Escape Game im Französischunterricht der SI und SII
Grundinformationen
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. II
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Französisch
Inhalt
Viele Schülerinnen und Schüler verlieren bereits innerhalb der Sek.I schnell die Motivation, sich mit der Fülle von Grammatik- und Vokabellernen und den dargebotenen Lehrwerkstexten auseinanderzusetzen. Um diesem Motivationsmangel zu begegnen, der sich oft durch die Abwahl des Fachs nach der 10. Klasse äußert, möchte diese Fortbildung allen Kolleginnen und Kollegen eine Möglichkeit aufzeigen, die die Attraktivität des Faches steigern könnte: Im Live-Escape-Room müssen die Spieler normalerweise innerhalb einer Stunde mit Hilfe von Rätseln, versteckten Nachrichten und Gegenständen einen Raum verlassen. Wir wollen das didaktisch-pädagogische Potential dieses beliebten Freizeitevents für den Französischunterricht nutzbar machen.
Teil 1
Im ersten Teil der Fortbildung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst eine Einführung zur Form des pädagogischen ‚Escape -Game‘ gegeben, das als kooperatives Lernen in Höchstform und spannendes Stationenlernen im Team angelegt ist. Anhand von zwei Ateliers, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst in die Schülerrolle schlüpfen können, wird deutlich, wie mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand für die Lehrkraft die Schulung aller funktionalen kommunikativen Kompetenzen, der interkulturellen Kompetenz sowie der Text- und Medienkompetenz erfolgt.Titel der beiden Escape-Games:
- Relations franco-allemandes. Il faut sauver les Résistants (B1),
- Aventures aux Galeries Lafayette (A2).
Teil 2
Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht die Veranstaltung aus einer ganztägigen und einer halbtätigen Veranstaltung, zwischen denen eine Praxis- und Transferphase liegt. Somit steht der zweite Fortbildungsnachmittag im Zeichen der Vorstellung und Reflexion von im Unterricht erprobtem Material der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und soll zudem als Materialbörse genutzt werden.Bezug zum RRSQ:
- 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
- 2.2 Kompetenzorientierung
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 Kognitive Aktivierung
- 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Zielgruppe und Voraussetzungen
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