„The stage is yours“ - Selbstinszenierung in der ästhetischen Forschung

Angebotsnummer (ANR): 102223

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst

Inhalt

Die ästhetische Forschung nach Helga Kämpf- Jansen ist ein künstlerischer Zugang, der einen großen Wert auf das Forschen legt. Der ästhetische Prozess in der Ästhetischen Forschung ist ein wesentlicher Bestandteil des Handlungs-, Entscheidungs-und Denkprozesses und dient der Erkenntnisgewinnung. Dabei geht es um das WIE im Forschungs-und Lernprozess beim Herausfinden, Sammeln oder Herstellen. Weiterhin spielen die Assoziationen, Erinnerungen und Gefühle der forschenden Person im Arbeitsprozess eine wichtige Rolle (vgl. Kämpf-Jansen, Helga, 2001).
Im Mittelpunkt der ästhetischen Forschung steht der Forscher/die Forscherin (SuS/Erwachsener), der sich mit seiner eigenen Forscherfrage auf die Suche nach einer künstlerisch-ästhetischen Antwort macht. Dabei hat er die Möglichkeit in den vier Forschungsfeldern Kunst, Alltagserfahrung, Wissenschaft und ästhetische Praxis zu forschen.
Die Forscherin/der Forscher wählt ihren/seinen individuellen Weg und hält die Arbeitsschritte mit Hilfe eines Lerntagebuches fest. Im Hinblick auf die Heterogenität in den Klassen kann jede Schülerin bzw. jeder Schüler das Tempo und die Intensität des Arbeitsprozesses selbst wählen. Das Konzept eignet sich dadurch für jede Schulform. Es ist weder von einer bestimmten Altersgruppe, noch von einem Leistungsstand abhängig. Durch die hohe Subjektbezogenheit, Selbstverantwortung, Eigenständigkeit und Handlungsorientierung im kreativen Prozess entsteht ein hoher Motivationsgrad. Das „Try and Error“ bedingt eine ständige Bewegung.
In der Fortbildung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeiten in Werkstätten sich selber in die Rolle der Forschenden/des Forschenden zu begeben und zum Thema Selbstinszenierung zu forschen, zu experimentieren und neue Ideen zu entwickeln. Untermauert wird ihre forschende Arbeit durch kunsthistorische Zugänge anhand von Künstlern, Kunstströmungen und kunsthistorischen Texten.
Weiter sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Fortbildung Werkzeuge im Hinblick auf die Bewertung der entstanden ästhetische Produkte an die Hand bekommen, die sie in der Praxis direkt anwenden können. Durch die eigenen Erfahrungen mit dieser Methode soll ein Zugang zur Ästhetischen Forschung geschaffen werden.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Lehrkräfte für das Fach Kunst (Sek. I)

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Cordia Oude Hengel

E-Mail: cordia.oudehengel@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2965

Sachbearbeitung

Christiane Ehrecke

E-Mail: christiane.ehrecke@brk.nrw.de

Tel: -

Anmeldung

Mail an rtf@brk.nrw.de