Schüleraktivierende Unterrichtsformen im Mathematikunterricht (GY/GE)
Grundinformationen
Schulform
Gymnasien
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Mathematik
Inhalt
Lernprozesse sind hochgradig individuell und ihr Erfolg hängt davon ab, wie gut es uns Lehrenden gelingt, sie wirkungsvoll zu unterstützen. Empirische Untersuchungen zeigen, dass eine schüleraktivierende Unterrichtskultur die Lerneffizienz und das eigenverantwortliche Arbeiten erhöht und sich positiv auf die Arbeitshaltung der Lernenden auswirkt. Ein wesentliches Merkmal dieser neuen Formen des Lehrens und Lernens besteht darin, dass den Schülerinnen und Schülern umfangreiche Phasen der subjektiven Aneignung der Lerninhalte zur Verfügung stehen; diese wechseln sich mit knapp begrenzten, Orientierung und Sicherheit bietenden kollektiven Lernabschnitten ab (Sandwich-Prinzip).
Die Fortbildung zum schüleraktivierenden Unterricht findet in der Regel als schulinterne Fortbildung statt. In Absprache mit Ihnen und Ihren Fachkolleginnen und Fachkollegen wählen wir für eine mindestens 4-stündige oder auch ganztägige Veranstaltung schüleraktivierende Unterrichtsformen aus, mit denen Sie sich vertraut machen wollen. Wichtig ist uns, dass die Fortbildung genügend Raum für eine Praxisphase bietet, in der Sie selbst – möglichst in Kleingruppen – Material entwickeln, das Sie zeitnah in Ihrem eigenen Unterricht einsetzen können. Damit Sie eigene Materialien entwickeln können, wäre es hilfreich, wenn Sie zum ersten Teil der Veranstaltung Schulbücher etc. mitbringen. Nach einer mehrwöchigen Transferphase reflektieren wir die von Ihnen erstellten und erprobten Materialien in einer halbtägigen Folgeveranstaltung. Sie können aus folgendem Angebot wählen:
- Advance Organizer
- Ampelmethode
- Partnerinterview
- Multiinterview
- Partnerpuzzle
- Gruppenpuzzle
- Lerntempoduett
- Gruppenturnier
- Strukturlegetechnik
- moderiertes Netzwerk
- Placemat
- Verabredungskarten
- Agenda
- PowerPoint-Karaoke
- Quizformate
Bezüge zum RRSQ
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 Kognitive Aktivierung
- 2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
- 2.8 Feedback und Beratung
Zielgruppe und Voraussetzungen
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