Für Anmeldungen zu Fortbildungsveranstaltungen ist die Einhaltung des Dienstwegs erforderlich. Für weitere Informationen beachten Sie bitte ...

Wählen Sie einen Bildungsbereich aus, um die Ergebnisse zu filtern

Fortbildungsangebote

Winter, Advent und Weihnachten

Inhalte und Ziele der Fortbildung

Alle Jahre wieder? In dieser Fortbildung können Sie neue und bewährte Lieder und Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit sowie zum Thema Winter im Musikunterricht der Grundschule kennen lernen und ausprobi...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Winter, Advent und Weihnachten

ANR: 108617 Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Musik

Inhalte und Ziele der Fortbildung

Alle Jahre wieder? In dieser Fortbildung können Sie neue und bewährte Lieder und Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit sowie zum Thema Winter im Musikunterricht der Grundschule kennen lernen und ausprobieren.
Wir werden alte, als auch neue Lieder singen und begleiten, tanzen und weitere Ideen wie z.B. Rhythmicals oder Gedichte erarbeiten sowie Musikstücke zum Thema „Winter“ kennen lernen und umsetzen.
Ziel des Fortbildungsangebotes ist die Erweiterung der Handlungskompetenzen der Lehrkräfte zur standard- und kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung, unter Berücksichtigung von Querschnittsaufgaben wie z. B. Digitalität im Unterricht, geschlechtersensibler Bildung, sprachsensiblem Unterricht, Gemeinsamem Lernen, Bildung nachhaltiger Entwicklung, usw.
Die angebotene schulexterne Fortbildung soll Lehrkräfte und wo zugelassen schulnahes Personal der verschiedenen Schulformen bei dieser Aufgabe unterstützen, um so das professionelle Handeln der Lehrerinnen /Lehrer im Unterricht weiter zu entwickeln.
Die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung des Unterstützungsangebotes erfolgen auf der Basis der für die Schulform und Fächer ausgewiesenen Standards in NRW.
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Bezug zu Lehrplan NRW

  • Musik machen und gestalten
    Musik machen und gestalten bezieht sich zum einen auf das aktive Musizieren, wie insbesondere auch das regelmäßige Singen, und zum anderen auf das planvolle sowie experimentelle Gestalten von Klängen bzw. Tönen und Geräuschen und bildet das Fundament für alles weitere musikalische Handeln. Beim Musikmachen und -gestalten werden neben
    fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen auch Kreativität und Ausdrucksfähigkeit weiterentwickelt.
  • Musik hören und verstehen
    Der Umgang mit Musik ist untrennbar mit dem Musikhören verbunden. Da das bewusste und verstehende Hören eine wichtige Voraussetzung musikalischer Tätigkeit darstellt, ist dessen Ausbildung eine Aufgabe für alle Bereiche des Faches.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität NRW

  • Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, sich fachlich weiterzubilden (Dimension 2.1), um ihren Schülerinnen und Schülern das Musikmachen und das aktive Musikhören mit neuen Ideen zu vermitteln.
    Durch unterschiedlich schwierige Anforderungen, werden auch individuell und zieldifferent zu beschulende Kinder in den Blick genommen.
  • Ideen für musikalische Aufführungen tragen gerade zu Weihnachten dazu bei, dass das Schulleben mitgestaltet werden kann (Dimension 3.5).
  • Die Teilnehmenden lernen dafür Materialien kennen und können Neues ausprobieren.
  • Solch musikalisches Tun kann in Verbindung mit Anerkennung und konstruktiver Kritik optimaler Weise Lernfreude, Motivation und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken (Dimensionen 2.4), sowie die kognitive Aktivierung (Dimension 2.5) fördern, da das soziale Miteinander und das aufeinander Hören beim gemeinsamen Musizieren auf besondere, nachhaltige und tiefgehende Weise geschult wird.
  • Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Hinweise zu den Rahmenbedingungen

  • Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell anfallende Reisekosten sind über den Fortbildungsetat der entsendenden Schule abzurechnen.
  • Bei halbtägigen Veranstaltungen werden die Schulleitungen gebeten, in der Stundenplanung eine angemessene Mittagspause für die Teilnehmenden zu berücksichtigen.
  • Veranstaltungen, die als Onlineformat angeboten werden, werden über das Programm Zoom unter Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen durchgeführt. Gegebenenfalls wird Ihnen auch ein temporärer Zugriff auf das Lernmanagementsystem (Logineo LMS) des Kompetenzteams eingerichtet. Die Zugänge werden Ihnen in der Regel wenige Tage vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.
  • Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen bevorzugt berücksichtigt. Bezüglich der Barrierefreiheit der jeweiligen Veranstaltung bitten wir um Rücksprache.
  • Bei einer Überschreitung der maximalen Teilnehmenden Zahl kann eine Auswahl der Teilnehmenden notwendig werden. In der Regel halten wir nach § 72 Abs. 4 Nr. 16 dazu Rücksprache mit den beteiligten Personalräten.
  • Bei Fragen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung melden Sie sich bitte persönlich bei der zu-ständigen Fachberatung der Bezirksregierung Detmold.

Ansprechpartnerin im RTF Süd-Ost

Nadine Neuwinger
Fachberaterin als regionale Ansprechpartnerin der staatlichen Lehrkräftefortbildung
Bezirksregierung Detmold
Dezernat 46
Staatliche Lehrkräfte Fort- und Weiterbildung

Tel.: 05231-71-4661
Mail: nadine.neuwnger@brdt.nrw.de

Fächer
Musik
Schulform
Alle Schulformen der Primarstufe
Bereich / Teilbereich
Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Musik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte aller Schulformen der Primarstufe im Regierungsbezirk Detmold. Es wäre hilfreich, wenn die Teilnehmenden der Fortbildung Noten lesen können.

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

Sachbearbeitung

Christina Traue

E-Mail: christina.traue@bezreg-detmold.nrw.de

Tel: 05231 71-4675

Wirksames Schulleitungshandeln - Schulen zukunftsfähig gestalten

Die Entwicklung von Perspektiven für die Zukunftsfähigkeit der eigenen Schule ist eine zentrale Aufgabe von Schulleitungen.
Welcher Führungsstil trägt dazu bei, heutigen Anforderungen in Organisationen nicht nur gerecht zu werden, sondern an...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Wirksames Schulleitungshandeln - Schulen zukunftsfähig gestalten

ANR: 108223 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung

Die Entwicklung von Perspektiven für die Zukunftsfähigkeit der eigenen Schule ist eine zentrale Aufgabe von Schulleitungen.
Welcher Führungsstil trägt dazu bei, heutigen Anforderungen in Organisationen nicht nur gerecht zu werden, sondern an ihnen zu wachsen und sich selbst als Schulleiterin/Schulleiter sowie eine heterogene Schulgemeinschaft weiterzuentwickeln?
Durch aktuelle wissenschaftliche Impulse (u.a. Führungsansätze wie das Modell der sechs Haltungen von Martin Permantier sowie das PERMA-Lead-Prinzip von Dr. Markus Ebner) sowie praxisnahe Ansätze erweitern die Teilnehmenden in dieser Fortbildung ihre Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Prozessgestaltung.

Modul 1: „Auf die Haltung kommt es an!“
Wie können wir als Führungskräfte dazu beitragen, dass sich unsere Schulen zukunftsfähig weiterentwickeln? In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer eigenen Haltung und verschiedenen aktuellen Führungsansätzen als Basis aller weiteren Module auseinander und erweitern ihr Repertoire als Führungspersönlichkeit.
Modul 2: „Die Stärken der Menschen in einem heterogenen System erkennen und nutzen.“
Im Mittelpunkt des zweiten Moduls stehen Strategien für eine professionelle Teamentwicklung mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden im eigenen System zu stärken, ein produktives Arbeitsumfeld zu schaffen, die Teamdynamik zu fördern und die Potenziale jedes Einzelnen zu nutzen.
Modul 3: „Individualisiertes Lernen entwickeln und verankern“
Aktuelle Einflüsse von außen wie z.B. das veränderte Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern, erfordern neue Ziele und Strategien des individualisierten Lernens. Evidenzbasierte Studien und Best-Practice-Beispiele zeigen Möglichkeiten und innovative Ansätze auf.
Modul 4: „Schule und Unterricht gestalten am Beispiel des Deeper Learnings“
Vor dem Hintergrund der aktuellen bildungspolitischen Diskussion rücken didaktische Fragen im Zusammenhang mit zukunftsfähiger Schule und Bildung in den Vordergrund. In diesem Modul erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das Modell "Deeper Learning". Möglichkeiten und Grenzen für einen Transfer ins eigene System werden austariert

Die Gesamtreihe schließt mit einer Reflexionstagung im Frühjahr 2026.

Die Teilnahme an allen Modulen ist verpflichtend.
Die Bereitschaft zur personennahen Reflexion, der Arbeit in kooperativen Settings und der Bildung von kollegialen Netzwerken wird vorausgesetzt.

Organisatorischer Rahmen
Die Fortbildung umfasst 5 x zwei Tage. Die ersten vier Module werden als zweitägige Veranstaltungen durchgeführt, eine Übernachtung ist vorgesehen. Unterkunft und Verpflegung werden von Amts wegen bereitgestellt. Diese Organisation soll dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen der Teilnehmenden zu verbessern und den kollegialen Austausch zu fördern. Bei Problemen mit der Teilnahme bei Übernachtungen bitten wir um Rücksprache mit Dezernat 46.

Als Arbeitsgrundlage und zur Sicherung der Arbeitsergebnisse ist ein digitales dienstliches Endgerät erforderlich.

Wichtige Hinweise
Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung in der Tagungsstätte sowie die Fahrtkosten werden für Leitungen aus öffentlichen Schulen vom Dezernat 46 übernommen. Leitungsmitglieder privater Ersatzschulen rechnen mit Ihrem Träger direkt ab. Eine evtl. vom Hotel erhobene Pauschale für die Pausengetränke ist von den Teilnehmenden selbst zu bezahlen.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt.
Bei individuellen Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachleitung.

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten

Die Anmeldung erfolgt online auf der Fortbildungsseite der Bezirksregierung.

Anträge können nur bearbeitet werden, wenn das Datum der Amtsübernahme darauf angegeben wird (unter sonstige Angaben).

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre dienstliche E-Mailadresse an.

Die Mitteilung über die Teilnehmerauswahl und die Kurszuordnung erfolgt sobald als möglich per E-Mail auf dem Dienstweg.

Schulform
Alle Schulformen (Allgemeine und BK)
Bereich / Teilbereich
Leitungsqualifizierungen und -fortbildungen / Schulleitung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Schulleiterinnen und Schulleiter Wünschenswert ist eine bereits erfolgte Teilnahme an der Fortbildung "Neu im Amt".

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Christiane Kociszewska

E-Mail: christiane.kociszewska@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4608

Sachbearbeitung

Anna Göllner

E-Mail: anna.goellner@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4614

Zeitgemäße Aufgabenformate und Leistungsbewertung im Kontext von KI-Anwendungen

In dieser Fortbildung setzen Sie sich kritisch mit der Frage auseinander, wie sich die Verfügbarkeit von generativer Künstlicher Intelligenz (KI), z.B. KI-gestützte Schreib- und Rechercheprogramme, auf Lernprozesse, Leistungsbewertung und A...

Termine

Zeitgemäße Aufgabenformate und Leistungsbewertung im Kontext von KI-Anwendungen

ANR: 109359 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Berufliche Bildung in der digitalen Welt

In dieser Fortbildung setzen Sie sich kritisch mit der Frage auseinander, wie sich die Verfügbarkeit von generativer Künstlicher Intelligenz (KI), z.B. KI-gestützte Schreib- und Rechercheprogramme, auf Lernprozesse, Leistungsbewertung und Aufgabenstellungen auswirkt. Sie erhalten praxisnahe Impulse, um Ihre eigenen Aufgabenformate KI-sensibel zu überarbeiten und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Fortbildung eröffnet zudem einen Raum für kollegialen Austausch über die Weiterentwicklung der Unterrichts- und Lernkultur im Kontext der digitalen Transformation.

Inhalte:

  • Einsatz von KI-Anwendungen im Kontext beruflicher Bildung – praktische Beispiele aus verschiedenen Fachbereichen
  • Juristische Grenzen der schulischen Nutzung von KI (Datenschutz, …)
  • Von der Produktbewertung zur Prozessbewertung – Leistungsbewertung im Wandel
  • Aufgaben gestalten mit, trotz und ohne KI: Praktische Beispiele für neue, KI-robuste Aufgabenstellungen
  • Reflexion und Austausch: Kritische Diskussion zur zukünftigen Unterrichts- und Lernkultur
  • Arbeitsphasen: Gemeinsame Überarbeitung und Neugestaltung eigener Aufgaben und Leistungsüberprüfungsformate

Referenzbezüge:

Grundlagen der gemeinsamen Arbeit sind die folgenden Referenzdokumente:
• Handlungsleitfaden Umgang mit textgenerierenden KI-Systemen

Zu folgenden Dimensionen des Referenzrahmen Schulqualität lassen sich Bezüge herstellen:

• Dimension 1.1 Fachliche und überfachliche Kompetenzen
• Dimension 2.2 Kompetenzorientierung
• Dimension 2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
• Dimension 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel.
• Dimension 4.2.3 Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen im Kontext des digitalen Wandels professionell

Weitere Hinweise:

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Berufliche Bildung in der digitalen Welt
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte an Berufskollegs, die ihre Aufgabenformate und Leistungsbewertung vor dem Hintergrund der zunehmenden Verfügbarkeit von Künstlicher Intelligenz (KI) reflektieren und weiterentwickeln möchten.

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Holger Pletsch

E-Mail: holger.pletsch@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4605

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zeitgemäße Prüfungskultur in der „Höheren Handelsschule“: digitale Klausuren und Abschlussprüfung im Fach Deutsch/Kommunikation

Seit 2023 legen ausgewählte „Projektklassen“ der Zweijährigen Berufsfachschule am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren (BKSD) im Fach Deutsch/Kommunikation ihre schriftliche Abschlussprüfung digital ab. Das Projekt wird unte...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Zeitgemäße Prüfungskultur in der „Höheren Handelsschule“: digitale Klausuren und Abschlussprüfung im Fach Deutsch/Kommunikation

ANR: 109408 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Sprachförderung

Seit 2023 legen ausgewählte „Projektklassen“ der Zweijährigen Berufsfachschule am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren (BKSD) im Fach Deutsch/Kommunikation ihre schriftliche Abschlussprüfung digital ab. Das Projekt wird unterstützt durch das Netzwerk Zukunftsschulen NRW, die Schulaufsicht und das Ministerium für Schule und Bildung und wird von der Universität zu Köln begleitet.

Die Besonderheit: Nicht nur im Unterricht wird das digitale Schreiben besonders gefördert, sondern auch in Klausuren und in der schriftlichen Abschlussprüfung werden die Zieltexte digital verfasst und mit den Möglichkeiten der modernen Textverarbeitung adressatengerecht gestaltet. Das Projekt wird fester Bestandteil unseres Schulprogramms und wurde auf mehreren Veranstaltungen NRW-weit vorgestellt. Es ist ein weiterer Baustein dafür, dass die Absolventinnen und Absolventen des BKSD Sprach- und Medienkompetenz entwickeln und mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife auch ein tragfähiges Fundament für ihren beruflichen Erfolg erwerben.

Die digitale Schreibförderung erleichtert die Inklusion unterschiedlicher Schreibtypen, den Abbau von Schreibhemmungen und sprachsensibles Arbeiten und entspricht einer zeitgemäßen Prüfungskultur.


Zurück zur Übersicht: https://lfb.nrw.de/brdt/109354

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Sprachförderung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Interessierte Lehrkräfte der Schulform Berufskolleg mit entsprechender Fachrichtung

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Holger Pletsch

E-Mail: holger.pletsch@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4605

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Chemie (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung

In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Ken...

Termine

Zertifikatskurs Chemie (Sekundarstufe I)

ANR: 103161 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Chemie

Vorbemerkung

In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Kenntnisse erweitern können, werden Zertifikats-kurse eingerichtet, die von jeweils mindestens zwei Moderatorinnen und Moderatoren geleitet werden. Zertifikatskurse stellen eine äußerst komprimierte Form der Qualifikation dar, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- oder nachzubereiten. Die regelmäßige Teilnahme und die qualifizierte Mitarbeit in diesen Kursen werden durch ein Zertifikat bescheinigt. Damit verbunden ist die Unterrichtserlaubnis für das jeweilige Fach.
Ziel der vorliegenden Qualifikationserweiterung ist es, den teilnehmenden Lehrkräften grund-legende Kompetenzen für die Erteilung von Chemieunterricht in der Sekundarstufe I durch einen Zertifikatskurs zu vermitteln.

Ziele und Kursinhalte

Es werden die fachlichen Grundlagen sowie fachdidaktische Kompetenzen in folgenden, für die Sekundarstufe I an verschiedenen Schulformen gelehrten Gebieten, vermittelt:

  • Stoffe und Stoffeigenschaften Klassifizierungsmerkmale (z.B. Farbe, Geruch, elektrische Leitfähigkeit, Dichte, etc.); Aggregatzustände und ihre Änderungen; einfaches Teilchenmodell zur Beschreibung der Aggregatzustände; Stoffgemische und Stofftrennungen
  • Energieumsätze bei Stoffveränderungen Reaktionsschema (Wortgleichung); Energieumsatz bei chemischen Reaktionen; Verbrennungsreaktionen (Oxidation); Brandursachen, Brandverhinderung und Brandbekämpfung
  • Luft und Wasser Bestandteile der Luft; Aufbau der Atmosphäre; Trinkwasserversorgung; Funktion einer Kläranlage
  • Metalle und Metallgewinnung Redoxreaktion: Metallgewinnung aus Metallerzen; Verantwortlicher Umgang mit Rohstoff- und Energieressourcen; Recyclingverfahren
  • Elemente und ihre Ordnung Aufbau des Periodensystems; Eigenschaften, Beziehungen und Verwandtschaften der Elemente ausgewählter Hauptgruppen (Alkali- und Erdalkalimetalle, Halogene und Edelgase); Atombau (Kern/Hülle-Modell und Schalenmodell)
  • Salze Gewinnung von Kochsalz; Ionenbildung und Edelgaskonfiguration; Aufbau der Ionenverbindung (Ionengitter); Eigenschaften von Ionenverbindungen.
  • Lösemittel Molekülverbindung; Atombindung; Lewis-Formel; Räumliche Struktur der Moleküle; Elektronegativität und Polarität; Van-der-Waals Kräfte; Wasser ein besonderes Lösemittel; Löslichkeit in Wasser und Öl
  • Säuren und Laugen Säuren und Laugen im Alltag (z.B. Lebensmittel und Reinigungsmittel); Indikatoren und pH-Wert; Neutralisation; Titration; ausgewählte Säuren und Basen als Grundstoffe der chemischen Industrie; Sichere Handhabung von Säuren und Basen
  • Energie aus chemischen Reaktionen Mobile Energiespeicher (Batterien, Akkumulatoren, Brennstoffzellen); Umwandlung chemischer in elektrischer Energie (Galvanische Zelle) und Umkehrung dieses Prozesses (Elektrolyse); Redoxreaktion als Elektronenübertragungsreaktion. Einfache Reaktionsgleichungen mit Teilgleichungen; Korrosion und Korrosionsschutz. Veredlung von Metalloberflächen
  • Stoffe als Energieträger Erdgas und Erdöl als Primärenergieträger: Entstehung und Aufbereitung durch Fraktionierte Destillation und Cracken; Verwendung der Erdölprodukte; Homologe Reihe der Alkane; Struktur-Eigenschafts-Beziehungen der Alkane; Alternativen zum Erdöl: Nachwachsende Rohstoffe
  • Produkte der Chemie Einblick in die Vielzahl chemischer Produkte; Seifen und Waschmittel; Duft- und Aromastoffe; Kunststoffe

Grundlegendes Ziel ist die Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse. Dies soll in Form von eigenständig durchzuführenden Experimenten, Vorträgen und Demonstrations- experimenten erfolgen, wobei auch die Möglichkeiten des Computereinsatzes in verschiedenen Jahrgangsstufen und Aspekte des fachübergreifenden Unterrichts behandelt werden. Das Experimentieren steht im Fokus der Fortbildung, da es ein wesentlicher Bestandteil des Chemieunterrichts ist. Um sicher experimentieren zu können ist eine gute Kenntnis über Gefahrstoffe, deren Aufbewahrung und Entsorgung erforderlich. Daher wird die Gefahrstoffverordnung genau betrachtet und das Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen geübt. Da die Chemie in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens und der Industrie eine Rolle spielt, werden gezielt zu ausgewählten Themen Exkursion in Betriebe und Unternehmen durchgeführt.

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Adressaten und Zielgruppe

Unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I, die das Fach bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.
Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden (Stichtag: 01.08.2026).

Rahmenbedingungen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten über grundlegende Kenntnisse der Chemie (Jahrgänge 5-10, vgl. Inhaltsfelder der Kernlehrpläne) verfügen und die Bereitschaft haben, sich vertiefte Kenntnisse selbstständig im Laufe des Kurses anzueignen. Ferner sollte die Bereitschaft zum Experimentieren mitgebracht werden.

Der Kurs umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förder-schulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen, Sekun-darschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw.) werden vorausgesetzt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaub-nis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.


Wichtige Hinweise


Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Chemie
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Chemie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Chemie fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Teil...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Erdkunde (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung

Das Unterrichtsfach Erdkunde wird im Rahmen des Faches Gesellschaftslehre in der Trias mit den Fächern Geschichte und Politik gemeinsam unterrichtet. Der gesellschaftswissenschaftliche Anspruch ist den jeweiligen kompetenzorient...

Termine

Zertifikatskurs Erdkunde (Sekundarstufe I)

ANR: 102949 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Erdkunde

Vorbemerkung

Das Unterrichtsfach Erdkunde wird im Rahmen des Faches Gesellschaftslehre in der Trias mit den Fächern Geschichte und Politik gemeinsam unterrichtet. Der gesellschaftswissenschaftliche Anspruch ist den jeweiligen kompetenzorientierten Richtlinien und Lehrplänen der Haupt- und Realschule, der Gesamtschule sowie des Gymnasiums zu entnehmen.
In den Schulformen der Sekundarstufe I werden Kolleginnen und Kollegen mit der Lehrbefähigung für das Fach Erdkunde benötigt. Um bei interessierten Lehrkräften fachwissenschaftliche und fachdidaktische Expertise auszubilden zu können, wird dieser Zertifikatskurs eingerichtet, der von mindestens zwei Moderatorinnen und/oder Moderatoren geleitet wird.
Eine regelmäßige Teilnahme und eine qualifizierte Mitarbeit wird dabei durch ein Zertifikat, ausgestellt von der Bezirksregierung Detmold Dez. 46 (Lehrkräftefortbildung und -weiterbildung), bescheinigt.

Zielsetzung des Zertifikatskurses

Ziel dieser Maßnahme ist es, Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Erdkunde ohne eine fachliche Ausbildung unterrichten, eine Qualifikation für eine unbefristete Unterrichtserlaubnis zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen im Rahmen der Fortbildungsmaßnahme fachdidaktische- sowie fachwissenschaftliche Hilfestellungen für die unterrichtliche Praxis erhalten.
Das inhaltliche Vorgehen im Zertifikatskurs bezieht sich dabei auf schulformübergreifende Inhaltsfelder mit ihren zu vermittelnden Kompetenzen und Standards der Kernlehrpläne der einzelnen Schulformen.
(vgl. hierzu https://www.schulentwicklung.nrw.de)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen selbständig lernen Unterrichtsreihen und Unterrichtsstunden in Form von Planungssynopsen zu entwickeln. Im Zertifikatskurs sollen darüber hinaus eine sach- und adressatengerechte Material- und Medienauswahl sowie ein gezielter Einsatz von individualisierten Lernformen erlernt werden.

Inhalte

Ausschnitte der Lebenswirklichkeit wie Natur, Ressourcen, Arbeit, Versorgung, Entsorgung, Freizeit, Zusammenleben verschiedener Völker und Kulturen sowie internationale Beziehungen sind an räumliche Bedingungen gebunden und haben räumliche Folgen. Sie sind deshalb für den Erdkundeunterricht relevant und werden unter den Dimensionen Raumausstattung, Raumgestaltung, Raumverflechtung, Raumbelastung und Raumorientierung unterrichtet.
Im Zertifikatskurs werden verschiedene Inhaltsfelder aus den Kernlehrplänen in Modulen thematisiert. Die Auswahl der Inhaltsfelder ergibt sich aus einer Schnittmenge der Schulformen HS, RS, GS und GY. Sie gelten als exemplarisch und werden mit zentralen, geographischen Prinzipen (Grundsätzen didaktischen Handelns im Erdkundeunterricht) gekoppelt.

Inhaltsfelder
  • Inhaltsfeld 1: Zusammenleben in unterschiedlich strukturierten Räumen
  • Inhaltsfeld 2: Leben, Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
  • Inhaltsfeld 3: Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren naturgeographisches Gefüge
  • Inhaltsfeld 4: Leben und Wirtschaften in den verschiedenen Landschaftszonen
  • Inhaltsfeld 5: Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen
  • Inhaltsfeld 6: Regionale und globale räumliche Disparitäten
  • Inhaltsfeld 7: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem, Migration
  • Inhaltsfeld 8: Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung

Geographische Prinzipien
Geographische Prinzipien entsprechen Grundsätzen didaktischen Handelns im Erdkundeunterricht und sind schulformunabhängig. Sie beschreiben die inhaltliche und organisatorisch-methodische Gestaltung des Unterrichts, die aus den Zielen und den objektiv wirkenden Gesetzmäßigkeiten des Unterrichts abgeleitet sind. Die Geographischen Prinzipien werden im jeweiligen Schwerpunkt begleitend thematisiert. Hierzu zählen:
  • Geographische Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz
  • Raumbezogene Handlungskompetenz (Umwelterziehung, interkulturelles Lernen)
  • Selbstbestimmtes und entdeckendes Lernen
  • Vernetztes Denken, Systematisierung und Transfer
  • Exemplarität, Gegenwarts- und Zukunftsbezug

Module
Der Aufbau der Module erfolgt gemäß inhaltsfeldübergreifender, fachlicher Schwerpunkte / Lernfelder in Sek I. Besondere Beachtung gilt dabei der Systematisierung und dem Transfer von Kenntnissen (vgl. Kernlehrpläne Erdkunde Sek I). Die Reihenfolge der in den Modulen abgebildeten inhaltlichen Schwerpunkte ist keine chronologische Anordnung, sie dient lediglich der Schwerpunktsetzung.
  • Modul "Orientieren"
  • Modul "Geographische Arbeitsmethoden, -mittel"
  • Modul "Global, Kontinental, Lokal – Raumbezüge"
  • Modul "Lebensräume"
  • Modul "Lebensweltbezug"

Anforderungen an die Teilnehmenden

Für die Teilnahme am Zertifikatskurs ist eine Affinität zu Inhalten der Gesellschaftslehre – geopolitische Entwicklungen und Strukturen sowie geophysische Zusammenhänge – wünschenswert. Es sind jedoch keine tiefgehenden, fachdidaktisch- oder fachwissenschaftlichen Vorkenntnisse notwendig.
Eine Auswahl von passender Literatur und Arbeitsmaterial wird zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
Der Zertifikatskurs stellt eine äußerst komprimierte Form einer Qualifikationsmaßnahme dar, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- und nachzubereiten.

Eine regelmäßige Teilnahme und qualitative Mitarbeit werden durch das Zertifikat bescheinigt. Diesbezüglich gelten folgende Erwartungen (z.B.):
  • Qualitative, engagierte Mitarbeit
  • Aktive Beteiligung in den Sitzungen
  • Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
  • Erstellen von Sachanalysen, Unterrichtsreihen und Unterrichtsvorhaben
  • Übernahme eines Referats zu einem fachwissenschaftlichen Thema

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtseinheiten. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw., siehe oben) werden vorausgesetzt.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.


Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Erdkunde / Geographie
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Erdkunde
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Erdkunde fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Te...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs für das Fach Ev. Religionslehre an Berufskollegs, Schuljahr 2026/2027

Zielbeschreibung

Adressaten sind evangelische Lehrer*innen aus der Region der Bezirksregierungen Arnsberg,
Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis, die an
einem Berufskolleg unterrichten, Inhaber*i...

Termine

Zertifikatskurs für das Fach Ev. Religionslehre an Berufskollegs, Schuljahr 2026/2027

ANR: 109760 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Didaktische Qualifizierungen / Erwerb des Lehramtes nach § 20 Abs. 9 LABG

Zielbeschreibung

Adressaten sind evangelische Lehrer*innen aus der Region der Bezirksregierungen Arnsberg,
Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis, die an
einem Berufskolleg unterrichten, Inhaber*innen eines Lehramtes sind und aus Interesse Unterricht
im Fach Evangelische Religionslehre erteilen möchten. Ihnen wird durch die Teilnahme am
Zertifikatskurs die Möglichkeit geboten, den fachfremd erteilten Unterricht so qualifiziert wie
möglich durchzuführen.
Durch die Teilnahme an diesem Zertifikatskurs und der anschließenden Studientagung erwerben
die Teilnehmer*innen die Lehrerlaubnis zur Erteilung Evangelischer Religionslehre. Aufgrund
dieser Lehrerlaubnis und Vokation darf Evangelische Religionslehre in allen Klassen des
Berufskollegs erteilt werden, sofern diese nicht zum Abitur (Bildungsgänge nach APO-BK, Anl. D) führen.

Kursstruktur und Organisation

Der Zertifikatskurs wird gemeinsam verantwortet vom Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI)
der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Wuppertal und dem Pädagogischen Institut (PI)
der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Villigst.

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtsstunden (USTD), die im Schuljahr 2026/2027 (September 2026
bis Juli 2027) im wöchentlichen Rhythmus im PTI der EKiR durchgeführt werden. Die Kurstage
während der Schulzeiten sind jeweils donnerstags, 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr (8 USTD) bei einer
halbstündigen Mittagspause.

Nach der Auftaktveranstaltung am 03.09.2026 findet vom 07.10. bis 09.10.2026 eine
Kompakttagung als Intensivkurs im PTI der EKiR statt (Beginn Mittwoch um 09:30 Uhr, Ende
Freitag um 16:00 Uhr).

Eine weitere Kompakttagung findet vom 10.03.2027 bis 12.03.2027 statt (Beginn Mittwoch um
09:30 Uhr, Ende Freitag um 16:00 Uhr).

Zum Abschluss des Zertifikatskurses findet eine Studientagung anlässlich der Vokation vom
05.07. bis 07.07.2027 im PTI der EKiR in Wuppertal statt (Beginn Montag um 09:30 Uhr, Ende
Mittwoch um 16:30 Uhr).

Kursleitung: Petra Wassill, Dozentin, Pädagogisch-Theologisches Institut der EKiR.

Die Teilnehmer*innen können zu Beginn des Zertifikatskurses eine Kirchliche
Unterrichtserlaubnis beantragen. Die Anträge sind je nach Dienstort zu richten an:
• Abteilung 3 (Erziehung und Bildung) – Dezernat 3.2 - des Landeskirchenamtes der
Evangelischen Kirche im Rheinland, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf,
• Dezernatsgruppe 4 (Bildung und Erziehung) des Landeskirchenamtes der Evangelischen
Kirche von Westfalen, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld,
• Landeskirchenamt der Lippischen Landeskirche, Leopoldstraße 27, 32756 Detmold.

Damit erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, bereits während des Zertifikatskurses
praktische Unterrichtserfahrung zu sammeln und in den Kurs einzubringen.

Die Kursleitung liegt verantwortlich beim Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) der
Evangelischen Kirche im Rheinland.

Für die Teilnahme an der Vokationstagung wird ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von 96,00 Euro
erhoben.

Die Fahrtkosten werden nach den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes NRW bei der
durchführenden Stelle der Veranstaltung abgerechnet. Ein Teilnehmerbeitrag für die Teilnahme am
Zertifikatskurs wird nicht erhoben.

Die Lehrer*innen erhalten für die Teilnahme am Zertifikatskurs eine Stundenermäßigung von vier
Wochenstunden für das entsprechende Schuljahr. Die Entlastung soll so gewährt werden, dass
sie an dem für die Fortbildung festgesetzten Tag (Donnerstag) wirksam wird. Für die
Kompakttagungen wird Dienstbefreiung im erforderlichen Umfang gewährt.

Inhalte

Der Zertifikatskurs vermittelt grundlegende theologische, religionspädagogische und didaktische
Kenntnisse zur Erteilung Evangelischen Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Die
Inhalte orientieren sich an den Anforderungssituationen der geltenden Bildungspläne.
Schwerpunkte bilden die Grundlagen evangelischer Religionspädagogik, dialogische und
schülerorientierte Lernformen, die Förderung religiöser Urteilskompetenz sowie eine reflektierte
Positionalität. Interreligiöses und konfessionell-kooperatives Lernen werden als
Querschnittsaufgabe berücksichtigt:

Religionspädagogik und Didaktik
Biblische Grundlagen
Jesus Christus
Kirchenjahr
Ethik und Anthropologie
Kirchengeschichte
Konfessions- und Religionskunde
Religion, Gesellschaft und Ästhetik
Systematische Theologie

Sonstige Hinweise:

  • Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Um Rücksprache bezüglich der Barrierefreiheit wird gebeten.
  • Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Didaktische Qualifizierungen / Erwerb des Lehramtes nach § 20 Abs. 9 LABG
Zielgruppe und Voraussetzungen
Evangelische Lehrer*innen aus der in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis, die aneinem Berufskolleg unterrichten, Inhaber*innen eines Lehramtes sind und aus Interesse Unterricht im Fach Evangelische Religionslehre erteilen möchten.

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Holger Pletsch

E-Mail: holger.pletsch@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4605

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Hauswirtschaft Sek I

Vorbemerkung

Das Fach Hauswirtschaft ist eingebunden im Lernbereich Arbeitslehre, wo es als Kernfach fachspezifisch oder fächerintegriert bzw. im Wahlpflichtunterricht in verschiedenen Kombinationen mit Arbeitslehre Technik oder Arbeitslehre...

Termine

Zertifikatskurs Hauswirtschaft Sek I

ANR: 103140 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Hauswirtschaft

Vorbemerkung

Das Fach Hauswirtschaft ist eingebunden im Lernbereich Arbeitslehre, wo es als Kernfach fachspezifisch oder fächerintegriert bzw. im Wahlpflichtunterricht in verschiedenen Kombinationen mit Arbeitslehre Technik oder Arbeitslehre Wirtschaft angeboten wird. Es knüpft an elementare Lebensbereiche und -bedürfnisse an und intendiert perspektivisch die Ausbildung von handlungskompetenten und reflektierten Konsumenten im augenblicklichen sowie zukünftigen Alltags- bzw. Berufsleben.

Zielsetzung der Maßnahme

Die Maßnahme richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Arbeitslehre Hauswirtschaft bereits fachfremd unterrichten oder in Zukunft einen entsprechenden Unterrichtseinsatz anstreben.
Im Fokus steht der Erwerb bzw. die Erweiterung fachspezifischer Kenntnisse und Fähigkeiten, um unter Berücksichtigung notwendiger Kompetenzanforderungen von
  • Sachkompetenz (als Basis für reflektierte Entscheidungen und Handlungen)
  • Verfahrens- und Methodenkompetenz (Methoden der Erkenntnisgewinnung)
  • Urteils- und Entscheidungskompetenz
  • Handlungskompetenz
qualifiziert die Inhalte der verschiedenen Bereiche hauswirtschaftlichen Handelns schüler- und handlungsorientiert anbieten zu können.

Inhalte der Maßnahme

An jeweils unterrichtsrelevanten Themenstellungen und Vorhaben werden fachwissenschaftliche, -didaktische und -methodische Grundlagen und Hilfestellungen für sinnstiftende Unterrichtsplanungen und -durchführungen vermittelt, die sich zum einen an den Inhaltsfeldern aktueller Kernlehrpläne orientiere.

Integriert werden dabei in den einzelnen Sitzungen folgende Aspekte behandelt:

Fachdidaktische und fachmethodische Inhalte:

  • Konzepte und Überlegungen der aktuellen Fachdidaktik (Hauswirtschaft als elementare Lebensbewältigung)
  • allgemeine und spezifische Kompetenzanforderungen des Faches, spezifische Zielsetzungen des Faches
  • Anforderungen der Kernlehrpläne und Curricula - Analyse und Vergleich der Kernlehrpläne der verschiedenen Schulformen und Unterrichtsangebote (Kernfach/ WPU) sowie exemplarischer schulinterner Curricula
  • Prinzipien des Hauswirtschaftsunterrichts: Verantwortungsbewusstsein und nachhaltiges Lernen;
    Handeln im Hauswirtschaftsunterricht/ Werteorientierung zu ökologisch und sozial verantwortungsbewusstem Verhalten; selbstständiges und erkenntnisorientiertes Lernen; reflexives Handeln; situiertes Lernen mit konkretem Realitäts- und Lebensweltbezug; Subjektorientierung und biographieorientiertes Lernen; Sinnes- und Wahrnehmungsschulung/ Lernen mit allen Sinnen; Erfahrungsorientierung; Berufsorientierung
  • Formen der Unterrichtsorganisation und ökonomischen Arbeitsgestaltung
  • Leitfaden „Vielfalt“ : Möglichkeiten und Grenzen der Förderung im Hauswirtschaftsunterricht (inklusiver Unterricht; Entwicklung von Sprachkompetenz, sprachsensibler Fachunterricht; interkulturelles) Lernen
  • fachspezifische Methoden des Hauswirtschaftsunterrichts
  • Medien und Unterrichtsmaterialien im Hauswirtschaftsunterricht
  • die Schulküche als kompetenzorientierte Lernumgebung, Stellenwert des fachpraktischen Unterrichts, Theorie-/Praxisintegration
  • kompetenzorientierte Aufgabenstellungen, Lernaufgaben und Leistungsaufgaben
  • Rezeptauswahl und Rezeptschreibweisen
  • Grundlagen der Leistungsmessung und -bewertung im Theorie- und fachpraktischen Unterricht
  • außerschulische Lernorte für den Hauswirtschaftsunterricht
  • Möglichkeiten und Formen der individuellen Förderung und Differenzierungsmaßnahmen
  • kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung (Qualitätssicherung und Evaluation, systemisches Arbeiten in der Fachkonferenz)

Fachwissenschaftliche Inhalte
  • Sicherheits- und Hygieneregeln im Unterricht/ RISU
  • Grundlagen der Ernährungs- und Verbraucherbildung
  • Erzeugung, Verarbeitung und globale Verteilung von Lebensmitteln
  • Grundlagen der Nahrungszubereitung
  • Grundlagen des Einsatzes einfacher und komplexer technischer Geräte
  • Haushalt und Wohnen in Zeiten von Apps und Smart Homes

Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das Schuljahr 2026/2027.
Der Kurs umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung mit 5 (FS, HS, RS) bzw. 4 (GM, SekS, GE, GY) Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für die Sekundarstufe I. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.

Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für praktische Übungen in Höhe von ca. 200 €, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schulen abzudecken sind. Zu den Veranstaltungen sind Baumwollschürzen mit Latz, gegebenenfalls Haarbänder mitzubringen.

Adressaten und Zielgruppe

Unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I, die das Fach bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.
Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden (Stichtag: 01.08.2025).

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Hauswirtschaft / Ernährungslehre
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Hauswirtschaft
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Hauswirtschaft fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden....

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Informatik Sek I

Zielsetzung des Zertifikatskurses

Diese Qualifikationserweiterung richtet sich an Lehrkräfte, die das Fach Informatik in der gesamten Sekundarstufe I schon unterrichten oder unterrichten wollen, die jedoch noch keine entsprechende Lehrbefähi...

Termine

Zertifikatskurs Informatik Sek I

ANR: 109803 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Informatik

Zielsetzung des Zertifikatskurses

Diese Qualifikationserweiterung richtet sich an Lehrkräfte, die das Fach Informatik in der gesamten Sekundarstufe I schon unterrichten oder unterrichten wollen, die jedoch noch keine entsprechende Lehrbefähigung besitzen. Lehrkräfte, die schon eine Qualifikationserweiterung für das Unterrichten des Fachs Informatik in den Jahrgangsstufen 5/6 erworben haben, können an dieser Weiterbildung teilnehmen.
Ziel dieser Qualifikationsmaßnahme ist es, die für das Unterrichten des Fachs notwendigen erforderlichen inhaltlichen, didaktischen und methodischen Kompetenzen zu vermitteln. Neben der (fach-) didaktischen Qualifizierung in Bezug auf zentrale schulische Inhalte und Methoden steht dabei vor allem die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von kompetenzorientiertem Informatikunterricht im Vordergrund.

Die inhaltlichen und didaktischen Kompetenzen werden dabei umfänglich so vermittelt, dass Informatikunterricht den Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler und den Voraussetzungen der verschiedenen Schulformen umgesetzt werden kann. Insbesondere werden informatische Kompetenzen so vermittelt, dass so unterrichtet werden kann, dass der Alltagsbezug für Schülerinnen und Schüler ersichtlich wird. Neben den Leistungskriterien und deren Bewertung im Unterricht und in schriftlichen Abfragen werden auch die fachspezifischen Besonderheiten des Fachs, wie die Arbeit mit Computern und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, thematisiert.

Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat erteilt, mit dem die unbefristete Unterrichtserlaubnis ausgesprochen wird. Voraussetzungen für die Erteilung des Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme und engagierte, qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen (siehe unten).

Inhalte

Grundlage der Weiterbildung sind die Kernlehrpläne Informatik für die Sekundarstufe I.
Der Kurs umfasst schwerpunktmäßig folgende Themenbereiche:

  • Daten und ihre Codierung
  • Kryptologie
  • Algorithmik
  • Blockbasierte und textuelle Programmiersprachen
  • Informatische Konzepte in Office-Anwendungen
  • Aufbau, Funktionsweise und Anwendung von Informatiksystemen
  • Internet und Netzwerke
  • Datenbanken
  • Datensicherheit, Datenschutz
  • Robotik und Mikrocontroller-Programmierung
  • Dokumentenbeschreibungssprachen
  • Automaten und Formale Sprachen
  • Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
  • Objektorientierte Modellierung

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtseinheiten. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw., siehe oben) werden vorausgesetzt.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Informatik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Informatik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht am BK

Ziel

Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, Lehrkräften, die das Fach Islamischer Religionsunterricht (IRU) in den Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten wollen, fachliche, fachdidaktische und fachmethodische Kompetenzen zu ver...

Termine

Fremd: BR Arnsberg

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht am BK

ANR: 107678 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Islamischer Religionsunterricht
Fremd: BR Arnsberg

Ziel

Ziel dieser Qualifikationserweiterung ist es, Lehrkräften, die das Fach Islamischer Religionsunterricht (IRU) in den Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten wollen, fachliche, fachdidaktische und fachmethodische Kompetenzen zu vermitteln, so dass sie am Ende des Kurses für die Erteilung eines bildungsplangemäßen Fachunterrichts am Berufskolleg qualifiziert sind. Mit erfolgreicher Absolvierung des Zertifikatskurses für das Berufskolleg wird den Teilnehmenden die Lehrerlaubnis für alle Bildungsgänge des Berufskollegs mit Ausnahme von Bildungsgängen der Anlage D erteilt. Die Unterrichtssprache des Islamischen Religionsunterrichts am BK ist Deutsch.
Der Kurs teilt sich in einen Grundkurs über 320 Fortbildungsstunden im ersten Jahr und einen Aufbaukurs über 320 Fortbildungsstunden im zweiten Jahr. Die einmalige Anmeldung zum Zertifikatskurs mit dem Gesamtvolumen von 640 Fortbildungsstunden gilt für beide Teilkurse.

Inhalt

Zur Bildung gehört die Beschäftigung mit essentiellen Fragen des Lebens, das Nachdenken über Ziele und Zwecke individuellen, gesellschaftlichen und beruflichen Handelns. Es ist Aufgabe religiöser Bildung, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen zu erschließen und sie zu verantwortlichem Denken und Handeln im Blick auf gelebte Religion und Glauben zu befähigen. Somit leistet der islamische Religionsunterricht einen eigenständigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung.
Der islamische Religionsunterricht trägt zur religiösen Bildung und Selbstverortung der Schülerinnen und Schüler bei. Er zielt auf eine umfassende Handlungskompetenz in beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Situationen ab. Die Schülerinnen und Schüler werden zum selbstständigen Umgang mit den zentralen islamischen Quellen (Koran, Sunna) sowie Texten der Auslegung befähigt. Der islamische Religionsunterricht greift innerislamische und gesellschaftliche Pluralität auf und reflektiert deren Bedeutung und Wert. Er eröffnet Perspektiven für Verständigungsbereitschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen und fördert somit ein gelingendes Zusammenleben der Menschen in Gleichberechtigung, Frieden und gegenseitiger Achtung und Zuwendung.

Der islamische Religionsunterricht orientiert sich am Individuum, das den eigenen Bildungsprozess aktiv gestaltet, und greift am Berufskolleg Themen und Fragestellungen auf, die sich für die Jugendlichen aus ihren beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Erfahrungen ergeben. Er bereitet die Schülerinnen und Schüler auf zunehmend von Globalisierung geprägte Arbeitskontexte vor, in denen ein an Werten orientiertes verantwortliches Handeln und eine ausgeprägte Dialogfähigkeit von besonderer Bedeutung sind. Er trägt zudem zur Vertiefung der Allgemeinbildung bei und führt in das wissenschaftspropädeutische Arbeiten ein.

Die Vielzahl der Bildungsgänge am Berufskolleg erfordert auch im Religionsunterricht eine angemessene Niveaudifferenzierung in der Komplexität der Gegenstände und Prozesse. Zunehmend besondere Bedeutung kommt daher in Abhängigkeit vom jeweiligen Bildungsgang der Eigenständigkeit des Arbeitens und der Reflexion zu.
In enger Verzahnung mit den vorliegenden Bildungsplänen IRU am Berufskolleg gehören zu den Inhalten der Fortbildung u. a. folgende Bereiche:
  • Islamisches Gottes- und Menschenbild
  • Quellen im Islam
  • Propheten und Vorbilder
  • Vielfalt im Islam
  • „Schönheit“ im Islam als Maxime privater und beruflicher Handlungen
  • Musliminnen und Muslime in Europa und der Welt
  • Verantwortliches Handeln im (Berufs-)Leben
  • Islam im Dialog

Verbunden mit o. g. fachspezifischen Inhalten ist für die Arbeit in der Fortbildungsgruppe die Beschäftigung mit ausgewählten Texten und weiteren Materialien. Religionspädagogische, didaktische und methodische Aspekte des Unterrichts werden in den Blick genommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten exemplarische Lernsituationen für verschiedene Fachbereiche und Bildungsgänge. Sie entwickeln weitere Materialien und erhalten dazu Beispiele - auch mit Blick auf berufsbezogene Anforderungssituationen - sowie unterrichtspraktische Beispiele zur Planung, Durchführung und Reflexion des islamischen Religionsunterrichts. Hinweise zur Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im IRU finden ebenfalls Berücksichtigung wie unterstützende Informationen für die Vorbereitung von mündlichen Prüfungen.
In professionellen Lerngemeinschaften finden alternierend zu den Präsenzveranstaltungen in Dortmund wechselseitige dezentrale Unterrichtshospitationen und -reflexionen statt.

Hinweise

Formale Voraussetzungen

Es können nur Lehrkräfte teilnehmen, die über eine Lehrbefähigung für das Berufskolleg bzw. für die Sekundarstufe II gemäß LVO § 31 Nr. 8-12 verfügen und an deren Schule der Islamische Religionsunterricht mit Beginn des Zertifikatskurses eingerichtet ist.

Organisation

Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird den zugelassenen Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.
Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Dazu gehören die dezentral stattfindenden Unterrichtshospitationen. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt.
Die Federführung für den landesweiten Kurs liegt in den Händen der Bezirksregierung Arnsberg. Sie übermittelt die eingehenden Anmeldungen an die jeweils zuständigen Bezirksregierungen, die dann über eine Zulassung entscheiden. Auch die Verantwortung für die Einladung, die Dienstreisegenehmigung sowie die Übernahme der Reisekosten gemäß TEVO übernimmt ebenfalls die zuständige Bezirksregierung.

Einzelne Veranstaltungen werden möglicherweise im Distanzformat stattfinden. Die Bezirksregierung Arnsberg nutzt dazu das Werkzeug ZOOM. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vorab, ebenso die erforderliche Einverständniserklärung zum Datenschutz.

Persönliche Voraussetzungen

Nach der vorläufigen Zusage durch die zuständige Bezirksregierung sind die Teilnehmenden verpflichtet, sich selbstständig um die Erteilung der religiösen Unterrichtserlaubnis (Idschaza) zu bewerben. Die Daten für eine Kontaktaufnahme werden mit der Einladung zum Zertifikatskurs mitgeteilt.
Diese religiöse Unterrichtserlaubnis (Idschaza) ist eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme am Zertifikatskurs. Eine Kopie der (vorläufigen) Unterrichtserlaubnis oder ggf. zunächst des entsprechenden Antrags ist vor Beginn des Zertifikatskurses im Dezernat 46 der zuständigen Bezirksregierung vorzulegen.

Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Islamischer Religionsunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte muslimischen Glaubens, die sich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis des Landes NRW befinden und mit der Lehrbefähigung für Berufskollegs oder die Sekundarstufe II in ihrem BK zukünftig Islamischen Religionsunterricht erteilen werden, ohne hierfür bereits über eine Qualifikatio...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Katrin Krüger

E-Mail: katrin.krueger@bra.nrw.de

Tel: 02931 82 3029

Sachbearbeitung

Pascal Bähr

E-Mail: pascal.baehr@bra.nrw.de

Tel: 02931 / 82-3255

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht Sekundarstufe I

Ziele

Die Qualifikationserweiterung mit einem Gesamtvolumen von 320 Fortbildungsstunden vermittelt Lehrkräften, die das Fach „Islamische Religionsunterricht" (IRU) in der Sekundarstufe I unterrichten, fachliche, fachdidaktische und meth...

Termine

Fremd: BR Arnsberg

Zertifikatskurs Islamischer Religionsunterricht Sekundarstufe I

ANR: 109604 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Islamischer Religionsunterricht
Fremd: BR Arnsberg

Ziele

Die Qualifikationserweiterung mit einem Gesamtvolumen von 320 Fortbildungsstunden vermittelt Lehrkräften, die das Fach „Islamische Religionsunterricht" (IRU) in der Sekundarstufe I unterrichten, fachliche, fachdidaktische und methodische Kompetenzen für einen lehrplangemäßen Fachunterricht. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Der Unterricht im Fach „Islamischer Religionsunterricht" ermöglicht die Begegnung und Auseinandersetzung mit Schlüsselproblemen des individuellen und gesellschaftlichen Lebens. Er reflektiert Grundsätze, Ziele und Folgen des Handelns und setzt sich mit wirkmächtigen Sinn- und Wertfragen menschlicher Existenz vor dem Hintergrund islamischen Glaubens und islamischer Tradition auseinander. Dieser Unterricht erfolgt in konfessioneller Gebundenheit und Positivität. Ziel ist der Aufbau eines reflektierten Verhältnisses zu sich selbst und anderen, die differenzierte Wahrnehmung und Beurteilung der Wirklichkeit in ihren vielfältigen Dimensionen sowie die Entwicklung eigener begründeter Wertmaßstäbe in einer pluralen, multireligiösen Gesellschaft, die eine sinnbezogene Lebensführung und verantwortliches Handeln ermöglichen.

Inhalte:

Die qualifizierende Maßnahme ist so aufgebaut, dass unterrichtliche Inhalte, fachwissenschaftliche Bezüge und didaktisch-methodische Zugänge integriert bearbeitet werden. In Orientierung am Kernlehrplan für die Sekundarstufe I (schulformübergreifend) für das Fach Islamischer Religionsunterricht gehören zu den Inhalten des Zertifikatskurses folgende Bereiche:

  • Haupt- und Sekundärquellen des Islam (Koran, Sunna, Auslegungstexte bzw. unterschiedliche Interpretationsansätze)

  • Herleitung islamischer Glaubensartikel/Glaubensgrundlagen und theologischer Traditionen bzw. Denkschulen

  • zentrale Ereignisse und Entwicklungszusammenhänge in der islamischen Geschichte sowie Wirkungsgeschichte der islamischen Welt (islamische Kunst und Kultur)

  • islamisches Verständnis von Prophetentum

  • Traditionen in der islamischen Religionspraxis (Rechtsschulen)

  • Ethik und islamische Mystik

Für die Arbeit in der Qualifikationserweiterung werden ausgewählte Texte aus den o. g. Fachwissenschaften sowie zur Didaktik und Methodik des Faches „Islamischer Religionsunterricht" zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmenden erarbeiten Materialien und erhalten Materialbeispiele sowie unterrichtspraktische Vorschläge zur zeitgemäßen didaktischen Umsetzung der jeweiligen Fragestellungen und Thematiken in Planung, Durchführung und Reflexion im „Islamischen Religionsunterricht". Hinweise zur Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im Fach IRU finden ebenfalls Berücksichtigung.

Organisation

Der Kurs erstreckt sich über den Zeitraum des Schuljahres 2026/27, Fortbildungstag ist jeweils der Montag, 09:00 –16:00 Uhr. Insgesamt umfasst der Kurs 320 Stunden.

Hinweise zur Beachtung:

  • Es können sich nur Lehrkräfte anmelden, die über das Lehramt für die Sekundarstufe I verfügen.
  • Die Erteilung des Unterrichtsfaches IRU setzt den erfolgreichen Abschluss des Zertifikatskurses und die unbefristete Lehrerlaubnis (Idschaza) voraus.
  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften der Schulformen Gymnasium, Weiterbildungskolleg sowie Sekundar- und Gesamtschulen eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Lehrkräfte der Schulformen Haupt-, Real- und Förderschulen enthalten eine Entlastung von 5 Unterrichtsstunden. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so zu regeln, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt. Eine pünktliche Anreise ist zu gewährleisten.
  • Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt.

Die Reisekosten werden von der jeweils zuständigen Bezirksregierung gem. TEVO erstattet.

Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Islamischer Religionsunterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte muslimischen Glaubens, die über ein Lehramt der Sekundarstufe I im Land NRW verfügen, sich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis des Landes NRW befinden und das Fach „Islamischer Religionsunterricht" (IRU) in der Sekundarstufe I unterrichten sollen, ohne hierfür bereits über ein...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Markus Klecker

E-Mail: markus.klecker@bra.nrw.de

Tel: 02931/82-3094

Sachbearbeitung

Pascal Bähr

E-Mail: pascal.baehr@bra.nrw.de

Tel: 02931 / 82-3255

Zertifikatskurs Musik (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung

Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird in Zusammenar...

Termine

Zertifikatskurs Musik (Sekundarstufe I)

ANR: 103058 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik

Vorbemerkung

Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lebenslanges Lernen – L³Musik der Hochschule für Musik Detmold (www.hfm-detmold.de/L3Musik) ein Zertifikatskurs angeboten, der sich an alle musikinteressierten Lehrerinnen und Lehrer richtet, die Freude am Singen und Musizieren, am aktiven Hören und Reflektieren von Musik sowie an einer differenzierten Auseinandersetzung mit vielfältigen Musikkulturen haben.

Um die nötigen Erfolge zu festigen und auszubauen (z.B. beim Instrumentalspiel), sollte weitere Übezeit auch außerhalb der Kurszeit eingeplant werden. Neben dem Selbststudium wird auch dem kollegialen Austausch und gegenseitiger Unterstützung angemessen Raum gegeben.

Voraussetzungen
  • Grundkenntnisse in elementarer Musiklehre
  • elementare Spielfähigkeit auf einem Instrument
  • musikalisch bildungsfähiges Gehör
  • grundlegendes Rhythmusgefühl
  • entwicklungsfähige Singstimme
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Fachwissenschaft und Fachdidatkik
  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung (vor allem) mit den musikpraktischen Kompetenzen außerhalb der Seminarzeit
  • Die musikpraktischen Kompetenzen werden anhand eines Begleitinstruments (Gitarre oder Klavier) und eines Melodieinstruments geschult. Instrumente müssen selbst mitgebracht werden (vor deren Anschaffung kann durch das Moderationsteam beraten werden, Kontakte siehe unten).

Ziele der Weiterbildungsmaßnahme

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Musikunterricht an Schulen der Sekundarstufe I zu erteilen. Neben dem Erwerb individueller Kompetenzen im Bereich der musikalischen Praxis werden vielfältige inhaltliche und methodische Gestaltungsmöglichkeiten des Musikunterrichts vorgestellt und mit Blick auf die Unterrichtspraxis reflektiert. Darüber hinaus wird auch auf die besonderen Chancen des Musikunterrichts zur individuellen Förderung (z.B. Inklusion, Talentförderung) im Sinne breiter musikkultureller Teilhabe eingegangen. Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, mit den vielfältigen Herausforderungen des Faches (z.B. Umgang mit Heterogenität) angemessen umzugehen.

Inhalte der Maßnahme

Die folgenden Module werden in spiralcurricularer Form an den Kurstagen bearbeitet, wobei den Interessen und Bedarfen der Teilnehmenden Raum gegeben wird. Dabei wird berücksichtigt, dass sie jeweils unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mitbringen. Es werden zu gleichen Teilen Inhalte für die Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 thematisiert. Nach Möglichkeit sollen die Teilnehmenden bereits im zweiten Halbjahr des Zertifikatskurses das Fach Musik unterrichten, um die im Rahmen der Weiterbildung erarbeiteten Inhalte unmittelbar in der Unterrichtspraxis umzusetzen.
In den Modulen 1-5 wird jeweils auch die Qualifikation der Teilnehmenden geschult, Gruppenmusizierprozesse anzuleiten und Ergebnisse zu präsentieren.


Modul 1: Singen, Stimme und Stimmbildung, Chor
Das Singen stellt einen zentralen Teil des Musikunterrichts und des Schulalltags an Schulen der Sekundarstufe I dar. Die eigene Stimme soll erfahren und geschult werden. Weiterhin werden Grundlagen zu Besonderheiten des Singens mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet.

Modul 2: Begleitinstrument / Liedbegleitung
Die Teilnehmenden lernen selbst eigene Liedbegleitungen zu gestalten, sowohl für das eigene Instrument als auch für die Klasse (Orffinstrumentarium, Boomwhackers, etc.). Daher enthält dieses Modul Anteile angewandter Musiktheorie. Zugleich wird ein Liedrepertoire für zahlreiche Gelegenheiten und Anlässe erarbeitet, das den Start in den Musikunterricht erleichtert.

Modul 3: Fachdidaktische Qualifikation
Die Teilnehmenden lernen bewährte Unterrichtsreihen, -konzepte und -materialien kennen, deren Inhalte mit den vorhergehenden und folgenden Modulen verknüpft werden. Der Kernlehrplan Musik, die schulinternen Lehrpläne sowie grundlegende Aspekte der Methodik und Didaktik des Musikunterrichts bilden dabei den Schwerpunkt.

Modul 4: Rhythmusschulung
Ausgehend vom Metrum als zentralem Element erfolgt eine Schulung im Bereich Rhythmus ausgerichtet an der Konzeption des AMU (Aufbauender Musikunterricht). Weiterhin werden Bodypercussion und das Spiel auf weiteren Perkussionsinstrumenten erlernt sowie weitere Rhythmuskonzepte vorgestellt.

Modul 5: Klassenmusizieren/ Kompetenzerwerb Melodieinstrument
Konzepte des Klassenmusizierens werden vorgestellt. Schwerpunkte sind die Bläser-, Band- und die Vokalklasse. Nach der Methode des Klassenmusizierens (Bläserklasse) kann ein Melodieinstrument neu erlernt werden.

Modul 6: „Warm-ups“
Als „Warm-ups“ werden kurze Minuteneinheiten bezeichnet, die als Stundenbeginn, -abschluss, -auflockerung, -wiederholung oder Impuls eingesetzt werden können. Dieses Modul soll insbesondere Praxisbausteine liefern, die sofort in der Schule einsetzbar sind.

Modul 7: Studiotechnik und digitale Musiktechnologie
In diesem Modul beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Einsatz technischer Mittel im Musikunterricht. Dazu gehören verschiedenste Abspielformaten, Aufnahme- und Verstärkungstechniken (PA) sowie Computerprogramme zum Notenschreiben, Transponieren und Anpassen von Abspielgeschwindigkeiten. Außerdem werden Musik-Apps und ihr unterrichtlicher Einsatz vorgestellt.

Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das Schuljahr 2026 / 2027 und umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (u.a. die kontinuierliche Weiterentwicklung und Festigung der instrumentalen Kompetenzen durch regelmäßiges Üben) werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.

Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für Material (Noten etc.) in Höhe von ca. 100 Euro, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schule abzudecken sind.

25% der Kursinhalte werden von Lehrenden der Hochschule für Musik Detmold, der Universität Paderborn und der Universität Bielefeld verantwortet. Dafür werden auch Räumlichkeiten und Ausstattung der Hochschule für Musik Detmold genutzt.

Im 1. Kurshalbjahr findet zudem ein Blockseminar statt. Der Termin wird zu Beginn des Kurses bekanntgegeben.
Bei inhaltlichen Fragen zum Kurs wenden Sie sich bitte an das Moderatorenteam:
• Stephan Kevekordes (stephan.kevekordes@lfb.nrw)
• Dr. Jasmin Naal-Glaßer (jasmin.naal-glasser@lfb.nrw)
• Markus Seipel (markus.seipel@lfb.nrw)

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Wichtige Hinweise

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Musik
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Musik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Teiln...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Musik Primarstufe (Erstes Halbjahr 2026/27)

Vorbemerkung


Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird ein Zertifika...

Termine

Zertifikatskurs Musik Primarstufe (Erstes Halbjahr 2026/27)

ANR: 102466 Schulform: Grund-, Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik

Vorbemerkung


Im Schuljahr 2026/27 sollen Lehrkräfte, die fachfremd Musik unterrichten oder sich aufgrund des Fachlehrermangels an ihrer Schule an den Musikunterricht heranwagen wollen oder müssen, fortgebildet werden. Dazu wird ein Zertifikatskurs angeboten, der sich an alle musikinteressierten Lehrpersonen richtet, welche Freude am Singen und Musizieren haben.

Ein grundlegendes Rhythmusgefühl und die Bereitschaft, die Singstimme weiterzuentwickeln sowie das Instrumentalspiel gemeinsam nach der Methode des Klassenmusizieren zu erlernen oder zu verbessern, sind wichtige Voraussetzungen für den Kurs. Musikalische Vorkenntnisse sind von Vorteil. Dies können Erfahrungen im Chor, Musikunterricht in der Kindheit oder Gegenwart, Spiel in Bands bzw. Orchestern etc. sein.
Um die nötigen Erfolge beim Instrumentalspiel zu erreichen, muss weitere Übezeit in der Woche eingeplant werden.

Zielsetzung der Maßnahme


Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist es, die Teilnehmenden zu befähigen qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Musikunterricht an Grundschulen zu erteilen.

Im Vordergrund der Maßnahme steht der Erwerb notwendiger individueller Kompetenzen im Bereich des Instrumentalspiels, der Rhythmik, des Singens, der Liedbegleitung, der Technik und des Umgangs mit vorhandenen Befürchtungen und Ängsten bezüglich der mit dem Musikunterricht verbundenen Präsentationen im Schulalltag.

In einem zweiten Schwerpunkt werden vielfältige inhaltliche und methodische Gestaltungsmöglichkeiten des Musikunterrichts dargestellt und für die Praxis aufbereitet. Besonders thematisiert wird der Umgang mit der gegebenen Störanfälligkeit des Musikunterrichts.



Inhalte der Maßnahme


Themen der Fortbildungsmaßnahme:

  • Modul 1: Kompetenzerwerb Melodieinstrument

    Nach der Methode des Klassenmusizierens (Bsp. Bläserklasse) wird ein Melodieinstrument erlernt. Es soll (mindestens) das Level 1 erreicht werden, welches das Spielen im Notenniveau der meisten Kinderlieder in Tonumfang und Rhythmik abdeckt. Grundlagen der Notenschrift und der Musiktheorie werden ebenfalls in diesem Modul vermittelt.

  • Modul 2: Rhythmusschulung
    Ausgehend vom Metrum als zentralem Element erfolgt eine Rhythmusschulung, die in ausführlicher Form ebenso mit Grundschulkindern durchgeführt werden kann. Es werden Elemente des aufbauenden Musikunterrichts erarbeitet. Weiterhin werden Bodypercussion und das Spiel an Trommeln erlernt.

  • Modul 3: Singen, Stimme und Stimmbildung, Chor
    Das Singen stellt einen zentralen Teil des Musikunterrichts und des Schulalltags an Grundschulen dar. Es wird die eigene Stimme erfahren und geschult. Weiterhin werden Grundlagen zu Besonderheiten des Singens mit Kindern und der kindlichen Stimme erarbeitet.

  • Modul 4: Begleitinstrument / Liedbegleitung
    Ausgehend von einem „Schnellkurs Ukulele“ wird auch das Spiel an Gitarre und / oder Keyboard (Piano) zur Liedbegleitung erarbeitet. Die Teilnehmer lernen auch Lieder mit einfachen Instrumenten von Kindern begleiten zu lassen (Bsp. Orff) und einfache Begleitungen selbst zu erstellen. Nebenbei wird ein Liedrepertoire für zahlreiche Gelegenheiten und Anlässe erarbeitet, das den Start in den Musikunterricht erleichtert.

In den Modulen 1-4 wird jeweils auch die Qualifikation der Teilnehmer geschult eine Gruppe anzuleiten (Grundlagen des Dirigierens) und Ergebnisse zu präsentieren. Die Übungen in diesem Bereich berücksichtigen ausdrücklich die Tatsache, dass hier die größte Herausforderung für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt. Weiterhin arbeiten die Teilnehmenden mit dem Lernprogramm „Earmaster“.


  • Modul 5: Unterrichtliche Qualifikation
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bewährte Unterrichtsreihen kennen, deren Inhalt so oft wie möglich mit den vorhergehenden und folgenden Modulen verknüpft wird.

  • Modul 6: Musikalische Häppchen
    Als musikalische Häppchen werden kurze Minuteneinheiten bezeichnet, die als Stundenbeginn, -abschluss, -auflockerung, -wiederholung oder Impuls eingesetzt werden können. Dieses Modul soll insbesondere Praxisbausteine liefern, die sofort in der Schule einsetzbar sind.

  • Modul 7: Technik
    In diesem Modul beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem nicht zu unterschätzenden Anteil der Technik am Musikunterricht in Form von verschiedensten Abspielformaten, Aufnahmemöglichkeiten, der Notwendigkeit von Verstärkern und Mikrofonen, Computerprogrammen zum Notenschreiben, Transponieren, Abspielgeschwindigkeiten verändern etc.

  • Modul 8 Spezielles, Sonderpädagogisches, Vertiefung und kollegialer Austausch
    In diesem Modul werden Aspekte wie Vermeidung / Umgang mit Störungen im Musikunterricht, Auditive Wahrnehmung und deren Förderung, Sprachförderung durch Musik, Lehrplanbezug und Emotionale Wirkung von Musik etc. behandelt. Weiterhin besteht hier die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und der Erarbeitung besonderer Inhalte auf Wunsch der Teilnehmenden.


Die Module werden in Form von Blöcken bearbeitet.

Die Teilnehmer werden erwartungsgemäß unterschiedlichste Voraussetzungen mitbringen. Dies wird in der Umsetzung berücksichtigt. Kenntnisse von Noten sind keine Voraussetzung, die Bereitschaft sich intensiv einzuarbeiten, wird aber erwartet.

Es werden zu gleichen Teilen Inhalte für die Schuleingangsphase sowie für das 3. und 4. Schuljahr angeboten.

Es wäre von Vorteil, wenn die Teilnehmenden während des Zertifikatskurses auch das Fach Musik unterrichten. Die im Rahmen der Weiterbildung erarbeiteten Inhalte könnten so im Unterricht direkt umgesetzt werden.
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).


Rahmenbedingungen


Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen

Der Kurs erstreckt sich über das erste Schulhalbjahr 2026 / 2027 und umfasst 160 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung mit 5 (GS, FS) gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (u.a. die kontinuierliche Weiterentwicklung und Festigung der instrumentalen Kompetenzen durch regelmäßiges Üben) werden vorausgesetzt. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt. Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung, Dezernat 46, auf Antrag erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.


Wichtige Hinweise


Im Verlauf des Kurses entstehen Materialkosten für Material (Noten etc.) in Höhe von ca. 70 Euro, die über den Fortbildungsetat der jeweiligen Schule abzudecken sind.

Die Teilnehmenden bringen an den Durchführungstagen benötigte Instrumente mit. Je nach individuellem Stand Gitarre (Ukulele) und / oder Keyboard und Blockflöte.
Ukulelen für den „Schnellkurs“ sind vorhanden.

Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Musik
Schulform
Grund-, Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Musik
Zielgruppe und Voraussetzungen
16 fest eingestellte Lehrkräfte aus Grundschulen und Förderschulen.

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Physik (Sekundarstufe I)

Vorbemerkung


In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Ken...

Termine

Zertifikatskurs Physik (Sekundarstufe I)

ANR: 102892 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Physik

Vorbemerkung


In allen Schulformen der Sek I unterrichten zum Teil Lehrerinnen und Lehrer in Fächern, für die sie keine Lehrbefähigung bzw. spezielle Ausbildung besitzen. Damit diese Lehrkräfte ihre fachwissenschaftlichen und didaktischen Kenntnisse erweitern können, werden Zertifikats-kurse eingerichtet, die von jeweils mindestens zwei Moderatorinnen und Moderatoren geleitet werden. Zertifikatskurse stellen eine äußerst komprimierte Form der Qualifikation dar, die von den Teilnehmern ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Engagement verlangt. Dies bezieht die Bereitschaft ein, Themen auch außerhalb des Kurstages vor- oder nachzubereiten. Die regelmäßige Teilnahme und die qualifizierte Mitarbeit in diesen Kursen werden durch ein Zertifikat bescheinigt. Damit verbunden ist die Unterrichtserlaubnis für das jeweilige Fach.
Ziel der vorliegenden Qualifikationserweiterung ist es, den teilnehmenden Lehrkräften grund-legende Kompetenzen für die Erteilung von Physikunterricht in der Sekundarstufe I durch einen Zertifikatskurs zu vermitteln.

Ziele und Kursinhalte


Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist es, die Teilnehmenden zu befähigen qualifizierten und den Richtlinien und Lehrplänen entsprechenden Physikunterricht in der Sekundarstufe I zu erteilen.

Hierfür werden die fachlichen Grundlagen sowie fachdidaktischen Kompetenzen in folgenden für die Sekundarstufe I an verschiedenen Schulformen gelehrten Gebiete vermittelt:

Inhalte der Maßnahme


Themen der Fortbildungsmaßnahme:

  • Elektrizitätslehre
  • Magnetismus
  • Optik
  • Akustik
  • Mechanik
  • Hydrostatik
  • Wärmelehre
  • Elektronik
  • Atom- und Kernphysik
  • Astronomie

Adressaten und Zielgruppe

Unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I, die das Fach bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.
Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden (Stichtag: 01.08.2025).

Voraussetzungen

Die Teilnehmer sollten über Kenntnisse der Physik (Jahrgänge 5-10, vgl. Inhaltsfelder der Kernlehrpläne) verfügen und die Bereitschaft haben, sich vertiefte Kenntnisse selbstständig im Laufe des Kurses anzueignen. Ferner sollte eine große Bereitschaft zum Experimentieren mitgebracht werden.

Rahmenbedingungen


Bedingungen für die Erteilung eines Zertifikats / Rahmenbedingungen

Der Kurs umfasst 320 Fortbildungsstunden. Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von 5 Wochenstunden an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen und 4 Wochenstunden an Gesamtschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gewährt. Diese Entlastung wird für die Schulen nicht bedarfserhöhend wirksam. Die Verrechnung erfolgt unter dem ASD-Schlüssel 970.
Die Anrechnung muss am Kurstag wirksam werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Die Teilnahme ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht. Eine regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Gesamtkurszeit) und eine qualifizierte Mitarbeit (z.B. Anfertigung eines Portfolios usw.) werden vorausgesetzt.
Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat ausgestellt, verbunden mit einer Unterrichtserlaubnis für NRW für die Sekundarstufe I.
Die Reisekosten werden von der Bezirksregierung erstattet, sofern der Tagungsort nicht Dienst- oder Wohnort ist.

Gehen von einer Schule mehrere Anmeldungen ein, wird die Schulleitung gebeten, im Vorfeld zu priorisieren. Dabei ist der Lehrerrat zu beteiligen.

Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).

Wichtige Hinweise


Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden, gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen, bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich bitte persönlich beim zuständigen Fachleiter (Herr Förster).

Hinweise zur Beantragung von Kinderbetreuungskosten finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Detmold: Antrag Kinderbetreuungskosten.

Fächer
Physik
Schulform
Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Physik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt der Sekundarstufe I besitzen und das Fach Physik fachfremd in der S I unterrichten bzw. unterrichten wollen. Berücksichtigt werden nur Lehrkräfte, die sich in einem unbefristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnis befinden. Die Teil...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Steven Förster

E-Mail: steven.foerster@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4606

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619

Zertifikatskurs Praktische Philosophie

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B und C angelegte Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitis...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Zertifikatskurs Praktische Philosophie

ANR: 107797 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Praktische Philosophie

Präambel

Der für die Bildungsgänge der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B und C angelegte Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ vermittelt im Allgemeinen neben fachwissenschaftlichen Grundlagen nicht nur curriculare und bildungspolitische Rahmenbedingungen des Faches, sondern auch aktuelle fachdidaktische Methoden und Konzepte.

Dabei sollen konkrete Unterrichtsphasen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer geplant, durchgeführt und im Weiteren evaluiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterrichten ab dem zweiten Halbjahr aktiv das Fach „Praktische Philosophie“ in der Anlage A (Ausbildungsvorbereitung), B oder C.

Inhalt

Der Zertifikatskurs behandelt im Besonderen die folgenden inhaltlichen Aspekte:
  • Bildungspläne des Faches „Praktische Philosophie“ für die Anlagen A (Ausbildungsvorbereitung), B und C
  • Didaktik und Methodik des kompetenzorientierten Unterrichts im Fach Praktische Philosophie
  • Fachdidaktische Grundkenntnisse zu den Methoden des Philosophierens.
  • Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im Fach „Praktische Philosophie“
  • Fachwissenschaftliche Grundkenntnisse aus ausgewählten philosophischen Teilgebieten wie Ethik, Anthropologie, Rechts- und Staatsphilosophie, Erkenntnistheorie, Metaphysik und Religionsphilosophie
  • Grundkenntnisse aus Soziologie, Politologie, Psychologie und Ökonomie

Hierzu wird im Kurs eine Auswahl an fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Texten über eine digitale Lernplattform zur Verfügung gestellt.

Fernerhin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschauliches Material, mithilfe dessen sie Unterricht im Fach Praktische Philosophie planen, durchführen und evaluieren können.

Folgende inhaltliche Ziele und Kompetenzen sollen im Zertifikatskurs erreicht werden:

  • Fachliche Grundlagen im Fach Praktische Philosophie
  • Didaktische und methodische Weiterqualifizierung• Integration von Digitalisierung
  • Kommunikations- und Diskurskompetenzschulung
  • Im Verlauf werden verschiedene Lehr- und Lernmethoden zum Einsatz kommen. Ein Teil des Kurses wird über Impulsreferate, Präsentationen, Textlektüre und Diskussionsphasen erfolgen. Weiterhin werden Partner- und Kleingruppenarbeitsphasen bzw. kollegiale Hospitation im Lernteam das Kursangebot umfassen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Praxishospitationen durch die Moderierenden vorab unterstützt. Ein Besuch findet unter den Teilnehmenden selbst statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellen vorab für den Besuch einen Unterrichtsverlaufsplan.

Für den Kurs ist neben Präsenzphasen die Arbeit mit einer Lernplattform und einem Videokonferenztool vorgesehen. Für diesen dienstlichen Zweck ist die Angabe einer persönlichen E-Mail-Adresse für den Dienstgebrauch in der Anmeldung erforderlich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität

2.4.1 - Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
2.9.1 - Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
2.10.2 - Die Potenziale digitaler Medien zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden reflektiert eingesetzt und lernförderlich genutzt.
3.1.1 - Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
3.2.2 - In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
4.2.1 - Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen professionell.
4.2.3 - Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen im Kontext des digitalen Wandels professionell.


Ziele:

Der Kurs führt nach erfolgreicher Teilnahme zu einer unbefristeten Unterrichtserlaubnis im Fach „Praktische Philosophie“ in den Anlagen A (Ausbildungsvorbereitung), B und C gemäß APO-BK.

Voraussetzung für die Erteilung eines solchen Zertifikats sind regelmäßige Teilnahme (mind. 80%), engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.

Organisation:

  • Der Zertifikatskurs „Praktische Philosophie“ erstreckt sich über das gesamte Schuljahr in einem Umfang von 320 Stunden Fortbildung. Dabei werden Teile der Veranstaltung in einem Distanzformat stattfinden. Fortbildungstag ist der Mittwoch.

  • Für die Dauer der Teilnahme am Zertifikatskurs wird Lehrkräften eine wöchentliche Unterrichtsentlastung im Umfang von vier Stunden gewährt. Diese Entlastung wird für die Schule nicht bedarfserhöhend wirksam. In der Schulstatistik werden diese Stunden unter dem ASD-Schlüssel 970 erfasst. Die Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung ist so vorzunehmen, dass am Fortbildungstag die Unterrichtsverpflichtung entfällt.

  • Umfang: 320 Stunden, davon 160 Stunden an 20 Präsenzterminen (jeweils mittwochs), 80 Stunden an 10 Präsenzterminen in Form von Videokonferenzen (jeweils mittwochs), 80 Stunden durch von den Moderierenden vorbereitete, betreute und nachbereitete Phasen selbständigen oder lernpartnerschaftlichen Arbeitens und Hospitierens

  • Der im Fach „Praktische Philosophie“ erteilte Unterricht ist Teil der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte.


Besondere Hinweise:

  • Eine Anmeldung ist ausschließlich über dieses Online-Portal möglich.
  • Anmeldungen erfolgen über den Katalog der personalführenden Bezirksregierung.
  • Nach Eingang der Anmeldungen wird bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung über eine Zulassung entschieden.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Dabei werden in kooperierende Bezirken die Plätze in Relation zum Anmeldeverhältnis quotiert.
  • Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.


Allgemeine Hinweise:

  • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe gesichert werden kann. Ansprechpartnerin Maria Hülsmann
  • Die Verantwortung für die Einladung und die Dienstreisegenehmigung liegt bei der zuständigen Bezirksregierung.
  • Die Reisekosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer staatlicher Berufskollegs werden von der personalführenden Bezirksregierung erstattet. Die Erstattung der Reisekosten an Zertifikatskursen erfolgt nach den Bestimmungen der aktuell gültigen Trennungsentschädigungsverordnung NRW (TEVO NW) in Verbindung mit den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes.
  • Teilnehmende Lehrkräfte privater Schulen rechnen ihre Reisekosten bei ihrem Schulträger ab.

Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Schulform
Berufskollegs
Bereich / Teilbereich
Qualifikationserweiterungen/Zertifikatskurse / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte an Berufskollegs, die sich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis des Landes NRW befinden und die über eine Lehrbefähigung für Berufskollegs oder die Sekundarstufe II verfügen. Vorausgesetzt wird, dass die Lehrkräfte im 2. Schulhalbjahr 2025/2026 das Fach „Praktische Philosophie“...

Termine

Aktuell keine anstehenden Termine

Fachberatung Fortbildung

Holger Pletsch

E-Mail: holger.pletsch@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4605

Sachbearbeitung

Claudia Uslu

E-Mail: claudia.uslu@brdt.nrw.de

Tel: 05231 71-4619