Individuelles Lernen und kognitive Aktivierung in der eigenen Schule realisieren: Erstellung von Wahlaufgaben nach dem SaLTo-Prinzip
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
Inhalt
Ziele:
Verständnis über die Prinzipien des SaLTo-Modells
Befähigung zur Entwicklung von entsprechenden Wahlaufgaben
Konkrete Untertützung in den Bereichen Mathematik, Deutsch, Gesellschaftslehre
Befähigung zum Einsatz / Einrichtung des Individuellen Lernens in eigener Schule
Erläuterung des Prinzips:
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, Lerninhalte über unterschiedliche Wege zu verstehen, indem sie zwischen niveaudifferenzierten und kompetenzorientierten Aufgaben entsprechend ihren Fähigkeiten selbstständig wählen. Dabei wird das Lerntempo von den Lernenden selbst bestimmt. Somit übernehmen sie Eigenverantwortung für ihre Lernprozesse und haben Erfolg beim Lernen. Die Vielfalt der Aufgaben weckt das Interesse der Schülerinnen und Schüler, erhöht die Motivation und fordert sie heraus sich an schwierigen Aufgaben zu versuchen. Aufgabengestaltung im Sinne des SaLTo-Prinzips kann somit auch in Lerngruppen des Gemeinsamen Lernens im Rahmen der Inklusion effektiv umgesetzt werden. Zudem lassen sich SaLTo-Aufgaben zielführend in ein Talentschulkonzept integrieren. Es wird auf auf Fragestellungen im Bereich Inklusion, sprachsensibler Fachunterricht, Talentschule und Digitalisierung eingegangen
Inhalte der Fortbildung:
Grundlegende Einführung in das SaLTo-Prinzip
Anregungen und Hilfestellungen bei der Entwicklung von Wahlaufgaben
Konkrete Beratung und Unterstützung von Fachgruppen, insbesondere Mathematik, Deutsch, Gesellschaftslehre
Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
Fragestellungen und Herausforderungen des Gemeinsamen Lernens werden als Regelfall der Planungen berücksichtigt.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
2.4.1 Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
Bezug zum Medienkompetenzrahmen:
3.3 Kommunikation und Kooperation in der Gesellschaft
Bemerkungen:
Datenschutz: Zulässig sind Anwendungen, Programme und Apps (im Folgenden kurz „App“) bei denen sichergestellt werden kann, dass Daten mit Personenbezug aus der Schule nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden können. Wenn dies nicht sichergestellt werden kann, sollten mit der jeweiligen App nur Daten verarbeitet werden, die keinen direkten Personenbezug aufweisen. Informieren Sie sich auch gerne in der Handreichung „Datenschutz an Schulen“ der Medienberatung NRW.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen. Ggf. können Leihgeräte zur Verfügung gestellt und/ oder Kleingruppen gebildet werden.
Ggf. entstehende Kosten müssen über das jeweilige Schulfortbildungsbudget erstattet werden.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte in der Sek I