Dokumentarisches Filmen
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Inhalt
Der Dokumentarfilm stellt neben der Gattung des fiktionalen Spielfilms die zweite wichtige Säule des Filmemachens dar. Die nichtfiktionalen dokumentarischen Filmgenres stehen dabei allzu oft im Schatten des besonders bei Schülerinnen und Schülern beliebten Spielfilms. Dabei bietet auch das dokumentarische Filmen vielfältige kreative Ausdrucksmöglichkeiten, die nicht nur im Fach Literatur, sondern auch in vielen anderen Schulfächern sinnvolle Anwendung finden können.
In dieser zweitägigen Fortbildung lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Spielarten des Dokumentarfilms und ihre wesentlichen Elemente in Theorie und Praxis kennen.
Alle Übungen sind für den direkten Einsatz im kompetenzorientierten Unterricht geeignet.
Die Teilnehmenden erproben in praktischen Übungen filmische Verfahren, mit welchen es gelingt, nichtfiktionale Szenen filmisch einzufangen. Auch Interviewtechniken kommen hierbei zum Einsatz.
Am zweiten Tag der Fortbildung sammeln die Teilnehmenden Erfahrungen im digitalen Filmschnitt. Auf der Grundlage des an Tag 1 gedrehten Filmmaterials schneiden und vertonen sie ihre eigene Mini-Reportage.
Bezüge zum RRSQ
- 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
- 2.2 Kompetenzorientierung
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 Kognitive Aktivierung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte des SII-Faches Literatur sowie interessierte Kolleginnen und Kollegen aller Fächer (v.a. Darstellen und Gestalten, Kunst, Musik, Deutsch, Sprachen), aber auch im AG-Bereich (Musical, Theater, Film, audiovisuelle Medien etc.). Vorkenntnisse im Umgang mit Kameras (z.B. iPad, Smartphone, Spiegelreflex) und Schnittprogrammen, wie sie z.B. in der Veranstaltung „Einführung in die Filmproduktion“ vermittelt werden, sind wünschenswert. Die Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt.