Entwicklung tragfähiger Inszenierungskonzepte und Stilisierung als Chance

Angebotsnummer (ANR): 102228

Grundinformationen

Schulform

Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK)

Inhalt

„Hilfe! 30 Schülerinnen und Schüler - 6 Rollen“ - Entwicklung tragfähiger Inszenierungskonzepte und „Abschied von naturalistischer Darstellung“ - Stilisierung als Chance

Am ersten Tag dieser Fortbildung werden zunächst grundsätzliche Überlegungen zur konzeptionellen Spielleitung, wie etwa die Entwicklung eines schülergerechten Inszenierungskonzepts im Mittelpunkt stehen.
Dabei werden wichtige Fragen aufgegriffen: Was (welche Stücke) kann ich spielen? Wie gehe ich mit einer Textvorlage um? Wie besetze ich die Rollen? …
Ein zentrales Problem vieler Literaturkurse ist die Kursgröße, die oft im Widerspruch zur Stückwahl bzw. zur Rollenanzahl steht. Es gilt also geeignete Besetzungskonzepte zu entwerfen und dabei den schulischen Bedingungen großer Kurse in besonderer Weise Rechnung zu tragen.
Diese unkonventionellen Besetzungskonzepte werden zunächst vorgestellt.
Anschließend werden sie an einem konkreten Stück praktisch erprobt. Die Besetzung und Organisation von Besetzungen wird somit zum Ausgangspunkt für ungewöhnliche jedoch reizvolle theatrale Bilder.
Nach dem Austausch von Ergebnissen und deren vertiefender Reflexion wird am folgenden Ganztag der Einsatz der Spielmittel, die das Inszenierungskonzept sinnvoll ergänzen sollten, im Mittelpunkt stehen.
Ein zentrales Spielmittel, das sowohl als Requisit, aber auch als Kostüm- oder Bühnenbildelement eingesetzt wird, bietet deutliche Vorteile: Es stilisiert die theatralen Bilder und wird zugleich zu einem Element, das die Inszenierung vereinheitlicht. Wie genau dies in das Inszenierungskonzept einfließen kann, wird zunächst erläutert.
Anschließend wird es praktisch erprobt. Am Ende der Veranstaltung entsteht ein „Pool“ von Möglichkeiten, aus dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedienen können.
Der praktische und kompetenzorientierte Teil der Arbeit wird in jedem Fall an beiden Tagen wieder im Vordergrund stehen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, zu dieser Fortbildung Kartons in den unterschiedlichsten Größen mitzubringen.
Da die Veranstaltung auf Nachhaltigkeit angelegt ist, erfordert sie zwei Fortbildungseinheiten. Dazwischen liegt eine Transferphase. Eine Teilnahme ist nur bei einer Anmeldung für beide Tage möglich. Dauer: zwei Ganztage

Bezüge zum RRSQ

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
  • 2.5 Kognitive Aktivierung

Zielgruppe und Voraussetzungen

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Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Sandra Hasenclever

E-Mail: sandra.hasenclever@brk.nrw.de

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Sachbearbeitung

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Anmeldung

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