Making als neue Form des Lernens!? Der Microcontroller Arduino als Grundlage für projektorientierten Unterricht

Angebotsnummer (ANR): 107589

Grundinformationen

Schulform

Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Informatik

Inhalt

Ziele

  • Vermittlung von Kompetenzen zur Nutzung des Arduino im Unterricht
  • Förderung kreativer und technischer Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern
  • Unterstützung beim Aufbau eines Makerspaces als innovativen Lernraum

Inhalte

Die Fortbildung bietet eine praxisorientierte Einführung in die Arbeit mit dem Arduino und beleuchtet dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten im schulischen MINT-Unterricht. Zunächst werden die Grundlagen des Microcontrollers vermittelt, gefolgt von ersten Programmiererfahrungen anhand konkreter Anwendungen wie Ampelschaltungen oder dem Einsatz von Sensoren. Ergänzt wird dieser Einstieg durch inspirierende Beispiele für Schülerprojekte, die sich unkompliziert im Unterricht umsetzen lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Konzept des "Making" als innovativer Lernform. Dabei wird aufgezeigt, wie Making kreatives und forschendes Lernen fördern kann, indem es Theorie und Praxis in interdisziplinären Projekten verbindet. Besonders hervorgehoben wird die Stärkung informatischer Kompetenzen wie dem Computational Thinking, das durch das eigenständige Entwickeln und Problemlösen in offenen Lernsettings geschult wird.

Im dritten Modul widmet sich die Fortbildung der Frage, wie Makerspaces sinnvoll in den Schulalltag integriert werden können. Dabei werden sowohl stationäre als auch mobile Varianten vorgestellt, und es wird praxisnah erläutert, wie vorhandene Ressourcen für temporäre Makerspaces genutzt werden können. Die Organisation von Projektwochen und Hackathons wird ebenfalls thematisiert, um die Umsetzung im schulischen Kontext zu erleichtern.

An Tag 2 (Onlineformat) werden didaktische Ansätze für einen projektorientierten Unterricht behandelt. Die Teilnehmenden erhalten Impulse zur Entwicklung fächerübergreifender Unterrichtseinheiten und zur Gestaltung offener Lernräume mit prozessorientierter Beurteilung. Zudem wird aufgezeigt, wie Aspekte wie Nachhaltigkeit und Gendergerechtigkeit sinnvoll in schulische Projekte integriert werden können.

In dieser Fortbildung werden Aspekte des gemeinsamen Lernens und der Heterogenität berücksichtigt.

Bezüge zum RRSQ:
2.1 – Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 – Kompetenzorientierung
2.5 – Kognitive Aktivierung

In dieser Veranstaltung werden folgende Bezüge zum Medienkompetenzrahmen NRW hergestellt:
Bezüge zum MKR:

1.2 - Digitale Werkzeuge
6.1 - Prinzipien der digitalen Welt
6.2 - Algorithmen erkennen
6.3 - Modellieren und Programmieren
6.4 -

Weitere Informationen
Bitte bringen Sie ein dienstliches digitales Endgerät zur Veranstaltung mit.
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Auswahl der Teilnehmenden nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt. Die Veranstaltung ist barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch in der Anmeldung Ihren spezifischen
Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das Regionalteam Fortbildung
Telefon: 0211 475-4646
E-Mail: rtf@brd.nrw.de
oder direkt an die zuständige Fachberatung Katrin Fahrenkrog
katrin.fahrenkrog@brd.nrw.de
0211 475-4307

Zielgruppe und Voraussetzungen

Lehrkräfte, die in der Sekundarstufe I im Wahlpflichtbereich Informatik unterrichten oder unterrichten werden.

Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Bernd Clarenbach

E-Mail: bernd.clarenbach@brd.nrw.de

Tel: 0211-475-4185

Sachbearbeitung

Daniel Göhrke

E-Mail: daniel.goehrke@brd.nrw.de

Tel: 0211-475-5416

Anmeldung

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.