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Fortbildungsangebote

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht am BK

Ziel

Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, Lehrkräften, die das Fach Islamischer Religionsunterricht (IRU) in den Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten wollen, fachliche, fachdidaktische und fachmethodische Kompetenzen zu ver...

Termine

Fremd: BR Arnsberg

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht am BK

ANR: 107678 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Islamischer Religionsunterricht
Fremd: BR Arnsberg

Ziel

Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, Lehrkräften, die das Fach Islamischer Religionsunterricht (IRU) in den Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten wollen, fachliche, fachdidaktische und fachmethodische Kompetenzen zu vermitteln, so dass sie am Ende des Kurses für die Erteilung eines bildungsplangemäßen Fachunterrichts am Berufskolleg qualifiziert sind. Mit erfolgreicher Absolvierung des Zertifikatskurses für das Berufskolleg wird den Teilnehmenden die Lehrerlaubnis für alle Bildungsgänge des Berufskollegs mit Ausnahme von Bildungsgängen der Anlage D erteilt. Die Unterrichtssprache des Islamischen Religionsunterrichts am BK ist Deutsch.
Der Kurs teilt sich in einen Grundkurs über 320 Fortbildungsstunden im ersten Jahr und einen Aufbaukurs über 320 Fortbildungsstunden im zweiten Jahr. Die einmalige Anmeldung zum Zertifikatskurs mit dem Gesamtvolumen von 640 Fortbildungsstunden gilt für beide Teilkurse.

Inhalt

Zur Bildung gehört die Beschäftigung mit essentiellen Fragen des Lebens, das Nachdenken über Ziele und Zwecke individuellen, gesellschaftlichen und beruflichen Handelns. Es ist Aufgabe religiöser Bildung, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen zu erschließen und sie zu verantwortlichem Denken und Handeln im Blick auf gelebte Religion und Glauben zu befähigen. Somit leistet der islamische Religionsunterricht einen eigenständigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung.
Der islamische Religionsunterricht trägt zur religiösen Bildung und Selbstverortung der Schülerinnen und Schüler bei. Er zielt auf eine umfassende Handlungskompetenz in beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Situationen ab. Die Schülerinnen und Schüler werden zum selbstständigen Umgang mit den zentralen islamischen Quellen (Koran, Sunna) sowie Texten der Auslegung befähigt. Der islamische Religionsunterricht greift innerislamische und gesellschaftliche Pluralität auf und reflektiert deren Bedeutung und Wert. Er eröffnet Perspektiven für Verständigungsbereitschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen und fördert somit ein gelingendes Zusammenleben der Menschen in Gleichberechtigung, Frieden und gegenseitiger Achtung und Zuwendung.

Der islamische Religionsunterricht orientiert sich am Individuum, das den eigenen Bildungsprozess aktiv gestaltet, und greift am Berufskolleg Themen und Fragestellungen auf, die sich für die Jugendlichen aus ihren beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Erfahrungen ergeben. Er bereitet die Schülerinnen und Schüler auf zunehmend von Globalisierung geprägte Arbeitskontexte vor, in denen ein an Werten orientiertes verantwortliches Handeln und eine ausgeprägte Dialogfähigkeit von besonderer Bedeutung sind. Er trägt zudem zur Vertiefung der Allgemeinbildung bei und führt in das wissenschaftspropädeutische Arbeiten ein.

Die Vielzahl der Bildungsgänge am Berufskolleg erfordert auch im Religionsunterricht eine angemessene Niveaudifferenzierung in der Komplexität der Gegenstände und Prozesse. Zunehmend besondere Bedeutung kommt daher in Abhängigkeit vom jeweiligen Bildungsgang der Eigenständigkeit des Arbeitens und der Reflexion zu.
In enger Verzahnung mit den vorliegenden Bildungsplänen IRU am Berufskolleg gehören zu den Inhalten der Fortbildung u. a. folgende Bereiche:
  • Islamisches Gottes- und Menschenbild
  • Quellen im Islam
  • Propheten und Vorbilder
  • Vielfalt im Islam
  • „Schönheit“ im Islam als Maxime privater und beruflicher Handlungen
  • Musliminnen und Muslime in Europa und der Welt
  • Verantwortliches Handeln im (Berufs-)Leben
  • Islam im Dialog

Verbunden mit o. g. fachspezifischen Inhalten ist für die Arbeit in der Fortbildungsgruppe die Beschäftigung mit ausgewählten Texten und weiteren Materialien. Religionspädagogische, didaktische und methodische Aspekte des Unterrichts werden in den Blick genommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten exemplarische Lernsituationen für verschiedene Fachbereiche und Bildungsgänge. Sie entwickeln weitere Materialien und erhalten dazu Beispiele - auch mit Blick auf berufsbezogene Anforderungssituationen - sowie unterrichtspraktische Beispiele zur Planung, Durchführung und Reflexion des islamischen Religionsunterrichts. Hinweise zur Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im IRU finden ebenfalls Berücksichtigung wie unterstützende Informationen für die Vorbereitung von mündlichen Prüfungen.
In professionellen Lerngemeinschaften finden alternierend zu den Präsenzveranstaltungen in Dortmund wechselseitige dezentrale Unterrichtshospitationen und -reflexionen statt.

Hinweise

Formale Voraussetzungen

Es können nur Lehrkräfte teilnehmen, die über eine Lehrbefähigung für das Berufskolleg bzw. für die Sekundarstufe II gemäß LVO § 31 Nr. 8-12 verfügen und an deren Schule der Islamische Religionsunterricht mit Beginn des Zertifikatskurses eingerichtet ist.

Organisation

Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird den zugelassenen Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Dazu gehören die dezentral stattfindenden Unterrichtshospitationen. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt.
Die Federführung für den landesweiten Kurs liegt in den Händen der Bezirksregierung Arnsberg. Sie übermittelt die eingehenden Anmeldungen an die jeweils zuständigen Bezirksregierungen, die dann über eine Zulassung entscheiden. Auch die Verantwortung für die Einladung, die Dienstreisegenehmigung sowie die Übernahme der Reisekosten gemäß TEVO übernimmt ebenfalls die zuständige Bezirksregierung.

Einzelne Veranstaltungen werden möglicherweise im Distanzformat stattfinden. Die Bezirksregierung Arnsberg nutzt dazu das Werkzeug ZOOM. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vorab, ebenso die erforderliche Einverständniserklärung zum Datenschutz.

Persönliche Voraussetzungen

Nach der vorläufigen Zusage durch die zuständige Bezirksregierung sind die Teilnehmenden verpflichtet, sich selbstständig um die Erteilung der religiösen Unterrichtserlaubnis (Idschaza) zu bewerben. Die Daten für eine Kontaktaufnahme werden mit der Einladung zum Zertifikatskurs mitgeteilt.
Diese religiöse Unterrichtserlaubnis (Idschaza) ist eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme am Zertifikatskurs. Eine Kopie der (vorläufigen) Unterrichtserlaubnis oder ggf. zunächst des entsprechenden Antrags ist vor Beginn des Zertifikatskurses im Dezernat 46 der zuständigen Bezirksregierung vorzulegen.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte muslimischen Glaubens, die sich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis des Landes NRW befinden und mit der Lehrbefähigung für Berufskollegs oder die Sekundarstufe II in ihrem BK zukünftig Islamischen Religionsunterricht erteilen werden, ohne hierfür bereits über eine Qualifikatio...

Fachberatung Fortbildung

Katrin Krüger

E-Mail: katrin.krueger@bra.nrw.de

Tel: 02931 82 3029

Sachbearbeitung

Pascal Bähr

E-Mail: pascal.baehr@bra.nrw.de

Tel: 02931 / 82-3255

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Mathematik am BK – Wirtschaft und Verwaltung/ Naturwissenschaften und Technik/Gesundheit und Soziales SJ 26/27

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Vollzeit), B, C und E angelegte Zertifikatskurs „Mathematik“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitische Rahmenbedingungen de...

Termine

Fremd: BR Münster

Zertifikatskurs Mathematik am BK – Wirtschaft und Verwaltung/ Naturwissenschaften und Technik/Gesundheit und Soziales SJ 26/27

ANR: 107452 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Mathematik
Fremd: BR Münster

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Vollzeit), B, C und E angelegte Zertifikatskurs „Mathematik“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitische Rahmenbedingungen des Faches, sondern auch aktuelle fachdidaktische Methoden und Konzepte.

Inhalt

Die unten angegebenen mathematischen Themenbereiche werden inhaltlich bearbeitet und unter didaktischen und kompetenzorientierten Aspekten betrachtet.

Übergreifende Themen (ohne Festlegung einer Reihenfolge):
  • Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Funktionsbegriff (Ganzrationale- und Exponentialfunktionen, Regression)
  • Differential- und Integralrechnung
  • Lineare Algebra bzw. Matrizenrechnung

Fachbereichsspezifische Themen:
Wirtschaft/Soziales: Finanzmathematik, mehrstufige Produktionsprozesse, lineare Optimierung, stochastische Matrizen, Technik: Wachstum und Zerfall, Vektorrechnung

Didaktische Aspekte
  • Didaktische und methodische Prinzipien des Mathematikunterrichts
  • Aufgabenkultur
  • Sprachsensibler Mathematikunterricht
  • Leistungsbewertung
  • Zielgerichteter Einsatz von mathematischen Werkzeugen
  • Individuelle Förderung
  • Digitalisierung im Mathematikunterricht

Aspekte der Kompetenzorientierung
  • Modellierung
  • Darstellungen nutzen
  • Innermathematische Problem lösen
  • Argumentieren/Kommunizieren
  • Umgang mit formalen und symbolischen Elementen
  • Werkzeuge nutzen

Die Nutzung eines Taschenrechners sowie eines MMS (GeoGebra) sind integrative Bestandteil des Zertifikatskurses. Es wird gezeigt, wie sich beide Systeme sowohl für die Unterrichtsvorbereitung als auch im Unterricht sinnvoll nutzen lassen. Ein Laptop (oder ein vergleichbares Gerät) ist mitzubringen.

Es wird erwartet, dass die Teilnehmenden:
  • eine grundsätzlich positive Einstellung gegenüber dem Fach Mathematik haben.
  • die Bereitschaft haben zur aktiven Bearbeitung der fachlichen Themen bei der Auffrischung des eigenen mathematischen Grundwissens.
  • sich inhaltlich mit mathematischen Themen auseinandersetzen, um z. B. geeignetes Unterrichtsmaterial für den eigenen Unterricht zu entwickeln.
  • sich neuen didaktischen Prinzipien öffnen: „Mathematik ist mehr als Rechnen“.
  • solide mathematische Grundkenntnisse, z.B. zu algebraischen Umformungen, besitzen.
  • Freude am logischen Denken, Bereitschaft zur Abstraktion und zur Auseinandersetzung mit Anwendungen der Mathematik nicht nur in fachbezogenem Kontext mitbringen.
  • sich einlassen auf Mathematikaufgaben unterschiedlichster, fachlicher Ausrichtungen (Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Informatik, Erziehung und Soziales, etc.).


Inhaltliche Ziele:

  • Fachliche Grundlagen im Fach Mathematik
  • Didaktische und methodische Weiterqualifizierung
  • Integration von Digitalisierung
  • Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen. Für diesen dienstlichen Zweck ist die Angabe einer persönlichen E-Mail-Adresse für den Dienstgebrauch in der Anmeldung erforderlich.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.



Ziele:

  • Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat und somit die Unterrichtserlaubnis im Fach Mathematik in Bildungsgängen der Anlagen A, B, C und E (APO BK). Sie erwerben keine weitere Lehramtsbefähigung.

  • Lehrkräfte von Ersatzschulen ohne Lehramtsbefähigung mit erfolgreichem Feststellungsverfahren (nach § 7 ESchVO) erhalten eine Teilnahmebescheinigung, jedoch damit keine Unterrichtserlaubnis für öffentliche Schulen (Erlass vom 30. November 2011(226-2.02.02.02/102-93736/10).

  • Voraussetzung für die Erteilung eines solchen Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme (mind. 80%), engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.


Organisation:

  • Der Zertifikatskurs erstreckt sich über das gesamte Schuljahr in einem Umfang von 320 Stunden Fortbildung. Dabei werden Teile der Veranstaltung in einem Distanzformat stattfinden. Fortbildungstag ist der Mittwoch.
  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. In der Schulstatistik werden diese Stunden unter dem ASD-Schlüssel 970 erfasst. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so vorzunehmen, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
  • Der im Fach „Mathematik“ erteilte Unterricht ist von Beginn an (spätestens ab den Herbstferien) Teil der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität

  • 2.1.1 – Die Lehr- und Lernprozesse sind an den zu erzielenden Ergebnissen und Wirkungen ausgerichtet, wie sie im Schulgesetz, in Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen ausgewiesen sind.
  • 2.2.1 – Die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.
  • 2.4.1 – Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
  • 2.10.2 – Die Potenziale digitaler Medien zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden reflektiert eingesetzt und lernförderlich genutzt.
  • 4.2.1 – Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen professionell.
  • 4.2.3 – Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen im Kontext des digitalen Wandels professionell.



Besondere Hinweise:

  • es handelt sich um einen Zertifikatskurs für die Regierungsbezirke (Arnsberg, Detmold, Münster)
  • Anmeldung erfolgen über den Katalog der personalführenden Bezirksregierung.
  • Nach Eingang der Anmeldungen wird bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung über eine Zulassung entschieden.


Allgemeine Hinweise:

  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.
  • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bei Rückfragen zur Barrierefreiheit oder darüberhinausgehenden notwendigen Hilfestellungen wenden Sie sich bitte direkt an die an der in Ausschreibung benannten Ansprechperson.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Dabei werden in kooperierende Bezirken die Plätze in Relation zum Anmeldeverhältnis quotiert.
  • Die Verantwortung für die Einladung und die Dienstreisegenehmigung liegt bei der zuständigen Bezirksregierung.
  • Die Reisekosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer staatlicher Berufskollegs werden von der personalführenden Bezirksregierung erstattet. Die Erstattung der Reisekosten an Zertifikatskursen erfolgt nach den Bestimmungen der aktuell gültigen Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW) in Verbindung mit den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes.
  • Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.
  • Datenschutz: Zulässig sind Anwendungen, Programme und Apps (im Folgenden kurz „App“) bei denen sichergestellt werden kann, dass Daten mit Personenbezug aus der Schule nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden können. Wenn dies nicht sichergestellt werden kann, sollten mit der jeweiligen App nur Daten verarbeitet werden, die keinen direkten Personenbezug aufweisen. Informieren Sie sich auch gerne in der Handreichung „Datenschutz an Schulen“ der Medienberatung NRW.
  • Entnehmen Sie weiterführende Informationen, z. B. zu Kinderbetreuungskosten unseren FAQs: https://www.bezreg-muenster.de/themen/bildung-schule-und-sport/aus-und-fortbildung/fort-und-weiterbildung/organisatorische

Fächer
Mathematik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Diese Qualifikationserweiterung richtet sich an Lehrkräfte am Berufskolleg mit mathematischer Vorbildung, die im Besitz einer in Nordrhein-Westfalen gültigen Lehramtsbefähigung (Erste und Zweite Staatsprüfung oder Master of Education und Staatsprüfung) sind und das Fach Mathematik fachfremd unterric...

Fachberatung Fortbildung

Maria Hülsmann

E-Mail: maria.huelsmann@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411-4671

Sachbearbeitung

Johanna Scheel

E-Mail: johanna.scheel@brms.nrw.de

Tel: 0251/411-5224

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Musik (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung

Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird in Zusammenar...

Termine

Zertifikatskurs Musik (Sekundarstufe I)

ANR: 103058 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik

Vorbemerkung

Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lebenslanges Lernen – L³Musik der Hochschule für Musik Detmold (www.hfm-detmold.de/L3Musik) ein Zertifikatskurs angeboten, der sich an alle musikinteressierten Lehrerinnen und Lehrer richtet, die Freude am Singen und Musizieren, am aktiven Hören und Reflektieren von Musik sowie an einer differenzierten Auseinandersetzung mit vielfältigen Musikkulturen haben.

Um die nötigen Erfolge zu festigen und auszubauen (z.B. beim Instrumentalspiel), sollte weitere Übezeit auch außerhalb der Kurszeit eingeplant werden. Neben dem Selbststudium wird auch dem kollegialen Austausch und gegenseitiger Unterstützung angemessen Raum gegeben.

Voraussetzungen
  • Grundkenntnisse in elementarer Musiklehre
  • elementare Spielfähigkeit auf einem Instrument
  • musikalisch bildungsfähiges Gehör
  • grundlegendes Rhythmusgefühl
  • entwicklungsfähige Singstimme
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Fachwissenschaft und Fachdidatkik
  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung (vor allem) mit den musikpraktischen Kompetenzen außerhalb der Seminarzeit
  • Die musikpraktischen Kompetenzen werden anhand eines Begleitinstruments (Gitarre oder Klavier) und eines Melodieinstruments geschult. Instrumente müssen selbst mitgebracht werden (vor deren Anschaffung kann durch das Moderationsteam beraten werden, Kontakte siehe unten).

Ziele der Weiterbildungsmaßnahme

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Musikunterricht an Schulen der Sekundarstufe I zu erteilen. Neben dem Erwerb individueller Kompetenzen im Bereich der musikalischen Praxis werden vielfältige inhaltliche und methodische Gestaltungsmöglichkeiten des Musikunterrichts vorgestellt und mit Blick auf die Unterrichtspraxis reflektiert. Darüber hinaus wird auch auf die besonderen Chancen des Musikunterrichts zur individuellen Förderung (z.B. Inklusion, Talentförderung) im Sinne breiter musikkultureller Teilhabe eingegangen. Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, mit den vielfältigen Herausforderungen des Faches (z.B. Umgang mit Heterogenität) angemessen umzugehen.

Inhalte der Maßnahme

Die folgenden Module werden in spiralcurricularer Form an den Kurstagen bearbeitet, wobei den Interessen und Bedarfen der Teilnehmenden Raum gegeben wird. Dabei wird berücksichtigt, dass sie jeweils unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mitbringen. Es werden zu gleichen Teilen Inhalte für die Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 thematisiert. Nach Möglichkeit sollen die Teilnehmenden bereits im zweiten Halbjahr des Zertifikatskurses das Fach Musik unterrichten, um die im Rahmen der Weiterbildung erarbeiteten Inhalte unmittelbar in der Unterrichtspraxis umzusetzen.
In den Modulen 1-5 wird jeweils auch die Qualifikation der Teilnehmenden geschult, Gruppenmusizierprozesse anzuleiten und Ergebnisse zu präsentieren.


Modul 1: Singen, Stimme und Stimmbildung, Chor
Das Singen stellt einen zentralen Teil des Musikunterrichts und des Schulalltags an Schulen der Sekundarstufe I dar. Die eigene Stimme soll erfahren und geschult werden. Weiterhin werden Grundlagen zu Besonderheiten des Singens mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet.

Modul 2: Begleitinstrument / Liedbegleitung
Die Teilnehmenden lernen selbst eigene Liedbegleitungen zu gestalten, sowohl für das eigene Instrument als auch für die Klasse (Orffinstrumentarium, Boomwhackers, etc.). Daher enthält dieses Modul Anteile angewandter Musiktheorie. Zugleich wird ein Liedrepertoire für zahlreiche Gelegenheiten und Anlässe erarbeitet, das den Start in den Musikunterricht erleichtert.

Modul 3: Fachdidaktische Qualifikation
Die Teilnehmenden lernen bewährte Unterrichtsreihen, -konzepte und -materialien kennen, deren Inhalte mit den vorhergehenden und folgenden Modulen verknüpft werden. Der Kernlehrplan Musik, die schulinternen Lehrpläne sowie grundlegende Aspekte der Methodik und Didaktik des Musikunterrichts bilden dabei den Schwerpunkt.

Modul 4: Rhythmusschulung
Ausgehend vom Metrum als zentralem Element erfolgt eine Schulung im Bereich Rhythmus ausgerichtet an der Konzeption des AMU (Aufbauender Musikunterricht). Weiterhin werden Bodypercussion und das Spiel auf weiteren Perkussionsinstrumenten erlernt sowie weitere Rhythmuskonzepte vorgestellt.

Modul 5: Klassenmusizieren/ Kompetenzerwerb Melodieinstrument
Konzepte des Klassenmusizierens werden vorgestellt. Schwerpunkte sind die Bläser-, Band- und die Vokalklasse. Nach der Methode des Klassenmusizierens (Bläserklasse) kann ein Melodieinstrument neu erlernt werden.

Modul 6: „Warm-ups“
Als „Warm-ups“ werden kurze Minuteneinheiten bezeichnet, die als Stundenbeginn, -abschluss, -auflockerung, -wiederholung oder Impuls eingesetzt werden können. Dieses Modul soll insbesondere Praxisbausteine liefern, die sofort in der Schule einsetzbar sind.

Modul 7: Studiotechnik und digitale Musiktechnologie
In diesem Modul beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Einsatz technischer Mittel im Musikunterricht. Dazu gehören verschiedenste Abspielformaten, Aufnahme- und Verstärkungstechniken (PA) sowie Computerprogramme zum Notenschreiben, Transponieren und Anpassen von Abspielgeschwindigkeiten. Außerdem werden Musik-Apps und ihr unterrichtlicher Einsatz vorgestellt.

Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das Schuljahr 2026 / 2027 und umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (u.a. die kontinuierliche Weiterentwicklung und Festigung der instrumentalen Kompetenzen durch regelmäßiges Üben) werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.

Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für Material (Noten etc.) in Höhe von ca. 100 Euro, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schule abzudecken sind.

25% der Kursinhalte werden von Lehrenden der Hochschule für Musik Detmold, der Universität Paderborn und der Universität Bielefeld verantwortet. Dafür werden auch Räumlichkeiten und Ausstattung der Hochschule für Musik Detmold genutzt.

Im 1. Kurshalbjahr findet zudem ein Blockseminar statt. Der Termin wird zu Beginn des Kurses bekanntgegeben.
Bei inhaltlichen Fragen zum Kurs wenden Sie sich bitte an das Moderatorenteam:
• Stephan Kevekordes (stephan.kevekordes@lfb.nrw)
• Dr. Jasmin Naal-Glaßer (jasmin.naal-glasser@lfb.nrw)
• Markus Seipel (markus.seipel@lfb.nrw)

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.
Fächer
Musik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Musik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Teiln...

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Musik Primarstufe (Erstes Halbjahr 2026/27)

Vorbemerkung


Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird ein Zertifika...

Termine

Zertifikatskurs Musik Primarstufe (Erstes Halbjahr 2026/27)

ANR: 102466 Schulform: Grund-, Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik

Vorbemerkung


Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird ein Zertifikatskurs angeboten, der sich an alle musikinteressierten Lehrpersonen richtet, welche Freude am Singen und Musizieren haben.

Ein grundlegendes Rhythmusgefühl und die Bereitschaft, die Singstimme weiterzuentwickeln sowie das Instrumentalspiel gemeinsam nach der Methode des Klassenmusizieren zu erlernen oder zu verbessern, sind wichtige Voraussetzungen für den Kurs. Musikalische Vorkenntnisse sind von Vorteil. Dies können Erfahrungen im Chor, Musikunterricht in der Kindheit oder Gegenwart, Spiel in Bands bzw. Orchestern etc. sein.
Um die nötigen Erfolge beim Instrumentalspiel zu erreichen, muss weitere Übezeit in der Woche eingeplant werden.

Zielsetzung der Maßnahme


Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist es, die Teilnehmenden zu befähigen qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Musikunterricht an Grundschulen zu erteilen.

Im Vordergrund der Maßnahme steht der Erwerb notwendiger individueller Kompetenzen im Bereich des Instrumentalspiels, der Rhythmik, des Singens, der Liedbegleitung, der Technik und des Umgangs mit vorhandenen Befürchtungen und Ängsten bezüglich der mit dem Musikunterricht verbundenen Präsentationen im Schulalltag.

In einem zweiten Schwerpunkt werden vielfältige inhaltliche und methodische Gestaltungsmöglichkeiten des Musikunterrichts dargestellt und für die Praxis aufbereitet. Besonders thematisiert wird der Umgang mit der gegebenen Störanfälligkeit des Musikunterrichts.



Inhalte der Maßnahme


Themen der Fortbildungsmaßnahme:

  • Modul 1: Kompetenzerwerb Melodieinstrument

    Nach der Methode des Klassenmusizierens (Bsp. Bläserklasse) wird ein Melodieinstrument erlernt. Es soll (mindestens) das Level 1 erreicht werden, welches das Spielen im Notenniveau der meisten Kinderlieder in Tonumfang und Rhythmik abdeckt. Grundlagen der Notenschrift und der Musiktheorie werden ebenfalls in diesem Modul vermittelt.

  • Modul 2: Rhythmusschulung
    Ausgehend vom Metrum als zentralem Element erfolgt eine Rhythmusschulung, die in ausführlicher Form ebenso mit Grundschulkindern durchgeführt werden kann. Es werden Elemente des aufbauenden Musikunterrichts erarbeitet. Weiterhin werden Bodypercussion und das Spiel an Trommeln erlernt.

  • Modul 3: Singen, Stimme und Stimmbildung, Chor
    Das Singen stellt einen zentralen Teil des Musikunterrichts und des Schulalltags an Grundschulen dar. Es wird die eigene Stimme erfahren und geschult. Weiterhin werden Grundlagen zu Besonderheiten des Singens mit Kindern und der kindlichen Stimme erarbeitet.

  • Modul 4: Begleitinstrument / Liedbegleitung
    Ausgehend von einem „Schnellkurs Ukulele“ wird auch das Spiel an Gitarre und / oder Keyboard (Piano) zur Liedbegleitung erarbeitet. Die Teilnehmer lernen auch Lieder mit einfachen Instrumenten von Kindern begleiten zu lassen (Bsp. Orff) und einfache Begleitungen selbst zu erstellen. Nebenbei wird ein Liedrepertoire für zahlreiche Gelegenheiten und Anlässe erarbeitet, das den Start in den Musikunterricht erleichtert.

In den Modulen 1-4 wird jeweils auch die Qualifikation der Teilnehmer geschult eine Gruppe anzuleiten (Grundlagen des Dirigierens) und Ergebnisse zu präsentieren. Die Übungen in diesem Bereich berücksichtigen ausdrücklich die Tatsache, dass hier die größte Herausforderung für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt. Weiterhin arbeiten die Teilnehmenden mit dem Lernprogramm „Earmaster“.


  • Modul 5: Unterrichtliche Qualifikation
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bewährte Unterrichtsreihen kennen, deren Inhalt so oft wie möglich mit den vorhergehenden und folgenden Modulen verknüpft wird.

  • Modul 6: Musikalische Häppchen
    Als musikalische Häppchen werden kurze Minuteneinheiten bezeichnet, die als Stundenbeginn, -abschluss, -auflockerung, -wiederholung oder Impuls eingesetzt werden können. Dieses Modul soll insbesondere Praxisbausteine liefern, die sofort in der Schule einsetzbar sind.

  • Modul 7: Technik
    In diesem Modul beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem nicht zu unterschätzenden Anteil der Technik am Musikunterricht in Form von verschiedensten Abspielformaten, Aufnahmemöglichkeiten, der Notwendigkeit von Verstärkern und Mikrofonen, Computerprogrammen zum Notenschreiben, Transponieren, Abspielgeschwindigkeiten verändern etc.

  • Modul 8 Spezielles, Sonderpädagogisches, Vertiefung und kollegialer Austausch
    In diesem Modul werden Aspekte wie Vermeidung / Umgang mit Störungen im Musikunterricht, Auditive Wahrnehmung und deren Förderung, Sprachförderung durch Musik, Lehrplanbezug und Emotionale Wirkung von Musik etc. behandelt. Weiterhin besteht hier die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Erarbeitung besonderer Inhalte auf Wunsch der Teilnehmenden.


Die Module werden in Form von Blöcken bearbeitet.

Die Teilnehmer werden erwartungsgemäß unterschiedlichste Voraussetzungen mitbringen. Dies wird in der Umsetzung berücksichtigt. Kenntnisse von Noten sind keine Voraussetzung, die Bereitschaft sich intensiv einzuarbeiten, wird aber erwartet.

Es werden zu gleichen Teilen Inhalte für die Schuleingangsphase sowie für das 3. und 4. Schuljahr angeboten.

Es wäre von Vorteil, wenn die Teilnehmenden während des Zertifikatskurses auch das Fach Musik unterrichten. Die im Rahmen der Weiterbildung erarbeiteten Inhalte könnten so im Unterricht direkt umgesetzt werden.
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).


Rahmenbedingungen


Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das erste Schulhalbjahr 2026 / 2027 und umfasst 160 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung mit 5 (GS, FS) gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (u.a. die kontinuierliche Weiterentwicklung und Festigung der instrumentalen Kompetenzen durch regelmäßiges Üben) werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.


Wichtige Hinweise


Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für Material (Noten etc.) in Höhe von ca. 70 Euro, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schule abzudecken sind.

Die Teilnehmenden bringen an den Durchführungstagen benötigte Instrumente mit. Je nach individuellem Stand Gitarre (Ukulele) und / oder Keyboard und Blockflöte.
Ukulelen für den „Schnellkurs“ sind vorhanden.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.
Fächer
Musik
Zielgruppe und Voraussetzungen
16 fest eingestellte Lehrkräfte aus Grundschulen und Förderschulen.

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

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Zertifikatskurs Physik (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung


In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Ken...

Termine

Zertifikatskurs Physik (Sekundarstufe I)

ANR: 102892 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Physik

Vorbemerkung


In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Kenntnisse erweitern können, werden Zertifikats-kurse eingerichtet, die von jeweils mindestens zwei Moderatorinnen und Moderatoren geleitet werden. Zertifikatskurse stellen eine äußerst komprimierte Form der Qualifikation dar, die von den Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- oder nachzubereiten. Die regelmäßige Teilnahme und die qualifizierte Mitarbeit in diesen Kursen werden durch ein Zertifikat bescheinigt. Damit verbunden ist die Unterrichtserlaubnis für das jeweilige Fach.
Ziel der vorliegenden Qualifikationserweiterung ist es, den teilnehmenden Lehrkräften grund-legende Kompetenzen für die Erteilung von Physikunterricht in der Sekundarstufe I durch einen Zertifikatskurs zu vermitteln.

Ziele und Kursinhalte


Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist es, die Teilnehmenden zu befähigen qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Physikunterricht in der Sekundarstufe I zu erteilen.

Hierfür werden die fachlichen Grundlagen sowie fachdidaktischen Kompetenzen in folgenden für die Sekundarstufe I an verschiedenen Schulformen gelehrten Gebiete vermittelt:

Inhalte der Maßnahme


Themen der Fortbildungsmaßnahme:

  • Elektrizitätslehre
  • Magnetismus
  • Optik
  • Akustik
  • Mechanik
  • Hydrostatik
  • Wärmelehre
  • Elektronik
  • Atom- und Kernphysik
  • Astronomie

Adressaten und Zielgruppe

Unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I, die das Fach bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.
Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden (Stichtag: 01.08.2025).

Voraussetzungen

Die Teilnehmer sollten über Kenntnisse der Physik (Jahrgänge 5-10, vgl. Inhaltsfelder der Kernlehrpläne) verfügen und die Bereitschaft haben, sich vertiefte Kenntnisse selbstständig im Laufe des Kurses anzueignen. Ferner sollte eine große Bereitschaft zum Experimentieren mitgebracht werden.

Rahmenbedingungen


Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw.) werden vorausgesetzt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Wichtige Hinweise


Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Physik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Physik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Teil...

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

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Zertifikatskurs Praktische Philosophie

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B und C angelegte Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitis...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Zertifikatskurs Praktische Philosophie

ANR: 107797 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Praktische Philosophie

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B und C angelegte Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitische Rahmenbedingungen des Faches, sondern auch aktuelle fachdidaktische Methoden und Konzepte.

Dabei sollen konkrete Unterrichtsphasen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer geplant, durchgeführt und im Weiteren evaluiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterrichten ab dem zweiten Halbjahr aktiv das Fach „Praktische Philosophie“ in der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B oder C.

Inhalt

Der Zertifikatskurs behandelt im Besonderen die folgenden inhaltlichen Aspekte:
  • Bildungspläne des Faches „Praktische Philosophie“ für die Anlagen A (Ausbildungsvorbereitung), B und C
  • Didaktik und Methodik des kompetenzorientierten Unterrichts im Fach Praktische Philosophie
  • Fachdidaktische Grundkenntnisse zu den Methoden des Philosophierens.
  • Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im Fach „Praktische Philosophie“
  • Fachwissenschaftliche Grundkenntnisse aus ausgewählten philosophischen Teilgebieten wie Ethik, Anthropologie, Rechts- und Staatsphilosophie, Erkenntnistheorie, Metaphysik und Religionsphilosophie
  • Grundkenntnisse aus Soziologie, Politologie, Psychologie und Ökonomie

Hierzu wird im Kurs eine Auswahl an fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Texten über eine digitale Lernplattform zur Verfügung gestellt.

Fernerhin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschauliches Material, mithilfe dessen sie Unterricht im Fach Praktische Philosophie planen, durchführen und evaluieren können.

Folgende inhaltliche Ziele und Kompetenzen sollen im Zertifikatskurs erreicht werden:

  • Fachliche Grundlagen im Fach Praktische Philosophie
  • Didaktische und methodische Weiterqualifizierung• Integration von Digitalisierung
  • Kommunikations- und Diskurskompetenzschulung
  • Im Verlauf werden verschiedene Lehr- und Lernmethoden zum Einsatz kommen. Ein Teil des Kurses wird über Impulsreferate, Präsentationen, Textlektüre und Diskussionsphasen erfolgen. Weiterhin werden Partner- und Kleingruppenarbeitsphasen bzw. kollegiale Hospitation im Lernteam das Kursangebot umfassen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Praxishospitationen durch die Moderierenden vorab unterstützt. Ein Besuch findet unter den Teilnehmenden selbst statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellen vorab für den Besuch einen Unterrichtsverlaufsplan.

Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen. Für diesen dienstlichen Zweck ist die Angabe einer persönlichen E-Mail-Adresse für den Dienstgebrauch in der Anmeldung erforderlich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität

2.4.1 - Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
2.9.1 - Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
2.10.2 - Die Potenziale digitaler Medien zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden reflektiert eingesetzt und lernförderlich genutzt.
3.1.1 - Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
3.2.2 - In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
4.2.1 - Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen professionell.
4.2.3 - Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen im Kontext des digitalen Wandels professionell.


Ziele:

Der Kurs führt nach erfolgreicher Teilnahme zu einer unbefristeten Unterrichtserlaubnis im Fach „Praktische Philosophie“ in den Anlagen A (Ausbildungsvorbereitung), B und C gemäß APO-BK.

Voraussetzung für die Erteilung eines solchen Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme (mind. 80%), engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.

Organisation:

  • Der Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ erstreckt sich über das gesamte Schuljahr in einem Umfang von 320 Stunden Fortbildung. Dabei werden Teile der Veranstaltung in einem Distanzformat stattfinden. Fortbildungstag ist der Mittwoch.

  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. In der Schulstatistik werden diese Stunden unter dem ASD-Schlüssel 970 erfasst. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so vorzunehmen, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.

  • Umfang: 320 Stunden, davon 160 Stunden an 20 Präsenzterminen (jeweils mittwochs), 80 Stunden an 10 Präsenzterminen in Form von Videokonferenzen (jeweils mittwochs), 80 Stunden durch von den Moderierenden vorbereitete, betreute und nachbereitete Phasen selbständigen oder lernpartnerschaftlichen Arbeitens und Hospitierens

  • Der im Fach „Praktische Philosophie“ erteilte Unterricht ist Teil der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte.


Besondere Hinweise:

  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Anmeldungen erfolgen über den Katalog der personalführenden Bezirksregierung.
  • Nach Eingang der Anmeldungen wird bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung über eine Zulassung entschieden.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Dabei werden in kooperierende Bezirken die Plätze in Relation zum Anmeldeverhältnis quotiert.
  • Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.


Allgemeine Hinweise:

  • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe gesichert werden kann. Ansprechpartnerin Maria Hülsmann
  • Die Verantwortung für die Einladung und die Dienstreisegenehmigung liegt bei der zuständigen Bezirksregierung.
  • Die Reisekosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer staatlicher Berufskollegs werden von der personalführenden Bezirksregierung erstattet. Die Erstattung der Reisekosten an Zertifikatskursen erfolgt nach den Bestimmungen der aktuell gültigen Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW) in Verbindung mit den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes.
  • Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte an Berufskollegs, die sich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis des Landes NRW befinden und die über eine Lehrbefähigung für Berufskollegs oder die Sekundarstufe II verfügen. Vorausgesetzt wird, dass die Lehrkräfte im 2. Schulhalbjahr 2025/2026 das Fach „Praktische Philosophie“...

Fachberatung Fortbildung

Holger Pletsch

E-Mail: holger.pletsch@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4605

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Praktische Philosophie Primarstufe

Thema und Zielsetzung der Weiterbildungsmaßnahme:


In der Fortbildungsmaßnahme werden die Teilnehmenden dazu angeleitet - auf Basis des neuen Lehrplans Praktische Philosophie für die Primarstufe und im Rahmen des allgemeinen Bildungs- und Erz...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Zertifikatskurs Praktische Philosophie Primarstufe

ANR: 105303 Schulform: Grund-, Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Praktische Philosophie

Thema und Zielsetzung der Weiterbildungsmaßnahme:


In der Fortbildungsmaßnahme werden die Teilnehmenden dazu angeleitet - auf Basis des neuen Lehrplans Praktische Philosophie für die Primarstufe und im Rahmen des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule – die philosophische Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Fokussiert wird die Auseinandersetzung mit Sinn- und Wertefragen im Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus erhalten und erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Impulse, um gezielt Kompetenzen und Interessen der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und zu fördern, um sie in der Entwicklung einer mündigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeit zu unterstützen. Es werden konkrete Lern- und Lehrmethoden des Fachunterrichtens sowie Unterrichtsphasen geplant, durchgeführt und reflektiert.
Ebenso wird die Arbeit an und mit schulinternen Lehr- und Arbeitsplänen thematisiert, um Ergänzungen der jeweiligen Schule zum Lehrplan zu ermöglichen.

Format

Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen. Für diesen dienstlichen Zweck ist die Angabe einer persönlichen E-Mail-Adresse für den Dienstgebrauch in der Anmeldung erforderlich.

Inhalte

  • Die Basis bilden der Lehrplan Praktische Philosophie Primarstufe und weitere Vorgaben des Landes NRW,
  • Didaktik und Methodik eines kompetenzorientierten Fachunterrichts des Faches Praktische Philosophie
  • Grundkenntnisse aus ausgewählten philosophischen Teilgebieten: Ethik und Theorie des Handelns, Sozialphilosophie, Erkenntnistheorie, Ästhetik, Logik; Fachwissenschaftliche und –didaktische Methoden des Philosophierens mit besonderem Blick auf die Zielgruppe Schüler*innen der Primarstufe;der Soziologie, Politologie und Ökonomie zu wertrelevanten, kindgerechten gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und Problemen der Gegenwart,
  • Didaktische Reduktion ausgewählter Texte aus der Fachwissenschaft
  • Sichtung und Bearbeitung sowie eigenständige Erarbeitung exemplarischer Materialien, unterrichtspraktischer Vorschläge
  • Planung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtsvorhaben
  • Kollegiale Beratung, Bildung und Unterstützung professioneller Lerngemeinschaften

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).


Rahmenbedingungen


Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das zweite Schulhalbjahr 2025 / 2026 und umfasst 160 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung mit 5 (GS, FS) gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.


Wichtige Hinweise


Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
18 unbefristet tätige Lehrkräfte aus Grundschulen und Förderschulen, die im Fach Praktische Philosophie eingesetzt werden sollen. Während des Zertifikatskurses soll die Möglichkeit bestehen, Kursinhalte praktisch in der Schule umzusetzen (in Form von Projekten, AG oder Sequenzen im Klassenunterricht...

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Psychologie Sek II - Einführungsphase (Gym, GE, WBK)

Inhaltliche Ziele
Ziel des Kurses ist es, Lehrende, die das Fach Psychologie in der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe unterrichten wollen, bezogen auf zentrale schulische Inhalte fachwissenschaftlich sowie in ihren methodisch-didakt...

Termine

Fremd: BR Arnsberg

Zertifikatskurs Psychologie Sek II - Einführungsphase (Gym, GE, WBK)

ANR: 110183 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Psychologie
Fremd: BR Arnsberg
Inhaltliche Ziele
Ziel des Kurses ist es, Lehrende, die das Fach Psychologie in der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe unterrichten wollen, bezogen auf zentrale schulische Inhalte fachwissenschaftlich sowie in ihren methodisch-didaktischen Kompetenzen zu qualifizieren. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

- In der Fortbildungsmaßnahme werden die Teilnehmenden, aufbauend auf dem Erwerb der grundlegenden fachwissenschaftlichen Kenntnisse, dazu angeleitet, eine reflektierte psychologische Kompetenz zu vermitteln.
- Die Teilnehmenden des Zertifikatskurses Psychologie sollen in die Lage versetzt werden, psychische Phänomene, die im Alltag häufig subjektiv und unreflektiert erlebt werden, für den Unterricht systematisch wissenschaftlich beschreibend, empirisch untersuchend und theoretisch erklärend didaktisch strukturiert aufzubereiten.
- Neben der fundierten fachdidaktisch-methodischen Planung und Reflexion von Unterrichtseinheiten, werden im Rahmen des Zertifikatskurses Psychologie Hinweise für die Entwicklung schulinterner Lehrpläne gegeben sowie Prüfungsformate und Kriterien für die Leistungsbewertung erarbeitet.

Formale Ziele
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für die Einführungsphase der Sekundarstufe II. Dafür ist eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit obligatorisch.

Inhalt
Das Fach Psychologie fördert durch seine Position zwischen Natur- und Geisteswissenschaften sowie durch seine kritisch reflektierende Betrachtung verschiedener Menschenbilder komplexes, interdisziplinäres Denken.
Es trägt durch das Aufgreifen wichtiger gesellschaftlicher und persönlicher Aspekte (z.B. Lernen und Lernstrategien , Wahrnehmung und Wahrnehmungsverzerrungen, Gedächtnis) zu einer umfassenden Allgemeinbildung bei, knüpft hierbei oftmals direkt an die persönliche Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler an und setzt eine große Methodenvielfalt ein (z.B. Analyse, Planung und Durchführung von Experimenten, Analyse von Fallbeispielen).

Die Teilnehmenden lernen die grundlegenden Kompetenzerwartungen der Einführungsphase (prozessbezogene und inhaltsbezogene Kompetenzen) basierend auf fachlichen Inhalten, fachwissenschaftlichen Standards und fachdidaktischen Sichtweisen und Leitideen kennen.
Die Kursstruktur orientiert sich an dem gültigen Kernlehrplan für das Fach Psychologie in der Einführungsphase. Im Mittelpunkt stehen folgende Inhalte:

- Einführung in die Psychologie
- Paradigmen der Psychologie
- Psychologie als Wissenschaft
- Lernen
- Wahrnehmung
- Gedächtnis
- Experimentalanalyse am Beispiel von Wahrnehmungs-/ Gedächtnis- und Lernexperimenten
- Automatische und unbewusste Informationsverarbeitung
- Motivation
- Liebe und Partnerwahl

Bezüge
Referenzrahmen Schulqualität
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 Kognitive Aktivierung
2.6 Lern- und Bildungsangebot
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
2.8 Feedback und Beratung
2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel

Organisatorischer Rahmen
Die Fortbildungsmaßnahme umfasst insgesamt 320 Fortbildungsstunden und wird über die Dauer eines Schuljahres in der Regel am Veranstaltungsort durchgeführt. Davon abweichend können, sofern dies zeitlich und organisatorisch möglich ist, einzelne Exkursionen durchgeführt werden.
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Allgemeine Hinweise
Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 4 Wochenstunden gewährt. Diese Anrechnung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.

Weitere Hinweise zur Durchführung des Kurses finden Sie in den Informationen zu den Zertifikatskursen sowie den FAQ des Fortbildungskatalogs.

Spezielle Hinweise:
Aufbauend auf diesen Kurs soll im kommenden Schuljahr ein Zertifikatskurs angeboten werden, der die Qualifikationsphase der SII fokussiert.
Fächer
Psychologie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Lehrkräfte mit beliebiger Fakultas, die bereits ein Lehramt für die Sekundarstufe II erworben haben und in der Einführungsphase der Sekundarstufe II das Fach Psychologie fachfremd unterrichten oder unterrichten sollen. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fachberatung Fortbildung

Johannes Reimann

E-Mail: johannes.reimann@bra.nrw.de

Tel: 02931/82-3219

Sachbearbeitung

Petra Stein

E-Mail: petra.stein@bra.nrw.de

Tel: 02931/82-3225

Termine

Zertifikatskurs Recht Sekundarstufe II (landesweit geöffnet)

Informationen zum Zertifikatskurs Recht Sek II


Das Fach Recht an Gymnasien und Gesamtschulen

Das Fach Recht ist in NRW ein reguläres Abiturfach des gesellschaftlichen Aufgabenfeldes der Oberstufe und wird sowohl im Grundkurs als auch im Leist...

Termine

Zertifikatskurs Recht Sekundarstufe II (landesweit geöffnet)

ANR: 102756 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Recht

Informationen zum Zertifikatskurs Recht Sek II


Das Fach Recht an Gymnasien und Gesamtschulen

Das Fach Recht ist in NRW ein reguläres Abiturfach des gesellschaftlichen Aufgabenfeldes der Oberstufe und wird sowohl im Grundkurs als auch im Leistungskurs unterrichtet. Die Ausbildung von Rechtsbewusstsein ist die Kernaufgabe des Faches. Darüber hinaus haben rechtliche Vorschriften hohe Relevanz sowohl im Alltag als auch im Beruf, wodurch das Fach auf großes Interesse bei Schülerinnen und Schülern sowie der Elternschaft stößt. Es bietet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit außerschulischen Institutionen, wie z.B. mit den Gerichten, der Anwaltschaft, den Gewerkschaften und Wirtschaftsunternehmen. Mit dem Fach Recht kann das gesellschaftswissenschaftliche Profil einer Schule um ein gesellschaftlich hoch relevantes Fach erweitert werden. Die Seltenheit des Faches in den Schulen in NRW führt dazu, dass es zu einem Alleinstellungsmerkmal einer Schule wird. Darüber hinaus integriert sich das Fach Recht durch vielfältige interdisziplinäre Anknüpfungsmöglichkeiten an alle Fächer der Oberstufe in das Profil der Schule.

Inhalte

Die Ausprägung eines reflektierten Rechtsbewusstseins ist das zentrale Ziel des Faches Recht. Die Beschäftigung mit Normen, rechtlichen Zusammenhängen und Problemen erfordert die Kenntnis von Prinzipien und Arbeitsverfahren, die allgemein in den Rechtswissenschaften gelten. Zugleich wird die Rechtspraxis insbesondere in Form von der Rechtsprechung in die Erörterung mit einbezogen. Die Rechtsgebiete Privatrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht sowie die Bezugswissenschaften Rechtssoziologie, Rechtsphilosophie, Wirtschaft und Rechtsgeschichte sind im Rahmen rechtpolitischer Fragestellungen Inhalte des Faches. Im Zertifikatskurs werden die verschiedenen Inhaltsfelder aus dem Kernlehrplan in Modulen thematisiert, die mit den juristischen Arbeitsmethoden verbunden werden.

Inhaltsfelder

  • Inhaltsfeld 1: Rechtliche Regelungsstrukturen in zentralen Rechtsbereichen
  • Inhaltsfeld 2: Grenzsituationen menschlichen Lebens und Schutzfunktionen des Rechts
  • Inhaltsfeld 3: Gestaltbarkeit der persönlichen Rechtsbeziehungen und die Grenzen der Vertragsfreiheit
  • Inhaltsfeld 4: Existenzsicherung und Daseinsvorsorge im Spannungsfeld zwischen öffentlichem und privatem Recht
  • Inhaltsfeld 5: Rechtliche Dimensionen einer durch Medien bestimmten Lebenswelt

Hier werden bei Inkrafttreten des neuen KLP Recht Änderungen wirksam.

Juristische Methoden

Im Mittelpunkt der zu erlernenden Methoden steht die Lösung eines vorgegebenen Falls, die insbesondere in den schriftlichen Klausuren in Form eines juristischen Fallgutachtens mit Hilfe der Subsumtionstechnik erfolgt. Zusätzlich werden die Inhalte des Faches durch originäre methodische Ansätze der Rechtswissenschaft erschlossen, wie die Fall- bzw. Strukturanalyse im Vorfeld der rechtlichen Bearbeitung, die Rechtsfindung durch Gesetzesanalyse, die Abwägung und Topik als Techniken des Problemdenkens sowie spezifische Argumentations-, Beurteilungs- und Bewertungstechniken.

Module

Der Aufbau der Module erfolgt gemäß inhaltsfeldübergreifenden, fachlichen Schwerpunkten. Die Reihenfolge der in den Modulen abgebildeten inhaltlichen Schwerpunkte ist keine chronologische Anordnung, sie dient lediglich der Schwerpunktsetzung.
  • Modul "Was ist Recht? Rechtsordnung, Rechtsprinzipien, Rechtsgebiete „Das Strafrecht“
  • Modul „Juristische Methoden: Rechtsgutachten und Subsumtion"
  • Modul „Strafrecht: von der Straftat zur Strafe"
  • Modul „Zivilrecht: Vertragsrecht, Haftung“
  • Modul „Verfassungsrecht: Grundrechte und Verfassungsbeschwerde“
  • Modul "Interdisziplinäre Bezüge des Rechts"


Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Für die Teilnahme am Zertifikatskurs ist eine Affinität zu juristischen Themen und Inhalten wünschenswert. Es sind jedoch keine tiefgehenden fachwissenschaftlichen Vorkenntnisse notwendig. Eine Auswahl passender Literatur und Arbeitsmaterialien wird zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
Der Zertifikatskurs stellt eine äußerst komprimierte Form einer Qualifikationsmaßnahme dar, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- und nachzubereiten. Eine regelmäßige Teilnahme und qualitative Mitarbeit werden durch das Zertifikat bescheinigt. Diesbezüglich gelten folgende Erwartungen:
  • Qualitative, engagierte Mitarbeit
  • Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
  • Erstellen von Sachanalysen, Unterrichtsreihen und Unterrichtsvorhaben
  • Aufbau einer Materialsammlung / eines Readers
  • Themenvorträge

Der Zertifikatskurs ist konzeptionell eine Mischung aus Präsenszeiten und Selbstlernphasen. Bei Bedarf werden einzelne Sitzungen in einem Hybrid-Format angeboten, indem sowohl die Teilnahme vor Ort als auch Teilnahme in Distanz per Videokonferenz möglich sind. Ziel des Konzeptes ist es eine an die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmern angepasste Form zu finden.
Durch das projektorientierte Arbeiten und das digitale Sammeln der Arbeitsergebnisse sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Zertifikatskurses einen Materialpool erarbeiten, der ihnen auch nach dem Kurs als Hilfe für den Unterricht zur Verfügung steht.


Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtseinheiten. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 4 Wochenstunden an Gesamtschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe II. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist. Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.


Hinweise zur Beachtung


Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe II besitzen und das Fach Recht fachfremd in der S II unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Tei...

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Sozialpädagogik

Zertifikatskurs Sozialpädagogik:
Erlangung der unbefristeten Unterrichtserlaubnis für die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik in den Bildungsgängen der Anlagen B, D und E gemäß APO-BK

Präambel


Der Zertifikatskurs Sozialpädagogik am Berufsk...

Termine

Fremd: BR Münster

Zertifikatskurs Sozialpädagogik

ANR: 107676 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Sozialpädagogik
Fremd: BR Münster
Zertifikatskurs Sozialpädagogik:
Erlangung der unbefristeten Unterrichtserlaubnis für die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik in den Bildungsgängen der Anlagen B, D und E gemäß APO-BK

Präambel


Der Zertifikatskurs Sozialpädagogik am Berufskolleg bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den zentralen Aspekten der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik. Im Rahmen des Kurses werden die Teilnehmenden mit einem breiten Spektrum an Fachwissen und praktischen Methoden vertraut gemacht, die für den Unterricht in sozialpädagogischen Handlungsfeldern wie der Kindertagesstätte (Kita), der Offenen Ganztagsschule (OGS) und der Jugendhilfe (KJH) von entscheidender Bedeutung sind. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Reflexion und praktischen Anwendung der erworbenen Kompetenzen in realen Praxisfeldern, unter anderem durch die intensive Auseinandersetzung mit Praxissituationen und den Perspektivenwechsel zur praxisbetreuenden Lehrkraft.

Inhalte des Kurses

Es werden u. a. die Unterrichtsgegenstände der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik bearbeitet und unter didaktisch-methodischen Aspekten betrachtet:
  • Grundverständnis/-wissen der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik (70)
  • Intensive praxisbezogene Einblicke in die sozialpädagogischen Arbeitsfelder Kita, OGS, KJH
  • Intensive Auseinandersetzung mit Praxissituationen in verschiedenen Handlungsfeldern
  • Perspektivenwechsel zur praxisbetreuenden Lehrkraft (Planung, Durchführung und Reflexion inkl. Beurteilung von Praxisbesuchen und -aufgaben bei Studierenden etc.)
  • Praktische Methoden der Begleitung und Förderung von Gruppen
  • Lehr- und Bildungspläne der Anlagen B, D, E APO-BK
  • Didaktisch-methodische Prinzipien des Unterrichts, z. B. Lernfelddidaktik, Kompetenzorientierung,
  • Kompetenzraster als Möglichkeit der Entwicklung und Beurteilung im Kontext von professioneller Haltung und Praxis der Studierenden etc.
  • Blended Learning im Unterricht und Beurteilung im Transfer auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche
  • digitale Schlüsselkompetenzen in der Vermittlung der sozialpädagogischen Praxis
  • Reflexionsmethoden, Portfolioarbeit,
  • Individuelle Schwerpunktsetzung innerhalb der Module, wenn möglich: z. B. Elternarbeit, Diversität etc.
  • Beratung und Durchführung verschiedener Prüfungen und Prüfungsvorbereitung. Dabei sind die übergreifenden gemeinsamen Ziele für die Zeit im Kurs:
  • die Entwicklung einer professionellen Haltung in Bezug auf die Arbeit in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik.
  • Verständnis und Kompetenz in der Umsetzung von kompetenzorientiertem, an den Lernenden orientiertem Unterricht in Lernsituationen zu vertiefen, der wiederum das Ziel hat, die Studierenden kompetent für die eigenständige Lösung von Handlungsanlässen und Herausforderungen in der Praxis zu professionalisieren.



Ziele:

  • Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat und somit die Unterrichtserlaubnis für den sozialpädagogischen Bereich in Bildungsgängen der Anlagen B, D und E (APO BK). Sie erwerben keine weitere Lehramtsbefähigung.

  • Lehrkräfte von Ersatzschulen ohne Lehramtsbefähigung mit erfolgreichem Feststellungsverfahren (nach § 7 ESchVO) erhalten eine Teilnahmebescheinigung, jedoch damit keine Unterrichtserlaubnis für öffentliche Schulen (Erlass vom 30. November 2011(226-2.02.02.02/102-93736/10).

  • Voraussetzung für die Erteilung eines solchen Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme (mind. 80%), engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.


Organisation:

  • Der Zertifikatskurs wird in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg durchgeführt.
  • Der Zertifikatskurs erstreckt sich über das gesamte Schuljahr in einem Umfang von 320 Stunden Fortbildung. Dabei werden Teile der Veranstaltung in einem Distanzformat stattfinden. Fortbildungstag ist der Mittwoch.
  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. In der Schulstatistik werden diese Stunden unter dem ASD-Schlüssel 970 erfasst. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so vorzunehmen, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.



Besondere Hinweise:

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen während der Fortbildung in ihrer Schule in einem Bildungsgang der Anlage E Unterricht in einem Lernfeld der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik erteilen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Praxishospitationen durch die Moderierenden besucht und beraten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellen für den Besuch eine Skizze.

  • Um die Nähe zur Berufspraxis zu sichern, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des Kurses einen verpflichtenden zweiwöchigen Praxisblock in einem der im Bildungsplan vorgesehenen Arbeitsfelder absolvieren.

  • Eine Woche des Praktikums erfolgt in den Herbstferien. Für die andere Woche (während der Unterrichtszeit, im Anschluss oder im Vorfeld der Ferienwoche) erfolgt die Genehmigung über die Schulleitung. (BASS 12-21 Nr 1, Pkt. 7.2, RdErlass des MSW vom 21.10.2010 ‚Berufs- und Studienorientierung’). Dabei ist eine Regelarbeitszeit von mindestens 39 Stunden mit praktisch-pädagogischer Tätigkeit zu erfüllen.
  • Um die Aktualität der Berufspraxis zu gewährleisten, gilt für die Absolvierung des Praktikums ausschließlich der Zeitraum des Zertifikatskurses.


Allgemeine Hinweise:

  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Anmeldung erfolgen über den Katalog der personalführenden Bezirksregierung.
  • Nach Eingang der Anmeldungen wird bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung über eine Zulassung entschieden.
  • Die Verantwortung für die Einladung und die Dienstreisegenehmigung liegt bei der zuständigen Bezirksregierung.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Dabei werden in kooperierende Bezirken die Plätze in Relation zum Anmeldeverhältnis quotiert.

  • Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.
  • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bei Rückfragen zur Barrierefreiheit oder darüberhinausgehenden notwendigen Hilfestellungen wenden Sie sich bitte direkt an die an der in Ausschreibung benannten Ansprechperson.
  • Die Reisekosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer staatlicher Berufskollegs werden von der personalführenden Bezirksregierung erstattet. Die Erstattung der Reisekosten an Zertifikatskursen erfolgt nach den Bestimmungen der aktuell gültigen Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW) in Verbindung mit den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes.
  • Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.
  • Entnehmen Sie weiterführende Informationen, z. B. zu Kinderbetreuungskosten unseren FAQs: https://www.bezreg-muenster.de/themen/bildung-schule-und-sport/aus-und-fortbildung/fort-und-weiterbildung/organisatorische
Fächer
Gesundheit / Erziehung und Soziales
Zielgruppe und Voraussetzungen
Es werden nur Anmeldungen von Lehrkräften angenommen, die sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit dem Land NRW befinden und über eine Lehrbefähigung für ein Lehramt für das Fach Erziehungswissenschaften/Pädagogik für die Sekundarstufe II bzw. eine entsprechende Anerkennung verfügen. Anmeld...

Fachberatung Fortbildung

Maria Hülsmann

E-Mail: maria.huelsmann@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411-4671

Sachbearbeitung

Johanna Scheel

E-Mail: johanna.scheel@brms.nrw.de

Tel: 0251/411-5224

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zertifikatskurs Technik Sekundarstufe I (Detmold)

Vorbemerkung


An den weiterführenden Schulen unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und fachdidaktische...

Termine

Zertifikatskurs Technik Sekundarstufe I (Detmold)

ANR: 102906 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Technik

Vorbemerkung


An den weiterführenden Schulen unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kenntnisse erweitern können, werden Zertifikatskurse eingerichtet, die von ausgebildeten Moderatoren geleitet werden. Die qualifizierte Mitarbeit und die regelmäßige Teilnahme in diesen Kursen werden durch ein Zertifikat bescheinigt. Damit verbunden ist die Unterrichtserlaubnis für das jeweilige Fach.


Zielsetzung

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die das Fach Technik in Zukunft in der Sekundarstufe I unterrichten wollen.
Adressaten sind Lehrerinnen und Lehrer mit beliebiger Fakultas, die ein Lehramt der Sek I innehaben, die das Fach Technik unterrichten möchten und bisher noch nicht über ein entsprechendes Zertifikat verfügen.
Ziel der Maßnahme ist es, den Kollegen und Kolleginnen bei der Bewältigung dieser Aufgaben fachliches Grundwissen zu vermitteln, didaktische und methodische Fragen und Aspekte zu dem jeweiligen Thema gemeinsam zu erörtern, um die eigene Unterrichtspraxis zu verbessern und zu erweitern.

Inhalte des Kurses


Die Maßnahme nimmt als Ausgangspunkt die Kernlehrpläne für das Fach Technik. Die fachwissenschaftlichen Themen werden unter besonderer Berücksichtigung unterrichtsnaher Projekte vermittelt. Der Aufbau des Kurses folgt im Wesentlichen einem möglichen Unterrichtsgang durch das Fach, wobei auch der notwendige theoretische Hintergrund behandelt wird. Die einzelnen Bereiche werden in Form eines Projektes oder einer Unterrichtsreihe erarbeitet.
Folgende Themen werden im Kurs behandelt:

  • Sicherheit und Verhalten im Technikunterricht
  • Leistungsmessung und Bewertung im Fach Technik
  • Ausstattung eines Technikraums
  • außerschulische Kooperationspartner
  • außerschulische Lernorte
  • Software im Technikunterricht
  • Technisches Zeichnen
  • Werkstoffe Holz, Metall und Kunststoff
  • Energie
  • Elektrotechnik und Elektronik
  • Mobilität - Flug und Fliegen
  • Steuern und Regeln
  • Information und Kommunikation
  • Bautechnik
  • CAD, CNC

Um erfolgreich mitarbeiten und später Technik gut unterrichten zu können, sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß an Technik und praktischer Gestaltung haben. Voraussetzung ist ebenfalls das Interesse an der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und die Bereitschaft aktiv – auch mit neuen Medien – mitzuarbeiten.

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen


Der Zertifikatskurs stellt eine äußerst komprimierte Form der Qualifikation dar, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- oder nachzubereiten.
Der Kurs umfasst 320 Fortbildungsstunden. Die Teilnahme wird ab dem 01.08.2026 mit 5 (FS, HS, RS) bzw. 4 (GM, SekS, GE, GY) Stunden Entlastung gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für die Jahrgangsstufen 5 – 10.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist. Integrierter Bestandteil des Kurses ist eine ausführliche 3-tägige Unterweisung der Teilnehmer zur „Sicherheit im Technikunterricht“. Termine werden mit der Einladung bzw. in den ersten Sitzungen bekanntgegeben.

Wichtige Hinweise

Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für Werk- und Verbrauchsmaterialien in Höhe von 160 €, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schulen abzudecken sind.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.
Fächer
Technik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Technik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Tei...

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

ZK Praktische Philosophie Sek I

Vorbemerkung

Seit dem Schuljahr 2003/2004 ist Praktische Philosophie für die Klassen 9 und 10 in allen allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I und für eine große Zahl vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs ordentliches Unterrich...

Termine

ZK Praktische Philosophie Sek I

ANR: 109725 Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Praktische Philosophie

Vorbemerkung

Seit dem Schuljahr 2003/2004 ist Praktische Philosophie für die Klassen 9 und 10 in allen allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I und für eine große Zahl vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs ordentliches Unterrichtsfach und kann an einer Schule eingeführt werden, wenn für die Unterrichtsdurchführung eine qualifizierte Lehrkraft zur Verfügung steht. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Fach an weiterführenden Schulen bereits ab Klasse 5 anzubieten.
Ziel der angebotenen Maßnahme ist es, interessierten Lehrkräften diese Qualifikation zu vermitteln, wobei philosophische, fachdidaktische, fachmethodische und religionswissenschaftliche Inhalte Schwerpunkte der Maßnahme bilden.


Zielsetzung des Zertifikatskurses

Ziel dieser Maßnahme ist es, Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Praktische Philosophie ohne eine fachliche Ausbildung unterrichten, eine Qualifikation für eine unbefristete Unterrichtserlaubnis zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen im Rahmen der Fortbildungsmaßnahme fachdidaktische- sowie fachwissenschaftliche Hilfestellungen für die unterrichtliche Praxis erhalten.
Das inhaltliche Vorgehen im Zertifikatskurs bezieht sich dabei auf schulformübergreifende Inhaltsfelder mit ihren zu vermittelnden Kompetenzen und Standards der Kernlehrpläne der einzelnen Schulformen.
(vgl. hierzu https://www.schulentwicklung.nrw.de)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen selbständig lernen Unterrichtsreihen und Unterrichtsstunden in Form von Planungssynopsen zu entwickeln. Im Zertifikatskurs sollen darüber hinaus eine sach- und adressatengerechte Material- und Medienauswahl sowie ein gezielter Einsatz von individualisierten Lernformen erlernt werden.

Inhalte



Fachwissenschaftliche Inhalte
  • Unterrichtsrelevante philosophische und philosophiegeschichtliche
    Fachkenntnisse
  • Einführung in Weltreligionen (z.T. Expertenreferate)

Fachdidaktische Inhalte und fachspezifische Unterrichtsmethoden
  • Didaktische Struktur des Faches (Arbeit mit dem Kerncurriculum)
  • Erarbeitung von Unterrichtsreihen (in Gruppen)
  • freies Problemgespräch
  • Begriffsklärung und -schärfung
  • Philosophieren mit Bildern
  • Gedankenexperimente
  • Dilemmageschichten
  • Philosophieren mit Zitaten und Kürzesttexten
  • Textproduktion, didaktische Reduktion philosophischer Originaltexte
  • Philosophische Debatte, philosophisches Planspiel
  • digitale Lernformate
  • u.a.

Anforderungen an die Teilnehmenden

Der Zertifikatskurs stellt eine äußerst komprimierte Form einer Qualifikationsmaßnahme dar, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- und nachzubereiten.

Eine regelmäßige Teilnahme und qualitative Mitarbeit werden durch das Zertifikat bescheinigt. Diesbezüglich gelten folgende Erwartungen (z.B.):
  • Qualitative, engagierte Mitarbeit
  • Aktive Beteiligung in den Sitzungen
  • Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zur Erarbeitung mindestens eines didaktisch reflektierten Unterrichtsvorhabens samt Materialband.

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtseinheiten. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw., siehe oben) werden vorausgesetzt.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.


Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.
Zielgruppe und Voraussetzungen
22 Lehrkräfte aus allen Schulformen mit Sekundarstufe I und den vollzeitlichen Bildungsgängen des Berufskollegs, in denen das Fach eingerichtet werden kann (vgl. APO-BK, Anlagen A4, A5, B1-B4, C1-C7, C9 und C10)

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

ZK Technik SII

Ziel des Zertifikatskurses Technik SII


Es ist das Ziel, vor dem Hintergrund des Kernlehrplans Technik grundlegende Qualifikationen für die Erteilung von Unterricht im Fach Technik in der Sekundarstufe II zu vermitteln.
Folgende Themen sind...

Termine

Fremd: BR Münster

ZK Technik SII

ANR: 101057 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Technik
Fremd: BR Münster

Ziel des Zertifikatskurses Technik SII


Es ist das Ziel, vor dem Hintergrund des Kernlehrplans Technik grundlegende Qualifikationen für die Erteilung von Unterricht im Fach Technik in der Sekundarstufe II zu vermitteln.
Folgende Themen sind vorgesehen:

Inhalte des Technikunterrichts

  • Soziotechnische Systeme
  • Technische Innovation
  • Automatisierungstechnik (Sicherheits- und Alarmtechnik, Digitaltechnik, speicherprogammierbare Steuerungen)
  • Versorgung mit elektrischer Energie (thermisches Kraftwerk, Fotovoltaik, Wasserkraftwerke, Solar-Wasserstoff-Technik, Systemanalyse und Effizienz von Kraftwerken, Stromverteilungsnetze)
  • Entwicklungsfelder neuer Technologien (Bionik, Elektromobilität und Verkehr)

Methoden des Technikunterrichts

  • Technisches Experiment
  • Werdegang eines technischen Systems
  • Fallstudie, Planspiel, Exkursion
  • Konstruktions- und Fertigungsaufgabe

Didaktische Ansätze des Technikunterrichts

  • Technikbegriff
  • Systemtheorie
  • Lernen im Kontext
  • Allgemeine Technologie
  • Mehrperspektivischer Technikansatz

Themenbezogen werden in Abstimmung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fortbildungstage an anderen Schulen des Landes oder außerschulischen Lernorten stattfinden, um Ausstattungsgegebenheiten von Technikräumen und die außerschulische Partnereinbindung in den Unterricht der gymnasialen Oberstufe vorzustellen.

Anbindung an den Referenzrahmen Schulqualität


1 Erwartete Ergebnisse und Wirkungen
1.4 Langfristige Wirkungen
2 Lehren und Lernen
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.6 Lern- und Bildungsangebot
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
4 Professionalisierung
4.1 Lehrerbildung

Umfang der Fortbildung:

Der Kurs findet über ein Schuljahr wöchentlich an einem Tag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Die Kursdauer beträgt 320 Stunden.

Hinweise zur Beachtung:

  • Es ist möglich, dass Teile der Veranstaltung aufgrund einer situativen Veränderung (z.B. auch einer Pandemie) am jeweiligen Kurstag zwischen 09:00 und 16:00 Uhr (8 Fortbildungsstunden pro Kurstag) in einem Distanzformat durchgeführt werden müssen. Hierzu erhalten Sie über die Kursleitung detaillierte Informationen.
  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.

Bei der Anmeldung zu einem Zertifikatskurs in einem anderen NRW Regierungsbezirk muss grundsätzlich im Vorfeld der Anmeldung die Zustimmung des Dezernats 46 der Stammbezirksregierung eingeholt werden, z. B. für den Regierungsbezirk Münster mit einer E-Mail an die zuständige Sachbearbeiterin bzw. dem zuständigen Sachbearbeiter (Kontaktdaten siehe unten).

Bitte beachten Sie, dass Lehrkräfte aus dem eigenen Bezirk Vorrang haben. Für bezirksübergreifende oder landesweit konzipierte Angebote gilt diese Regelung nicht, dort sind alle fristgerecht eingegangenen Bewerbungen gleichrangig.

Die Einladung zu einem Zertifikatskurs einer fremden Bezirksregierung erfolgt aber ausschließlich durch das eigene Dezernat 46, das auch die notwendige Dienstreisegenehmigung und die Reisekostenzusage ausspricht.

Für die Zeit der Teilnahme an der Fortbildung wird eine Stundenentlastung gewährt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist möglichst so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtserteilung entfällt.

Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis der eigenen Schulform bezogen auf die relevanten Jahrgangsstufen.

Die Erstattung der Reisekosten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus öffentlichen Schulen an Zertifikatskursen (1 Tag pro Woche über die gesamte Dauer der Fortbildung, in der Regel ein Schulhalbjahr oder ein ganzes Schuljahr) erfolgt nach den Bestimmungen der aktuell gültigen Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW).

Bitte beachten Sie, dass die An- und Abreise unter Berücksichtigung des Klimaschutzes möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen sollte und dass Ihr Antrag innerhalb von 6 Monaten nach Entstehen der Reisekosten für den jeweiligen Kurstag beantragt werden muss, da die Ansprüche sonst verfallen.

Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.

Bitte beachten Sie, dass für diesen Kurs für Verbrauchsmaterialien eine Umlage bei den teilnehmenden Lehrkräften erhoben wird. Diese Umlage muss aus dem Fortbildungsbudget der Schule erstattet werden. Die Höhe der Umlage beträgt für diesen Kurs voraussichtlich: 50,00 €

Die Veranstaltung ist eingeschränkt barrierefrei. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich bei der zuständigen Betreuung.

Bitte beachten Sie die Hinweise der FAQ, die für alle Zertifikatskursangebote gelten.
Fächer
Technik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Lehrkräfte der Schulformen Gesamtschule, Gymnasium und Weiterbildungskolleg, die fachfremd Technik in der gymnasialen Oberstufe unterrichten bzw. unterrichten werden und • die über eine Unterrichtserlaubnis für die SII oder • die über eine SI-Fakultas Technik SI verfügen ode...

Fachberatung Fortbildung

Winfried Heuvers

E-Mail: winfried.heuvers@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411 4124

Sachbearbeitung

Helga Obermeyer

E-Mail: helga.obermeyer@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411-4219

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Zur Lern- und Förderplanung

Zur Lern- und Förderplanung


Inhalte und Ziele

Im August 2022 erschien eine Handreichung der Bezirksregierung Arnsberg, durch die Lern-Förderplanung in eine neue Richtung gelenkt wurde.
Wurden Förderpläne in früheren Zeiten fast ausschließlich...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Zur Lern- und Förderplanung

ANR: 108825 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Grund-, Förder- und Klinikschulen

Zur Lern- und Förderplanung


Inhalte und Ziele

Im August 2022 erschien eine Handreichung der Bezirksregierung Arnsberg, durch die Lern-Förderplanung in eine neue Richtung gelenkt wurde.
Wurden Förderpläne in früheren Zeiten fast ausschließlich auf Entwicklungsbereiche bezogen, steht nun der Einbezug der Fächer im Vordergrund.
Hier ist oft eine Neujustierung in den Schulen erforderlich. Einerseits findet ggf. eine Anpassung der Zuständigkeit von Sonderpädagogen und -pädagoginnen und Klassenlehrerinnen und -lehrern zu Fachkolleginnen und -kollegen statt, andererseits müssen Pläne formell und inhaltlich angepasst werden.
Ggf. wird nach neuen Formaten der Bearbeitung gesucht. Das Spektrum zwischen Einzelarbeit durch Fachkolleginnen und -kollegen, Förderplankonferenzen und Teamplanungen ist groß und erfordert im schulischen Alltag eine Positionierung zwischen inhaltlicher Sinnhaftigkeit und organisatorischer Ökonomie.
Die Veranstaltung soll einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen und mögliche Ansätze zur Lern-Förderplanung bieten sowie einen möglichen Lern-Förderplan vorstellen, der insbesondere die Aspekte der Ökonomie und Praxisrelevanz miteinander zu verknüpfen sucht.
Die erste Sitzung beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der neuen Handreichung und möglichen Vorgehensweisen.
In der zweiten Sitzung soll ein konkreter Vorschlag für ein mögliches Vorgehen vorgestellt und von den Teilnehmenden beispielhaft ausgefüllt werden, um den möglichen Einsatz an der eigenen Schule zu testen und ggf Alternativen oder Änderungen zu diskutieren.

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität NRW

  • 1.1 – Fachliche und überfachliche Kompetenzen
  • 2.2 - Kompetenzorientierung
  • 2.4 - Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität

Rahmenbedingungen

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell anfallende Reisekosten sind über den Fortbildungsetat der entsendenden Schule abzurechnen. Bei halbtägigen Veranstaltungen werden die Schulleitungen gebeten, in der Stundenplanung eine angemessene Mittagspause für die Teilnehmenden zu berücksichtigen.

Veranstaltungen, die als Onlineformat angeboten werden, werden über das Programm Zoom unter Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen durchgeführt. Gegebenenfalls wird Ihnen auch ein temporärer Zugriff auf das Lernmanagementsystem (Logineo LMS) des Kompetenzteams eingerichtet. Die Zugänge werden Ihnen in der Regel wenige Tage vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen bevorzugt berücksichtigt. Bezüglich der Barrierefreiheit der jeweiligen Veranstaltung melden Sie sich bitte persönlich bei der zuständigen Fachberatung der Bezirksregierung Detmold.

Bei einer Überschreitung der Maximalzahl kann eine Auswahl der Teilnehmenden notwendig werden. Dazu halten wir Rücksprache mit den beteiligten Personalräten. Bei Mehrfachanmeldungen von einer Schule ist eine Priorisierung durch die Schulleitung anzugeben. Ohne Priorisierung kann bei Überschreiten der maximalen Anmeldezahl niemand von dieser Schule teilnehmen.

Kontakt

Ansprechpartnerin im RTF Nord-West:

Fachberaterin Christina Traue
Tel: 05231-714675
Mail: christina.traue@brdt.nrw.de
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte

Fachberatung Fortbildung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

Sachbearbeitung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

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