Gemeinsames Lernen – Unterstützung beim inklusiven Schulentwicklungsprozess
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Schule als System gestalten und entwickeln / Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion
Inhalt
Fortbildungen im Bereich Inklusion werden als fortlaufende Prozesse gestaltet, nicht als isolierte Maßnahme an einem einzelnen pädagogischen Tag. Beginnend mit einem ausführlichen Vorgespräch mit einer den Prozess steuernden Gruppe, die repräsentativ für das ganze Kollegium sprechen kann und möglichst heterogen zusammengesetzt ist, wird der aktuelle schulische Bedarf gemeinsam ermittelt. Dabei können auch Befragungen aller Mitarbeitenden oder eine Hospitation der Moderierenden im Schulalltag erkenntnisbringend genutzt werden.
Entsprechend des schuleigenen Bedarfs kann aus den abgestimmten Modulbaukästen ein passendes Fortbildungsangebot konzipiert werden. Dieses besteht aus mindestens zwei Fortbildungseinheiten, dazwischen setzen die Lehrkräfte das Gelernte im Rahmen von Transferaufgaben praktisch in ihrem Schulalltag um.
Die Fortbildungsmaßnahme endet mit einer Evaluation und einem Blick auf die ausstehenden nächsten Schritte.
Bei Bedarf ist zusätzlich eine Begleitung durch SEB möglich.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Eine inklusive Schule maximiert Bildungschancen und soziale Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler, während sie Diskriminierungen und Benachteiligungen minimiert. Die Module im Bereich Gemeinsames Lernen sind geeignet für alle Schulen, die ihre Unterrichts- und Schulkultur in einem inklusiven Sinne weiterentwickeln wollen.