen:
Basierend auf Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung abwechslungsreiches Üben kooperativ gestalten
Fachliche kooperative Unterrichtsentwicklung für interessierte Kolleg*innen: Analyse und Reflexion von Unterrichtsbeispielen und in Fachgruppen am Lehrplan ausgerichtete kompetenzorientierte Konkretisierungen für den eigenen Unterricht.
Zielgruppe und Voraussetzungen
-