Digitale Tools für die Berufliche Orientierung (alle Schulformen)
Grundinformationen
Schulform
Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Studien- und Berufliche Orientierung / Angebote zur Umsetzung des Landesvorhabens KAoA
Inhalt
Auch die Berufliche Orientierung geht digitale Wege. Einerseits sind die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler immer mehr auf digitale Angebote ausgerichtet, andererseits werden auch immer mehr digitale Angebote, die die verschiedenen Phasen der Beruflichen Orientierung unterstützen und begleiten, zur Verfügung gestellt. Inhaltlich stehen neben
- Self-Assessment-Tools, die für Phasen der Orientierung dienen können,
- Kurzfilme und Darstellungstexte, die für Phasen der Erkundung Verwendung finden können, sowie
- Gaming-Angebote, die eher über spielerische Elemente Zugänge zur Beruflichen Orientierung anbahnen können.
Für die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Beruflichen Orientierung (StuBO) ist es hierbei jedoch schwierig, einen Überblick über die verschiedenen Tools zu erhalten und die entsprechende Funktionalität im Blick zu behalten. Um einen passgenauen Einsatz dieser Anwendungen im schulischen Kontext zu ermöglichen ist jedoch ein strukturierender Überblick über solche digitalen Tools und die Möglichkeit eines ersten reflektierten Erprobens derselben unerlässlich. Diese Zugänge sollen innerhalb dieser Fortbildung ermöglicht werden.
Moderierte Informationsphasen wechseln sich mit aktiven Austausch- und Erarbeitungsphasen der Teilnehmenden ab. Die Veranstaltung ist auf 1,5 Tage angelegt.
Ziele der Veranstaltung
Im Vordergrund dieser Fortbildung soll daher das Erproben solcher digitaler Anwendungen stehen, die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und -stufen einen orientierenden Zugang zum Thema Berufliche Orientierung bieten. Darunter fallen eher spielerische Orientierungsangebote wie „Abenteuer Berufe“ oder „gesucht-gefunden: Ich!“ oder auch filmische Zugänge zum Thema Berufliche Orientierung wie „Ich mach‘s“ oder „Lohnt sich das?“.Zu erwerbende Kompetenzen in Teil 1
Die teilnehmenden Lehrkräfte- lernen verschiedene digitale Tools für die Berufliche Orientierung kennen,
- diskutieren und reflektieren den generellen Einsatz verschiedener Tools für die Berufliche Orientierung,
- diskutieren und reflektieren konkrete Einsatzmöglichkeiten verschiedener digitaler Tools für die Berufliche Orientierung im Hinblick auf konkreten Phasen der Beruflichen Orientierung,
- diskutieren und reflektieren Anwendungsmöglichkeiten der hier gewonnenen Erkenntnisse für die Berufliche Orientierung innerhalb des Prozesses der Beruflichen Orientierung in ihrer Tätigkeit als Koordinatorinnen und Koordinatoren für die Berufliche Orientierung und
- antizipieren mögliche Stolpersteine bei der Nutzung der hier gewonnenen Erkenntnisse für die Berufliche Orientierung und erarbeiten hieraus Gelingensbedingungen.
Zu erwerbende Kompetenzen in Teil 2
Die teilnehmenden Lehrkräfte- diskutieren und reflektieren ihre Erfahrungen zum Thema digitale Tools für die Berufliche Orientierung aus ihrer eigenen Tätigkeit als Koordinatorinnen und Koordinatoren für die Berufliche Orientierung und
- entwickeln weitergehende Handlungsschritte für die Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung unter Verwendung digitaler Tools für die Berufliche Orientierung.
Leistungen der Moderatorinnen und Moderatoren
Die Moderatorinnen und Moderatoren fungieren einerseits als Expertinnen und Experten für das Thema digitale Tools für die Berufliche Orientierung und geben andererseits Anstöße zur Implementierung digitaler Tools für die Berufliche Orientierung. Dabei unterstützen sie die teilnehmenden Lehrkräfte dabei, erste Schritte bei der Nutzung und Implementierung der oben erwähnten Themen zu gehen.Bezug zum RRSQ [u.a.]
- 1.2.2: Die Schule übernimmt Verantwortung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die angestrebten schulischen oder beruflichen Abschlüsse erreichen und eine realistische Anschlussperspektive entwickeln.
- 1.4.1: Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligungen aus.
- 1.4.3: Die Schule schafft Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich in ihrer weiteren Biographie am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligen können und Lebens- und Berufsperspektiven für sich selbst erkennen und nutzen.
- 2.8.2: Die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten und ggf. Ausbildungsbetriebe werden systematisch in Lern-, Entwicklungs- und Erziehungsangelegenheiten beraten.
- 2.8.3: Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten und ggf. von Ausbildungsbetrieben im Hinblick auf ihre jeweiligen Laufbahnmöglichkeiten informiert und beraten.
- 2.8.4: Die Schule verfügt über ein Übergangsmanagement.
- 4.1.3: Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Rahmen von Fort- und Weiterbildung kontinuierlich weiter.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Koordinatorinnen und Koordinatoren für die Berufliche Orientierung, Tutorinnen und Tutoren, Jahrgangsstufenleiterinnen und Jahrgangsstufenleiter, Klassenleitungen sowie alle an dieser Aufgabe interessierten Lehrkräfte. Teilnehmerressourcen werden einbezogen, eine Bereitschaft zu aktiver Mitgestaltung wird vorausgesetzt.