Fortbildung in einem Fach des didaktischen Grundlagenstudiums nach §13 Abs.1 Nr.3 des LABG vom 02.07.2002
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)
Bereich / Teilbereich
Didaktische Qualifizierungen / Lehramt 27 für die SI
Inhalt
Ziele des Fortbildungsangebotes:
Die Lehrkräfte können:
- unter Einbezug eigener Erfahrungen verschiedene Ursachen von Unterrichtsstörungen analysieren und reflektieren und ausgewählte erarbeitete präventive und reaktive Maßnahmen innerhalb eines gelingenden Classroom-Managements zur Vermeidung von Unterrichtsstörungen anwenden.
- Lehr- und Lernprozesse -vor dem Hintergrund erarbeiteter Ansätze und Prinzipien sowie entsprechenden unterrichtlichen Gestaltungsmöglichkeiten des sprachsensiblen Unterrichts - in ihrem Unterricht sprachsensibel gestalten.
- erarbeitete Rahmenvorgaben hinsichtlich eines inklusiven Unterrichts (Förderschwerpunkte, Teilleistungsstörungen, rechtliche Vorgaben (z.B. AO-SF- Verfahren) für ihre eigene unterrichtliche Praxis nutzen.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss der Fortbildung:
- aktive Teilnahme bei Präsenz- und Distanzformaten der Fortbildung
- Mindestanwesenheit: 21 Zeitstunden
Inhalt:
Inhaltliche Bausteine der Fortbildung:
- Kategorien von Unterrichtsstörungen
- Maßnahmen und Handlungsmuster für mögliche Deeskalationen bzw. Konfrontationen nach dem Konzept von Rudi Rhode
- Ansätze und Prinzipien des sprachsensiblen Unterrichts, z.B.
„Stolpersteine“ in Fachsprachen sowie sog. Scaffolds als Orientierungsgrundlage für Lernende zum Verstehen der geforderten Bildungs- und Fachsprache im Rahmen von Lernaufgaben - Inklusion an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I: Rechtliche Besonderheiten und Förderschwerpunkte und Teilleistungsstörungen
- Problembelastete Schülerinnen und Schüler: u. a. Auswirkungen der Pandemie
Im Rahmen der Fortbildung wird es zu den jeweils oben benannten Bausteinen verschiedene inhaltliche Impulse geben. Nach jedem Input folgt zunächst die theoretische Anwendung auf die eigene unterrichtliche Praxis – z. B. in Form der Entwicklung von Unterrichtssettings– dabei immer auch integriert die eigenen unterrichtlichen Erfahrungen. Die praktische Anwendung des Entwickelten erfolgt in der Schule der Teilnehmenden selbst, so dass hierüber im Rahmen eines weiteren Fortbildungstags ein Austausch mit anderen Teilnehmenden stattfinden kann und durch die eigene Reflexion des Durchgeführten und den Austausch mit anderen Kenntnisse für weitere eigene unterrichtliche Konsequenzen gezogen werden können.
Bezüge:
Referenzrahmen Schulqualität:
- 2. Lehren und Lernen:
2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht;
2.3 Klassenführung;
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität;
Organisatorischer Rahmen:
Die Fortbildungsmaßnahme umfasst insgesamt 21 Zeitstunden und wird über die Dauer von drei Tagen durchgeführt. Die Fortbildung gliedert sich wie folgt:
- 14 Zeitstunden in Präsenz an zwei Tagen
- 7 Zeitstunden Fortbildungsstunden auf Distanz
Allgemeine Hinweise:
Mitzubringen: ein digitales Endgerät, ein Schulbuch je Fach aus unterschiedlichen Jahrgängen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, mit folgenden Befähigungen für ein Lehramt: - an Gymnasien und Gesamtschulen (Lehramt 27) - für die Sekundarstufe II (Lehramt 29) - an Berufskollegs (Lehramt 35) und die in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis an einer Schule der Sekundarstufe I beschäftigt sind – dabei muss mindestens eine der Lehrbefähigungen einem Ausbildungsfach des angestrebten Lehramts entsprechen und es muss eine 6-monatige hauptberufliche Tätigkeit an einer Haupt-, Real-, Sekundarschule oder Gesamtschule in der Sekundarstufe I vorliegen. Eine Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen erfolgt durch die jeweiligen schulfachlichen Dezernate 47 bzw. 48.
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