Sprachmittlung im Französischunterricht der Sek I und Sek II
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen außer Grundschulen
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Französisch
Inhalt
Sprachmittlung gehört neben dem Hör-/Sehverstehen, dem Sprechen, dem Leseverstehen und dem Schreiben zu den fünf kommunikativen Kompetenzen, die bei der Gestaltung des Unterrichtsvorhabens neben den drei Aspekten: „interkulturelle Kompetenz“, „methodische Kompetenz“ und „Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit“ zu berücksichtigen sind (KLP NRW Sek I) und ist seit 2017 Bestandteil unserer schriftlichen Abiturprüfungen.
Inhalte der Fortbildung: Die Fortbildung gibt zunächst eine Definition der Sprachmittlung in Abgrenzung von der Übersetzung. Neben den Kriterien für eine gelungene Sprachmittlungsaufgabe werden die Teilfertigkeiten vorgestellt, die die Schülerinnen und Schüler für eine gelungene Sprachmittlung beherrschen müssen: rezeptive Fähigkeiten bzgl. des Ausgangsdokuments, sowie produktive Schreibstrategien mit diversen Möglichkeiten der Umschreibung, Vereinfachung, etc...
In zwei Ateliers werden Beispiele erprobt, wie schülermotivierend und differenziert Sprachmittlung trainiert werden kann: Zunächst in den Klassen 5/6/7 mit vielfältigen Spielen und anschließend für Klasse 9/10 eine prozessorientierte Sprachmittlung mit Hilfe von Spiegeltexten zum Thema Infirmière scolaire en France und Schulsanitäter in Deutschland.
Bezug zum RRSQ:
- 2.2 Kompetenzorientierung
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 Kognitive Aktivierung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte, die das Fach Französisch unterrichten