Kollegiales Coaching, Beratung und Unterstützung (KoBeSu nach Prof. J. Schlee)

Angebotsnummer (ANR): 102755

Grundinformationen

Schulform

Alle Schulformen (Allgemeine und BK)

Bereich / Teilbereich

Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Personenorientierte Beratung für Schulleitungen

Inhalt

Das KoBeSu Verfahren nach Professor Jörg Schlee basiert auf den Grundlagen der Humanistischen Psychologie und unterscheidet sich deutlich in seinen Strukturen, Prinzipien und Intentionen von Beratungs- und Supervisionsverfahren mit ähnlich lautenden Bezeichnungen. Es ermöglicht Supervisions- und Coaching-Laien, sich bei der Bewältigung des beruflichen Alltags in kompetenter Weise Unterstützung und Anregung zur Selbsthilfe zu geben. Es ist in seinem Ablauf hoch ritualisiert und daher als Gruppenverfahren leicht erlernbar.

Seine Regeln geben allen Beteiligten eine klare Orientierung im Vorgehen und verhindern bei der Klärungshilfe ungewollte und unbemerkte Bevormundung und „Besserwisserei“.
Persönliche Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen der beteiligten Personen werden im und durch das Verfahren gestärkt. Die im Kurs praktizierten Kommunikationsformen sowie seine Vorgehensprinzipien lassen sich auf den beruflichen Alltag übertragen.
Die Inhalte bewegen sich in einem Spektrum zwischen Theorie und Praxis mit angebotenen Transfermöglichkeiten. Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden jeweils konkrete Fälle aus ihrer beruflichen Praxis einbringen.


KoBeSU ist eine:

  • Klärungshilfe in herausfordernden Situationen des Leitungsalltags
  • Hilfe zur Selbsthilfe durch das Verfahren im geschützten Rahmen einer ausgebildeten KoBeSu Gruppe
  • Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen in den Bereichen Gesprächsführung und Zuhören zu erweitern

KoBeSu ist keine:
  • Beratung im herkömmlichen Sinn
  • Coaching-Ausbildung
  • Methode, um Kolleginnen und Kollegen im eigenen schulischen System zu beraten

Ziele

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden in vier aufeinander aufbauenden Modulen zu befähigen, kollegiales Coaching im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe im jeweiligen beruflichen Umfeld und Alltag selbstorganisiert durchzuführen. Damit erweitern sie ihre Leitungskompetenzen und ihr Handlungsspektrum ebenso wie ihre Beratungskompetenzen. Angestrebt wird darüber hinaus die Netzwerkbildung zur Unterstützung der eigenen professionellen Handlungsfähigkeit.

Intention der Gruppe und des Verfahrens ist es, bei der Bearbeitung und Bewältigung der vielfältigen Fragen und Schwierigkeiten des beruflichen Alltags zu begleiten und dabei Möglichkeiten der Hilfe zur Selbsthilfe zu eröffnen.

Zu der konkreten Beratungssituation finden sich immer zwischen zwei und vier Kolleginnen und Kollegen zusammen.

In allen Modulen spielen neben der Informationsvermittlung durch die Moderierenden die eigenständigen Übungs- und Erprobungsanteile der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der gemeinsame Erfahrungsaustausch eine bedeutsame Rolle. Von den Teilnehmenden wird erwartet, sich jeweils einmal zwischen den Modulen selbstorganisiert in einer regionalen Kleingruppe zu einer Arbeitssitzung zu treffen.

Inhalte

Die Inhalte bewegen sich in einem Spektrum zwischen Theorie und Praxis mit angebotenen Transfermöglichkeiten. Die Teilnehmenden bringen jeweils konkrete Fälle aus ihrer beruflichen Praxis ein.


Praktisches Tun

  • Erlernen und Einüben von empathischen Gesprächs- und Zuhörfähigkeiten
  • Erproben verschiedener Methoden
  • Erlernen des Gruppenverfahrens
  • Erstellen eines „Werkzeugkoffers“ für das Kollegiale Coaching
  • Selbstständiges Erproben des Gruppenverfahrens - Ausüben unterschiedlicher Funktionen im Gruppenverfahren

zeitlicher Umfang

  • 5 Tage: ein Doppeltäger und drei Einzeltage zuzüglich individuelle Arbeitstreffen der regionalen Kleingruppen zwischen den Modulen

Die Anmeldung zu diesem Angebot setzt die vollständige Teilnahme an allen Modulen voraus.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom Dezernat 46 übernommen, die Fahrtkosten werden auf Antrag vom Dezernat 46 erstattet. Lehrkräften von Ersatzschulen wird bei Verfügbarkeit ein Platz in der Fortbildung ohne Kostenerstattung zur Verfügung gestellt.
Eine evtl. vom Hotel erhobene Pauschale für die Pausengetränke ist von den Teilnehmen-den selbst zu tragen.

Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist: Antrag für Reisekosten

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei speziellen Fragen zur Barrierefreiheit des Tagungshauses setzen Sie sich bitte mit der zuständigen Fachleitung in Verbindung.

Bei individuellen Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachleitung.

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre dienstliche E-Mailadresse an.

Das Angebot richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter sowie stellvertretende Schulleitungen. Teilnehmende derselben Schule werden grundsätzlich verschiedenen Gruppen zugeteilt.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Schulleiterinnen und Schulleiter sowie stellvertretende Schulleitungen

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Christiane Kociszewska

E-Mail: christiane.kociszewska@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4608

Sachbearbeitung

Anna Göllner

E-Mail: anna.goellner@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4614

Anmeldung

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