Impulse zur Förderung der Schreibkompetenz im Pädagogikunterricht – mit Bezug zum „reformpädagogischen Konzept J. Korczaks“
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Erziehungswissenschaft
Inhalt
Sprache und Fachunterricht sind untrennbar verbunden. Ob die Schülerinnen und Schüler der Lehrperson zuhören, einen Text lesen oder Gelerntes wiedergeben – die Sprache transportiert den Fachinhalt. Doch allzu oft scheitert das Lernen weniger am Fachverstand als vielmehr daran, dass die Schülerinnen und Schüler eine Aufgabe rein sprachlich nicht verstehen oder wiedergeben können.
Ein sprachsensibler Unterricht verwendet das Medium Sprache bewusst, um sprachliche Hürden abzubauen. Dieser didaktisch fundierte Ansatz hat sich in der Unterrichtspraxis vielfach bewährt und wird besonders durch den Didaktiker Josef Leisen vertreten.
Diese Fortbildung gliedert sich in 2 Teile
Der 1. Fortbildungsteil
beantwortet zunächst die Frage, warum und wie der Pädagogikunterricht von sprachsensiblem Material profitieren kann. In diesem Zuge soll bereits bestehendes Unterrichtsmaterial sprachsensibel umgestaltet werden, um sprachliche Hürden für Schülerinnen und Schüler abzubauen.Der 2. Fortbildungsteil
baut auf den Inhalten des ersten Teils und den anschließend gemachten eigenen Unterrichtserfahrungen auf. Hierbei wird es dann um die neue Fokussierung „Individualität und Eigenpersönlichkeit der erziehenden Person und des Kindes im reformpädagogischen Konzept J. Korczaks“ gehen. Dieses Konzept wird dabei inhaltlich erschlossen und anschließend wird eine Unterrichtssequenz mit sprachsensiblem Material dazu konzipiert.Bezüge zum RRSQ:
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 Kognitive Aktivierung
- 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
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