Herausforderndes Verhalten von Schülerinnen und Schülern

Angebotsnummer (ANR): 104019

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen

Bereich / Teilbereich

Schule als System gestalten und entwickeln / Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion

Inhalt

Ziele

  • Die Teilnehmenden deuten herausforderndes Verhalten als Ausdruck ungestillter bzw verletzter menschlicher Bedürfnisse.
  • Die Teilnehmenden lernen die Kollegiale Fallanalyse als spezielles Verfahren zur beratenden Diagnostik kennen und üben seine Anwendung.
  • Die Teilnehmenden kennen die grundlegenden Förderansätze und üben die Ableitung einer konkreten Förderplanung aus einer zuvor erarbeiteten Diagnostik-Hypothese.
  • Die Teilnehmenden reflektieren ihr Lehrkrafthandeln in Bezug auf das Schaffen einer sicheren Lernumgebung und planen konkrete Veränderungen.
  • Die Teilnehmenden erweitern ihr Repertoire an kompetenzstärkenden Fördermöglichkeiten, indem sie verschiedene Entspannungs- und Selbstregulationstechniken erproben und ihren praktischen Einsatz planen.

Inhalte

  • Theoretische Grundlagen: Doppeltes Komfortzonenmodell, Vertragsmodell, Eulenmodell
  • Diagnostik: Kollegiale Fallanalyse
  • Förderung: Entlastende Fördermöglichkeiten durch Schaffen einer sicheren Lernumgebung mittels Führung und Classroommanagement, Kompetenzstärkende Fördermöglichkeiten durch Entspannungs- und Selbstregulationstechniken

Organisatorischer Rahmen

  • ein Vorgespräch
  • ein Ganztäger mit den theoretischen Grundlagen und einer ersten Kollegialen Fallanalyse
  • bis zu vier Veranstaltungen von ca 2 Stunden mit weiteren Übungen zur Kollegialen Fallanalyse
  • wenn gewünscht ein Ganztäger zu den Fördermöglichkeiten
  • ein evaluierendes Abschlussgespräch

Zielgruppe und Voraussetzungen

Dieses Angebot richtet sich an Schulen, die Schülerinnen und Schüler mit besonders herausforderndem Verhalten als besonders belastete Menschen wahrnehmen und zielgerichtet unterstützen möchten. Es umfasst mindestens zwei Fortbildungsveranstaltungen, sinnvoller ist aber ein Prozess über wenigstens ein halbes Jahr mit zumindest fünf Veranstaltungen, darunter ein Ganztäger. Zielgruppe kann ein ganzes Kollegium oder auch eine interessierte Teilgruppe sein, gerade in sehr großen Systemen kann gut mit einer Gruppe gearbeitet werden, die durch beratende Tätigkeiten als Multiplizierende wirken können.

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Markus Klecker

E-Mail: markus.klecker@bra.nrw.de

Tel: 02931/82-3094

Sachbearbeitung

Ceyda Türan

E-Mail: ceyda.tueran@bra.nrw.de

Tel: 02931/82 3825

Anmeldung

Regionalteams für Fortbildung