Schulinterne Fortbildung: Zukunftswerkstatt "Partizipation und Nachhaltigkeit an Schule"
Grundinformationen
Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Bildungsgangarbeit stärken
Inhalt
[H]Hintergrund:
Die digitale Transformation hat als „Prozess der kreativen Zerstörung“ viele Lebensbereiche wie Kommunikation und Kollaboration, Arbeitsstrukturen und Erwerbsbiografien, Unterricht und Schule in bislang unbekannter Geschwindigkeit durchdrungen. Parallel dazu wird der Ruf nach Demokratiebildung in Schulen lauter. Das enorme demokratische Potential von Schulen zu heben und junge Erwachsene für die Gestaltung der komplexen globalen Herausforderungen fit zu machen, ist zweifelsohne eine gewaltige fächerübergreifende wiewohl gesamtgesellschaftliche, Aufgabe, die allerdings oft auf den Politik-Unterricht beschränkt bleibt.
Daher gewinnt die Frage an Bedeutung, wie im gesamten System Schule die Veränderungen in Folge der digitalen Transformation in Unterricht und Schule genutzt werden können um kollaboratives Lernen und Lehren zu fördern, Freiräume für Kreativität und kritisches Denken zu eröffnen, Schule in der digitalen Welt in sozialer Verantwortung zu gestalten, Schülerinnen und Schüler auf das Leben und Arbeiten vorzubereiten und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken,
die ungeheuren Potenziale der Digitalisierung für Partizipation und umgekehrt die Potenziale von Partizipation für die Gestaltung der Digitalisierung zu erkennen.
Inhalt
Mit der Zukunftswerkstatt steht eine basisdemokratisch erprobte kreative Methode zur Verfügung, die es zulässt, positive Zukunftsbilder auch jenseits des Bereiches des Möglichen zu entwerfen und umfassende Utopien von Schule und Unterricht zu entwickeln. Auf der Basis selbstgewählter Gütekriterien umreißen die Teilnehmenden mögliche Projekte, die Ansätze einer Utopie an der eigenen Schule zu realisieren vermögen. Denkbar sind alle Arten von Projekten - von niedrigschwelligen Angeboten im Unterricht bis zu dauerhaft angelegten Projekten mit außerschulischen oder dualen Partnern.Ablauf:
Die Fortbildung ist so konzipiert, dass sie in ein bis drei Sequenzen flexibel terminiert werden und entweder online oder in Präsenz stattfinden kann. Sie folgt den Grundsätzen des agilen Projektmanagements und nutzt digitale und analoge Tools zur Kollaboration.Die in der Fortbildung erprobten partizipatorischen Methoden und Tools können ggf. den Lerngruppen angepasst und den eigenen Unterricht übertragen werden. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Partizipation sowie die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Teams von Lehrkräften in allen Bildungsgängen