Mobbing in der Klasse begegnen (No-Blame-Approach)
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Schule als System gestalten und entwickeln / Prävention & Intervention bei Störungen & Konflikt
Inhalt
Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist keine neue Variante von Gewalt an Schulen, sondern ein alt bekanntes Phänomen, mit dem Lehrerinnen und Lehrer seit Jahren zu tun haben.
Dabei nehmen viele Kolleginnen und Kollegen wahr, dass es schwer fällt, zwischen „normalen“ Hänseleien, Verbalangriffen und Rücksichtslosigkeiten unter Schülerinnen und Schülern einerseits und wirklichem „Mobbing“ andererseits zu unterscheiden. Außerdem können bereits seit geraumer Zeit in einer Schule Mobbing-Prozesse aufgetreten sein, ohne dass sie von den betreuenden und unterrichtenden Lehrpersonen rechtzeitig wahrgenommen wurden.
Ein nachvollziehbares Bedürfnis vieler Kolleginnen und Kollegen ist es daher, Mobbing an ihrer Schule weder zu dramatisieren noch zu bagatellisieren, sondern die Anzeichen dieser subtilen Form von Gewalt rechtzeitig zu erkennen, um entsprechend handeln bzw. ihr auch vorbeugen zu können.
Ziel der Fortbildung
Die Fortbildung soll dazu beitragen, die Wahrnehmung dafür zu schärfen, was Mobbing ist und was nicht, welche Formen von Mobbing auftreten können, welche Personengruppen in Mobbing verwickelt sein können und welche vorbeugenden und interventiven Maßnahmen gegen Mobbing ergriffen werden können.In diesem Kontext wird der in vielen Ländern erfolgreich praktizierte mediationsnahe No-Blame-Approach Ansatz (nach Robinson und Maines) vorgestellt und trainiert.
Zudem werden gemeinsam erste Schritte im Hinblick auf eine nachhaltige Anti-Mobbing- Konzeption gemeinsam erarbeitet, die in einem follow-up reflektiert bzw. ergänzt werden können.
Bezug zum RRSQ
- 3.2 Kultur des Umgangs miteinander
- 3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
- 2.6 Lern- und Bildungsangebot
- 4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte allgemeiner Schulen