Und immer wieder: von der Texterschließung zur Übersetzung - Übersetzungs-methodik, Sprachreflexion und Leistungsüberprüfung
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Latein
Inhalt
Diese Fortbildung baut unmittelbar auf die Fortbildung zur Texterschließung auf, eine unabhängige Teilnahme ist aber problemlos möglich. Hier wird der Schritt von der Erschließung zur Übersetzung vollzogen. Zwei zentrale Aspekte des Übersetzens bilden dabei den Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit: Erstens das methodisch angeleitete Übersetzen sowie zweitens die sprachliche Reflexion und Optimierung der Schülerübersetzungen. Um eine verbesserte Passung zwischen den Übersetzungsmethoden und Texten zu erreichen, werden in einer ersten Arbeitsphase die gängigen Übersetzungsverfahren aufgefrischt und kritisch untersucht. Im Sinne der vom KLP geforderten Sprachreflexion werden daraufhin die Kriterien für „gelungene Übersetzungsleistungen“ (vgl. KLP, Kapitel 3) untersucht. Um diese Kriterien greifbarerer zu machen, werden unterschiedliche Arten von Übersetzungsverträgen vor- und zur Diskussion gestellt. Die Teilnehmer/-innen überprüfen, ob bzw. wie die Beispielmaterialien auf das eigene Lehrwerk anwendbar sind, und erhalten die Möglichkeit, das Material den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Im letzten Teil der Fortbildung wird die Anwendung der bisher besprochenen Inhalte auf Klassenarbeiten in den Blick genommen: Die Teilnehmer/-innen erhalten die Möglichkeit eigene Klassenarbeiten zu konzipieren. Bitte bringen Sie dafür geeignetes Material mit (alte Klassenarbeiten, Textbausteine etc.).
Wenn zeitgemäßer Lateinunterricht die Textarbeit deutlich in den Fokus rückt, hat dies auch Konsequenzen für die Gestaltung von Klassenarbeiten: Aufgaben zur Texterschließung und -interpretation sind im aktuellen KLP Standard geworden, bergen aber in sich die Gefahr der sog. Doppelbestrafung. Den Teilnehmer/-innen werden mögliche Arbeitsaufträge und Wege aufgezeigt, die sie zur Reduzierung dieser Problematik auf eigene Klassenarbeiten anwenden können.
Bezüge zum RRSQ:
2.4 – Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 – Kognitive Aktivierung
2.7 – Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lateinlehrkräfte