Gemeinsames Lernen im Naturwissenschaftlichen Unterricht der Fächer Biologie und Chemie unter Berücksichtigung digitaler Medien

Angebotsnummer (ANR): 109732

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Chemie

Inhalt

Ziele

Barrieren im NW-Unterricht erkennen, beseitigen und Partizipation ermöglichen

Inhalt

Modul 1 Barrieren erkennen 1,5 Tage Beginn 11.03.2026
Um mögliche Benachteiligungen von Schülerinnen und Schülern im Unterricht zu vermeiden und somit einer Behinderung des Lernprozesses vorzubeugen, ist es wichtig, die Barrieren im jeweiligen Fach zu erkennen. Diese Barrieren finden sie sich in unterschiedlichen Bereichen des Lehrens und Lernens, z. B. im sozialsprachlichen, kognitiven oder affektiven Bereich aller Beteiligten. Barrieren können somit in den geplanten Lernangeboten und Gegenständen selbst enthalten sein oder durch äußere Gegebenheiten hinsichtlich Raum, Zugang, Ausstattung u.a. vorgegeben sein. Sie können aber auch auf Seiten des Lehrpersonenhandelns entstehen. In diesem Modul bieten wir Ihnen fachbezogene Fragestellungen und Übungen an, die durch eine Auseinandersetzung mit möglichen Barrieren zu mehr Lernerfolg führen können.

Modul 2 Partizipation ermöglichen 1,5 Tage Beginn: 20.05.2026
Nachdem die möglichen Barrieren identifiziert worden sind, wird in diesem Modul versucht, möglichst allen Schülerinnen und Schülern die Partizipation am gemeinsamen Lerngegenstand zu ermöglichen.
Zunächst wird das Lernstrukturgitter (LSG) als planerisches Element vorstellen. Es hilft, direkt in der Planung des Unterrichts Heterogenität und Diversität mitzudenken. Das Universal Design for Learning (UDL) kann dabei unterstützen, die einzelnen Inhaltsfelder des Lernstrukturgitters auf die Lerngruppe fokussiert zu planen. Aufgaben mit Beispielen aus dem Biologie- und Chemieunterricht zur Durchführung eines heterogenitätssensiblen Unterrichts zeigen auf, wie die vielfältigen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zielgerichtet im Unterricht genutzt werden können. Darüber hinaus lernen Sie den Forschungsfächer als eine gewinnbringende Möglichkeit der individualisierten Lernunterstützung aller kennen und erfahren, wie digitale Medien im Unterricht unterstützend eingesetzt werden können.


Fragestellungen und Herausforderungen des Gemeinsamen Lernens werden als Regelfall der Planungen berücksichtigt.

Bezüge

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
2.4.1 Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
2.4.2 Unterricht findet in einer konstruktiven Lernatmosphäre statt.
3.2.2 In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.

Bezug zum Medienkompetenzrahmen:
3.2 Regeln für digitale Kommunikation und Kooperation kennen, foumlieren und einhalten
6.2 Algorithmische Muster und Strukturen in verschiedenen Kontexten erkennen, nachvollziehen und reflektieren

Bezug zum Lehrplan
Medienbezüge zu den Kernlehrplänen Biologie/ Chemie (Sekundarstufe I)
Modul 1: Erkennen von Barrieren im Fachunterricht
  • Kompetenzbereich „Erkenntnisgewinnung“: „Die Schülerinnen und Schüler wenden verschiedene Methoden der Erkenntnisgewinnung an, um biologische/ chemische Fragestellungen zu bearbeiten.“
  • Kompetenzbereich „Bewertung“: „Die Schülerinnen und Schüler beurteilen biologische/ chemische Sachverhalte unter Berücksichtigung von Fachwissen und gesellschaftlichen Aspekten.“

Modul 2: Förderung der Partizipation aller Lernenden
  • Kompetenzbereich „Kommunikation“: „Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren biologische/ chemische Inhalte sachgerecht und zielgruppengerecht.“
  • Kompetenzbereich „Umgang mit Fachwissen“: „Die Schülerinnen und Schüler wenden Fachwissen an, um biologische/ chemische Phänomene zu erklären und zu bewerten.“

Organisatorischer Rahmen

Spezielle Hinweise
  • Die Teilnehmenden werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen. Ggf. können Leihgeräte zur Verfügung gestellt und/ oder Kleingruppen gebildet werden.
  • Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
  • Ggf. entstehende Materialkosten müssen über das jeweilige Schulfortbildungsbudget erstattet werden.

Allgemeine Hinweise
  • Sofern mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung im Rahmen der Auswahlkriterien bevorzugt berücksichtigt.
  • Datenschutz: Zulässig sind Anwendungen, Programme und Apps (im Folgenden kurz „App“) bei denen sichergestellt werden kann, dass Daten mit Personenbezug aus der Schule nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden können. Wenn dies nicht sichergestellt werden kann, sollten mit der jeweiligen App nur Daten verarbeitet werden, die keinen direkten Personenbezug aufweisen. Informieren Sie sich auch gerne in der Handreichung „Datenschutz an Schulen“ der Medienberatung NRW.
  • Die Reisekosten der Teilnehmenden werden aus dem Fortbildungsbudget der Schulen erstattet.
  • Entnehmen Sie weiterführende Informationen aus unseren FAQs, z. B. zu Kinderbetreuungskosten: https://www.bezreg-muenster.de/themen/bildung-schule-und-sport/aus-und-fortbildung/fort-und-weiterbildung/organisatorische

Zielgruppe und Voraussetzungen

Lehrkräfte im naturwissenschaftlichen Unterricht

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Andrea Hahn

E-Mail: andrea.hahn@brms.nrw.de

Tel: 0251 /411 - 4131

Sachbearbeitung

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