Förderung von individuellem und selbstständigem Lernen in der digitalen Welt
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Inhalt
Die Digitalisierung verändert viele Bereiche unserer Lebens- und Arbeitswelt, was nicht nur einen rein technischen Fortschritt umfasst, sondern zu einem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel führt. Dieser grundlegende Wandel wirkt sich auf das Bild und das Selbstverständnis von Schule, auf ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag und konkret auf schulische Lehr- und Lernprozesse aus:
- Inwiefern haben sich die Bedingungen des Lernens der Schülerinnen und Schüler verändert?
- Was sind die aktuellen und zukünftigen zentralen Entwicklungsbereiche für das Lernen in der digitalen Welt?
- Wie können wir unsere Schülerinnen und Schüler auf eine Zukunft vorbereiten, die durch Unsicherheit, Unbeständigkeit, zunehmende Komplexität und Mehrdeutigkeit gekennzeichnet ist?
Je komplexer und unvorhersehbarer sich der digitale Transformationsprozess gestaltet, um so bedeutsamer werden Selbst- und Sozialkompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler zu selbstgesteuertem und eigenverantwortlichem Lernen befähigen und ihnen ermöglichen, sich Unbekanntes selbstständig anzueignen.
Ziel der Fortbildung
Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden vertiefte Kenntnisse individuellen und selbständigen Lernens zu vermitteln. Die Teilnehmenden erlangen Wissen über digitale Transformationsprozesse und erweitern ihr Handlungsrepertoire in Bezug auf die Anbahnung selbständiger Lernprozesse sowie die Fähigkeit zum angemessenenund lernförderlichen Einsatz unterschiedlicher analoger und digitaler Werkzeuge und Methoden. Ziel der Fortbildung ist es vor allem auch, die Förderung digitaler Schlüsselkompetenzen mit der Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu verbinden. Dabei werden digitale Instrumente und agile Arbeitsformen in den Phasen der vollständigen Handlung so eingesetzt, dass
individuelle Lernwege ermöglicht werden, um letztendlich die berufliche Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zielgerichtet zu erweitern.
Teilziele dieses Prozesses sind:
Die Teilnehmenden
- kennen und identifizieren Selbst- und Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler, die für die Bewältigung des Transformationsprozesses wesentlich sind.
- kennen lerntheoretische und didaktische Zugänge für schulische Lehr- und Lernprozesse, insbesondere für die Förderung des individuellen und selbstständigen Lernens von Einzelnen oder Gruppen.
- nutzen lerntheoretische und didaktische Möglichkeiten digitaler Medien für schulische Lehr- und Lernprozesse, insbesondere zur individuellen Förderung und zur Förderung des selbstständigen Lernens.
- gestalten darauf basierend sowohl analoge als auch digitale Unterrichtsmaterialien zur Förderung selbständigen und individuellen Lernens.
- entwerfen einfache und/oder komplexe Lehr-/Lernarrangements bzw. Lernsituationen unter Einbeziehung digitaler Medien, die selbstgesteuertes und selbstständiges Lernen fördern, und integrieren diese in die didaktische Jahresplanung.
Bezüge
- Handreichung zur Integration digitaler Schlüsselkompetenzen in die Berufliche Bildung
- Einleger „Förderung digitaler Schlüsselkompetenzen“
- Referenzrahmen Schulqualität NRW: Dimensionen 2.2
Kompetenzorientierung; 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit
Heterogenität; 2.6 Lern,- und Bildungsgangangebot; 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Adressatinnen- und Adressatenkreis
- Lehrende aus Bildungsgängen, die individuelles und selbstständiges Lernen im Unterricht – auch durch den Einsatz digitaler Instrumente und Methoden – ermöglichen möchten.
- Lehrende aus Bildungsgängen, die bereits über grundlegende Erfahrungen mit dem Einsatz einer digitalen Lernumgebung zur Unterstützung von Lernsituationen bzw. Lehr-/Lernarrangements verfügen und diese im Hinblick auf selbstständiges Lernen erweitern möchten.
- Lehrende, die für den Transformationsprozess wesentliche Selbst- und Sozialkompetenzen über die informatorischen Grundkenntnisse zu
Kooperation/Wissensmanagement in die didaktische Jahresplanung einbinden möchten.
Damit dies nachhaltig möglich ist, ist die Teilnahme von mindestens zwei Lehrenden pro Bildungsgang erwünscht.
Umfang und Termine
- 13.09.2023 - 09.30 – 16.00 Uhr, Ort: Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf
- 25.10.2023 – 12.00 – 16.00 Uhr (in digitaler Form)
- 06.12.2023 - 09.30 – 16.00 Uhr, Ort: Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf
Moderatorinnen- und Moderatorenteam
Uta Eichborn, Friedrich-List-Berufskolleg Bonn;Julia Jäger-Umlauf, Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf;
Florian Larue, Georg-Simon-Ohm Berufskolleg, Köln;
Silke Quernheim, Käthe-Kollwitz-Schule Aachen;
Elke Seibold, Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf;
Anmeldungen zur Teilnahme unter Angabe des Bildungsganges an das Dezernat 46, Theresa Heinicke über den Anmeldungslink.
Das Moderatorinnen- und Moderatorenteam wird dann die Detailvorbereitungen je Termin sowie die
Zugänge zum digitalen Austausch vermitteln.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrende aus Bildungsgängen, die individuelles und selbstständiges Lernen im Unterricht – auch durch den Einsatz digitaler Instrumente und Methoden – ermöglichen möchten, Lehrende aus Bildungsgängen, die bereits über grundlegende Erfahrungen mit dem Einsatz einer digitalen Lernumgebung zur Unterstützung von Lernsituationen bzw. Lehr-/Lernarrangements verfügen und diese im Hinblick auf selbstständiges Lernen erweitern möchten, Lehrende, die für den Transformationsprozess wesentliche Selbst- und Sozialkompetenzen über die informatorischen Grundkenntnisse zu Kooperation/Wissensmanagement in die didaktische Jahresplanung einbinden möchten Damit dies nachhaltig möglich ist, ist die Teilnahme von mindestens zwei Lehrenden pro Bildungsgang erwünscht.
Kontakt
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