„…bevor die Würfel gefallen sind.“ – Diagnosegestützte Verfahren zur individuellen Förderung im Lateinunterricht

Angebotsnummer (ANR): 102153

Grundinformationen

Schulform

Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK)

Bereich / Teilbereich

Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Latein

Inhalt

Der allseitige und berechtigte Anspruch an individuelle Förderung stellt die Unterrichtenden vor gleich mehrere Probleme: Zunächst ergibt sich die Frage nach einer professionellen Diagnose und den passenden Übungsmaterialen. Außerdem führt der dichte Lehrplan zu Schwierigkeiten in Bezug auf Vorbereitung und Durchführung. Und nicht zuletzt stellt sich jede/r Unterrichtende die Frage nach der Effektivität von Fördermaßnahmen.
In dieser Fortbildung werden zwei aufeinander aufbauende Verfahren zur diagnosegestützten individuellen Förderung vorgestellt, die effektiv in den Unterricht eingebunden werden können. Als Basis dient die Erstellung eines Förderplans nach einer Klassenarbeit. Davon ausgehend wird ein Konzept vorgestellt, nach dem unterschiedliche Themen der Grammatik und Syntaxlehre wiederholt und individuell geübt werden, unmittelbar bevor sie Lernvoraussetzung für ein neues Thema sind.

Teil 1

Die Fortbildung ist als unterrichtbegleitende Maßnahme konzipiert und umfasst daher 2 Nachmittage. Im ersten Teil der Veranstaltung sollen die TN passend zu Ihrem Lehrwerk selbstständig Material zusammenstellen und entwickeln. Hierfür arbeiten Kolleginnen und Kollegen zusammen, die gleiche oder ähnliche Lehrwerke einsetzen. In diesem Sinne ist es durchaus wünschenswert, wenn auch mehrere Mitglieder einer Fachschaft an der Veranstaltung teilnehmen können.

Teil 2

Im zweiten Teil der Veranstaltung, dessen Termin nach einer Praxisphase von ca. 2 Monaten liegt, werden die ausgearbeiteten Materialien und Ideen nach einer ersten Anwendung im Unterricht vorgestellt, evaluiert und ergänzt. Ferner wird eine Alternative zum Einsatz der Materialien im Unterricht vorgestellt. Das Konzept eignet sich vor allem für den Unterricht während der Lehrwerksarbeit; als Ausblick wird jedoch zum Abschluss vorgestellt, wie sich dieses Verfahren auf die Sicherung der Lektürefähigkeit von Schülerinnen und Schülern übertragen lässt.

Bezug zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität

Zielgruppe und Voraussetzungen

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Kontakt

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Anmeldung

Mail an rtf@brk.nrw.de