Leistungsbeurteilung, Projektmanagement und Urheberrecht in Literaturkursen
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102245
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Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Inhalt
Diese Veranstaltung bietet an insgesamt zwei Fortbildungstagen eine Möglichkeit, sehr zentrale Entscheidungen, die Literaturkursleitungen während eines Schuljahres auch in einem rechtssicheren Rahmen treffen müssen, auf eine solidere Basis zu stellen.
Teil 1
Der erste Tag widmet sich - inhaltsfeldübergreifend - der Leistungsbeurteilung im Literaturkurs: Es gehört zum täglichen Brot von Lehrerinnen und Lehrern, Leistung zu beurteilen. Das stellt Unterrichtende im Fach Literatur nicht selten - und auch trotz jahrelanger Erfahrung im Umgang mit Noten - vor Probleme, die in anderen Fächern nicht in dem Maße auftreten. Deshalb ist in den letzten Jahren immer wieder der Wunsch nach einer eigenständigen Fortbildung zum Thema „Leistungsbeurteilung“ geäußert worden. Der wesentliche Grund dafür ist die projektorientierte Arbeitsweise im Fach Literatur, die entsprechende Lösungen im Bereich der Lernerfolgsüberprüfung fordert.Die Veranstaltung wird die Kompetenzausrichtung des Lehrplans „Literatur“ anschaulich und konkret machen und dabei auf Aspekte eingehen wie z.B. Bewertung von Kreativität, Beurteilung individueller Leistungen im Rahmen von Gruppenarbeit, Gewichtung der verschiedenen Beurteilungsbereiche. Insgesamt wird es nicht darum gehen, die Teilnehmerinnen und -teilnehmer mit vorgefertigten Lösungen zu konfrontieren, sondern in einem gemeinsamen Reflexions- und Diskussionsprozess bisherige Leistungsbeurteilungsverfahren zu optimieren.
Teil 2
Am zweiten Tag werden - getrennt nach den Inhaltsfeldern Theater / Medien - zunächst Grundlagen des Projektmanagements thematisiert:Diese Veranstaltung stellt mögliche organisatorische Herangehensweisen an ein ganzjähriges Theater- oder Filmprojekt vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten einen mustergültigen Ablaufplan auf den verschiedenen Ebenen der Film- oder Theater-Projektplanung und erhalten Gelegenheit, sich über damit verbundene Fragen und eigene Erfahrungen auszutauschen. Darüber hinaus soll die Bereitstellung von Praxismaterialien und Fallbeispielen den Lehrkräften zu mehr Planungssicherheit verhelfen.
Auch das Thema „Urheberrecht“ soll im Rahmen dieses Fortbildungsmoduls thematisiert werden. Anhand von Beispiel-Szenarien aus den Inhaltsfeldern Theater bzw. Film werden urheberrechtliche Fragen aus der Praxis für die Praxis gestellt, erörtert und mit Hilfe von Lösungsvorschlägen aus dem Urhebergesetz beantwortet. Auch wenn es in diesem Bereich nicht auf jede Frage eine (rechts-)verbindliche Antwort geben kann, so versucht dieses Modul, den Teilnehmenden für die kreative Arbeit mit Text-, Ton- und Bildmaterialien eine bessere Orientierung und somit mehr Sicherheit in der Rechtslage zu geben. Insbesondere im Inhaltsfeld Medien/Film werden Plattformen vorgestellt, die GEMA-freie Angebote zu Film- und Musikmaterialbieten.
Da die Veranstaltung auf Nachhaltigkeit angelegt ist, erfordert sie zwei Fortbildungseinheiten. Dazwischen liegt eine Transferphase. Eine Teilnahme ist nur bei einer Anmeldung für beide Tage möglich.
Dauer: zwei Ganztage
Bezüge zum RRSQ
- 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
- 2.2 Kompetenzorientierung
- 2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
- 2.8 Feedback und Beratung
Zielgruppe und Voraussetzungen
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