Historisch-gesellschaftlicher und deutungsgeschichtlicher Kontext im malerischen und grafischen Werk Pieter Bruegels d.Ä. und seiner Zeit
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Inhalt
Ziele:
Durch einen ausführlichen Input zur Abiturobligatorik ab 2024 „Konstruktion von Wirklichkeit in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten im malerischen und grafischen Werk von Pieter Bruegel d. Ä“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen für die Entwicklung standard- und kompetenzorientierter Unterrichtssequenzen im Fach Kunst. Es wird hauptsächlich der Kompetenzbereich „Rezeption“ angesprochen. In Bezug auf den Kompetenzbereich „Produktion“ werden Ideen ausgetauscht und gesammelt.
Inhalt:
Diese Veranstaltung versteht sich als optionale Ergänzung und Vertiefung der Fortbildung „Kompetenzorientiert Kunstunterricht planen: Raum/Körper - Darstellung-/Wahrnehmung – Rebecca Horn und Pieter Bruegel d. Ä.“, kann aber auch als Einzelveranstaltung besucht werden.
Im Werk Pieter Bruegels d. Ä. finden sich unzählige Anspielungen und Verweise auf gesellschaftlich-lebensweltliche, biblische, geistesgeschichtliche und historisch-politische Kontexte der Entstehungszeit.
Wiederkehrende Motive und Themen werden anhand eines Überblicks über unter-schiedliche Werkgruppen sowie exemplarisch vertiefende Einzelbetrachtungen für eine Werkdeutung erschlossen, die den rein bildimmanenten Ansatz ergänzt.
Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
Fragestellungen und Herausforderungen des Gemeinsamen Lernens werden als Regelfall der Planungen berücksichtigt.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
2.1.1 Die Lehr- und Lernprozesse sind an den zu erzielenden Ergebnissen und Wirkungen ausgerichtet, wie sie im Schulgesetz, in Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufga-benbereichen ausgewiesen sind.
2.2.1: Die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.
2.4.1: Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
3.4.1 In der Schule existiert ein funktionierender Informationsaustausch.
2.5.1 Lernprozesse sind kognitiv aktivierend gestaltet.
4.1.3 Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Rahmen von Fort- und Weiterbildung kontinuierlich weiter.
Bezug zum Medienkompetenzrahmen:
4.1 Medienprodukte adressatengerecht planen, gestalten und präsentieren; Möglichkeiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nutzen
4.2 Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen
5.1 Die Vielfalt der Medien, ihre Entwicklung und Bedeutung kennen, analysieren und reflektieren
Bezug zum Lehrplan:
Abiturobligatorik 2025 - 2027
Bemerkungen:
Datenschutz: Zulässig sind Anwendungen, Programme und Apps (im Folgenden kurz „App“) bei denen sichergestellt werden kann, dass Daten mit Personenbezug aus der Schule nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden können. Wenn dies nicht sichergestellt werden kann, sollten mit der jeweiligen App nur Daten verarbeitet werden, die keinen direkten Personenbezug aufweisen. Informieren Sie sich auch gerne in der Handreichung „Datenschutz an Schulen“ der Medienberatung NRW.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen. Ggf. können Leihgeräte zur Verfügung gestellt und/ oder Kleingruppen gebildet werden.
Ggf. entstehende Kosten müssen über das jeweilige Schulfortbildungsbudget erstattet werden.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Kunstlehrkräfte der SII