Spracherwerb mit dem Ansatz „Liechtenstein Languages - LieLa"- Fortbildung zum/zur LieLa-Kursleiter/in 2025/26
Angebotsnummer (ANR):
106775
Direkter Link:
106775
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Gruppe:
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Grundinformationen
Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Sprachförderung
Inhalt
Hintergrund
„Liechtenstein Languages“ ist ein Verein mit internationaler Erfahrung, der seit über 25 Jahren mehrkanalige Unterrichtsmethoden entwickelt. Schon lange haben sich diese im Schulsystem Liechtensteins, aber auch außerhalb für erwachsene Lernende bewährt. Die LieLa-Methode zeichnet sich durch eine hochgradig interaktive Elemente aus, die den Fokus auf einen spielerischen und aktiven Lehr-und Lernprozess setzen.Das Vorgehen besteht aus einem vielfach erprobten Mix von verschiedenen erfolgreichen Praktiken aus dem Fundus des akzelerierten Lernens. Seit 2015 entwickelt Liechtenstein Languages mit der Methode LieLa Deutschkurse für Geflüchtete und Zweitsprachlernende im ganzen deutschsprachigen Raum mit beeindruckendem Erfolg.
Die Methode und das Konzept „LieLa“ wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich mit Beteiligung von sieben Stützpunktschulen, Berufskollegs in Bochum, Dortmund, Witten und Herne, eingeführt. Nach dem Prinzip „Train-the-trainer“ werden Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg zu Sprachtrainer:innen ausgebildet, um die Inhalte an ihren eigenen Schulen zu vermitteln und die Methode in ihren Kollegien multiplizieren zu können.
Die Arbeit in allen Modulen erfolgt mit komplett vorbereiteten Materialien, die vorab oder im Anschluss von den Schulen bei Liechtenstein Languages erworben und direkt eingesetzt werden können. Bei der Umsetzung von LieLa an den Schulen unterstützen die LieLa-Trainer:innen.
Ziel
Die Teilnehmer:innen können im Anschluss an das Modul I die LieLa- Materialen nutzen und mit der Methode LieLa Deutsch unterrichten. Nach dem Modul II können die Teilnehmer:innen mit der Methode LieLa alphabetisieren.Inhalt
Modul I – BasiskursIn diesem Modul stehen die Sprachanimation und die Förderung der Sprechfähigkeit nichtdeutschsprachiger Schüler:innen im Vordergrund. Es ist ideal für neu zugewanderte Jugendliche, die über keine oder geringe Sprachkenntnisse verfügen. Gelernt wird z. B. mit Hilfe der Dekodierung von Buchstaben und einem ritualisiertem Unterrichtsablauf.
Modul II - Alphabetisierung
Hier geht es um erste Ansätze des Schriftspracherwerbs in der deutschen Sprache. Dieses Modul ist vorgesehen für das Alphabetisieren nicht lateinisch alphabetisierter, neu zugewanderter Jugendliche. Die Lehrkräfte lernen hier eine Methode kennen, die aus einer erfolgreich erprobten Abfolge von unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden sowie Erkenntnissen der Hirnforschung besteht.
Ablauf
Modul I: Über den Zeitraum einer Woche werden den Teilnehmer:innen dieses Moduls am Unterricht an einem Bochumer Berufskolleg teilnehmen. Vormittags werden sie zunächst hospitieren, im Verlauf LieLa planen und mit Unterstützung anleiten. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierung können sich ausgebildete Lehrkräfte als LieLa-KursleiterInnen bezeichnen und die Methode an ihrer eigenen Schule weitergeben. Mit dem erworbenen Material können sie sofort an ihrer Schule unterrichten.Modul II: Nach dem Prinzip „Train-the-trainer“ werden Lehrkräfte, die im Basismodul zu LieLa-KursleiterInnen ausgebildet wurden, an zwei Tagen an LieLa-Alpha herangeführt. Wie im Basiskurs wird zunächst hospitiert, dann unter Anleitung LieLa-Alpha selbst geplant und durchgeführt. Mit dem erworbenen Material können sie sofort an ihrer Schule unterrichten.
Hinweis
LieLa kann nur mit dem zugehörigen Material unterrichtet werden.Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
Dimension 2.4: Schülerorientierung und Umgang mit HeterogenitätDimension 2.9: Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte in den Bildungsgängen IFK, AV, FFM